Mittwoch, 28. Oktober 2009, 16:25 Uhr
Und Apropos Mitbewohnerinnen: Irgendeine von diesen Furien hat doch tatsächlich Kaffeefilter neben meine Teedose gestellt. Ich bekam vor Schreck fast einen Herzstillstand. Hier herrscht einfach noch nicht genug Zug in der neuen WG, ich muss endlich andere Saiten aufziehen!
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Freitag, 1. Mai 2009, 16:08 Uhr
Laut der Ostfriesischen Botschaft haben heute sowohl Bünting als auch Thiele Geburtstag. Darauf trink ich einen. Bzw. mindestens drei.
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Sonntag, 20. Januar 2008, 13:56 Uhr
Hm. Aus irgendeinem Grund ist das Teewasser hier heute ganz besonders kalkig.
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Sonntag, 5. August 2007, 10:48 Uhr
Gelegentlich gibts im Fernsehen doch mal was Erfreuliches.
“Was halten Sie von aromatisierten Tees?”
“Ehrlich gesagt herzlich wenig. Ein guter Tee hat genug Eigenaroma, da muss man nicht auch noch Chemie dazu kippen.”
Oder:
“Ich trinke außerhalb eigentlich gar keinen Tee mehr, dann was man heutzutage in der Gastronomie an Tee vorgesetzt bekommt, ist in der Regel minderwertige Qualität.”
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Freitag, 20. April 2007, 22:05 Uhr
Tz. Heinricht Heine schrieb seinerzeit über die Norderneyer (Auszug): “…sehnen sie sich wieder zurück nach ihrer Sandinsel, nach ihren kleinen Hütten, nach dem flackernden Herde, wo die Ihrigen, wohlverwahrt in wollenen Jacken, herumkauern, und einen Tee trinken, der sich von gekochtem Seewasser nur durch den Namen unterscheidet, und eine Sprache schwatzen, wovon kaum begreiflich scheint, wie es ihnen selber möglich ist, sie zu verstehen. Was diese Menschen so fest und genügsam zusammenhält, ist nicht so sehr das innig mystische Gefühl der Liebe, als vielmehr die Gewohnheit, das naturgemäße Ineinander-Hinüberleben, die gemeinschaftliche Unmittelbarkeit. Gleiche Geisteshöhe, oder, besser gesagt, Geistesniedrigkeit…”
Und was macht man auf Norderney? Man setzt dem Herrn Heine ein Denkmal…
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Montag, 26. März 2007, 20:37 Uhr
Am Wochenende hat es mich nach geraumer Zeit mal wieder ins Taraxacum verschlagen. Ist immer noch intellektuell da.
Und ich habe mich auch gleich wieder unbeliebt gemacht. Nachdem ich die Karte studiert hatte, pfiff ich den Kellner ungewollt heftig an. Wie es denn sein könne, dass man laut Karte ein “Glas Ostfriesentee” bestellen könne. Und das in der Teestadt Leer!
Der gute Mann war bemüht, das Problem zu verstehen. Konnte er aber nicht, da er (sagen wir mal) nicht dem ostfriesischen Kulturkreis entstammte. Was denn damit nicht in Ordnung sei, fragte er.
Ich hatte mich aber bereits in Rage geredet und blaffte: “Etwas, das sich ‘Ostfriesentee’ nennt, trinkt man NIE aus einem Glas!”
Und wat sagte er: “Becher oder was?”
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Sonntag, 25. März 2007, 18:53 Uhr
Ich schlug gerade rein zufällig den DTV-Atlas zur Deutschen Sprache auf und stieß auf eine Karte. Eigentlich nichts besonderes, denn das Büchlein ist voller Karten, die meistens die regionale Verbreitung bestimmter Worte darstellen wollen. Aber diese Karte war was besonders schönes. Es wurde Begriffe dargestellt, die in den verschiedenen Gegenden für eine Art Mahlzeit am Nachmittag stehen.
Da finden sich absonderliche Ausdrücke: “Vieruhrbrot”, “Halbabendbrot”, “Kaffeetrinken”, “Jause”, “Unterbrot”,”Vesper” und allerlei anderes. Und ein dicker Balken grenzt Ostfriesland vom “Kaffeetrinken”-Gebiet ab und im Gebiet dieses kleinen Landes prangt in großen Lettern (tatsächlich als einziges Wort auf der Karte ausschließlich in Großbuchstaben): “TEE”.
Wie wahr. Und ich genehmige mir jetzt einen. Denn “TEE” steht nebenbei auch für Frühstück, zweites Frühstück,Aperitif, Mittagessen, Absacker, Abendessen, Nachtmahl etc…
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Freitag, 2. Februar 2007, 16:56 Uhr
“…und vergessen Sie erstmal die Breakfast Teas, Broken-Sorten (BOP) und Billig-Mischungen, die Ostfriesen-Kandiszucker-Gebräue und milchverdünnten Schlabberbrühen.” #
Ostfriesen-Kandiszucker-Gebräu? ICH GLAUB ES HAKT!
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Dienstag, 9. Januar 2007, 10:59 Uhr
Früher war es auf dem Arbeitsamt irgendwie amüsant. Heutzutage ist das dagegen so: Man muss einen langen Wisch ausfüllen, damit sich der Sachbearbeiter auf ein Beratungsgespräch zur Arbeitssuche vorbereiten kann und wenn man da ist, muss man feststellen: Der gute Mann hat keine Ahnung und geht schon bei dem Wort “Künstlersozialkasse” geistig in die Knie. Später dann muss man sich hochoffiziell und wichtig einen Termin geben lassen, um einen anderen Wisch abzugeben. Der Vorgang – für den man wie gesagt mindestens ne Woche vorher einen Termin ausgemacht haben muss – dauert dann ganze drei Minuten. Und in der Zeit bekommt man auch noch unterschwellig unterstellt, dass man eine Kündigung wegen vertragswidrigen Verhaltens verschleiern wolle. Man fragt sich, ob so ein Aufwand und Nervenkrieg die paar Tage “sünner Wark” denn wert sind…
Naja, nicht aufregen… Als ich heute morgen das Haus verließ, hing ein Pfund Tee an meiner Haustür. Das beruhigt die Nerven doch ungemein.
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Montag, 4. September 2006, 19:33 Uhr
Meine neue Teekanne in Aktion:

Die Schnecke kotzt.
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Dienstag, 2. Mai 2006, 14:01 Uhr
Man kommt nichts böses ahnend zur Arbeit und findet in der Küche des Hauses ein Massaker vor: Da hatte jemand eine zweifelhafte Teesorte aus einem noch zweifelhafteren Teebeutel getrunken und das ganze dann nicht in den Mülleimer sondern in das Waschbecken entsorgt, wo es alles schön festgetrocknet war.
Da waren bestimmt wieder die Tunichtguts da oben von der Zeitung…
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Montag, 24. April 2006, 8:55 Uhr
“Tee regt an, aber nicht auf.” Hätte von mir sein können.
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Dienstag, 11. April 2006, 23:47 Uhr
Auf besonderen Wunsch von Dr. “Plasma” Onno gibts hier eine alternative Version der Ereignisse am Sonnabend in einem Oldenburger Café. Ich weise darauf hin, dass der folgende Bericht nicht, wie sonst in Termos Taten üblich, der Wirklichkeit entlehnt, sondern frei erfunden (wenn auch theoretisch möglich) ist.
Ich muss zugeben: Als ich am vergangenen Sonnabend in Oldenburg in einem Café ausdrücklich Ostfriesentee bestellte, war ich ein wenig auf Krawall gebürstet. Aber was mir dann tatsächlich vorgesetzt wurde, das war eine Frechheit, nein, eine Beleidigung des gesamten friesischen Volkes. Und wer mein Volk beleidigt, der beleidigt auch meine Mutter.
Also blieb mir nichts anderes übrig, als mit dem Laden kurzen Prozess zu machen. Zu allererst fischte ich den gubbeligen Teebeutel aus dem schmierigen Glas und strangulierte damit den Kellner ein wenig. Aber dann ließ ich den armen Kerl laufen. Mir stand nicht der Sinn nach kleinen Fischen. Ich wollte die Hintermänner.
Daher zerrte ich den Küchenmeister hinter dem Tresen hervor. Er winselte zwar erbärmlich, aber trotzdem flößte ich ihm etwas von dem Tee ein, den er mir kurz zuvor hatte kredenzen lassen. Er wäre wohl elendig daran zugrunde gegangen, wenn ich ihn nicht mit einem Bein kopfüber an die Lampe gehängt hätte, so dass das Zeug wieder aus ihm heraus laufen konnte.
Derweil jagte ich den Inhaber des unwürdigen Etablissements ein paar mal spaßeshalber um einen Tisch, bevor ich ihn mit einem alten Fisch verprügelte, der in der Küche herumgelegen hatte. Anschließend scheuchte ich alles Lebendige aus dem Laden heraus und verteilte noch einiges von dem so genannten Tee in den Räumlichkeiten. Als ich ein brennendes Streicholz in die Flüssigkeit warf, fing diese sofort Feuer und wenig später war das ganze Gebäude ein Raub der Flammen geworden.
Ich briet mir an dem Feuerchen noch ein kleines Steak und ging dann in die nächste Kneipe. Ich war zugegebenermaßen ein wenig auf Krawall gebürstet…
Wie gesagt: Nur für Onno. In Wirklichkeit war der Tee ungewöhnlich gut.
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Montag, 10. April 2006, 13:36 Uhr
Ich muss zugeben: Als ich am vergangenen Sonnabend in Oldenburg in einem Café ausdrücklich Ostfriesentee bestellte, war ich ein wenig auf Krawall gebürstet. Ich war nämlich auf das übliche Glas mit Teebeutel und Zucker eingestellt, wie man es ja leider auch allzuhäufig mitten in Ostfriesland bekommt. Und den wollte ich eigentlich schon wieder wild zeternd zurückgehen lassen (“Ich habe Ostfriesentee bestellt und kein Glas Wasser mitm Stück Papier drin”), bevor ich ihn überhaupt bekommen hatte.
Aber Pustekuchen. Teekanne, Stövchen, anständige Teetasse, Kluntje und sogar sehr gut schmeckender Tee. Nur die Sahne, die war Milch. Aber immerhin keine Kaffeesahne. Ich muss also zugeben: Respekt. Und das im tiefsten Ausland.
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Donnerstag, 9. März 2006, 10:57 Uhr
Ich wurde soeben Opfer von Heißwasserklau.
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Dienstag, 7. März 2006, 23:25 Uhr
*schnief* Wunderschön.

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Mittwoch, 14. Dezember 2005, 13:12 Uhr
So. Ich hänge meine Fahne wie üblich nach dem Wind und laufe mal wieder allen Trends hinterher. Und jüngsten Diskussionen auf dieser Seite soll auch Rechnung getragen werden. Daher erkläre ich Termos Taten zum inoffiziellen und nebenamtlichen tazBlog. Hier werde ich gelegentlich meine Beobachtungen in der Tageszeitung niederlegen. Wie es mir halt gerade passt. Wer meint, ich soll auch andere Blätter kommentieren, der darf mir gerne ein entsprechendes Abo zukommen lassen.
Meine erste Beobachtung soll sein: In der gestrigen Ausgabe der taz war ein Schrieb, in dem die Zeitung sich bei den treuen Lesern bedankt und so al und zum Dank bekommt jeder auf dieser und jener Seite ein halbes Pfund “Grüntee” geschenkt. Grüntee. Als Dank. Pfui Deibel! Was hab ich denen nur getan?
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Donnerstag, 17. November 2005, 14:01 Uhr
ACHTUNG! ACHTUNG! BEIM “MARKTKAUF” IN RHAUDERFEHN GIBTS KEINEN BÜNTING C.K.PRIVAT!
Und zum normalen Büntingtee kommt man nur, wenn man sich durch eine Wolke grässlichsten Gestanks gearbeitet hat, die von einer Unmenge an fiesen aromatisierten “Teesorten” ausgeht. Da nuss ich mir demnächst einen Schleichweg drumherum suchen.
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Montag, 24. Oktober 2005, 23:27 Uhr
Mutter kam heute auf die Schnapsidee, während meiner Abwesenheit den Chily-Trüffel-Tee zuzubereiten. Pfui! Und dafür hat sie meine Ersatzkanne missbraucht. Das gute Stück darf ich jetzt erstmal mindestens 24 Stunden in reinem Alkohol desinfiziert, um das Schlimmste da wieder ab zu bekommen. Danach wird das Ding ne halbe Stunde abgekocht, bevor ich es zu guter Letzt täglich mit frisch gebrühtem extra kräftigem Ostfriesentee befülle. Nach einer Woche ist die Kanne dann vielleicht wieder einsatzbereit.
Apropos Mutter. Als ich vorhin aus dem Fenster sah, glaubte ich einen Moment, das sie unten mit wehenden Haaren vor meinem Haus stand. Aber es war nur ein Gebüsch.
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Montag, 3. Oktober 2005, 2:05 Uhr
Uke brachte mir aus Müchen Chili-Trüffel-Tee mit. Ich mag mir gar nicht ausmalen, wie das schmecken mag.
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“Universitäten sind schöne Misthaufen, auf denen gelegentlich einmal eine edle Pflanze gedeiht.” Albert Einstein
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