(Untitled)

Der Vortrag, den ich gerade besucht habe, hat mich massiv an meine Uni-Zeit erinnert: Obwohl der Beginn fast überall (Zeitung, Hauptprogramm etc.) für 19 Uhr ausgewiesen war, stand wohl in der hintersten Ecke des offiziellen Programms 19.30 Uhr. Deswegen waren wir zu früh und mussten warten.

Der hypermoderne Dia-Projektor fraß Dias, der Projektorständer wackelte, der Laserpointer fiel aus, der Veranstalter war verwirrt, der Dozent genervt. Aber ansonsten hat es mir gefallen.

Ach ja: Genau wie in der Uni waren natürlich auch die obligatorischen klugscheißenden älteren Herren im Publikum. Aber man gewöhnt sich dran.

(Untitled)

Sei es nun eine Uni, eine Fachhochschule oder eine Fern-Universität, auf eines kann man sich im deutschen Hochschulwesen verlassen: Dass man sich auf nichts verlassen kann.

Meine (zur Zeit zugegebenermaßen kaum vorhandene) Studienform hat es nun einmal an sich, dass ich nicht viel mit irgendwelchen Uni-Bediensteten zu tun hat. Und wenn es denn dann doch mal sein muss, dann frage ich aus der leidvollen Erfahrung heraus zur Sicherheit vorher einmal telefonisch nach, ob denn auch jemand da ist.

Und trotzdem stand ich dann gestern vor verrammelten Türen. Naja.

Mein Bruder ist mit seinem Holzfuß wieder zuhause. Der langweilt sich jetzt schon. Ich muss irgendeine vernünftige Beschäftigung für den finden. Schnitzen oder so.