Termos Taten

Wat mutt, dat mutt - Ein ostfriesischer Chronist der Wirklichkeit

Sonntag, 15. März 2009, 22:54 Uhr

Käse aus Blankenese

Doppelt Gouda läuft voraus
Auch der Brie ist in the house
Und am Schluss der Polonaise
läuft ganz fesch der Ofenkäse

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Montag, 9. März 2009, 7:51 Uhr

Eichen sollst du bleichen,
Kuchen sollst du suchen.

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Freitag, 27. Oktober 2006, 7:30 Uhr

Das Brot für die Welt

Ein Graubrot, das schon etwas trocken,
nicht länger wollt im Brotkorb hocken.
D’rum zog es in die weite Welt
und kam auch bald zu sehr viel Geld.

Denn erstmal wurde es Friseur
und später Waffeninspekteur.
Weil “Stulles Salon Unisex”
kam auf den Jugendschutzindex,

ging Stulle schließlich zur UN.
Ohne Aber, ohne wenn
kontrollierte er Sanktionen
und entwaffnete Legionen.

Doch Stulle kam in Hungersnot
Sein täglich Brot braucht auch ein Brot.
War einst sein Willen unzerbrechlich
wurd das Brot dann rasch bestechlich.

Dies sprach sich allzu rasch herum.
Auch Diktatoren sind nicht dumm.
Statt Waffenkäufe zu stornieren
tut man jetzt “die Stulle schmieren”.

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Montag, 11. September 2006, 10:58 Uhr

Mal wieder ein Gedicht. Das Werk heißt:

“Polizeibericht” oder “Der Gurktrödie zweiter Teil”

Der Bus fährt weg
und Erwin denkt
laut: “Wat’n Dreck!”
Und schwer gekränkt

Zieht er ‘ne Wumme.
Ein kleiner Kaufmann
ist der Dumme.
Nun kommt’s drauf an:

war’s Gurkenklau
oder Gurkenernte
als mit Radau
sich Erwin entfernte.

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Mittwoch, 6. September 2006, 14:02 Uhr

Ein kleines Gedicht:

Erwin, der gemeine Schurke
schleicht geschwind mit einer Gurke
(genannt “Cucumis sativus”)
zum Schwarzfahr’n in den Omnibus.

Doch kommt zu ihm ein Kontrolleur.
“Ey ich hab nischts gemacht, isch schwör”,
drückt Erwin auf die Tränendrüse
doch einkassiert wird das Gemüse.

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Dienstag, 25. Juli 2006, 13:09 Uhr

Liebes Lieschen Wieselbein.
Kommst Du Nicht Zur Tür Herein?
Bist Du Wohl Zu GROß
Doch Hier Ist Eh Nix Los

Lieber Peter Ülkenschwanz
Trägst Du Eine Tote Gans
An Des Königs Tiefes Grab
Schneid’t Man Dir Die Haare Ab.

…das nennt man “Unsinntherapie”. Ist gut gegen Kopfschmerzen.

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Montag, 26. Juni 2006, 22:06 Uhr

Weil ja die Welt bekanntermaßen so furchtbar schlecht und verkommen ist, wird das hier jetzt mal zum “Moral- und Anstandblog”.

Und die Moral von der Geschichte
ist (auch wenn ich sie hier dichte),
dass niemand einen ander’n richte,
sondern lieber drauf verzichte.

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Freitag, 28. April 2006, 13:46 Uhr

Wen’s wundert,
dass hundert
Mikroben
sich loben,
weil Käse
im Gebläse
die Katze
am Platze
verscheuchte,
der bräuchte
zwei Karten
im Garten
der Freude
- und zwar noch heude.

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Sonntag, 23. April 2006, 15:00 Uhr

So. Nun noch mal für jene mit geringerer Aufmerksamkeitsspanne ein wenig Lyrik:
Bier?
Hier!

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Donnerstag, 20. April 2006, 22:59 Uhr

Hier mal ein kleiner Auszug aus einem Gespräch, dass ich heut mit Hannes hatte.

Hannes: Ich hörte Stimmen aus mir selbst, genauso wohlig wie zuvor,
nun musste ich hinaus um endlich nachzuschauen in dem Moor,
ob der Chor und das Getöse vl ein Hexenzauber machte
oder ob von Anfang an der Wahnsinn mich um Klarheit brachte.
Also zog ich Stiefel Jacke an,
mein Messer an die Seite dran,
zog den Hut tiefer ins Gesicht,
und rannte hinunter zu meiner Pflicht.

Termo: tatsächlich. volksmusik.

Hannes: aber draussen angelangt und unruhig auf der Suche,
war gar nichts zu entdecken, nur das tote Land,
ich kletterte hinauf auf eine Buche
dort sitz´ich nun, schaue und fluche:
“Verdammtes Land, verdammte Stimmen,
ich werd keine Bäume mehr erklimmen.”

Termo: buchen sollst du suchen

Hannes: und essen musst´ den Kuchen

Termo: hunnert

Termo: Ich steh im Wald,
mein Tee ist kalt.
Und muss muss bald
nach Hause
da gibts Brause.
Und wir machen ne Sause.

Hannes: Ich geh in den Keller,
weil da hol ich schneller…
das Wasser gleich dann nach oben,
damit mich die Menschen loben.
Lecker trinken kann man dann auch was
und ich kann mich damit auch machen nass

Termo: Schüttel den Kopf
entkorke den Pfropf
spuck in den Topf
zieh an dem Zopf.

Hannes: Schmerzen im Arsch,
iss einen Barsch,
Schmerzen im Rücken
das kommt vom Bücken.
geh in die Knie,
dann schadet es nie.

Termo: Rutscht aus die Glucke
auf meiner Spucke.
Freut sich die Tucke,
kriegt voll sie die Hucke.

Hannes: sie sitzt nun im Dreck
sieht nicht mehr aus keck.
ich beschmeiss noch adrett
sie auch noch mit Crack

Termo: adrett und crack reimt sich wie gustav auf gasthof

Termo: mach hier kein Heckmeck
und rauch nich das Crack weg.

Hannes: man darf das nicht so eng sehen

Hannes: ich weiss was ich tue
auch wenn ich nur muhe

Termo: Wir sehen es eng
und zieh’n's in die Läng
denn wir sind genau-
so grün wie das grau

Hannes: sag sowas nich

Termo: Ich bleib in der Spur
bin schnell wie Ben Hur
Ich guck auf die Uhr
und geh gleich in Kur

Hannes: Rausgeflogen wie ne Zecke
und bin schnell wie ne schnecke,
die Zeit immer mehr im Blick
irgendwann machts klick

Termo: Und trinke ein Fassbier
Vergesse den Hass hier
mache ‘nen Spass mir
und knüpfe ein Basttier

Hannes: den Hass vergessen
ist unangemessen
erstmal gesunden
dann weiter erkunden

Termo: Ich komme aus Togo
und will nach Bahrein.
Ich tanze gern Pogo
und komm nicht da rein.

Hannes: ich heisse nun Peter
und hab heisse Treter,
ich hieß damals Tarzan
und hatte fast nix an.

Termo: Hundi, gib Pfote,
sonst gibts hier gleich Tote.
Denn wenn du nicht spurst
mach ich aus dir Wurst.

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Dienstag, 22. November 2005, 15:26 Uhr

Meine beiden Spießgesellen sind genauso van d’Padd off wie ich. Die fingen gerade an zu Reimen und es kam dann irgendwie so etwas dabei raus wie “Beim Black Jack rauchen die Frauen das Crack weg” oder so.

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Dienstag, 31. Mai 2005, 0:36 Uhr

Mir ist mal wieder danach, ein wenig zu dichten. Allerdings beschränke ich mich heute mal auf einen kleinen Zweizeiler. Inspiriert wurde ich durch den heftigen Wetterumschlag, der heute auf die teilweise unerträglice Hitze der vergangenen Tage folgte.

*räusper*

Es regnet wie aus Kübeln.
Man kann’s ihm nicht verübeln.

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Mittwoch, 27. April 2005, 14:35 Uhr

Im Tagebuch des Friesen steht:
“Wir schlugen und wir stießen Fred.”

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Freitag, 25. Februar 2005, 5:28 Uhr

Die Wacht (Schicksal eines Friesen)

Ein Dämon stahl mir meinen Schlaf,
der garstig und verrucht.
“Du, Friese!” sprach der Höllengraf.
“Heut Nacht bist du verflucht!

Nur selten hab ich Friesenleut’
in meiner Höll’ zu Gast.
und bleibt dein’ Seel’ verwehrt mir heut,
so stehl ich doch die Rast.”

Der Teufel mir die Nacht vergällt,
ich werde immer müder.
Und wenn ihm das zu gut gefällt,
dann kommt er morgen wieder.

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Dienstag, 14. September 2004, 22:25 Uhr

Eine Natter
springt aufs Gatter.
Sah’s der Vatter,
macht sie platter.
Der Bestatter,
ein aalglatter,
packt die Natter.

Recht hat er.

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Dienstag, 8. Juni 2004, 18:02 Uhr

Es treibt mich diese eine Frage,
Die ganze Menschheit fragt sich auch.
In dieser unerhörten Lage
fragt man das selbst bei Günter Jauch.

D’rum ist es wichtig, sie zu klären,
das ist mein eig’ner freier Wille,
um unser Wissen zu vermehren:
Blixen! Wo ist meine Brille?

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Donnerstag, 1. April 2004, 17:07 Uhr

Mein unanständiger Kollege aus der Sportredaktion versuchte gerade zu reimen:

“Laufen, saufen
Frauen missbrauchen.”

Unterirdisch.

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Donnerstag, 25. März 2004, 10:11 Uhr

Aus Kruiden, Kur und Jever-Bier
besteht diese Geschichte hier.
Mit Kruiden, Kur und Friesen-Bräu
Bleibt einem stets die Lyrik treu.

Es lebten einst im Friesenland
viele Männer, arg verkannt.
Und eines Freitagabends nun
ließ ein Gedanke sie nicht ruh’n.

“Es wird erzählt, dass ich nichts kann”,
fing einer dort zu sprechen an.
“Das ist gelogen, wie ihr wisst.
Denn jeder weiß, wie’s wirklich ist.”

Die ander’n riefen “Wahr gesprochen!
Den Braten ha’m wir gleich gerochen.
Denn auch, wenn man’s es gern verhehlt:
Das wird auch über uns erzählt.”

Bei dieser kollektiven Klage
trat dann noch einiges zutage:
“Man sagt, ich hab zwei linke Hände.”
“Es heißt, ich pinkle gegen Wände.”

“Vor mir sagt man, ich wär’ ´ne Memme.”
“Von mir, dass ich mich dauernd kämme.”
“Ich bin angeblich ziemlich hässlich.”
“Für mich sei Rülpsen unerlässlich.”

“Die Leute sagen, dass ich stinke.”
“Es wird behauptet, dass ich trinke.”
“Man sagt, ich sei ein Lügner gar.”
“Und meine Mudder 1000 Jahr!”

“Ich fürchte”, sagte einer dann,
“dass kein Schwanz uns leiden kann.”
Von der Erkenntnis schwer getroffen,
wurd’ erst mal ordentlich gesoffen.

Weil dies die Laune nicht erhellt
– doch trotzdem allen gut gefällt –
fasste die Meute einen Plan:
“Wir geh’n die Sache praktisch an.”

So kam’s, das spät in dieser Nacht
Der Trupp sich auf die Socken macht.
Und kaum, nachdem sie losgelaufen
War’n sie auch gleich wieder am saufen.

Nach einer Flasche Apfelkorn
- man fühlte sich wie neugebor’n –
der Haufen vor der Disko stand.
Und da geschah dann allerhand.

Den Ersten, der zur Tür raus kam,
man wortlos auseinander nahm.
Beim Zweiten heuchelt’ man Int’resse
Und gab ihm trotzdem auffe Fresse.

Der Dritte bekam erst zu hören,
man wolle ihn ja gar nicht stören,
doch wär’ man g’rad so schön dabei.
Und schlug auch diesen Mann zu Brei.

So ging es noch `ne ganze Weile.
So mancher bekam kräftig Keile.
Und als der Durst dann überwog
Man schließlich an die Theke zog.

Dort gab es dann die nächste Runde.
Zu dieser vorgerückten Stunde
beschlossen unsere Freunde froh:
“Das machen wir jetzt immer so.

Wer uns nicht mag, ist drauf erpicht
dass man ihm alle Knochen bricht.
Und da uns niemand leiden kann
Verhau’n wir einfach jedermann.”

…sowas passiert, wenn man nachts nicht schlafen kann. Ich nenne es “Die Urfaust”.

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Samstag, 14. Juni 2003, 0:57 Uhr

Tja, es ist wieder soweit. Irgendwas Vollmondartiges tut sich am Himmel. Und ich liege im Bett, totmüde aber nicht in der Lage zu pennen. Und ausnahmsweise ist die junge Union nicht Schuld. Da wird mir wieder lyrisch… *räusper*

Drei Dinge sind des Schlafes Tod:
Der Mond, die Union und ‘ne Ladung Schrot.
Drei Dinge sind des Schlafes Freund:
Ein Schnaps, ein Schnaps und… noch ein Schnaps.

Okay, reimt sich nicht unbedingt. Aber das Metrum stimmt mit ein wenig Phantasie. Und ein Fünkchen Wahrheit steckt auch drin.

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Sonntag, 18. Mai 2003, 20:24 Uhr

Freude schöner Schnitzelfunken, Tochter aus Friteusenfett.

(Aus: “Ode an ein Schnitzel”)

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“Das ist Punsch, du dusselige Kuh! Punsch! Punsch! Punsch!”
 Ekel-Alfred

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