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Da ich ja bekanntlich ein sehr hilfsbereiter Mensch bin, möchte hier jetzt nach bestem Wissen und gewissen ein paar Fragen beantworten, über welche einige Menschen in den vergangenen Wochen nach einer Eingabe bei Google auf diese Seite gelangten.

  1. „Wer hat das Rad erfunden?“ – Ich kenne den guten Mann nicht persönlich, aber er soll vor etwa 6000 Jahren in den Alpen, im Kaukasus oder Sumer gelebt haben. Vielleicht war er auch eine Frau. Ich wars aber nicht.
  2. „Wo gibt’s rattenscharfe Weiber?“ – Im Zweifelsfall hier.
  3. „Wie bekomme ich angebrannte Herdplatten sauber?“ – Einmal schön mit der Drahtbürste drüber und wenn dass nicht hilft, bei Vollmond eine tote Katze über die linke Schulter werfen.
  4. „Was ist ein langer Hinni?“ Der lange Hinni? Das war doch der, der das Rad erfunden hat.
  5. „Darf der meine Frau ficken?“ – Ich schätze, dass muss er mit deiner Frau ausmachen.

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Ich finde das ja immer interessant, wenn es so Bildungseinrichtungen für etwas gibt, wo der normale Bürger irgendwie so das Grundgefühl hat, dass das entsprechende „Fachgebiet“ überhaupt nix mit Bildung zu tun hat. Beispielsweise Pop-Musik. Insbesondere in Deutschland. Gibt zu Beispiel irgendwo da unten in Baden-Wütenberg eine Pop-Akademie. Wenn man sich den deutschen Pop anhört, mag man eigentlich nicht glauben, dass da irgendwas mit Verstand hintersteckt. Aber das is wohl doch irgendwie so.

Interessanter finde ich da schon die Erforschung der modernen Musik. Mein Favorit ist da eindeutig das Max-Planck-Institut für Metalforschung in Stuttgart. Denn wir wissen ja: „Heavy Metal?“ – „Nee, Metal hä’wi nich.“

Dr. Onno hat seinen Doktor sicher auch in Metalurgie oder sogar in True Metalurgie.

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Hier mal ein kleiner Auszug aus einem GesprÀch, dass ich heut mit Hannes hatte.

Hannes: Ich hörte Stimmen aus mir selbst, genauso wohlig wie zuvor,
nun musste ich hinaus um endlich nachzuschauen in dem Moor,
ob der Chor und das Getöse vl ein Hexenzauber machte
oder ob von Anfang an der Wahnsinn mich um Klarheit brachte.
Also zog ich Stiefel Jacke an,
mein Messer an die Seite dran,
zog den Hut tiefer ins Gesicht,
und rannte hinunter zu meiner Pflicht.

Termo: tatsÀchlich. volksmusik.

Hannes: aber draussen angelangt und unruhig auf der Suche,
war gar nichts zu entdecken, nur das tote Land,
ich kletterte hinauf auf eine Buche
dort sitzÂŽich nun, schaue und fluche:
„Verdammtes Land, verdammte Stimmen,
ich werd keine BĂ€ume mehr erklimmen.“

Termo: buchen sollst du suchen

Hannes: und essen musstÂŽ den Kuchen

Termo: hunnert

Termo: Ich steh im Wald,
mein Tee ist kalt.
Und muss muss bald
nach Hause
da gibts Brause.
Und wir machen ne Sause.

Hannes: Ich geh in den Keller,
weil da hol ich schneller…
das Wasser gleich dann nach oben,
damit mich die Menschen loben.
Lecker trinken kann man dann auch was
und ich kann mich damit auch machen nass

Termo: SchĂŒttel den Kopf
entkorke den Pfropf
spuck in den Topf
zieh an dem Zopf.

Hannes: Schmerzen im Arsch,
iss einen Barsch,
Schmerzen im RĂŒcken
das kommt vom BĂŒcken.
geh in die Knie,
dann schadet es nie.

Termo: Rutscht aus die Glucke
auf meiner Spucke.
Freut sich die Tucke,
kriegt voll sie die Hucke.

Hannes: sie sitzt nun im Dreck
sieht nicht mehr aus keck.
ich beschmeiss noch adrett
sie auch noch mit Crack

Termo: adrett und crack reimt sich wie gustav auf gasthof

Termo: mach hier kein Heckmeck
und rauch nich das Crack weg.

Hannes: man darf das nicht so eng sehen

Hannes: ich weiss was ich tue
auch wenn ich nur muhe

Termo: Wir sehen es eng
und zieh’n’s in die LĂ€ng
denn wir sind genau-
so grĂŒn wie das grau

Hannes: sag sowas nich

Termo: Ich bleib in der Spur
bin schnell wie Ben Hur
Ich guck auf die Uhr
und geh gleich in Kur

Hannes: Rausgeflogen wie ne Zecke
und bin schnell wie ne schnecke,
die Zeit immer mehr im Blick
irgendwann machts klick

Termo: Und trinke ein Fassbier
Vergesse den Hass hier
mache ’nen Spass mir
und knĂŒpfe ein Basttier

Hannes: den Hass vergessen
ist unangemessen
erstmal gesunden
dann weiter erkunden

Termo: Ich komme aus Togo
und will nach Bahrein.
Ich tanze gern Pogo
und komm nicht da rein.

Hannes: ich heisse nun Peter
und hab heisse Treter,
ich hieß damals Tarzan
und hatte fast nix an.

Termo: Hundi, gib Pfote,
sonst gibts hier gleich Tote.
Denn wenn du nicht spurst
mach ich aus dir Wurst.

Der Bauer auf dem KĂŒchentisch

Es fing damit an, dass Hannes es fĂŒr unheimlich praktisch hielt, wenn eine kleine Taschenkuh auf dem Tisch herumlaufen wĂŒrde. Dann hĂ€tte man immer frische Sahne fĂŒr den Tee.

Auf den Einwand hin, dass die Kuh ja aber den ganzen KĂŒchentisch vollscheißen wĂŒrde, kam man darin ĂŒberein, dass sich jemand um die Kuh kĂŒmmern mĂŒsste: Ein Bauer in entsprechender GrĂ¶ĂŸe, der auf dem Tisch wohnt und das alles ganz normal findet.

Der grĂŒĂŸt dann jeden Morgen („Moin“), wenn man beim FrĂŒhstĂŒck sitzt. Dann lĂ€uft er mit seiner kleinen Mistgabel auf der Schulter an den Cornflakes vorbei, wĂ€hrend er die Kuh (oder gar mehrere davon), ĂŒber den Tisch treibt. Und freut sich seines Lebens.

Nur zum Scheißen verlĂ€sst er den Tisch, denn sein Plumpsklo befindet sich im Garten. Den Weg dahin, der durch eine Art Katzenklappe in der HaustĂŒr fĂŒhrt, legt er mit einer kleinen Zeitung unter dem Arm zurĂŒck. Da es fĂŒr Zeitungen in dieser grĂ¶ĂŸe kein Abonnement gibt, ist es immer die selbe Zeitung. Aber das stört ihn nicht. Denn das ist fĂŒr ihn ganz normal.

Probleme gibts nur mit dem unterschiedlichen Lebensrhytmus. Jeden Morgen um 5 Uhr schmeißt er seine Melkmaschine an. Das nervt natĂŒrlich. Ebenso ist es eher ungĂŒnstig, wenn man nach Hause kommt und der KĂŒchentisch ist gegĂŒllt. Oder wenn ein kleiner Trecker beim Mittagessen um die Teller kurvt.

Solche Gedanken machen wir uns, wenn wir so zusammenhocken. Alles ganz normal.

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Winterdepression. Freude schöner Götterfunken.

Aber wie heißt es doch so schön? Launen sind die KontoauszĂŒge des GemĂŒts.