Termos Taten

Wat mutt, dat mutt - Ein ostfriesischer Chronist der Wirklichkeit

Sonntag, 6. Mai 2012, 3:27 Uhr

Träume, ich wohne in der Volkshochschule und ein Feuerwehrmann sitzt in meinem Wohnzimmer und spritzt alles nass.

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Freitag, 4. Mai 2012, 13:58 Uhr

Hauke brummt bei Tisch vor sich hin und gibt dafür anschließend die Erklärung: “Man kann durch Gesang ein Bäuerchen provozieren.”

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Donnerstag, 19. April 2012, 0:24 Uhr

Am vergangenen Wochenende bot sich mir einmal wieder die Gelegenheit, in meine alte Journalistenhaut zu schlüpfen, die ansonsten zur Zeit leider meistens im Schrank hängt und verstaubt. Mir bot sich nämlich dankenswerterweise die Gelegenheit, als Sidekick die Pressekonferenz zur Show der WWE Wrestlemania Revenge Tour in Berlin zu besuchen. Man hat ja nur selten Möglichkeit, die Jungs von Angesicht zu Angesicht zu sehen, die sich sonst im Fernsehen gegenseitig grün und blau schlagen, um der Masse eine gute Show zu bieten. Wrestling (oder Action Soaps, wie man neuerdings sagt) ist ja meines Erachtens eine großartige Unterhaltung. Gute Zeiten Schlechte Zeiten mit Hauerei. Und dass nicht alle Leute da nur muskelbepackte Holzköpfe sind, sondern der eine oder andere auch jenseits des inszenierten Schaukampfes durchaus Entertainer-Talente besitzt, durfte ich letzten Sommer mit The Miz erleben.

Diesmal war es nicht The Miz, der sich der Presse stellte, sondern der legendäre Chris Jericho und R-Truth. Und das war auch ganz launig. Viel Zeit hatte die versammelte Journaille zwar nicht, um die beiden auszufragen, aber nun denn. Aufschlussreich war zum Beispiel das Gelächter, in das die beiden ausbrachen, als man sie nach ihren liebsten Freizeittätigkeiten befragte. „Time off? What’s that?“ Freizeit hätten sie eher selten, gerade wenn sie auf Tour seien. Trotzdem hatte man nicht den Eindruck, als seien die beiden unzufrieden mit ihrem Dasein. Und Zeit für scharfsinnige Beobachtungen kultureller Eigenheiten haben sie offenbar auch.

Das deutsche Publikum, so Jericho, habe eine ganz bestimmte Eigenschaft. Und zwar seien die Deutschen immer im krassen Wechsel laut und wieder still, laut und wieder still, laut und wieder still. Da müsse man sich erst einmal dran gewöhnen. Schlimmer sei es aber in Japan, denn da sei das Publikum nur still und man habe immer das Gefühl, die Show sei scheiße.

Hoch interessant war dagegen für mich zu beobachten, wie die beiden auf dem schmalen Grat zwischen ihrer Storyline-Rolle und ihrer wahren Persönlichkeit wandelten. Wenn Jericho bekundete, dass er „Brock Lesnar’s ass“ kicken würde oder R-Truth auf einen leeren Stuhl in der ersten Reihe deutete und behauptete, sein Freund Little Jimmy würde dort sitzen („He is a little bit excited“), dann gingen sie ganz in ihren Rollen auf.

Daneben erfuhr man aber auch ganz andere Dinge, dass R-Truth’s Jugendido MC Hammer gewesen sei oder das Jericho mit seiner Band an neuer Musik arbeitet. Schön war auch Jerichos Geschichte, als er nach deutschem Bier gefragt wurde. Und zwar sei er in seiner Hamburger Zeit einmal an deutsches dunkles Bier geraten. Er habe nur ein paar davon getrunken und das nächste, an das er sich erinnere, sei, dass er ohne Geld und mit einem Pornoheft in St. Pauli wach wurde. So kanns kommen.

So interessant das alles auch war und so gut sich die Hauerei danach in der Halle anließ – die eigentliche Show des Tages hatte davor schon stattgefunden, und zwar in der Zeit, als wir auf die beiden Wrestler warteten. Diese Geschichte könnte man mit der Frage überschreiben: „Wie viele PR-Leute braucht es, um einen Fernseher auszuschalten?“

Das war alles sehr bizarr irgendwie. Anfangs kam einem das alles noch ganz normal vor, wir kamen rein und wurden von den PR-Mitarbeitern umsorgt und während wir warteten, lief auf einem großen Fernseher ein Imagevideo der WWE in Dauerschleife. Der Saal füllte sich langsam mit Pressevertretern und da merkte ich schon, dass das journalistische Volk in Berlin doch ein bisschen anders ist, als damals im Rheiderland. Nichts gegen die Kollegen, aber als der Fotograf einer Berliner Zeitung sich nervös seine kahle Platte puderte, fing es an, sich arg unwirklich anzufühlen.

Dann kam man auf den Gedanken, uns die Wartezeit zu verkürzen und schickte einen Menschen nach vorne, der uns was über irgendso eine Jugendmesse erzählte. Da dachte ich dann eine Sekunde lang, ich säße in der falschen Presskonferenz. Das hatte nämlich überhaupt nichts mit der WWE-Veranstaltung zu tun und ich habe noch immer nicht begriffen, was das überhaupt sollte. Während ich aber trotzdem gewohnheitsmäßig, pflichtschuldig und ganz oldschool mitschrieb (da war ich irgendwie der einzige, auch später bei den Interviews), wurde der Vortrag immer bizarrer und bizarrer. Das einzige, was davon bei mir irgendwie hängen blieb, war „Cross-Boccia“. Er begann nämlich, über Trendsportarten zu schwadronieren und landete dann bei „Cross-Boccia“. Das sei wie Boccia, wie man es kennt, nur man würde die Kugeln nicht einfach in den Sand werfen, sondern in irgendwelche 3D-Umgebungen. Heel wat Neeis. Das merken wir uns mal. Erinnert mich ein wenig an 3D-Schach aus Raumschiff Enterprise.

Cross-Boccia. Dieses Wort ging mir den ganzen Tag nicht mehr aus dem Kopf. Naja, irgendwann kündigte sich jedenfalls das Eintreffen von Jericho und R-Truth an, deswegen wurde schnell noch einer Stellwand mit dem WWE-Logo auf die Bühne gestellt, vor dem die beiden dann Sitzen sollten.

Aber da war ja noch der Fernseher, dessen leuchtender Bildschirm unangenehm durch den dünnen Stoff der Stellwand schien. Und das folgende Schauspiel war dann mein Höhepunkt des Tages. Geschätzte zehn Minuten lang durften wir verfolgen, wie sich eine steigende Anzahl von Personen  darum bemühte, den Fernseher abzuschalten. Irgendwie gelang es ihnen dann doch noch gerade rechtzeitig, aber wie genau, das ist mir entgangen. Wahrscheinlich haben sie den Stecker gezogen.

Ach ja. Wieviele PR-Menschen braucht man denn nun, um einen Fernseher auszumachen? Genau fünf.

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Freitag, 6. April 2012, 16:11 Uhr

Vadder über seinen Hund: “Er ist ein Meister im Skulpturenkacken. Da kann man wie beim Bleigießen die Zukunft draus lesen.”

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Freitag, 16. März 2012, 19:36 Uhr

Und da ist er: Kloppi, der rabiate Einschlafhelfer. Vielen Dank an Meike. (Das Sandmännchen stinkt dagegen ziemlich ab, wie man sieht.)

Kloppi

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Donnerstag, 15. März 2012, 4:06 Uhr

Manchmal wünscht man sich, es gäbe sowas wie das Sandmännchen für Erwachsene. Ich stelle mir da zum Beispiel einen hässlichen kleinen Gnom mit Namen “Kloppi” vor, der auf einem fliegenden Moped durch die Nacht streift und allen Schlaflosen mit ‘nem Knüppel so lange auf den Schädel haut, bis auch der letzte renitente Wachende entschlummert ist.

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Montag, 12. März 2012, 16:21 Uhr

In unserer kalten Gesellschaft haben es natürlich auch Ratten gerne warm und kuschelig.

Auch Ratten haben es gerne wam und kuschelig

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Samstag, 10. März 2012, 23:18 Uhr

Eben in der Kneipe hatten sie eine Art Alleinunterhalter in den Fünfzigern aufgetischt und großspurig als Livemusik beworben. Der sah aus wie ne Mischung aus Helge Schneider und Fips Asmussen, klang wie eine Mischung aus Carlo von Tidemann und Blechbüchse. Zu allem Überfluss hat er sich dann auch noch beklagt, dass niemand so recht abgegangen ist, als er “Ice Ice Baby” zu den Tönen aus seiner billigen Drum Machine gerapt hat. Mit dieser Stadt geht es bergab.

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Donnerstag, 1. März 2012, 21:26 Uhr

Steffi sitzt Pizza mampfend vor dem Fernseher und regt sich über Kotzgeräusche auf, die in der Sendung exzessiv breitgetreten werden: “Man! Die sollen aufhören! Manche Leute essen, während sie Topmodel gucken!”

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Donnerstag, 23. Februar 2012, 16:56 Uhr

Eine meine Mitbewohnerinnen sagte mal, dass Top-Model gucken nur halb so viel Spaß macht, wenn ich nicht dabei sitze und leide.

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Donnerstag, 16. Februar 2012, 13:41 Uhr

Ohne Scheiß, da war eben ein Pferd, das hat mich ganz scheel angeguckt.

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Sonntag, 12. Februar 2012, 22:33 Uhr

“Einer muss Hotte heißen. Irgendeiner heißt immer Hotte.”

Althergebrachte Weisheit oder nur frommer Wunsch – so oder so ging diese Anmerkung von Wendy nicht in Erfüllung. Anlass war die Verteilung von Bandennamen einer spontan neu gegründeten Bande. Und eigentlich war das auch einzige, was diese Bande zu Stande gebracht hat. Namen verteilen.

Jedenfalls brachte Wendys Hotte-Forderung ihr den Bandennamen Schlüpfer ein. Warum auch immer, aber sie war ab sofort nur noch Schlüpfer. Daneben gab es so illustre Bandenmitglieder wie Arsenal (“Nicht Chelsea”), Messer-Jochen (“Weil er so harmlos aussieht”), Jazzy (“Meine Eltern wollten mich eigentlich Jasmin nennen”), Der Weiße (“Er ist heute ein bisschen blass”), Blow-Girl (“Sie hat ja ne Mundharmonika um den Hals hängen”) oder Der Boss. Der Boss, das war ich, der eigentliche selbsternannte Boss der Bande war aber der Ministerpräsident.

Nach der Namensgebungsrunde war es aber auch schon aus mit dem gemeinsamen Bandeaktivitäten. Der Ministerpräsident wurde sogleich als Boss abgesetzt und dann konnte sich die Bande nicht auf einer Kneipe einigen, die besucht werden sollte. Man landete schließlich in einem alternativen Folk-Club. Ein alter Mann auf der Bühne erzählte Dinge wie: “Das ist doch jedem von uns schon mal passiert. Man geht nichtsahnend durch die Welt. Und dann sieht man ne Frau und das Gesicht explodiert.”

Der Mann hätte mal unser Bandenboss werden sollen.

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Donnerstag, 26. Januar 2012, 10:15 Uhr

Professor kommt pünktlich. “Ich gelobe, das kommt nie wieder vor.”

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Montag, 23. Januar 2012, 23:08 Uhr

Schon sonderbar, welche Blüten das “Gewohnheitstier sein” manchmal treibt. Ich habe auf der Personaltoilette der Uni schon mein Stammpissoir.

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Samstag, 21. Januar 2012, 14:31 Uhr

So. Die Nachbarn von gegenüber haben sich nun auch endlich dazu entschließen können, ihren Weihnachtsbaum loszuwerden. Nur die fiese Rentierlichterkette, die hängt unten noch vor der Tür.

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Sonntag, 15. Januar 2012, 17:21 Uhr

Neulich an der Tür der Fachschaft Theologie…

It's okay to be Theologie-Fachschaft

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Sonntag, 15. Januar 2012, 16:53 Uhr

Klischeekonferenz im ärztlichen Wartezimmer.

Rechts von mir eine rundliche Mutter, die ihr quengelndes und nörgelndes Kleinkind nicht gebändigt bekommt. Bis es sich schließlich aufs Maul legt und noch mehr brüllt als vorher. Die Mutter meint dazu nur in vorwurfsvollem Tonfall: “Siehst du? Das hast du davon, dass du nicht auf mich hörst, John-Luca!”

Links von mir eine abgerissene und sehr kränklich wirkende Gestalt, die vor sich hin hustet und röchelt und schließlich zu sich selber sagt: “Man man man, ich glaube, das letzte Bier war nicht gut.”

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Dienstag, 3. Januar 2012, 14:20 Uhr

Um vielleicht noch kurz Silvester nachzureichen: Zum einen haben wir einen von Aleister Crowley erfundenen Cocktail gemischt, der angemessen widerlich schmeckte (siehe hier). Zum anderen durfte ich erleben, wie jemand noch am Abend seines Besäufnisses – nach einem kleinen Nickerchen – einen Kater bekam.

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Samstag, 31. Dezember 2011, 13:54 Uhr

Hurra Hurra, da isses wieder, das berüchtigte Termos-Taten-Silvester-Orakel. Aktueller als Nostradamus und billiger als Astro-TV.

Da ich mich ja immer bemühe, etwas Abwechslung in die ganze Sache zu bringen, habe ich mich in diesem Jahr für eine Orakeltechnik entschieden, die ich dem legendären Orakel von Delphi entlehnt habe. Dort saß seinerzeit die Pythia über eine Erdspalte, aus der zwielichtige Dämpfe entströmten. In diesem benebelten Zustand gab sie Dinge von sich, die orakelhaften Wert haben sollten.

Nun, ich habe zwar keine Pythia und auch keine Erdspalte mit zweifelhaften Dämpfen. Aber ich habe in meinem Bruder Uke einen adäquaten Ersatz. Der ist dauerhaft in einem solch entrückten Zustand und gibt bedeutungsschwangere Satzfetzen von sich. Ihn habe ich also in mein mediales Gewebe eingebunden und so für jede beorakelte Person die zugehörige Weissagung aus dem unübersichtlichen Geflecht der Sinnsprüche erfasst und zugeordnet.

Uke die Pythia

Dazu habe ich mir erlaubt, einen Vorschlag für eine Ausdeutung zu machen, denn nicht jedem ist es vergönnt, aus Ukes Aussagen etwas Sinnvolles herauszulesen. (Alle Angaben sind ohne Gewähr, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.)

Liebe Leser, liebe Fans, liebe Gemeinde. Ich wünsche euch ein feines Jahr 2012. Bleibt dem alten Termo treu.

So, aber hier nun die Orakelsprüche:

Anna: „Manno ich habe das Nummernschild falsch herum aufgeklebt.“
Das Jahr hält für Anna ein Ereignis bereit, das zunächst verkehrt zu laufen scheint. Aber wie ein einfacher Gang zur Kfz-Zulassungsstelle neue Nummernschilde beschert, so wird auch eine einfache Handlung den vermeintlichen Fehler in einen Triumph verwandeln können.

Anja: „Das sieht sehr gut aus. Ein Natürtalent.“
2012 hält sehr sehr viele positive Dinge für Anja bereit. Ihr stehen sozusagen alle Türen offen.

Carter: „Das passt ja überhaupt nicht, wie stellen die sich das vor?“
Die Universität ist die größte Herausforderung für Carter, denn der Orakelspruch deutet zweifelsfrei auf das bekannte Phänomen der “Universitären Dummheit” hin. Aber das ist alles machbar.

Dino: „Das ist die vollkommen falsche Einstellung.“
Schwer zu deuten. Wahrscheinlich meint dieser Spruch, dass Pastor Dino eine falsche Einstellung zu Orakeln hat. Also ruhig im kommenden Jahr an Orakel glauben.

Docdee: „Es passieren ganz komische Sachen gerade.“
Das Jahr 2012 geht für die junge Dame genauso weiter, wie es auch 2011 lief. Sach ik ma so.

Floris: „Ich bin ja nur ein normaler Mensch.“
Nun, hier haben mit “Floris” und “normaler Mensch” eine Kombination, die so wohl niemand erwartet hätte. Das bedeutet, das Floris im kommenden Jahr einen grundlegenden Paradigmenwechsel in seinem Leben zu meistern hat. Aber die Zeichen stehen positiv.

Fritze: „Nicht schon wieder knutschen.
Der Fritze muss 2012 darauf achten, dass seine gewaltige Libido und unglaubliche Manneskraft seinen Mitmenschen nicht auf die Nerven geht.

Gerrit: „Erstmal die Schürze ab, denn die Hausfrau hat ihr Tagwerk getan.“
Doppeldeutig. Zum einen weist dies darauf hin, dass Gerrit sich seine üppig vorhandene arbeit gut einteilen kann. Zum anderen bedeutet dies, dass er seine Kochkünste zum Wohle der Menschheit einsetzt.

Hannes: „Wenn Hannes nicht säuft, dann will ich nicht mit.“
Dass die beorakelte Person in ihrem Orakelspruch auch noch mit Namen angesprochen wird, ist natürlich ein besonders starkes Omen. Macht es aber auch umso schwerer zu Deuten. Ich denke, Hannes wird sich zwangsweise von falschen Freunden oder schlechten Gewohnheiten trennen.

Hauke: „Schulverweis und raus!“
Klingt schlimmer als es ist. Hauke muss nur im kommenden Jahr einen harten Schlussstrich unter eine berufliche Angelegenheit ziehen.

Helge: „Ja kruzitürken!“
Hm.

Hilko: „Ich bin ein bisschen old fashioned.“
Unwahrscheinlich, dass Hilko in die CSU eintritt. Daher tippe ich darauf, dass Hilko Fähigkeiten, die lange in der Vergangenheit vergraben schienen, sinnstiftend einsetzen kann im neuen Jahr.

Johanna: “Das ist wie Batman und Robin in der alten Serie.”
Johanna muss gewaltig aufpassen, dass sie sich im kommenden Jahr nicht einen albernen Sidekick zulegt, der ständig blöde Kommentare macht.

Joost: „Ich bin heute von allem nicht so begeistert.“
Joost ist schwer zufrieden zu stellen im kommenden Jahr. Und vielleicht ein wenig nölig, obwohl er eigentlich reichlich vom Leben bedacht wird.

Lena: „Die sagen eine Zwiebel, ich mache aber zwei Zwiebeln.“
Zum einen übertreibt die gute Lena im jahr 2012 mal wieder, zum anderen sprengt sie Ketten einegender Verhaltensweisen.

m4rten: „Guck, ich mix für dich.“
Auf Marten regnet ein bunter Strauß wunderlicher Ereignisse herab.

Miki: „Was für ein Selbstvertrauen dieser Frosch haben muss!“
Bei Miki treten im anstehenden Jahr Eigenschaften zutage, die ihr niemand zugetraut hätte. (Und unter Umständen hat sie mit Fröschen zu tun.)

Meikepopeike: „Die könnte Affenkäfige saubermachen.“
Ja, wie man weiß, kann nicht jeder Affenkäfige saubermachen. Meike darf sich also auf eine Aufgabe freuen, die man nicht jedem zutraut.

Mutter: „Dafür haben wir nicht eingekauft.“
Mutter improvisiert.

Neele: „Vielleicht kannst du mir dann auch mal etwas Aufmerksamkeit schenken.“
Die Neele, ja die muss sich im kommenden Jahr langsam mal um eine lange aufgeschobene Angelegenheit kümmern. Nützt alles nix.

Plytje: „Ja, der Nukleus der wird hier komplett aus dem Geschehen ausgeschlossen.“
Schwer zu sagen. Irgendwie geht es um den Kern der Sache.

Samantha: „Boah es rumort ganz schön in meinem Magen gerade, ich fühl mich gerade sehr schwer.“
Sarumantha muss mehr auf das Bauchgefühl achten. (Oder wird mit Drillingen schwanger.)

Steffante: „Chili und Lego auf dem gleichen Tisch finde ich irgendwie nicht richtig.“
Das ist einfach. Steffante muss 2012 die Dinge auseinander halten, die nicht zusammen gehören.

Teelka: „Sehr interessante Erfahrung, ich glaube da steckt noch mehr drin.“
Immer mehr, es gibt immer mehr Interessantes. Immer mehr. Mehr mehr mehr.

Traute: „Ich weiß gar nicht, wo diese Teile nun herkommen.“
Unspektakulär. Natürlich weiß man nie, woher das alles kommt, was sich da so tut.

Verena: „Das ist ne sehr komische Bauart.“
Hier geht es irgendwie um einen Hund. Verena bekommt es 2012 mit einer undefinierbaren Promenadenmischung zu tun.

Wiebke: „Irgendwie alles sehr merkwürdig.“
Wiebke umgibt im kommenden Jahr eine geheimnisvolle und mysteriöse Aura. Magical!

Dr. woTan: „Ne Menge Teile für den Teilefriedhof.“
Wotan schreibt sehr viele Hiphop-Stücke für sein nächstes Album. Aber da ist viel Scheiße zwischen. Keine Hemmungen, die Scheiße auszusortieren, bitte.

Uke: „Dann schnitt er mit dem Käsemesser den Speck.“
Wir müssen den Gürtel enger schnallen.

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Montag, 26. Dezember 2011, 11:52 Uhr

Höhepunkt an Heiligabend war, dass diesmal nicht die Kinder für die Senioren ein Krippenspiel aufführten, sondern sie Senioren für die Kinder im 15-Uhr-Gottesdienst.

“Fürchtet Euch nicht, denn ich verkündige Euch große Freude…”
“Was? Wer ist das? Überfall! Wo ist mein Messer…”

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“Vor dem Tee fehlt die Kraft zu Arbeiten, nach dem Tee die Lust.”
 Aus Usbekistan

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