Termos Taten

Wat mutt, dat mutt - Ein ostfriesischer Chronist der Wirklichkeit

Montag, 8. Februar 2010, 19:54 Uhr

Neulich in der Neubausiedlung:

Autonomer Cthulhu

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Sonntag, 7. Februar 2010, 0:14 Uhr

Mutters verzweifelter Versuch, die Abreise ihrer Söhne etwas herauszuzögern: Ein wahlloser Griff in die Jackentasche befördert einen alten Gummihandschuh zutage, daraufhin gestikuliert sie wild ihren bereits im Auto sitzenden Söhnen zu und fragt: “Braucht ihr vielleicht einen Gummihandschuh?”

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Samstag, 6. Februar 2010, 15:18 Uhr

Und dann sagte mein Bruder über mich: “Es wird Zeit, dass Temmo ein paar Enkel kriegt, damit ich Neffe werden kann.”

Darauf meine Mutter: “Der Satz hätte von mir sein können.”

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Freitag, 5. Februar 2010, 23:26 Uhr

Gestern waren wir mit der Frisistik in ‘ner Kneipe. Diese Treffen sind nicht zuletzt dazu da, dass wir ein wenig Praxis in der Sprache bekommen, denn so elendiglich viele Sprecher hat’s ja nicht mehr. Jedenfalls kam es, dass ich und mein Dozent und gerade auf Nordfriesisch unterhielten, als eine Kellnerin vorbeikam und erfreut feststellte: “Oh, kommt ihr auch aus Luxemburg?”

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Mittwoch, 3. Februar 2010, 15:17 Uhr

Heute Abend um 23 Uhr bin ich übrigens mal wieder im Bayreuther Uniradio Schalltwerk zu hören, und zwar in der Sendung MAOUIE. Da gebe ich dann wie gehwohnt meine Fachkenntnis zum Besten.

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Dienstag, 2. Februar 2010, 18:32 Uhr

Aus unserer Reihe “Termo hört Gespräche im Bus” heute:

“Mama sagt, das einzig Gute an meinen Tangas ist, dass sie kaum Platz auf der Wäscheleine wegnehmen.”

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Freitag, 29. Januar 2010, 18:01 Uhr

Vadder wurde heute in den Ruhestand verabschiedet. Sein Urteil über den Riesenrummel, der deswegen veranstaltet wurde: “Mit leichten Änderungen hätte man die die Reden auch als Grabreden verwenden können…”

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Montag, 25. Januar 2010, 20:13 Uhr

Man fühlt sich doch irgendwie gebauchpinselt, wenn man sich nicht um einen Job bemühen muss, sondern wenn man ihn direkt angeboten bekommt.

Termo <- selten zufrieden

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Samstag, 23. Januar 2010, 23:31 Uhr

Also, es gibt ja so zahlreiche schöne Umschreibungen dafür, die insbesondere Männer benutzen, wenn sie ihr Großes Geschäft erledigen müssen. Klassiker sind das heute nicht mehr politisch korrekte “einen Neger abseilen”, oder “einen Snickers aus dem Rücken drücken” oder gar “einen Bob in die Bahn werfen”.

Gibts sowas auch fürs Kleine Geschäft? Ich komm drauf, weil eine Freundin in letzter immer betont, wie sehr sie das Pissen genießt, seit sie keine Blasenentzündung mehr hat. Also kann man sowas sagen wie “Ich gehe eben genießen, dass ich keine Blasenentzündung habe”?

(Eine andere Dame sagte immer “Ich gehe eben Hände waschen”. Das finde ich nicht so spektakulär.)

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Donnerstag, 21. Januar 2010, 17:57 Uhr

Weil mein alter Spießgeselle Hauke ja immer noch eine Radiosendung zum Thema  “Träume” plant, muss ich hier mal wieder ein paar Träume aufschreiben, damit er auch genug Material für den Notfall hat. Zunächst einmal habe ich vergangene Nacht geträumt, dass mein Wecker klingelte und ich ihn ausmachte. Umso überraschter war ich, als er dann tatsächlich klingelte.

Aber eigentlich will ich von einem anderen, ganz großartigen Traum erzählen. Den hatte ich vergangenes Wochenende und war ganz begeistert. So richtig eine Handlung krieg ich nicht mehr zusammen, aber die Situation kann ich aber detailliert schildern. Und zwar habe ich in dem Traum ein großes Freilichttheaterstück inszeniert.

Erst einmal hatte ich eine ganz tolle Bühne, die bei mir zu Hause auf’m Fehn vor der Wieke stand und das Publikum saß auf der Straße oder auf Tribünen, die in den Vorgärten der Nachbarn aufgestellt waren.

Die Bühne war ein ganz tolles mehrstöckiges Konstrukt. Ganz unten war ein Gang, von dem mehrere Türen in Umkleidkabinen  abgingen. Das stellte die Katakomben eines großen Stadions dar. Da drüber war  ein großzügiger schummriger Gang gebaut, der wie eine Höhle aussah und die Altstadt einer unteridischen Stadt darstellte, mit vielen Fenster, Türen, Durchgängen, Geheimwegen und zwielichtigen Ecken.

Da drüber wiederum war einfach eine große Wiese mit ein paar Bäumen, Felsen und einem Deich nach hinten, hinter dem die See sein sollte, die man natürlich nicht auf eine Bühne holen kann. Auf der Wiese wiederum stand ein großes Holzkonstrukt, was ein bisschen wie ein Belagerungsturm aussah. Da ganz oben drauf wurden dann immer so Soloszenen gespeilt, so innere Monologe. Ganz toll.

In dem Stück ging es irgendwie darum, dass verschiedene Leute unterschiedliche verzauberte Goldmünzen fanden oder zugespielt bekamen. Diese bewirkten, dass die Leute zu unterschiedlichen Graden geizig/raffgierig oder großzüging/gönnerhaft wurden. Das war jeweils an die Münzen gekoppelt. Daraus ergaben sich dann verschiedene Verwicklungen und auch die sozialkritische Komponente kam nicht zu kurz.

Das Beste an der Sache war aber, dass das Ganze zwar in einem phantastischen Szenario spielte (Zaubermünzen, unteridische Stadt und so), die Protagonisten aber echte, meist mir bekannte Personen waren. Hier wird es aber kompliziert, denn sie waren im Stück was anderes als im echten Leben. Ich erinnere mich nicht an alles, aber zum Beispiel war mein Nachbar Jan der Platzwart in besagtem Stadion, mein Kumpel Joachim Bäcker in der Stadt und meine Mitbewohnerin Lena so ne Art Bürgermeisterin und Schiedrichterin in den Schlachten oder so.

Nun wird es aber noch besser: Zwar stellten die Personen im Stück etwa Jan, Hilko, Joachim, Lena und so weiter dar, aber sie spielten sich nicht selbst, sondern saßen in der ersten Reihe im Publikum und buhten sich ständig selber aus. Gespielt wurden sie von irgendwelchen Leuten, die ich nicht kannte. Und die waren teilweise brüllend komisch hanebüchen besetzt. Hilko zum Beispiel, der im Stück so eine Art Erzähler war, wurde von einem … wie sagt man heute… von einem Schauspieler mit eindeutig afrikanischen Vorfahren gespielt. Joachim war viel zu alt, Lena wurde einer dicken Blonden gespielt und Jan von einer Kurzhaarigen Frau! Wat’n Spaß.

Einzige Ausnahme bei dem ganzen war mein Vater, der sich offenbar selber spielte. Aber ich bin mir nicht sicher, ob er überhaupt eine Rolle in dem Sinne hatte oder für sowas wie Special Effects zuständig war. Seine Aufgabe war es nämlich offenbar, in den unpassendsten Momenten am Bühnenrand aufzutauchen und Fußbälle in die Szene zu schießen, die von den Schauspielern tunlichst ignoriert werden mussten. Meine Fresse, watn Spaß.

Habe mich lange nicht mehr so gut im Theater amüsiert.

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Dienstag, 19. Januar 2010, 17:23 Uhr

Wenn ich mal ein Wochenende nicht da bin, dann sind meine WG-Mädels hier gleich nicht mehr ausgelastet. Dann kommen solche Dinge dabei heraus:

WG

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Montag, 18. Januar 2010, 23:46 Uhr

Ach ach. Die Zeitung ist voller schlechter Nachrichten. Besonders bei den Geburtsanzeigen.

  • Zoey Ayleen
  • Apollonius
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Sonntag, 17. Januar 2010, 13:53 Uhr

Im Rechenzentrum meiner Uni hats gebrannt. Das ist natürlich der Alptraum eines jeden Studenten im Zeitalter des Bachelor-Studiums, wo die Studienleistungen fast ausschließlich elektronisch erfasst und gespeichert werden. Aber ich vertraue einfach mal darauf, dass entsprechende Verantwortliche an einer deutschen Universität so klug sind, solche Daten doppelt und dreifach abzusichern….

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Samstag, 9. Januar 2010, 14:14 Uhr

Ein bisschen wie bei den Zeugen Jehovas: Der angekündigte Weltuntergang ist ausgeblieben. Wegen der seit Tagen für heute prophezeiten “Schneekatastrophe” wollte ein Dozent sogar ein Wochenendseminar verschieben. Aber nix. Ich musste heute morgen nicht mal den Gehweg kehren.

Vielleicht sollte ich demnächst fürs wetter Runen werden. Das scheint mir zuverlässiger. (Lässiger auf jeden Fall.)

Passend zum Wetter ein bisschen Lektüre: Die Chronik der verpassten Weltuntergänge.

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Montag, 4. Januar 2010, 23:56 Uhr

Man ist psychisch schon so unter Druck, dass man schon von seinen Mitbewohnerinnen träumt und Angst vor ihnen hat. Ich träumte jüngst, dass ich ein Buch zur Rezension zugeschickt bekam und feststellen musste, dass eine Mitbewohnerin es geschrieben hat. Aber ich mochte es überhaupt nicht, traute mich aber auch nicht, es zu verreißen.

Heute hab ich erstmal sicher gestellt, dass sie KEIN Buch geschrieben hat. Alles wird gut.

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Samstag, 2. Januar 2010, 23:17 Uhr

Uke ist der Meinung, dass seine Mitarbeiter ihn nicht mehr erkennen, wenn er sich frische Unterwäsche anzieht.

Bestimmt irgend so eine Pheromon-Geschichte.

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Donnerstag, 31. Dezember 2009, 22:57 Uhr

Meine langjährigen Leser kennen es bereits, das beliebte Termos-Taten-Neujahrsorakel, das ich als hochgeachtetes Medium gerne meinen Mitmenschen angedeihen lasse. Nachdem ich in den vergangenen Jahren bereits Blei gegossen, Karten gelegt und Bibeln gestochen habe, entschied ich mich in diesem Jahr für ein Orakel mit Runensteinen.

Runen

Dabei habe ich für jedes Opfer drei Runen gezogen (kursiv angegeben) und einen Interpretationsvorschlag für die Bedeutung dieser Runenkombination gemacht. Aber es steht natürlich jedem frei, eine eigene Interpretation anzulegen. Die  Auswahl der gut dreißig beorakelten Blogleser erfolgte nach altbewährten Kriterien, einer Mischung aus Kommentartätigkeitsbelohnung, Tradition, Beziehungen, Vergesslichkeit und reiner Willkür.

Ich hoffe auf viel Spaß mit meinem Runenorakel und wünsche allen Leser ein wunderbares Jahr 2010.

Anja: Thurisaz – Gebo – Manaz (umgedreht)
Anja ist jemandem ein Dorn im Auge, aber durch ihre Partnerschaft findet sie zu einem gesunden Egoismus.

Anna: Thurisaz (umg.) – Teiwaz Nauthiz (umg.)
Anna ist in einer bevorstehenden Auseinandersetzung eher der David als der Goliath. Sie bleibt aber Siegreich in der Schlacht und wendet somit Not und Zwang ab.

Blacky: Fehu (umg.) – Raido (umg.) – Perth
Mangels ausreichendem oder angemessenem Essen  läuft eine Reise für Blacky nicht so ganz nach Plan, bis er das Geheimnis dieser Reise löst. Mahlzeit.

Carter: Hagalaz – Teiwaz (umg.) – Eihwaz
Carter hat Veränderung erfahren und Freiheit gefunden. Dadurch wird ein kraftraubender Kampf überflüssig. Die erlebten Unannehmlichkeiten schulen ihre Fähigkeiten, Niederlagen zu ertragen und sogar gestärkt daraus hervorzugehen.

Docdee: Thurisaz (umg.) – Ehwaz – Uruz (umg.)
Beim Doc beginnt das Jahr mit rasanter Entwicklung. Auch im weiteren Jahr bleibt sie eher in ruheloser Bewegung, so dass sie sich ab und an mal bewusst abbremsen und Augen und Ohren offen halten muss, um das Glück beim Schopfe zu packen.

Floris: Dagaz – Laguz – Teiwaz
In einer heiligen Mission, von den Sternen geleitet, überquert Floris das Meer und schlägt eine siegreiche Schlacht. Wie ein Kreuzritter.

Fritze: Wunjo (umg.) – Ehwaz (umg.) – Algiz
Ist natürlich typisch, dass ausgerechnet beim Fritze so ein Unsinn in den Runen steht. Ich lese in den Steinen: “In einer Prüfung reitet Fritze ein Pferd zu Schanden und geht hinterher mit einem Elch in die Binsen.”

Gerrit: Wunjo – Ehwaz – Kano (umg.)
Gerrit ist hingegen (wie gewohnt)  eine ausgesprochene Frohnatur. Er bleibt in Schwung und Aktion und kann irgendwann im Laufe des Jahres unnötig gewordenen Ballast abwerfen.

Göntje: Hagalaz – Gebo – Ansuz
Die Hagalaz-Rune deute ich hier einmal als winterliche Naturgewalt und beziehe sie auf Göntjes Verbleib im hohen Norden, der ihr das Tor zum  (oho!) Liebesglück öffnen kann. Später im Jahr kann sie – wenn sie nicht auf die falschen Leute hört – ihre Weisheit deutlich erweitern.

Hannes: Sowelu – Berkana (umg.) – Jera
Tja. Die jüngste Selbsterkenntnis führt leider erst einmal zu Stillstand. Die Jera-Rune zeigt allerdings deutlich, dass das nur eine kurze Phase ist und dass das kommende Jahr sogar ein sehr gelungenes Jahr wird. Vielleicht zielt der etwas finstere Beginn auf die ersten paar Tages des Jahres ab, die dem Katzenjammer nach dem Winterurlaub gewidmet sind.

Haukn: Manaz – Eihwaz – Teiwaz
Für den Hauke ergibt sich ein ungewohnt kriegerisches Szenario, das seinen Ausgang in Haukes eigenem Inneren findet. Er wird zunächst in eine (allerdings erfolgreiche) Defensive gedrängt, meistert den (inneren?) Konflikt im Laufe des Jahres aber erfolgreich.

Helge:  Dagaz – Manaz -  Sowelu
Verdächtig simpel, was ich in den Steinen lese: Helge bringt es für sich und die gesamte Menschheit zu Wohlstand. Hat eventuell was mit Solarenergie zu tun. Mal sehen.

Hilko: Jera Sowelu Wunjo
Hilko startet das Jahr aus einer komfortablen Situation heraus, wie uns Jera zeigt. Von dieser viel versprechenden Basis aus hat er gute Chancen, seine Lage zu perfektionieren. Wunjo deutet zumindest an, dass dies schließlich auch erfolgreich ist oder Hilko zumindest nicht aus seiner Zufriedenheit katapultieren kann.

Jana: Inguz – Manaz – Ansuz
Oha, zweideutig. Wenn wir Jana keine Schwangerschaft im kommenden Jahr andichten wollen, so müssen wir doch zumindest von wohliger Zweisamkeit ausgehen, die sie sehr zufrieden macht. Später sollte sie allerdings die Signale richtig deuten. (Vielleicht doch die Signale der Schwangerschaft?)

Jan G.: Kano – Algiz – Perth (umg.)
Offen, vorbehaltlos und ohne überflüssige Geheimnistuerei kann Jan das Jahr unbesorgt hinter sich bringen, denn diese Offenheit ist der beste Schutzwall gegen eventuelle Missgünstlinge.

Jens: Eihwaz – Gebo – Uruz (umg.)
In seinem Tun ist Jens sehr Treffsicher und kann großzügig zu seinen Untergebenen, Schutzbefohlenen, Geschäftspartnern etc. sein. Dies ist kein sinnloses Opfer, es wird ihm im Laufe des Jahres viel Kraftaufwand ersparen.

Joost: Isa – Sowelu – Wunjo (umg.)
Joost knabbert ein wenig an der Furcht vor Stagnation. Die Lösung ist vielleicht ein ausgedehnter Urlaub in südlichen Gefilden.

Joy: Isa – Dagaz – Perth (umg.)
Hochwürden ist im laufenden Winter eher gedämpft in ihrem Tatendrang. Der Frühling bringt aber Aufschwung und – passend zur Profession – göttliche Erkenntnis.

Kika: Algiz (umg.) – Gebo – Ansuz (umg.)
Die Kika hat früh im Jahr ein wenig mit der (geistigen?) Gesundheit zu kämpfen, die nötige Kraft dazu zieht sie aus ihren Mitmenschen (Mitbewohnern?). Das sie es mit ihren Mitmenschen gut trifft, wird durch die umgekehrte Ansuz-Rune noch einmal unterstrichen.

Lenante: Isa- -Raido – Uruz
Die Lena ist körperlich wie seelisch sehr kälteempfindlich, wie auch  die Isa-Rune weiß. Aber sie muss sich keine Sorgen machen, dass ihr das im kommenden Jahr zum Nachteil gereicht. Raido und Uruz geben Hinweise auf (wie auch immer geartete) Glücksbringer und auch Tiere, die ihr Kraft und Halt geben.

Neele: Nauthiz (umg.) – Manaz – Wunjo
Das scheint recht deutlich: Neele hat weder Not noch große Sorgen, zumindest auf sich selbst bezogen. Zum Ende des Jahres steigt die Frohsinnskurve eventuell sogar noch.

m°: Eihwaz – Kano – Teiwaz
Auch dem Mo scheint ein durchaus auseinandersetzungsreiches Jahr bevorzustehen. Allerdings ist dies eher lästig denn bedrohlich, so dass einem guten Ausgang eigentlich nix im Wege steht. Orientieren sollte sich der Mo dabei an seiner persönlichen Frau Holle.

Plytje: Jera – Raido – Odin
Bei Plytje steht gut was an, kommendes Jahr. Der leere Odin-Runenstein deutet schicksalhafte Wendungen an, bei denen es an ihr selber liegt, ob sie zum Guten oder Schlechten neigen. Jera und Raido lassen aber er kaum Zweifel daran, dass ihr ein gutes und ertragreiches Jahr bevorsteht, auch wenn dazu lange Wege zu gehen sind.

Sandra: Manaz (umg.) – Fehu – Uruz
Sandra muss ein paar schlechte Gewohnheiten loswerden, dann steht die Erfüllung vieler lang gehegter Wünsche an.  Uruz unterstreicht weiterhin, dass sie kommendes Jahr vor Weiblichkeit strotzt. Ihr kommt sozusagen das Östrogen aus den Ohren heraus.

Simon: Nauthiz – Raido – Dagaz
Härte ist es, die Simon kommendes Jahr stählt. Das ist nicht immer einfach und sorgt nicht selten für schlechte Laune, ist aber ein notwendiges Übel, um im Laufe des Jahres den Durchbruch zum Positiven zu schaffen. Im Zentrum stehen seine kommunikatitiven Fähigkeiten mit und an denen er arbeiten muss, um rasch den Break-even-Point zu erreichen. (mögliche Wechselwirkungen siehe bei Uke).

Steffi: Hagalaz – Wunjo (umg.) – Gebo
Genau wie bei Göntje muss ich bei Steffi die Haggalaz-Rune auf ihren Aufenthalt im rauen Norden beziehen. Danach folgt ein etwas harter Schnitt (ob der zum Norden-Aufenthalt oder zu etwas anderem im Laufe des Jahres gehört, ist schwer zu sagen). Das Schicksal wird Steffi aber schließlich reich entlohnen.

Teelka: Dagaz – Fehu – Jera
Nun, alle drei Runen deuten auf Reichtum, Wohlstand und gute Erträge hin. Das ist ein sehr starkes Zeichen in diese Richtung, lässt allerdings wenig Schlüsse auf die Umstände zu. Sie könnte genauso gut im Lotto gewinnen wie sie eine bahnbrechende wissenschaftliche Theorie aufstellen oder eine Mehrlingsgeburt erleben könnte.

Traubo: Eihwaz – Sewelu – Thurisaz
Ach, das passt alles so gar nicht zusammen. Man könnte herauslesen, dass sie im kommenden Jahr eine Art „grünen Daumen“ hat. Was genau aber die Pflänzlein sind, sie so erfolgreich zu ziehen vermag, das bleibt offen.

Uke: Odin – Nauthiz – Ansuz
Auch hier begegnet uns der schicksalhafte Odinrunenstein, in einer interessanten Kombination mit der auch für Loki stehenden Ansuz-Rune (man denke an „American Gods“). Man möchte Uke für das kommende Jahr die Fähigkeit sowohl zum direkten Umgang mit der Macht als auch zum listenreichen Erreichen seiner Ziele zusprechen. Dass auch die Härte in Ukes Runen vertreten ist, schlägt eine auffällige Verbindung zu Simon und lässt Unangenehmes für diesen erahnen.

Ute: Odin – Eihwaz – Berkana
Auch Utes Orakel wird vom mächtigen Odin eröffnet. In Kombination mit den starken magischen Aspekten von Eihwaz und Berkana lässt uns das im kommenden Jahr hochgeistige Leistungen von ihr erwarten.

Wiebke: Hagalaz – Nauthiz – Raido (umg.)
Einmal mehr wird eine Weissagung von der rauen Hagalaz-Rune eingeläutet, die hier allerdings in engem Zusammenhang mit der nicht minder rauen Nauthiz zu sehen ist. Allerdings ist das nicht anders zu sehen als ein nur etwas steiniger Beginn in einen neuen Lebensabschnitt, denn zumindest vorläufig wird Wiebke ihren Sitz im Leben finden.

Dr. Wotan: Jera – Wunjo (umg.) – Hagalaz
Dass ausgerechnet bei Wotan keine Odinrune zum Vorschein gekommen ist, mag verwundern, wird ihn aber nicht wurmen, denn ihm steht reiche Beute im kommenden Jahr bevor. Aber für Umsonst gibts nix, dafür muss Maloche sein. Hagalaz bezieht sich hier auf der Wotan innewohnenden naturgewaltgleichen Kraft.

Wübbo: Wunjo (umg.) – Kano – Sowelu
Umgekehrte Wunjo ist natürlich erstmal nicht so das Wahre, doch diese angedeutete dünne Streuung von Frohsinn und Zerstreuung wirkt sich umso besser auf Konzentration und Produktivität im kommenden Jahr aus. Kano und Sowelu sind Runen mit stark erleuchtenden Aspekten. Wenn Wübbo keine Glühbirnenfabrik aufmacht, dürfen wir zumindest große Enthüllungen erwarten.

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Donnerstag, 31. Dezember 2009, 19:01 Uhr

HihihahahahhoHOHO! “Punsch, du dusselige Kuh!”

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Montag, 28. Dezember 2009, 20:27 Uhr

Unheimlich. Neuerdings höre ich auf meinen Funkkopfhörern nicht die vertrauten Bässe Joey DeMaios, sondern das Fernsehprogramm irgendeines Nachbarn. Und der guckt ziemlichen Stuss.

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Samstag, 26. Dezember 2009, 20:37 Uhr

“Frostbeule” nannte ich meinen Bruder, als er – kaum dass er in meinen Wagen gestiegen war – die Sitzheizung bis zum Anschlag aufdrehte.

“Wieso? Ich hab’s am Arsch halt gerne heiß.”

Na denn…

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“Wo Tee ist, da ist Hoffnung.”
 Sir Arthur Pinero

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