Termos Taten

Wat mutt, dat mutt - Ein ostfriesischer Chronist der Wirklichkeit

Montag, 13. Mai 2013, 11:14 Uhr

Eine treue Leserin machte mich auf die Babygalerie eines mitteldeutschen Krankenhauses aufmerksam. Da möchte ich den anderen treuen Lesern die Zuckerstücke von nicht vorenthalten (Auswahl nach Gutdünken):

Leon Terence, Ferris Piet, Matti Hubert Josef, Pia Abby, Melvin Cornel, Neo Oliver, Luke, Sander Brooklyn-Darwin, Lennox Lelio, Lukas Finnian, Brian Ian, Finnley Jayden, Neo, Thaison Leon, Valentin-Emilian, Lennox, Ostara Lieselotte Wiebke, Cataleya Emilie, Maya Nikita, die Zwillinge Luca-Pascal und Noah-Joel, Lionel-Perez, Trevis Danilo, Cataleya Laureen, Tyler Joel, Niclas Laurin, Dario Collin, Daymon, Finley Pascal, Lina-Jean, Maily Mathea, Paula Leelou, Sarra Jacqueline, Johneg Pascal, Collin Joel, Cora Lian, Maikel Jason und der unvermeidliche Finn-Luca.

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Samstag, 11. Mai 2013, 22:50 Uhr

Typisches Gespräch mit Mutter.

Mutter: “Warst du schon mal in der Kneipe in Hamburg?”
Termo: “In welcher?”
Mutter: “Ja in der in St. Pauli.”

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Sonntag, 5. Mai 2013, 21:57 Uhr

Ich war neulich auf einer Party, da galt als Dresscode ein Mützenzwang. Also trug ich meine gute alte Prinz-Heinrich-Mütze, da hat man ja so selten Gelegenheit zu. Im Laufe der Feierlichkeit kam schließlich ein junger Mann auf mich zu und sagte begeistert: “Ey, du siehst aus wie der Maschinist aus ‘Das Boot’!”

Mit meiner anschließenden Frage “Hast du Haare in der Nase?” konnte er dann allerdings nichts mehr anfangen.

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Sonntag, 14. April 2013, 1:25 Uhr

Im Nachbarhaus steht jemand auf dem Balkon und brüllt: “Kommt alle her! Wir wollen hier ne Orgie feiern und brauchen noch ein paar Leute!”

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Mittwoch, 20. März 2013, 23:22 Uhr

Hat langsam echt was vom Fimbulwinter. Morgen früh legt bestimmt Naglfar am Schwedenkai an.

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Montag, 18. März 2013, 12:33 Uhr

Ich habe den langen Winter ja bislang stoisch ertragen. Aber nachdem der Wind in der Nacht so viel feinen Schnee durch mein auf Kipp stehendes Schlafzimmerfenster getrieben hat, dass die Vorhänge sich mit Wasser vollsogen und am frühen Morgen durch ihr angewachsenes Gewicht mit großem Spektakel ihre Halterungen aus der Wand rissen, da sage auch ich: Nu is good west!

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Samstag, 9. Februar 2013, 19:18 Uhr

Immer, wenn sich  meine ehemalige Mitbewohnerin die Spiele von Borussia Dortmund live im Stadion anschaut, kann der BvB nicht gewinnen. Vielleicht gibt es hier unter meinen Lesern ja den einen oder anderen Schalke-Fan, der ihr eine Dauerkarte spenden möchte…

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Donnerstag, 31. Januar 2013, 0:56 Uhr

Heute kamen mir ein alter Mann und eine noch ältere Frau entgegen. Sie bugsierte ihren Rollator mit einem Affenzahn über den Bürgersteig, dass man seines Lebens kaum mehr sicher war. Er kam kaum hinterher und rief nur verzweifelt: “Mama, du musst rechts fahren!”

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Sonntag, 27. Januar 2013, 21:58 Uhr

Wir so im Hammrich unterwegs zu boßeln, kommt ein Jogger vorbei und murmelt vor sich hin: “Dass ich keinen Fotoapparat dabei habe! Sind die hier besoffen mit Holzkugeln auf der Straße am Kegeln. Das glaubt mir kein Mensch.”

Immer diese verdammten Deutschen.

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Montag, 21. Januar 2013, 19:55 Uhr

Mutter denkt:

“Ich muss jetzt noch eben an den Computer von Horst und dort im Firefox die Internetseite bahn.de aufrufen.”

Mutter sagt:

“Ich muss ehm firehorst.de”

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Sonntag, 20. Januar 2013, 23:26 Uhr

Gezwungenermaßen belauschtes Gespräch im Bus:

A: “Der hat die entjungfert und ‘ne Woche später hat sie ihn verlassen.”
B: “Ja, sie hat ihn in der Zeit ja auch fünfmal betrogen.”
A: “Was? Nee!”
B: “Ohne Scheiß, ich war doch live dabei!”

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Sonntag, 13. Januar 2013, 16:14 Uhr

Sogenannte Killerspiele sind ja ein regelmäßig hochkochendes Thema, wenn wieder schlimme Dinge auf dieser Welt passieren. Meistens müssen sie als ziemlich hanebüchene Ursache für diese schlimmen Dinge herhalten. Jetzt muss ich aber tatsächlich einmal selber live erleben, dass ein solches Computerspiel wirklich haarsträubende Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Meine Mitbewohnerin spielt zurzeit nämlich inbrünstig GTA IV. Bislang dachte ich mir da nichts bei, aber eben verkündete sie: “Ich bin gut im schießen, ich glaube, ich gehe in den Schützenverein.”

Wenn einen tatsächlich einmal persönlich die Auswirkungen solcher Killerspiele betreffen, dann wundert man sich nicht mehr, warum immer wieder Verbotsdebatten aufflammen. Wieviele Leute haben wohl durch Killerspiele schon geliebte Menschen an Schützenvereine verloren?

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Montag, 7. Januar 2013, 11:01 Uhr

Apropos Jahreswechsel und Rheiderland-Zeitung: Vielleicht darf ich an dieser Stelle noch aus der Silvester-Jahresrückschau eben jener Zeitung zitieren, und zwar aus dem Artikel über die Geburtenzahlen und Namensgebung des abgelaufenen Jahres:

“Bei den Namen sind die Rheiderländer sehr findig. Es gibt kaum Doppelungen. Auch der Bundestrend mit den Top-Namen Ben, Mia und Emma wird kaum mitgetragen. [...] Die häufigsten Rufnamen der Gemeinde Bunde sind Neele und Liam. [...] Auch ungewöhnliche Namen zieren die Listen der Rheiderländer Meldeämter. Darunter zum Beispiel die kleine Yuxuan und der kleine Damiän [...]; Jordan, Shane, Quentin und Thijmen [...] sowie die kleine Favour und der kleine Junes und Dean [...].”

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Montag, 31. Dezember 2012, 18:44 Uhr

Lang erwartet, viel beachtet und immer zuverlässig. Hier ist das Termos-Taten-Silvesterorakel 2012. Wieder einmal dürfen meine Stammleser und ausgewählte Gäste sich an den Ergebnissen meiner weissagerischen Tätigkeit erfreuen.

Als Methode habe ich in diesem Jahr das mediale Mashup ausgewählt. Es gibt eine Unzahl von Texten, die aus der Feder minderbegabter medial veranlagter Menschen stammen. So haben diese Texte zwar tatsächlich einen gewissen orakelhaften Wert, sie sind jedoch aus von ihren Verfassern vollkommen zufällig und zusammenhanglos aus dem Strom der Zeit gepflückten Informationen gespeist und sinnlos zusammengesetzt. Zudem schaft es kaum jemand dieser Amateure, auch nur irgendetwas zu orakeln, das eine vollständige Weissagung ergeben könnte. Es sind immer nur kleine Splitter, die von diesen Bauernfängern schön bunt verpackt und teuer verkauft werden. (Eine Praxis, die meine ganze Zunft in Verruf gebracht hat.)

Ein begabtes Medium und mächtiges Orakel kann sich jedoch dieser Informationsfetzen bedienen, um aus ihnen verwertbare Orakelsprüche zusammenzusetzen. Insbesondere, wenn man Spaß am puzzlen hat, ist das gelegentlich eine willkommene Abwechslung. Und genau ein solches Puzzlespiel habe ich in diesem Jahr für euch bemüht, um hochwertige Orakelsprüche zu erstellen. Als Grundlage habe ich die Weissagungsruinen zweier Quellen bemüht, die zwar von Laien zu den berühmtesten und belastbarsten Weissagungen aller Zeiten gezählt werden, bei genauerer Betrachtung aber allein genommen vollkommener Ramsch sind: Die Prophezeiungen des Nostradamus und die täglichen Horoskope aus der Rheiderland-Zeitung.

Silvesterorakel 2012
Die folgenden Orakelsprüche bestehen also aus verschiedenen Elementen dieser beiden Quellen, die entsprechend angeordnet und ineinander verschränkt und montiert worden sind. Das Verhältnis entspricht mal mehr mal weniger einem Teil Nostradamus zu zwei Teilen Rheiderland-Zeitung. Das Verfahren verleiht den Weissagungen zwar eine außergewöhnliche Tiefe, macht die konkrete Interpretation aber auch nicht gerade einfacher. Ich überlasse es daher euch selbst, welche genaue Bedeutung die Sprüche für euch haben, stehe bei Rückfragen aber natürlich zur Verfügung.

Ich wünsche allen meinen Lesern ein großartiges Jahr 2013.

Anna: Sie werden sich von Altlasten befreien. Während der Stern sichtbar erstrahlt, werden drei große Prinzen zu Feinden gemacht. Dann sind Sie bestens dafür vorbereitet.

Anja: Sie sind glücklich und verträumt: Weit vom Ebro im Königreich von Granada, und zwar dann, wenn Sie es nicht mehr erwarten.

Carter: Sie werden gelassen bleiben. Das große Theater beginnt auf‘s Neue, die Würfel sind gefallen, die Netze schon ausgeworfen. Sie haben keine Lust zu planen.

Dino: Vergessen Sie nicht die Gegenwart, sie Brücken überquerend, nahe der Rosenstöcke ankommend, spät angekommen, früher als man glauben wird. Beginnen Sie mit dem Vorhaben.

Docdee: Ein guter Freund wird in Ihrer Nähe sein wollen. Vom Hund zum Löwen wendend, irrt der Herold herum. Danach werden Sie sich erleichtert fühlen.

Floris: Ihre Kreativität wird gestärkt. Die Finte ersinnt der große Herzog von Armenien und wird Wien und Köln erstürmen. Das kommt nicht immer gut an.

Fritze: Delegieren Sie Aufgaben. In Deutschland entstehen verschiedene Sekten, sie nähern sich stark dem glücklichen Heidentum. Sie werden dabei viele freudige Helfer haben.

Gerrit: Sie werden ein Vorhaben umsetzen, dem sonst Ihre Widerstände im Weg stehen. Man wird nicht beweisen können, ob es besser wäre, bretonischer oder normannischer König zu sein. Natürlich sollen Sie Ansprüche haben.

Hannes: Haben Sie kein schlechtes Gewissen. An Donau und Rhein wird das große Kamel zum Trinken kommen, es wird es nicht bedauern, allein und ohne Zeitdruck.

Hauke: Sie werden spüren wollen, wer Sie eigentlich sind. Nachdem die Heimtückischen die Eselstreiber verbannten, werden Sie gezwungen sein, verschiedene Kleider zu wechseln. Sprechen Sie offen über Ihre Gefühle.

Helge: Bleiben Sie ruhig zu hause. Wenn der Rechtsverdreher das Verräterische unternimmt, wird er hohe Herren und großen Fürsten in Schwierigkeiten bringen. Ihre Lieben werden Sie verstehen.

Hilko: Strengen Sie sich für Ihr Glück an. Eines Tages werden die beiden großen Meister zu Freunden, ihr großes Können und ihre große Macht wird man wachsen sehen. Sie werden nun eine Ahnung haben.

Jan G-Punkt: Sie werden viel zum Wohle aller erreichen, vernehmbar aus heiliger Erde, vom Geist, die heilige Stimme menschliche Flamme als göttliches Leuchten angesehen. Sie haben viele Ideen.

Johanna: Sie werden brenzlige Situationen zu Ihren Gunsten entscheiden, weites Umherschweifen wegen frenetischem Test, und erlösen ein großes Volk von Kämpfern. Das bringt Pluspunkte.

Joost: Es wird Ihnen leicht fallen, überzählige Kalorien im Fitnessstudio abzutrainieren: Großes Segel, der Bienenschwarm erhebt sich. Geben Sie davon ab.

Karl Kanal: Achten Sie auf Ihre Kondition. Der Ofen wird wieder aufgebaut, goldenes Zeitalter, neuer König und großer Skandal. Es warten kostbare Erlebnisse auf Sie.

Lars: Sie wollen Großes leisten und werden sich dafür ins Zeug werfen. Die Stimme des seltsamen Vogels wird vernommen, über dem Rohr des Überlebens-Stockwerkes. Sie werden auf Vorschläge ablehnend reagieren, die vom Gewohnten abweichen.

Lenante: Sie werden ein wenig Nestwärme und Geborgenheit benötigen: Den Töpfer, neuen Ton suchend. Ihn und die Seinen werden sie mit Gold überhäufen. Das macht sie zufrieden.

Lotta: Erledigen Sie alles in Ruhe. Eines Tages werden die beiden großen Meister zu Freunden, ihr großes Können und ihre große Macht wird man wachsen sehen. Das wird sie inspirieren.

Manta: Sie wollen raus kommen. Sie werden durch ausgehöhlte Träume entdeckt, das Haus ist gesund und ohne Lärm bewohnbar. Das wird Ihnen Respekt und Erfolg verschaffen.

m4rten: Schärfen Sie ihre Sinne. Der große Monarch, der einen Verbund besiegelt mit zwei Königen, wird geeint durch Freundschaft. So werden Sie einen guten Eindruck hinterlassen.

Mel:  Sie werden die Herausforderung suchen. Der rote Gegner erblasst vor Angst. Machen Sie das diplomatisch deutlich.

Miki: Sagen Sie offenherzig Ihre Meinung. Wein wird über den Tisch verschüttet, der Dritte wird nicht erhalten, was er forderte. Sie könnten Gespenster sehen.

Meikepopeike: Sie werden besonders fleißig und engagiert sein. Göttlicher Geist beglückt die Seele, siehe das Wort in seiner Ewigkeit. Behalten Sie das für sich.

Mutter: Leben Sie lieber ungewöhnlich. Freude wird unter den Menschen sein: die Wasserleitung wird erneuert, Gesundheit, große Früchte, Freude und eine zuckersüße Zeit. Machen Sie einen Stadtbummel.

Neele: Yoga, Meditation und einschlägige Literatur helfen Ihnen bei Ihrer Sinnsuche. Das Feuer breitet sich aus, die Jungfrauen verraten den größten Teil der neuen Clique. Sie werden nur so sprudeln vor Ideen.

Plytje: Es wird gelingen, im richtigen Moment die richtige Lösung parat zu haben. Die Zahl der Astronomen wird sich so stark vermehren, verjagt, verbannt und Bücher zensiert. Prahlen Sie aber nicht.

Ruth: Eine lange Phase der Arbeit wird zu ende gehen und Erleichterung bringen. Etwas, das niemals so schön war, aus vier Teilen kommt man, es zu bestaunen. Der Besuch geht ein und aus.

Samantha: Sie werden etwas träge sein. Sechshundert und sechs, sechshundert und neun, ein Kanzler, groß wie ein Ochse. Das hilft Ihnen im Beruf.

Sandra: Sie sind angenehm realistisch. Das neue Schiff wird die Reisen wieder aufnehmen, Sie werden Gleichgesinnte treffen.

Sebastian: Sie werden die Gelegenheit haben, sich von vergangenen Dingen zu lösen, durch Fette und Magere fast halb ausgezehrt. Streiten Sie mit Temperament.

Steffante: Nur zu, die Götter werden menschliches Aussehen haben. Sie werden bereit sein, auch schwierige Aufgaben zu bewältigen.

Teelka: Halten Sie sich fern von denen, die Ihre Stimmung verderben: Briefe werden gefunden in den Koffern der Königin, keine Aufschrift, ohne irgendeinen Namen des Verfassers. Das kommt in diesem Jahr besonders zum Tragen.

Traute: Sie sind bestens vorbereitet, seltsam durch das Krokodil gegeben. Das Volk wird entzückt sein, ein solches Schauspiel zu sehen. Nehmen Sie sich die Zeit, um in Ruhe Bilanz zu ziehen.

Uke: Kunst und Kultur werden Sie bereichern. Die Portugiesen werden darüber nicht erfreut sein. Ihre gemütliche Wohnung wird sie wieder milde stimmen.

Verena: Verabreden Sie sich im großen Kreis. Der Blonde mit der groben Nase kommt, auszutragen das Duell und wird hinausjagen. Sie werden dafür sorgen, dass sich alle wohlfühlen.

Wiebke: Sie strahlen ein glühendes Feuer aus. Der große Schreihals, frech und ohne Schamgefühl, wird zum Oberbefehlshaber der Armee. Wahrscheinlich reicht Ihnen aber auch schon der neueste Klatsch und Tratsch aus der Nachbarschaft.

Dr. woTan: Sie werden heftig reagieren. Lange Zeiten regiert ein junges Mädchen, niemals überdauerte man eine schlimmere Regierung. Das haben Sie gar nicht nötig.

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Montag, 24. Dezember 2012, 8:10 Uhr

Montagmorgen und Heiligabend, das geht irgendwie so gar nicht zusammen.

Feiert trotzdem schön.

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Sonntag, 23. Dezember 2012, 21:25 Uhr

Vadder erzählte heute in der Kirche irgendwas vom Apaulus Postel.

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Donnerstag, 20. Dezember 2012, 20:58 Uhr

Kleiner Nachtrag zu neulich: Die Mutter konnten berichten, dass ihre kleine Tochter den ganzen Tag überall aufgeregt erzählte: “Mama musste heute Morgen ganz häufig Kacke sagen. Für ihren Lehrer.”

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Mittwoch, 12. Dezember 2012, 15:16 Uhr

Komisches Datum heute.

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Dienstag, 11. Dezember 2012, 16:39 Uhr

Ich habe heute unbeabsichtigt die jahrelange Erziehung eines Kindes bzw. dessen Respekt vor seiner Mutter zunichte gemacht. Das kam so.

Eine Studentin in meinem Seminar heute morgen hatte ihre kleine kränkelnde Tochter dabei, die sie nicht alleine zuhause lassen konnte. Das war auch kein Problem, die Lütte saß in stiller Beschäftigung ohne zu stören dabei. Dann allerdings ließ ich unüberlegt ihre Mutter ein Gedicht vorlesen, und zwar von Albrecht Johannsen dem Jüngeren das Werk “Kike än Kake”. In dem Stück werden ein wenig die friesischen Gewohnheiten der Namenstradition auf die Schippe genommen. Dabei werden die beiden titelgebenden Namen, nämlich “Kike” und “Kake”, wortspielerisch und zu nicht zu knapp in dem Text eingesetzt.

Dazu muss nun allerdings erläutert werden, dass in der nordfriesischen Rechtschreibung ein einfach geschriebener für einen kurzgesprochenen Vokal steht. Die Namen werden also “Kicke” und “Kacke” ausgesprochen.

Während die Mutter, ernstzubleiben bemüht, den Text vortrug, horchte die Tochter nun auf. Und jedes mal, wenn der Name “Kake” fiel, wurde Tochterns Blick entsetzter. Das Ganze gipfelte schließlich in einem vorwurfvoll hereingerufenen “Mama!”, beantwortet durch ein entschuldigendes “Tut mir leid, Schatz, das steht hier so. Ich muss das sagen.”

Tochter wirkte wenig überzeugt. Mich interessiert nun ehrlich gesagt, wie die Lütte heute immer wieder Fehlverhalten und Danebenbenehmen mit einem “Du hast heute Morgen auch die ganze Zeit ‘Kacke’ gesagt” entschuldigt…

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Dienstag, 11. Dezember 2012, 9:01 Uhr

All ihr Sommerreifenautofahrer da draußen: Ich habe nicht einen Funken Mitleid mit euch!

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“Nicht, dass meine Frau schlecht kocht, aber es kommen fortwährend irgendwelche Pygmäen in meine Küche und tauchen ihre Pfeile in die Suppe.”
 Woody Allen

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