Mittwoch, 16. Juli 2008, 15:06 Uhr
Ach, was für eine Wonne. Als ich gerade in den schmierigen kleinen Einkaufsladen hier um die Ecke ging, schwappte mir eine riesige Kakaowelle entgegen. Wie im Schlaraffenland. Hätte nur noch Schnitzel regnen müssen.
Ich habe leider nicht miterleben dürfen, wie diese kleine Wunder des Alltags zustande gekommen ist, aber ein etwas bedrüppelt aussehender junger Mann in kleidsamer Supermarktuniform war dabei, Scherben zusammenzukehren.
Im hinteren Teil des Ladens sah ich dann einen wichtig aussehenden Mann herangeeilt kommen, der auf halber Strecke auf einen anderen Angestellten traf. “Was ist denn da vorne passiert?” – “Das willst du gar nicht wissen.” – “Was, der Michi schon wieder?”
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Freitag, 18. Mai 2007, 21:22 Uhr
Heut beim Einkaufen in der Warteschlagne vor der Kasse. Hinter mir eine Oma mit ihrem vielleicht fünfjährigen Enkel.
Kleiner Junge (deutet auf meinen Einkaufswagen): “Guck mal, Oma, mein Saft.”
Oma: “Ja, der Onkel hat den gleichen Saft gekauft wie wir. Der Onkel mag den Saft auch.”
(Der Onkel. Damit war ich gemeint.)
Kurze Pause. Dann der Junge: “Ich hau dem Onkel gleich auf die Schnauze!”
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Freitag, 23. März 2007, 20:42 Uhr
Ich hab heute beim Einkaufen sowas absurdes gesehen, das musste ich gleich mitnehmen für mein Kuriositätenkabinett.
Snirtjebraa in d’ Döös.
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Montag, 15. Januar 2007, 10:46 Uhr
So frühmorgens einkaufen zu gehen, hat ja seine Vorteile. Könnte man denken. Nicht viel los, die Regale prall gefüllt…
Stimmt auch. Man muss sich allerdings damit arrangieren, dass ein Gutteil der frühmorgendlichen Einkaufen jenen Leuten besteht, die sich um jeden Preis mit den aktuellen Sonderangeboten eindecken wollen oder aus jenen, die den vergangene Nach gerade dezimierten Schnapsvorrat gleich wieder auffüllen müssen. (“Und Tankstelle is zu teuer.”)
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Samstag, 9. Dezember 2006, 19:10 Uhr
Einkaufen ist ja auch immer ein Abenteuer. Besonders Sonnabends und in er Vorweihnachtszeit. Das reichte heute von Verkäuferinnen, die an der Kasse die Ware zerschmissen, die ich gerade erstehen wollte, bis hin zu Müttern, die sich mit ihrem Einkaufswagen mitten in der Menge quer in den Ausgang stellen, um auf den trödelnden Nachwuchs zu warten.
Aber im Laden ist mir dreimal eine Frau über den Weg gelaufen, die immer “Tatschiki” statt “Zaziki” sagte. Und vor allem überall.
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Montag, 5. Dezember 2005, 18:43 Uhr
Beim Combi-Markt haben die so ein neues System mit ihren Einkaufswagen. In diesen kleinen Häuschen für die Wagen sind ja immer drei Wagenreihen nebeneinander angeordnet. Da der Mensch von Natur aus faul ist, war es früher immer so, dass die Leute ihre Wagen immer in die Reihe stellten, wo eh schon am meisten Einkaufswagen standen. Das führte regelmäßig dazu, das zwei Reihen quasi leer waren, während die dritte weit aus dem Häuschen herausragte. Die war sozusagen vollkommen aus dem Häuschen *hüstel*
Jedenfalls haben die sich in irgendeinem Combi-Think-Tank gedacht: “Das geht so nicht.” Und so tüftelten die Masterbrains ein System aus, durch das bestimmte Einkaufswagen nur in eine bestimmte Reihe des Häuschen passen. Realisiert wird dies durch verschiedenartige Pfandschlösser (da wo man den Euro reinstecken muss). Die Leute erkennen die passende Reihe an einer farblichen Markierung. Und so fügte es sich, dass nun immer nahezu gleichmäßig viele Einkaufswagen in den drei Reihen der Einkausfwagenhäuschen stehen. Halleluja.
Lange Rede, kurzer Sinn: Der Termo stand heute nach dem Einkaufen beim Combi-Markt und dachte verzweifelt, er habe seinen Einkaufswagen kaputt gemacht, weil der Pfandschlüssel des Vorwagens nicht passte. Nachdem der Termo einige Minuten hilflos herumprobiert hatte, klärte ihn eine nette Dame auf: “Sie können ihren ROTEN Wagen nicht in die GRÜNE Reihe stellen…”
Fazit: WENN DIESE ARSCHKRAMPEN SCHON SOWAS TOLLES AUSTÜFTELN, DANN SOLLEN SIE ES GEFÄLLIGST FÜR JEDERMANN ZUGÄNGLICH MACHEN UND UNS ROT-GRÜN-BLINDE NICHT VERARSCHEN!
Is doch wahr. Sobald irgendwo irgendwas gebaut wird und jemand könnte eventuell irgendwo mit seinem Rollstuhl nicht durchpassen oder so, dann protestieren gleich und sofort ein halbes Dutzend Sozialverbände lautstark von wegen Barrierefreiheit und Diskriminierung und sowat al. Aber wo der Durchschnittsfarbfehlsichtige sich lächerlich machen kann, da stehen sie schon alle drumherum und warten darauf, wieder jemanden auslachen zu können.
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Freitag, 12. August 2005, 17:53 Uhr
Heute traf ich beim Einkaufen meinen Pastor. Er schlug mit einem Baguette nach mir, um vor mir einen Platz in der Schlange an der Kasse zu ergattern.
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