Montag, 12. Juli 2010, 23:58 Uhr
My Life By Laway
Using only song titles from ONE ARTIST or BAND, cleverly answer these questions. Pass it on to others and include me. You can’t use the artist / band I used. Try not to repeat a song title. It’s a lot harder than you think! Repost as ‘My Life By: (Artist’s/Band’s Name).
Pick your artist: Laway
Are you a male or a female: Wotan un Salomo
Describe yourself: See-Rebell
How do you feel: Klaar för elke Störm
Describe where you currently live: Ik stah an de Kaje
If you could go anywhere, where would you go: Over de Westersee
Your favorite form of transportation: Seils ut Sülver
Your best friend: Wicht ut Noorden
You and your best friends are: Nett as twee Königskinner
What’s the weather like: De wille Wind
Favorite time of day: Fastelavend is anfangen
If your life was a tv show, what would it be called: Hunnertmaal No Future
What is life to you: Gold, Füür un Isen
Your relationship: Verlor’n
Your fear: Se bruken hum nich mehr
What is the best advice you have to give: Een för all un all för een
Thought for the day: Ik suup di to
How would you like to die: All full
Your soul’s present condition: Dat tweed Gesicht
Your motto: Eala Frya Fresena
(Via Neekropolis)
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Samstag, 10. Juli 2010, 18:28 Uhr
Ich habe heute den ganzen Nachmittag mit Herrn Cordes und Herrn Cthulhu Skat gespielt. Das ist ganz furchtbar, denn der Cordes betrügt immer und Cthulhu ist ein ganz schlechter Verlierer.
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Sonntag, 13. Juni 2010, 4:41 Uhr
Ich habe ein grundsätzliches Problem mit der Gesellschaft: man findet die Cocktails, die ich mische, grundsätzlich zu stark. Man darf eben nie vergessen, dass man in der “Großstadt” ist. Von Schnaps und Sturmflut haben die keine Ahnung hier.
Meine Mitbewohnerin ist noch nicht wieder zu hause. Unangemessener Weise gefällt mir das gar nicht.
Zudem brach ein Kollege eine gute Stunde vor mir von der kleinen Feier auf, auf der wir waren. Trotzdem lief er mir auf meinem Heimweg über den Weg. Zeitloch, Umweg oder Alkohol müssen da im Spiel gewesen sein. (Oder einfach die Tatsache, dass ich einen Teil meines Heimweges in einem Großraumtaxi zurücklegen durfte.)
Im WG-internen WM-Tippspiel führe ich immer noch. Ich bin im Reigen der Nullnummern der mit den am wenigsten jämmerlichen Ergebnissen.
Auf der Straße unter meinem Schlafzimmerfenster versucht ein Mitbürger mit mangelnden Deutschkenntnissen zu rappen. Dabei entstehen Stilblüten wie: “Ich fick dir in den Krankenhaus.” Interpretationsspielraum ist gegeben.
Der Taxifahrer eben konnte an meinem Geruch erkennen, was ich gegrillt hatte.
Eine Kommilitonin (furchtbar studentisches Wort) fürchtete, man könne sie und mich für ein Liebespaar halten. Unverschämtheut.
Eine ehemalige mehr als schlanke (= reichlich dürre) Mitstudentin hat nichts dagegen, wenn ich sie “Moppelchen” nenne.
Und dann war da noch die sehr liebe Hündin (Boxer-Mischling mit ausgeprägtem Kindchenschema), die ich sehr mochte. Und ich dachte, sie mochte mich auch. Aber es war nur das Grillfleisch, das ich in der Jackentasche hatte. Immer das Gleiche: die Frauen wollen nur mein Fleisch,
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Mittwoch, 7. April 2010, 19:31 Uhr
Übers Osterwoche durfte ich meinem Bruder dabei assistieren, seinen Lego-Todesstern aufzubauen. EIn Todesstern aus Lego, wat geileres gibts es glaub ich nicht. Ein Riesengerät. In der normalen Verpackung waren nochmal vier Kartons mit Teilen, jede von der Grlößenordnung einer Legoritterburg oder so.
Wir haben das Ding jedenfalls mit eiserner Disziplin entgegen allen Erwartungen noch am Ostermontag fertig gestellt. Watn Spaß.
Eigentlich wollte ich aber auf ein interessantes Phänomen hinaus, das uns bei diesem Großprojekt aufgefallen ist. Und zwar die Anpassung der Sprache an die Bedürfnisse innerhalb kürzester Zeit. Mein Bruder meinte zunächst, das wär halt so grobschlächtige Bauarbeitersprache. Ich hingegen würde eher von einer rasch herausgebildeten gruppenspezifiscvhen hochspezialisierten Fachsprache ausgehen (höhö, das klang schön intellektuell).
Grundvoraussetzung war natürlich die über dreißig Jahre umfassende Lego-Erfahrung, die sowohl mein bruder als auch ich mitbrachten. Das Grundvokabular war also vorhanden, jeder von uns wusste was mit Ausrücken wie “Vierer” oder “flacher Zweier” gemeint war.
Da aber so ein Todesstern natürlich eine Vielzahl an außergewöhnlichen Bausteinen benötigt, mussten rasch Spezialausdrücke für bestimmte Steine, Farben und Oberflächen her, um nicht jedesmal alles lang und breit erklären zu müssen. Und ich möchte behaupten, dass dieses Fachvokabular schon am Karfreitagabend vollständig herausgebildet war, ohne dass mein Bruder und ich uns gesondert hätten absprechen müssen.
Dass nun mein Bruder als Hauptaufbauer und Hüter der Bauanleitung aus seinem vorhandenen Wortschatz heraus das Fachvokabular prägen musste, gibt dem neuen Fachidiom zwar einen besonderen Stempel, inhaltlich ist es aber vollkommen lattenegal, ob man nun irgendwas aus dem Suaheli, Latein, Studentensprech oder so entlehnt. Oder eben was ganz anderes. Hauptsache wir wussten was gemeint war. Und ich wusste genau, was mein Bruder für einen Baustein suchte, wenn er einen “penisfarbigen gedödelten Zweier” forderte…
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Freitag, 12. Februar 2010, 15:42 Uhr
Fenster offen und Heizung an ist zwar ein ehrenwertes Unterfangen, aber ich glaube nicht, dass deswegen der Frühling tatsächlich eher kommt.
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Montag, 8. Februar 2010, 19:54 Uhr
Neulich in der Neubausiedlung:

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Samstag, 23. Januar 2010, 23:31 Uhr
Also, es gibt ja so zahlreiche schöne Umschreibungen dafür, die insbesondere Männer benutzen, wenn sie ihr Großes Geschäft erledigen müssen. Klassiker sind das heute nicht mehr politisch korrekte “einen Neger abseilen”, oder “einen Snickers aus dem Rücken drücken” oder gar “einen Bob in die Bahn werfen”.
Gibts sowas auch fürs Kleine Geschäft? Ich komm drauf, weil eine Freundin in letzter immer betont, wie sehr sie das Pissen genießt, seit sie keine Blasenentzündung mehr hat. Also kann man sowas sagen wie “Ich gehe eben genießen, dass ich keine Blasenentzündung habe”?
(Eine andere Dame sagte immer “Ich gehe eben Hände waschen”. Das finde ich nicht so spektakulär.)
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Samstag, 2. Januar 2010, 23:17 Uhr
Uke ist der Meinung, dass seine Mitarbeiter ihn nicht mehr erkennen, wenn er sich frische Unterwäsche anzieht.
Bestimmt irgend so eine Pheromon-Geschichte.
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Donnerstag, 10. September 2009, 21:55 Uhr
Erinnert ihr euch noch an den “Böttcher”, den obersten aller Erzbösewichte? Bisher dachte man, er sei nur eine Legende, aber heute hab ich ihn gesehen. Ich habe ihn gleich erkannt. Er hatte einen alten Anzug an, dazu weiße Turnschuhe, gegelte Haare und einen Rauschebart wie der Weihnachtsmann, dazu ein bitterböses Funkeln in den Augen. Er kam wohl gerade aus einer finsteren Ränkeschmiede, einer verruchten Räuberhöhle, einem düsteren Schlupfwinkel, der getarnt ist als Supermarkt. Ich habe mir schon immer gedacht, dass mit dem Sky hier an der Ecke was nicht stimmt. Der Laden ist nämlich von innen noch viel kleiner als er von außen aussieht, hat viele verdächtige Türen in dunkle Räume und die Hälfte der Angestellten sieht aus wie ne Straßengang. Der Böttcher hat allerdings einen Fehler gemacht, denn seine Tarnung als normaler Kunde war nicht glaubwürdig. Der wer kauft schon lediglich einen Liter H-Milch und eine Zitrone und sieht dabei so böse aus?
Ich verlor ihn dann aus den Augen, als er in der VHS verschwand. Was der wohl wieder ausheckt…
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Freitag, 4. September 2009, 14:29 Uhr
Ich habe wohl beim Doktor gerade die teure Lungenfunktionsanlage kaputt gemacht. Naja, man will ja auch was für seine Versicherungsbeiträge haben, ne.
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Samstag, 22. August 2009, 17:55 Uhr
Man nötigte mich gestern zu dem Spiel “Stadt-Land-Fluss” und ich lernte dabei viele neue Dinge. Zum Beispiel hörte ich erstmalig von dem großen mitteleuropäischen Staat “Mailand”, von dem beliebten alkoholischen Getränk “Imkerhonigschnaps” und dem zukunftsträchtigen Beruf “Ärmelkanalschleusenwärter”. Zudem durfte ich mich in Diskussionen darüber ergehen, ob “Nonne” und “Wanderer” Berufe sind, ob ein “Mammut” ein Tier ist und ob “Jack Sparrow” unter die Kategorie “V.I.P.” fällt.
Ich bin sehr gealtert gestern.
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Dienstag, 4. August 2009, 18:39 Uhr
Ist “rechtsfreier Raum” eigentlich das Gegenstück zu “national befreite Zone”?
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Mittwoch, 27. Mai 2009, 17:53 Uhr
Ich habe es ja bestimmt schon wiederholt erwähnt: Ich bin ein Gewohnheitstier. Ich bewältige die kleinen Hindernisse des Alltags trotz meiner etwas konfusen Natur durch fest antrainierte Verhaltensweisen. Ich komme auch zu Unzeiten aus dem Bett, weil das Weckerklingeln bei mir ein automatisches Aus-dem-Bett-Stürmen hervorruft, bevor ich drüber nachdenken kann, wie mir geschieht. Ich verlege nicht allzu häufig Dinge wie Schlüssel, Portemonnaie, Fernbedienung oder Mobiltelefon, da ich feste Örtlichkeiten habe, an denen ich sie ablege. Und ich komme auch eher selten zu spät zur Uni/Arbeit, da trotz eventuellen geistigen Halbschlafes zu jeder Uhrzeit die notwendigen Abläufe relativ fest in mir eingebrannt sind. Das klingt zwar nach roboterhaftem Verhalten, spart aber Denkenergie, die man besser woanders investieren kann. Etc…
Hat natürlich auch Nachteile, denn gelegentlich muss man ja aus seinen Gewohnheiten ausbrechen. Umso bewundernswerter fand ich es bislang, dass die hiesigen Busfahrer da offenbar gar keine Probleme mit hatten. Seit dem Beginn meines Studiums gab es nämlich bei den Buslinien eine Umleitung, da eine Straße anderhalb Jahre lang aufgerissen war. Von heut auf morgen war es damit dann vorbei. Das war für den Gewohnheitstermo erst einmal schwierig, da er auf einmal eine andere Bushaltestelle zu seiner Stammhaltestelle machen musste. Aber die Busfahrer hatten offenbar gar kein Problem damit. Wo sie anderthalb Jahre lang links abgebogen waren, fuhren sie nun anstandslos wieder gerade aus.
Das ging ein paar Wochen vollkommen problemlos gut. Gestern bekam das bewundernswerte Bild aber einen ersten Sprung. Ein Busfahrer hatte sich schon in der falschen Spur eingeordnet und wurde gerade noch rechtzeitig von einem Fahrgast darauf aufmerksam gemacht, dass die Umleitung doch seit ein paar Monaten nicht mehr gelte. Der Busfahrer schlug sich an den Kopf und korrigierte rechtzeitig.
Heute wurde die Bewunderung allerdings in Scherben gelegt: Der betroffene Busfahrer bog eiskalt links ab und bemerkte erst dann seinen Irrtum. Klug wäre gewesen, stumpf die Umleitung zu fahren und sich souverän bei den Fahrgästen dafür zu entschuldigen. Unklug war jedoch die spontane – aus juvenilem Leichtsinn heraus geborene – Entscheidung, ein waghalsiges Wendemanöver einzuleiten. Dies führte zu einem lauten Knall, einem Stirnrunzeln des Busfahrers und zu der über Funk an wen auch immer durchgegebenen Erkenntnis, er käme nun auf einmal “weder vor noch zurück”. Auch funktionierte nur noch eine Tür (wie das durch eine leichte Kollision rechts vorne passieren kann, sollte mir mal ein Busspezialist erklären).
Das Beste an der Sache war aber, dass für das misslungene Wendemanöver der Einmündungsbereich einer nahegelegenen Straße genutzt werden sollte, die der ausladende Gelenkbus nun komplett blockierte. Das gab ein Hallo… Ich setzte meinen Weg anschließend zu Fuß fort. Besser ist das.
Was lerne ich daraus für meine geliebten Gewohnheiten? Ich muss damit rechnen, dass zu irgendeiner x-bliebigen Zeit irgendeine veraltete und bereits lange abgelegte Gewohnheit bei mir durchbricht und mich in die Scheiße reitet. Zum Beispiel, dass ich mich am Telefon irgendeines zukünftigen Arbeitgebers mit “IHK Emden, was kann ich für Sie tun?” melde oder beim Tennis “Tor!” rufe, wenn jemand den Ball ins Netz haut. Ich bin schon ganz gespannt…
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Samstag, 2. Mai 2009, 23:50 Uhr
“Omega-3-Fischstäbchen” – das klingt wie irgendein fieser Weltraumfraß aus Raumschiff Enterprise.
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Samstag, 4. April 2009, 22:54 Uhr
“Hare Hitler” klingt eh viel besser als als “H*** Hitler”. Und so orange Hare-Krishna-Kutten sind auch nicht weniger kleidsam als braune Hemden. Bei der Haarpracht sind die Nazis und die Krishna-Jungs ja auch nicht so weit auseinander. Da ist die NPD programmatisch sicher näher an der Naturgesetz-Partei (ihr wisst schon, diese Yogi-Flieger) dran als an der DVU. Ich sehe schon, dass gibt bald neue Koalitionen auf höchster politischer Ebene.
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Montag, 9. März 2009, 7:51 Uhr
Eichen sollst du bleichen,
Kuchen sollst du suchen.
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Sonntag, 1. März 2009, 2:09 Uhr
“Hart wie Kruppstahl und schnell wie Leder!”
Kling einleuchtend.
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Freitag, 20. Februar 2009, 0:33 Uhr
It-Girl klingt ein bisschen wie He-Man.
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Dienstag, 27. Januar 2009, 23:02 Uhr
Auch wenn das jüngste Silvesterorakel noch keinen Monat alt ist, so mache ich mir natürlich bereits Gedanken über das kommende Silvester. Passend dazu machte mich meine verehrte friesische Stammesschwester Göntje heute auf das sog. westfriesische Kartoffelorakel aufmerksam, auch das Pferdekopforakel genannt. Ich muss mich da mal genauer schlau machen.
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Mittwoch, 8. Oktober 2008, 15:44 Uhr
“Stell Dir vor, es ist Gallimarkt und keiner geht hin – dann kommt der Markt zu Euch! Wer zu Hause bleibt, wenn der Suff beginnt, und lässt andere trinken für seine Sache, der muss sich vorsehen: Denn wer den Suff nicht geteilt hat, der wird teilen den Katzenjammer. Nicht einmal Suff vermeidet, wer den Sufff vermeiden will, denn er wird trinken für die Sache des Feindes, wer für seine eigene Sache nicht getrunken hat.”
(Frei nach Carl Sandburg, Bert Brecht und einigen Fälschern.)
So kommt es mir manchmal vor hier.
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“Man trinkt Tee, damit man den Lärm der Welt vergisst.” T'ien Yi-heng
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