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Hallihallohalulala. Hier kommt nun endlich das diesjährige Silvester-Orakel für die treuen Leser. Bestimmt wieder jemanden vergessen, aber das gehört dazu.

Nachdem ich mich in den letzten Jahren doch sehr verausgabt habe, dachte ich mir heuer, dass es vielleicht einfach mal wieder der alte Klassiker sein darf: Bleigießen. Das bedarf also keiner großen Erläuterung. Ich habe also für jeden von euch gegossen und begutachtet und auch noch einen Deutungversuch obendrauf gelegt. Kostenlos.

Gießerei is the Message

Aber vielleicht weiß der eine oder andere ja sogar besser, was die gegossene Figur für ihn bedeutet. So oder so, alles wird gut. Ich wünsche euch ein geiles Jahr 2017. [Den gesamten Eintrag lesen…]

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So. Das war etwas anstrengend, aber hier kommt nun auch das Termos-Taten-Silvesterorakel 2015. Wie immer für meine treuen Leser direkt aus der Welt des Übersinnlichen.

Aber diesmal habe ich da echt ein Fass aufgemacht, jungejungejunge. Ich bin halt manchmal etwas zu ambitioniert. Ich habe mir diesmal gedacht, ich greife das mediale Potenzial von Songtexten ab. Spitzenidee. Musik ist ja immer gut. Und die besten Liedtexte entstehen in der Regel ja auch dann, wenn der Schreiber in einem emotionalen Zustand ist, der ihn für Einflüsse der kosmischen Energien empfänglich macht. So weit – so gut. Hat ja auch funktioniert. Aber es ist echt schwierig, da brauchbare Orakelsprüche heraus zu generieren. Verschwurbelte Sprache, Weltschmerz, Grammatikprobleme etc. etc… Egal, ich habe es irgendwie hinbekommen. Aber wundert euch nicht über den ungewohnt bedeutungsschwangeren Tonfall.

Silvesterorakel 2015
 

Um dem Anlass des beginnenden neuen Jahres gerecht zu werden, hat es sich ergeben, dass auch derBeginn des jeweiligen Liedtextes zur entscheidenen Stelle wurde, um die Sprüche zu kreieren. Ich habe also medial meine etwa tausend meistgehörten Songs des vergangenen Jahres (ziemlich abseitiger Kram dazwischen) und die beorakelten Menschen in einen transzendenten Topf geworfen und zusammengebracht, was zusammen gehört. Fremdprachige Texte habe ich mehr oder weniger gut übersetzt (wie es mir das Universum halt eingeflüstert hat), deutsche Texte gegebenenfalls leicht angepasst, ohne ihren Sinn zu verändern. Es ist ziemlich schwere Kost dabei herausgekommen, man wat mutt, dat mutt. Wenn ihr Deutungshilfe braucht, wendet euch vertrauensvoll an mich, aber meistens wisst ihr selber am Besten, was dahinter steckt. Früher oder später zumindest. Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen. Auf gehts, ein gutes 2016 euch allen: [Den gesamten Eintrag lesen…]

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Hatte am Wochenende ein wunderliches bis unheimliches Erlebnis in der Berliner S-Bahn: Ein Vater setzte sich mit seiner kleinen Tochter – vielleicht so fünf oder sechs Jahre alt – zu mir in die Sitzgruppe. Die beiden sprachen englisch miteinander. Sie hibbelte rum und quasselte und scherzte mit ihrem Vater, guckte mich aber zwischendurch auch immer mal wieder neugierig an.

Schließlich musste ich aussteigen und als ich mich an den beiden vorbeizwängte, packte die Kleine auf einmal meine Hand und sagte zu mir: „Everything is going to be okay!“

Vaddern war offenbar ähnlich verdattert wie ich und da ich quasi schon halb draußen war, konnte ich dem Ganzen nicht mehr auf den Grund gehen. Ob die Lütte wohl in die Zukunft sehen kann? Oder sah ich einfach so fertig aus?

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Ich weiß, liebe treue Lerserschaft, ihr wartet gespannt auf Termos Silvesterorakel, um zumindest schon mal einen kleinen Einblick in das kommende Geschehen des Jahres 2015 zu bekommen. Nun denn, ich will euch nicht länger auf die Folter spannen. Hier ist es.

Silvesterorakel

Wie üblich ein paar Worte vorweg zur Orakelmethode: Bekanntermaßen nutze ich immer wieder neue Kanäle, um meine eigenen medialen Kräfte zu unterstützen und in Worte zu gießen. In diesem Jahr fiel mir die Wahl sehr leicht.

Wer wie ich gelegentlich in der Stadt Kiel weilt und manchmal einen Blick in die örtlichen Zeitungen wirft, der wird sich schon wiederholt gefragt haben: „Wat schreiben die da eigentlich für einen Stuss?“ Aber das ist eine reine Missinterpretation. Was in diesen Zeitungen steht, mag dem normalen Menschen nicht selten als vollkommener Unsinn erscheinen, es hat aber pythische Ausmaße. Die Redakteure sitzen offenbar auf irgendwelchen Felsspalten, aus denen wunderliche Dämpfe strömen. Dies sensibilisiert ihre Sinne für das kosmische Wissen, das dann allerdings vollkommen unkontrolliert aus den benebelten Schreiberlingen hervorsprudelt. Es fehlte bislang an jemandem, der selber mit neun bis zehn Sinnen ausgestattet ist, um die ansonsten wirr und sinnlos anmutenden Worte zu ordnen und mit den richtigen Lebewesen in Verbindung zu bringen. Voila, da bin ich.

Eure Orakelsprüche sind heuer also aus den Schlagzeilen der Kieler Postillen zusammengefügt. Manche der Vorhersagen sind sehr durchsichtig, bei anderen wissen vielleicht nur die Betroffenen früher oder später, was gemeint ist. Ich habe mir es dank präziser Orakelei diesmal jedenfalls wieder sparen können, zusätzliche Erläuterungen zu geben. Das soll euch aber nicht hindern, im Zweifel einmal bei mir nachzufragen.

Und es sind wirklich ein paar sehr schöne Orakelsprüche dazwischen, ich bin ganz begeistert von mir. Nicht verschweigen möchte ich an dieser Stelle aber auch die hervorragende Zuarbeit meiner reizenden Assistentin Lenante.

Neu ist zudem, dass ich in diesem Jahr sogar meinen eigenen Orakelspruch veröffentliche und dem ganzen Werk voranstelle. Ich bin zwar nicht übermäßig zufrieden mit diesen Aussichten, aber wer mich kennt, der wird auch die Präzision des Spruchs erkennen.

Termo: Was heißt hier Frieden? Zerstörer auf Kurs. Das Flenst.

Aber genug von mir, hier ist euer Ausblick auf das Jahr 2015. Kommt gut rüber und habt ein erfolgreiches Jahr.

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Meine Damen und Herren und alle anderen, da ist es, das große Termos Taten Silvester-Orakel 2013. (Das klingt ein bisschen wie „das TV Total Turmspringen 2013 oder so). Und weil die Mash-up-Methode im vergangenen Jahr so beliebt und erfolgreich war, wird auch in diesem Jahr munter weiter gemischt. Vielleicht ist es auch eine Art Best of der Orakelmethoden, denn in diesem Jahr habe ich für euch, meine lieben Leser, sowohl Blei gegossen als auch Runen geworfen als auch Karten gelegt. Jawoll. *Fanfare*

Orakel 2013

Praktisch bedeutet dies, das ich für jeden von euch Auserwählten im Hinblick auf das Jahr 2014 sowohl eine Rune geworfen, ein Stück Blei gegossen als auch eine Tarotkarte gezogen habe. In dieser Reihenfolge sind die Ergebnisse bei jedem Namen aufgeführt. Dazu habe ich es mir dieses Jahr auch nicht nehmen lassen, jeweils einen ausführlichen Deutungsversuch der erzielten Kombination zu unternehmen.

Ich hoffe, dass ihr zufrieden seid. Ein gutes Jahr 2014 wünscht euch allen Termo, das zuverlässigste Orakel diesseits der Kamtschatka. Und los gehts:
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Da der Stromverbrauch von meiner Mitbewohnerin und mir nur halb so hoch ist wie der „Referenzwert einer vergleichbaren Kundengruppe“, kriegen wir ’ne anständige Rückzahlung. Meinen Anteil habe ich allerdings – da ich ja bekanntlich ein Medium bin und in die Zukunft sehen kann – bereits im vorauseilenden Gehorsam auf der Kieler Woche versoffen.

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Lang erwartet, viel beachtet und immer zuverlässig. Hier ist das Termos-Taten-Silvesterorakel 2012. Wieder einmal dürfen meine Stammleser und ausgewählte Gäste sich an den Ergebnissen meiner weissagerischen Tätigkeit erfreuen.

Als Methode habe ich in diesem Jahr das mediale Mashup ausgewählt. Es gibt eine Unzahl von Texten, die aus der Feder minderbegabter medial veranlagter Menschen stammen. So haben diese Texte zwar tatsächlich einen gewissen orakelhaften Wert, sie sind jedoch aus von ihren Verfassern vollkommen zufällig und zusammenhanglos aus dem Strom der Zeit gepflückten Informationen gespeist und sinnlos zusammengesetzt. Zudem schaft es kaum jemand dieser Amateure, auch nur irgendetwas zu orakeln, das eine vollständige Weissagung ergeben könnte. Es sind immer nur kleine Splitter, die von diesen Bauernfängern schön bunt verpackt und teuer verkauft werden. (Eine Praxis, die meine ganze Zunft in Verruf gebracht hat.)

Ein begabtes Medium und mächtiges Orakel kann sich jedoch dieser Informationsfetzen bedienen, um aus ihnen verwertbare Orakelsprüche zusammenzusetzen. Insbesondere, wenn man Spaß am puzzlen hat, ist das gelegentlich eine willkommene Abwechslung. Und genau ein solches Puzzlespiel habe ich in diesem Jahr für euch bemüht, um hochwertige Orakelsprüche zu erstellen. Als Grundlage habe ich die Weissagungsruinen zweier Quellen bemüht, die zwar von Laien zu den berühmtesten und belastbarsten Weissagungen aller Zeiten gezählt werden, bei genauerer Betrachtung aber allein genommen vollkommener Ramsch sind: Die Prophezeiungen des Nostradamus und die täglichen Horoskope aus der Rheiderland-Zeitung.

Silvesterorakel 2012Die folgenden Orakelsprüche bestehen also aus verschiedenen Elementen dieser beiden Quellen, die entsprechend angeordnet und ineinander verschränkt und montiert worden sind. Das Verhältnis entspricht mal mehr mal weniger einem Teil Nostradamus zu zwei Teilen Rheiderland-Zeitung. Das Verfahren verleiht den Weissagungen zwar eine außergewöhnliche Tiefe, macht die konkrete Interpretation aber auch nicht gerade einfacher. Ich überlasse es daher euch selbst, welche genaue Bedeutung die Sprüche für euch haben, stehe bei Rückfragen aber natürlich zur Verfügung.

Ich wünsche allen meinen Lesern ein großartiges Jahr 2013. [Den gesamten Eintrag lesen…]

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Hurra Hurra, da isses wieder, das berüchtigte Termos-Taten-Silvester-Orakel. Aktueller als Nostradamus und billiger als Astro-TV.

Da ich mich ja immer bemühe, etwas Abwechslung in die ganze Sache zu bringen, habe ich mich in diesem Jahr für eine Orakeltechnik entschieden, die ich dem legendären Orakel von Delphi entlehnt habe. Dort saß seinerzeit die Pythia über einer Erdspalte, der zwielichtige Dämpfe entströmten. In diesem benebelten Zustand gab sie Dinge von sich, die orakelhaften Wert haben sollten.

Nun, ich habe zwar keine Pythia und auch keine Erdspalte mit zweifelhaften Dämpfen. Aber ich habe in meinem Bruder Uke einen adäquaten Ersatz. Der ist dauerhaft in einem solch entrückten Zustand und gibt bedeutungsschwangere Satzfetzen von sich. Ihn habe ich also in mein mediales Gewebe eingebunden und so für jede beorakelte Person die zugehörige Weissagung aus dem unübersichtlichen Geflecht der Sinnsprüche erfasst und zugeordnet.

Uke die Pythia

Dazu habe ich mir erlaubt, einen Vorschlag für eine Ausdeutung zu machen, denn nicht jedem ist es vergönnt, aus Ukes Aussagen etwas Sinnvolles herauszulesen. (Alle Angaben sind ohne Gewähr, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.)

Liebe Leser, liebe Fans, liebe Gemeinde. Ich wünsche euch ein feines Jahr 2012. Bleibt dem alten Termo treu.

So, aber hier nun die Orakelsprüche: [Den gesamten Eintrag lesen…]

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Liebe Närrinnen und Narrhalesen, das Jahr neigt sich dem Ende entgegen (um dieser abgegriffene Phrase noch mal die letzte Ehre zu erweisen). Also ist es auch wieder Zeit für das gute alte Termos-Taten-Orakel. (Wer noch einmal überprüfen will, dass auch alles eingetreten ist im ablaufenden Jahr, der kann hier die Orakelsprüche des vergangenen Jahres noch mal nachvollziehen.)

Als Methode wurde in diesem Jahr das Bibelstechen aus dem Jahr 2008 wieder aufgegriffen, allerdings etwas verfeinert. Ich vertraute bei der Ermittlung des Orakelspruchs diesmal nicht nur auf ein Buch. Stattdessen wurden drei Werke von unterschiedlich orakelhaftem Potential herangezogen: die Egoisten-Bibel, die biblischen Apokryphen in einer magisch aufgeladenen Weltbild-Ausgabe und schließlich eine handliche Kompilation verschiedener cthuloider Mythostexte, Necronomicon und so.

Cthulhu orakelt 1

Der erste Schritt der Orakelei meinerseits bestand darin, dass ich in kontemplativer Meditation für jede beorakelte Person das passende Buch heraus fand. Im Anschluss daran wurde mittels meiner medialen Fähigkeiten aus dem entsprechenden Buch jeweils eine Textstelle ermittelt, die als orakelhafter Sinnspruch für das kommende Jahr 2011 anzusehen ist. Eine tiefergehende Interpretation habe ich mir dabei in der Regel gespart, ihr werdet selber viel bessere Schlüsse ziehen können. Falls ich doch was kommentiert habe, dann hab ich’s einfach dahinter gesetzt.

Die etwa drei Dutzend Personen, die in Genuss Orakels kommen, stammen wie üblich zum Großteil aus den Reihen meiner langjährigen Stammleser. Dazu kommen ein paar Qualifikanten und einige Wildcards.

Ich wünsche also allen viel Spaß bei Termos Neujahrsorakel und zudem alles Gute für das neue Jahr.

Andre K.: Sie sollten nicht so viel fragen, das könnte sich noch als ungünstig für Sie herausstellen.

Anja: An den Ufern brechen die Wolkenwellen, die zwei Sonnen sinken jenseits des Sees und länger werden die Schatten in Carcosa. – Anja macht Urlaub?

Anna: Aus welcher Krypte her sie kriechen, vermag ich nicht zu sagen. Doch Nacht um Nacht gewahre ich die gummigleichen Dinge, gehörnt und schwarz und mager, und Fledermäusen gleich die Schwinge.

Arnebanane: Die Ungeduld ist der größte Feind bei der Befolgung eines Plans.

Bugl: Speisen, die ich zu mir nahm, wiesen durchgehend einen metallischen Beigeschmack auf und mein Körper nahm leicht magnetische Eigenschaften an.

Carter: Doch dort, wo die Worte der Christen ungehört bleiben, drehen sich auch heute noch junge Frauen und Männer in orgiastischen Tänzen, benebelt von rauschhaften Dämpfen und wilder Fleischeslust. – Diese kleinen Theologiestudentinnen… nee nee nee

Daniel Hausbesetzer: Alle Gedanken ziehen an dir vorbei, bis du nicht mehr denkst, nichts mehr erwartest, nichts mehr willst.

Dino: Aus dem äthiopischen Buch Henoch: Von hier aus ging ich in der Richtung nach Osten mitten in das Gebirge der Wüste und ich sah eine Steppe und vereinsamte Gegend, voll von Bäumen.

DocDee: Aus dem vierten Makkabäerbuch: Doch was braucht man das Mitgefühl der unvernünftigen Tiere mit ihren Jungen noch zu erweisen, wo doch auch die Bienen in der Zeit des Wabenbaus die sich nähernden abwehren.

Dr. woTan: Die Kunst, im Rhythmus zu leben, besteht darin, in Ketten tanzen zu können. – Chain gang?

floris: So reiten sie in den Lüften, so flüstern und so singen sie, was die Geister der Menschen mehr und mehr verwirrt, so dass sie anfangen, Dinge zu sehen, die gar nicht existieren. – Klingt nach einem positiven Fortschritt in der juristischen Karriere.

Fritze: Wenn du kein Geld hast, gibst du keines aus.

G.E. aus K.: So trug er all das Wissen in sich, so dass er gleich Fu-Xi hätte sein können, so dass er die Klarheit hätte sein können, aus der der Odem entsprungen wäre.

Gerrit: Aus den Heiligenlegenden: In diesen Jahren erschienen Handlanger der Sünde und Schüler Satans; denn dieser war ihr Lehrer.

Hannes: Aus dem Testament Judas: Ich befehle euch nun, meine Kinder, nicht das Geld zu lieben und nicht auf die Schönheit der Weiber zu sehen.

Hauke: Nicht alles was du sagst muss Wahrheit sein, solange es deine Wahrheit ist.

helge: Du redest nicht über dich sondern lässt den Gegner über sich reden.

Hilko: An einem windigen, aber ansonsten sonnigen Feiertag krabbelte ein geflügelter Mensch mit einem Tintenfischkopf in der Nähe eines kalifornischen Badeortes aus dem Meer und fraß den Bademeister.

Jan G.: Aus dem Buch der Jubiläen: Und der Knabe fing an, die Verirrungen der Erde zu erkennen, wie alles hinter Schnitzwerken und hinter Unreinigkeit her irrte.

Jana: Au revoir, mein Freund. Denn wiedersehen, das werden wir uns. Zu meinen Bedingungen.

joost: Helle Dünen, die sich aus dem Violett des Nichts herausschälen. Wind weht über sie. Wohin gehe ich?

Lenante: Aus den Oden Salomos: Und es tranken alle Durstigen auf Erden und der Durst wurde gestillt und erlosch.

m°: Aus dem Buch der Jubiläen: Und Gott sprach: Ja! Aber auch Sara wird dir einen Sohn gebären, und du wirst seinen Namen Isaak nennen.

m4rten: Mit ihren Schwänzen wedelnd taten sie ihre Dienstfertigkeit kund und verehrten ihn mit großer Ehrfurcht. – Das muss auf die Junggesellenparty hindeuten.

Neele: Aus den Epistula Apostolorum: Denn ein Blinder, der einen Blinden führt, die beiden werden in einer Grube fallen.

Plytje: Du isst in Bissen und trinkst in Schlucken, bewusst und ohne Hast.

Samanthor: Würden sie sich nur gegen die Narreteien ebenso närrischer alter Männer im heiligen Rom wenden, so ginge es uns nichts an, und wir gäben ihnen sogar recht.

Sh0r7y: Wahre Alchimisten werdet ihr sein, wahre Betrachter der menschlichen und nicht ganz so menschlichen Natur. – Jag nur nichts in die Luft, Frollein.

Steffante: Denn selbst die Diener Cthulhus wagen es nicht, zu sprechen von Y’gonolac; doch kommen wird die Zeit, da Y’gonolac verlässt die Einsamkeit.

Teelka: Doch lasse dir zunächst erzählen, wer da ist, der die Geschicke unseres Universums bestimmt.

Traubo: Wenn du die erste Chance nicht nutzen kannst, nutzt du die nächste.

Uke: Aus dem äthiopischen Buch Henoch: Der Herr der Schafe zog als ihr Führer mit ihnen und alle seine Schafe folgten ihm. Sein Antlitz war glänzend und herrlich und furchtbar anzuschauen.

Vo0odo0o: Erwachet! Oh ihr Namenlosen: Unterrichtet zu Eurer Stunde die Knechte Eurer Wahl. – Cthulhu wird sicher stolz auf dich sein.

Wendy: Und während dann begann zu blühen die Welt der Menschen, und doch nicht mehr als ein Zwinkern der Zeit, war auch ich da, nunmehr verborgen und verdorben in vielfältiger Gestalt.

Wiebke: Ich gehe in das Spiegelland.

Wübbo: Aus den Paulus-Akten: Weg mit dem Gaukler! Denn er hat alle unseren Frauen betört! – Jawohl! Weg damit!

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Auf ihrer jüngst absolvierten Reise nach Indien trafen meine Eltern auf einen weisen Mann, der ihr Karma lesen konnte. So konnte er feststellen, wie weit man es schon auf dem Weg des Ausbruchs aus der ewigen Knochenmühle der Reinkarnation gebracht hatte.

Sehr zu Mutters Unwillen stellte der Mann fest, dass gerade Vadder schon viel gutes Karma in seinen vergangenen Leben gesammelt hat, sie dagegen nicht so. Vadder selbst ließ diese Orakelei allerdings kalt. Er stellte lediglich fest: „Ich habe kein Karma, ich habe es nur im Nacken.“

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Meine langjährigen Leser kennen es bereits, das beliebte Termos-Taten-Neujahrsorakel, das ich als hochgeachtetes Medium gerne meinen Mitmenschen angedeihen lasse. Nachdem ich in den vergangenen Jahren bereits Blei gegossen, Karten gelegt und Bibeln gestochen habe, entschied ich mich in diesem Jahr für ein Orakel mit Runensteinen.

Runen

Dabei habe ich für jedes Opfer drei Runen gezogen (kursiv angegeben) und einen Interpretationsvorschlag für die Bedeutung dieser Runenkombination gemacht. Aber es steht natürlich jedem frei, eine eigene Interpretation anzulegen. Die Auswahl der gut dreißig beorakelten Blogleser erfolgte nach altbewährten Kriterien, einer Mischung aus Kommentartätigkeitsbelohnung, Tradition, Beziehungen, Vergesslichkeit und reiner Willkür.

Ich hoffe auf viel Spaß mit meinem Runenorakel und wünsche allen Leser ein wunderbares Jahr 2010.

Anja: Thurisaz / Gebo / Manaz (umgedreht)
Anja ist jemandem ein Dorn im Auge, aber durch ihre Partnerschaft findet sie zu einem gesunden Egoismus.

Anna: Thurisaz (umg.) / Teiwaz / Nauthiz (umg.)
Anna ist in einer bevorstehenden Auseinandersetzung eher der David als der Goliath. Sie bleibt aber Siegreich in der Schlacht und wendet somit Not und Zwang ab.

Blacky: Fehu (umg.) / Raido (umg.) / Perth
Mangels ausreichendem oder angemessenem Essen läuft eine Reise für Blacky nicht so ganz nach Plan, bis er das Geheimnis dieser Reise löst. Mahlzeit.

Carter: Hagalaz / Teiwaz (umg.) / Eihwaz
Carter hat Veränderung erfahren und Freiheit gefunden. Dadurch wird ein kraftraubender Kampf überflüssig. Die erlebten Unannehmlichkeiten schulen ihre Fähigkeiten, Niederlagen zu ertragen und sogar gestärkt daraus hervorzugehen.

Docdee: Thurisaz (umg.) / Ehwaz / Uruz (umg.)
Beim Doc beginnt das Jahr mit rasanter Entwicklung. Auch im weiteren Jahr bleibt sie eher in ruheloser Bewegung, so dass sie sich ab und an mal bewusst abbremsen und Augen und Ohren offen halten muss, um das Glück beim Schopfe zu packen.

Floris: Dagaz / Laguz / Teiwaz
In einer heiligen Mission, von den Sternen geleitet, überquert Floris das Meer und schlägt eine siegreiche Schlacht. Wie ein Kreuzritter.

Fritze: Wunjo (umg.) / Ehwaz (umg.) / Algiz
Ist natürlich typisch, dass ausgerechnet beim Fritze so ein Unsinn in den Runen steht. Ich lese in den Steinen: „In einer Prüfung reitet Fritze ein Pferd zu Schanden und geht hinterher mit einem Elch in die Binsen.“

Gerrit: Wunjo / Ehwaz / Kano (umg.)
Gerrit ist hingegen (wie gewohnt) eine ausgesprochene Frohnatur. Er bleibt in Schwung und Aktion und kann irgendwann im Laufe des Jahres unnötig gewordenen Ballast abwerfen.

Göntje: Hagalaz / Gebo / Ansuz
Die Hagalaz-Rune deute ich hier einmal als winterliche Naturgewalt und beziehe sie auf Göntjes Verbleib im hohen Norden, der ihr das Tor zum (oho!) Liebesglück öffnen kann. Später im Jahr kann sie – wenn sie nicht auf die falschen Leute hört – ihre Weisheit deutlich erweitern.

Hannes: Sowelu / Berkana (umg.) / Jera
Tja. Die jüngste Selbsterkenntnis führt leider erst einmal zu Stillstand. Die Jera-Rune zeigt allerdings deutlich, dass das nur eine kurze Phase ist und dass das kommende Jahr sogar ein sehr gelungenes Jahr wird. Vielleicht zielt der etwas finstere Beginn auf die ersten paar Tages des Jahres ab, die dem Katzenjammer nach dem Winterurlaub gewidmet sind.

Haukn: Manaz / Eihwaz / Teiwaz
Für den Hauke ergibt sich ein ungewohnt kriegerisches Szenario, das seinen Ausgang in Haukes eigenem Inneren findet. Er wird zunächst in eine (allerdings erfolgreiche) Defensive gedrängt, meistert den (inneren?) Konflikt im Laufe des Jahres aber erfolgreich.

Helge: Dagaz / Manaz – Sowelu
Verdächtig simpel, was ich in den Steinen lese: Helge bringt es für sich und die gesamte Menschheit zu Wohlstand. Hat eventuell was mit Solarenergie zu tun. Mal sehen.

Hilko: Jera / Sowelu / Wunjo
Hilko startet das Jahr aus einer komfortablen Situation heraus, wie uns Jera zeigt. Von dieser viel versprechenden Basis aus hat er gute Chancen, seine Lage zu perfektionieren. Wunjo deutet zumindest an, dass dies schließlich auch erfolgreich ist oder Hilko zumindest nicht aus seiner Zufriedenheit katapultieren kann.

Jana: Inguz / Manaz / Ansuz
Oha, zweideutig. Wenn wir Jana keine Schwangerschaft im kommenden Jahr andichten wollen, so müssen wir doch zumindest von wohliger Zweisamkeit ausgehen, die sie sehr zufrieden macht. Später sollte sie allerdings die Signale richtig deuten. (Vielleicht doch die Signale der Schwangerschaft?)

Jan G.: Kano / Algiz / Perth (umg.)
Offen, vorbehaltlos und ohne überflüssige Geheimnistuerei kann Jan das Jahr unbesorgt hinter sich bringen, denn diese Offenheit ist der beste Schutzwall gegen eventuelle Missgünstlinge.

Jens: Eihwaz / Gebo / Uruz (umg.)
In seinem Tun ist Jens sehr Treffsicher und kann großzügig zu seinen Untergebenen, Schutzbefohlenen, Geschäftspartnern etc. sein. Dies ist kein sinnloses Opfer, es wird ihm im Laufe des Jahres viel Kraftaufwand ersparen.

Joost: Isa / Sowelu / Wunjo (umg.)
Joost knabbert ein wenig an der Furcht vor Stagnation. Die Lösung ist vielleicht ein ausgedehnter Urlaub in südlichen Gefilden.

Joy: Isa / Dagaz / Perth (umg.)
Hochwürden ist im laufenden Winter eher gedämpft in ihrem Tatendrang. Der Frühling bringt aber Aufschwung und – passend zur Profession – göttliche Erkenntnis.

Kika: Algiz (umg.) / Gebo / Ansuz (umg.)
Die Kika hat früh im Jahr ein wenig mit der (geistigen?) Gesundheit zu kämpfen, die nötige Kraft dazu zieht sie aus ihren Mitmenschen (Mitbewohnern?). Das sie es mit ihren Mitmenschen gut trifft, wird durch die umgekehrte Ansuz-Rune noch einmal unterstrichen.

Lenante: Isa / Raido / Uruz
Die Lena ist körperlich wie seelisch sehr kälteempfindlich, wie auch die Isa-Rune weiß. Aber sie muss sich keine Sorgen machen, dass ihr das im kommenden Jahr zum Nachteil gereicht. Raido und Uruz geben Hinweise auf (wie auch immer geartete) Glücksbringer und auch Tiere, die ihr Kraft und Halt geben.

Neele: Nauthiz (umg.) / Manaz / Wunjo
Das scheint recht deutlich: Neele hat weder Not noch große Sorgen, zumindest auf sich selbst bezogen. Zum Ende des Jahres steigt die Frohsinnskurve eventuell sogar noch.

m°: Eihwaz / Kano / Teiwaz
Auch dem Mo scheint ein durchaus auseinandersetzungsreiches Jahr bevorzustehen. Allerdings ist dies eher lästig denn bedrohlich, so dass einem guten Ausgang eigentlich nix im Wege steht. Orientieren sollte sich der Mo dabei an seiner persönlichen Frau Holle.

Plytje: Jera / Raido / Odin
Bei Plytje steht gut was an, kommendes Jahr. Der leere Odin-Runenstein deutet schicksalhafte Wendungen an, bei denen es an ihr selber liegt, ob sie zum Guten oder Schlechten neigen. Jera und Raido lassen aber er kaum Zweifel daran, dass ihr ein gutes und ertragreiches Jahr bevorsteht, auch wenn dazu lange Wege zu gehen sind.

Sandra: Manaz (umg.) / Fehu / Uruz
Sandra muss ein paar schlechte Gewohnheiten loswerden, dann steht die Erfüllung vieler lang gehegter Wünsche an. Uruz unterstreicht weiterhin, dass sie kommendes Jahr vor Weiblichkeit strotzt. Ihr kommt sozusagen das Östrogen aus den Ohren heraus.

Simon: Nauthiz / Raido / Dagaz
Härte ist es, die Simon kommendes Jahr stählt. Das ist nicht immer einfach und sorgt nicht selten für schlechte Laune, ist aber ein notwendiges Übel, um im Laufe des Jahres den Durchbruch zum Positiven zu schaffen. Im Zentrum stehen seine kommunikatitiven Fähigkeiten mit und an denen er arbeiten muss, um rasch den Break-even-Point zu erreichen. (mögliche Wechselwirkungen siehe bei Uke).

Steffi: Hagalaz / Wunjo (umg.) / Gebo
Genau wie bei Göntje muss ich bei Steffi die Haggalaz-Rune auf ihren Aufenthalt im rauen Norden beziehen. Danach folgt ein etwas harter Schnitt (ob der zum Norden-Aufenthalt oder zu etwas anderem im Laufe des Jahres gehört, ist schwer zu sagen). Das Schicksal wird Steffi aber schließlich reich entlohnen.

Teelka: Dagaz / Fehu / Jera
Nun, alle drei Runen deuten auf Reichtum, Wohlstand und gute Erträge hin. Das ist ein sehr starkes Zeichen in diese Richtung, lässt allerdings wenig Schlüsse auf die Umstände zu. Sie könnte genauso gut im Lotto gewinnen wie sie eine bahnbrechende wissenschaftliche Theorie aufstellen oder eine Mehrlingsgeburt erleben könnte.

Traubo: Eihwaz / Sewelu / Thurisaz
Ach, das passt alles so gar nicht zusammen. Man könnte herauslesen, dass sie im kommenden Jahr eine Art „grünen Daumen“ hat. Was genau aber die Pflänzlein sind, sie so erfolgreich zu ziehen vermag, das bleibt offen.

Uke: Odin / Nauthiz / Ansuz
Auch hier begegnet uns der schicksalhafte Odinrunenstein, in einer interessanten Kombination mit der auch für Loki stehenden Ansuz-Rune (man denke an „American Gods“). Man möchte Uke für das kommende Jahr die Fähigkeit sowohl zum direkten Umgang mit der Macht als auch zum listenreichen Erreichen seiner Ziele zusprechen. Dass auch die Härte in Ukes Runen vertreten ist, schlägt eine auffällige Verbindung zu Simon und lässt Unangenehmes für diesen erahnen.

Ute: Odin / Eihwaz / Berkana
Auch Utes Orakel wird vom mächtigen Odin eröffnet. In Kombination mit den starken magischen Aspekten von Eihwaz und Berkana lässt uns das im kommenden Jahr hochgeistige Leistungen von ihr erwarten.

Wiebke: Hagalaz / Nauthiz / Raido (umg.)
Einmal mehr wird eine Weissagung von der rauen Hagalaz-Rune eingeläutet, die hier allerdings in engem Zusammenhang mit der nicht minder rauen Nauthiz zu sehen ist. Allerdings ist das nicht anders zu sehen als ein nur etwas steiniger Beginn in einen neuen Lebensabschnitt, denn zumindest vorläufig wird Wiebke ihren Sitz im Leben finden.

Dr. Wotan: Jera / Wunjo (umg.) / Hagalaz
Dass ausgerechnet bei Wotan keine Odinrune zum Vorschein gekommen ist, mag verwundern, wird ihn aber nicht wurmen, denn ihm steht reiche Beute im kommenden Jahr bevor. Aber für Umsonst gibts nix, dafür muss Maloche sein. Hagalaz bezieht sich hier auf der Wotan innewohnenden naturgewaltgleichen Kraft.

Wübbo: Wunjo (umg.) / Kano / Sowelu
Umgekehrte Wunjo ist natürlich erstmal nicht so das Wahre, doch diese angedeutete dünne Streuung von Frohsinn und Zerstreuung wirkt sich umso besser auf Konzentration und Produktivität im kommenden Jahr aus. Kano und Sowelu sind Runen mit stark erleuchtenden Aspekten. Wenn Wübbo keine Glühbirnenfabrik aufmacht, dürfen wir zumindest große Enthüllungen erwarten.

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Jetzt wird’s langsam unheimlich: Die Omas von zwei meiner neuen und willkürlich zusammengecasteten Mitbewohnerinnen kennen sich. Und die eine Mitbewohnerin hat schon mit der Kusine meiner anderen Mitbewohnerin gespielt.

Ich bin ein Medium. Einmal mehr bestätigt.

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Normalerweise harrt mein Navigationsgerät ganz still und brav in meiner Schreibteischschublade seines nächsten Einsatzes. Aber heute sprang es wie von Geisterhand an und orakelte lautstark in den Raum: „Sie haben Ihr Ziel erreicht.“

Mal ganz davon abgesehen, dass ich furrchtbar erschrocken war, ist das auch noch eine dreiste Lüge. Wenns denn man so wär. Aber leider wartet noch ein Stapel Klausuren auf mich.

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Es ist wieder Zeit für das alljährliche Silvesterorakel für treue Leser. Da Bleigießen und Kartenlegen an dieser Stelle bereits zu Ehren gekommen sind, habe ich Zwecks Variation mal in meinem Fundus von Orakeltechniken gekramt. Und dabei bin ich auf eine Orakelvariante gestoßen, die ich in meiner Journalistenausbildung an der Hamburger Akademie für Publizistik und Okkultismus gelernt habe.

Und dort war das hauptsächlich dazu gedacht, einem auf die Sprünge zu helfen, wenn man mal keine Inspiration für ein Reportagethema hat. Dann soll man nämlich das Taschenbuch des öffentlichen Lebens nehmen (den so genannten OECKL), blind eine Seite aufschlagen und dort ebenso blind auf eine Stelle deuten. Dieses Buch enthält alle möglichen Vereine, Verbände, Behörden und Interessensgruppen der Republik. Und mit dieser Methode findet man mit einiger Sicherheit irgendeinen hanebüchenen Verein, über den man dann schreibt. Die Methode nennt sich OECKL-Stechen.

Für unsere Zwecke ist diese Methode sehr geeignet, man muss nur das zu stechende Buch den Gegebenheiten anpassen, da der OECKL uns natürlich als persönliches Orakel fürs kommende Jahr nicht wirklich weiter hilft. Ich habe mir die Suche nach einem Buch mit angemessenem prophetischen Potenzial nicht schwer gemacht und einfach die Bibel genommen. Und zwar in einer „Die gute Nachricht“-Variante. Nicht, weil ich die Übersetzung so geil finde, sondern weil meine Ausgabe optisch ein wenig wat her macht.

Bibel

Ich habe also für euch Bibelstechen gemacht und gebe im folgenden die orakelten Bibelstellen wieder. Im Gegensatz zum Kartenlegen und Bleigießen brauche ich nicht groß heruminterpretieren, um hier was zu Papier bringen zu können, dat wisst Ihr selber eh besser. Nur falls mir spontan was einfällt, kommentiere ich vielleicht ein wenig… Also, auf gehts:

Carter: 2. Könige 24, 8: Zu dieser Zeit wagte sich der König von Ägypten schon nicht mehr aus seinem Land heraus, denn alle Gebiete vom Eufrat bis zur ägyptischen Grenze, die früher zu seinem Machtbereich gehört hatten, waren inzwischen fest in der Hand des Königs von Babylonien.
Hm, da jagt die Carter wohl irgend nem Ägypter irgendwas ab kommendes Jahr.

Chef: 2. Korinther 2, 13: Aber ich war unruhig, weil mein Mitarbeiter Titus nicht eintraf. Darum nahm ich Abschied und reiste nach Mazedonien.
Oha, Chef hat seine Mitarbeiter nicht im Griff.

Dino: 1. Samuel 14, 14: Bei diesem ersten Schlag gegen die Philister hatten Jonatan und sein Waffenträger an die zwanzig Mann auf kleinstem Raum erledigt.
Dino legt sich ja gerne mal mit Nazis an, wahrscheinlich macht er sie wieder fertig im kommenden Jahr.

docdee: Matthäus 13, 33: Oder es ist wie beim Sauerteig:Eine Frau mengt ihn unter einen halben Zentner Mehl und der macht den ganzen Teig sauer.
Tja…

Floris: Klagelieder 1, 19: Ich rief die Liebhaber, die mich einst begehrten, doch sie ließen mich alle im Stich. Meine Priester und die führenden Männer, elend sind sie umgekommen in der Stadt, weil sie nirgends etwas zu essen fanden, um sich am Leben zu erhalten.
Floris wird als Spielführer seiner Fußballmannschaft abgewählt.

Fritze: 4. Moses 22, 28: Da gab der HERR der Eselin die Fähigkeit zu sprechen und sie sagte zu Bileam: „Du hast mich jetzt schon dreimal geschlagen. Was habe ich dir denn getan?“
Da muss ich nix zu sagen, glaube ich…

Gerrit: Sirach 31, 8: Wie glücklich ist jemand, der reich wird, ohne schuldig zu werden, weil er nicht hinter dem Geld her ist!
Sein Job wirft vielleicht doch noch mal was ab.

Hannes: Tobit 6, 17: Aber wenn du mit ihr ins Brautgemach gehst, dann nimm ein Stück von der Fischleber und das Fischherz und lege beides auf die Glut im Räuchergefäß. Wenn der Geruch dem Geist in die Nase steigt, ergreift er die Flucht und kehrt nie mehr zu ihr zurück.
Ich kann es nicht deuten, aber irgendwie passt es zu Hannes.

Harald: 1. Mose 41, 13: Und es ist alles genauso eingetroffen, wie er es vorausgesagt hatte: Ich wurde wieder in mein Amt eingesetzt und der andere wurde gehängt.
Oha.

helge: Daniel 7, 8: Während ich die Hörner beobachtete, brach ein weiteres Horn zwischen ihnen hervor. Drei von den vorigen Hörnern wurden seinetwegen ausgerissen. Das Horn hatte Menschenaugen und ein Maul, das großmächtig prahlte.
Helge spielt im kommenden Jahr mal wieder mit Uke und Hauke und mir zweilichtige Harry-Potter-Spiele.

Hilko: Offenbarung 3, 15: Ich kenne euer Tun: Ihr seid weder warm noch kalt. Wenn ihr wenigstens eins von beiden wärt!
Weder Fisch noch Fleisch, weder Sack noch Eisenstange.

Jan G: Johannes 9, 12: „Wo ist er?“, fragten sie ihn. Er antwortete: „Ich weiß es nicht.“
Ich weiß es auch nicht.

joost: 5. Mose 33, 22: Über den Stamm Dan sagte er: „Auch Dan ist wie ein junger Löwe, er springt hervor aus Baschans Wald.“
Joost, junger Löwe? Ich erinnere mich nur an seine fette Katze, die ich für ein Sofakissen hielt.

Kai-Uwe: Baruch 3, 14: Lasst euch also sagen, wo Einsicht, Verstand und Klugheit zu finden sind, dann werdet ihr auch begreifen, was zu einem langen, erfüllten Leben führt und was euch Glück bringt und eure Augen vor Freude leuchten macht.
Hörst du? Einsicht und Verstand, dann wird alles gut…

M°: Richter 15, 8: Er ging auf sie los und schlug sie zusammen. Dann zog er sich in die Felsenhöhle bei Etam zurück.
Ein frohen 1. Mai 2009 wünsche ich.

Neele: Ezechiel 4, 15: Da sagte er zu mir: „Gut, dann kannst du Kuhmist statt Menschenkot nehmen“.
Keine Ahnung was das soll, aber es gefällt mir.

Onno: Jeremia 23, 25: Der HERR sagt: „Ich habe das Gefasel dieser Propheten gehört. ‚Ich hatte einen Traum, ich hatte einen Traum!‘, sagen sie und wollen damit das Volk glauben machen, dass sie in meinem Auftrag reden. Aber alles, was sie vorbringen, ist Lug und Trug.“
Nich aufs Gefasel hören, Onno.

Plytje: Lukas 3, 9: Die Axt ist auch schon angelegt, um die Bäume an der Wurzel abzuschlagen. Jeder Baum, der keine guten Früchte bringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.
Plytje macht sie alle lang kommendes Jahr.

Teelka: 2. Samuel 14, 8: „Geh ruhig nach Hause“, antwortete der König. „Ich werde die nötigen Anordnungen treffen.“
Gutes Personal ist schwer zu bekommen.

Traubo: 2. Chronik 2, 14: Habe die Güte, die angekündigte Sendung von Weizen, Gerste, Wein und Öl abzuschicken.
Mahlzeit.

Uke: Apostelgeschichte 19, 32: Unter den dort Zusammengeströmten herrschte die größte Verwirrung. Alle schrien durcheinander und die meisten wussten nicht einmal, worum es ging.
Hat bestimmt was mit Ukes Job zu tun.

Dr. woTan: Nehemia 4, 15: So arbeiteten wir alle vom ersten Morgenrot an, bis die Sterne sichtbar wurden; aber die Hälfte meiner Leute hatte ständig den Speer in der Hand und hielt Wache.
Der alte Gangstarappa Wotan und seine Posse „Die Wixer“ werden Stars am Hiphop-Himmel.

Wübbo: Hohelied 7, 9: Auf die Palme will ich steigen, ihre süßen Früchte pflücken, will mich freun an deinen Brüsten, welche reifen Trauben gleichen. Deinen Atem will ich trinken, der wie frische Äpfel duftet.
Schweinkram!

Wie dem auch sei. ich wünsch euch ein frohes Jahr 2009. Munter hollen.

Nachtrag:

Tantchen: Prediger 7, 21: Versuche nicht, alles mitzubekommen, was die Leute reden. Was hast du davon, wenn du hörst, wie deine Untergebenen über dich schimpfen?
Eben, sag ich auch immer.

(Untitled)

So, es ist mal wieder soweit. Termo bloggt die Zukunft seiner Leser. Der Abwechslung wegen (und weil meine Bleigießpfanne kött ist) lege ich euch in diesem Jahr die Karten. Um auch alle zu schaffen, ziehe ich für jeden nur eine Karte und deute sie für euch. Dann wollen wir mal. Das bringt euch das Jahr:

Carter: Fünf Scheiben
Na das fängt ja gut an. Die Carter wird sich sehr mit einer Entscheidung quälen, aber die Entscheidung wird eine bereinigende Wirkung haben und alles wird gut. Wollen wir hoffen, dass es nicht nur um den Kauf einer Waschmaschine geht.

Chef: Zehn Kelche
Schau an. Chef kann die Dinge vollkommen enspannt auf sich zukommen Lassen. Wie ungerecht. Und Carter muss so ackern.

Chefchen: Vier Stäbe
Wat’n Schweinkram. Venus im Widder. Da soll sie sich mal selber überlegen, was das bedeutet.

Dino: Der Teufel
Das natürlich typisch. Der Pastor kriegt den Teufel, der olle Glückspilz. Klingt vielleicht abwegig, aber das deutet auf ein sehr zufriedenstellendes Jahr 2008 hin. Vielleicht sogar mit Nachwuchs. Da freut sich seine Frau.

DocDee: As der Schwerter
Vertrauen in die eigene geistige Klarheit. Das spielt wohl auf die weise Entscheidung an, nicht nach Lloret de Mar zu fahren.

Floris: Glück
Was soll ich dazu sagen.

Fritze: Acht Stäbe
Da muss ich mich irgendwie verzogen haben. Die Karte steht für „Schnelligkeit“. Wahrscheinlich, weil er mit dem Rauchen aufgehört hat. So schnell kann’s gehen.

Gerrit: Vier Scheiben
Macht. Macht! MACHT! Gerrit wird Kanzler. Oder sowas. AStA-Vorsitzender vielleicht.

Hannes: Prinz der Scheiben
Wat habt ihr alle mit den Scheiben hier? Bei Prinz Hannes musste ich jetzt erstmal tatsächlich nachschlagen, um das zu deuten. Erst dachte ich, dass er beim Schützenfest erfolgreich sein wird. Aber nein: Hannes ist 2008 körperlich und geistig aktiv und hat auch noch Spaß dran.

Harald: Sechs Schwerter
Hm. Harald macht seinen Doktor. Kann man das in seiner Branche? Zumindest irgendsowas ähnliches.

Helge: Drei Scheiben
Joa. Das ist recht Eindeutig. Helge arbeitet viel und gerne im kommenden Jahr. Er gibt alles. Wahrscheinlich baut er sich einen Fokko Bot.

Hilko: Zwei Schwerter
Zwei Schwerter sind zwar Hilkos bevorzugter Kampfstil, aber diese Karte steht eher für den Frieden. Hilko wird ein Friedensstifter.

Jan G.: Sechs Kelche
Das ist eine Karte, wie man sie sich wünscht. Vollkommen unverfänglich, diese Karte. Lässt alle Möglichkeiten offen, aber verspricht dabei ne Menge Spaß. Jan ist ist Genussmensch und sollte auch jede Möglichkeit zum Genuss nutzen, alles andere wäre Verrat am Schicksal.

Joost: Ritter der Kelche
Hm… spirituelle Erhöhung…. geistige Beziehungen… Vielleicht alles zu hoch gegriffen. Vielleicht deuten wir einfach ganz stumpf die Abbildungen auf der Karte: Joost lernt 2008 reiten und fliegt anschließend raus.

Mutter: Der Wagen
*brüll vor lachen* Diese mächtige Trumpfkarte steht eigentlich allgemein für eine positive Erweiterung der Lebensumgebung. Aber vielleicht deutet sie auch nur darauf hin, dass Mutters gespaltenes Verhältnis zu ihrem Auto auch im kommenden Jahr anhält. Da brauch ich ja für Vadder keine eigene Karte zu ziehen…

m°: Acht Scheiben
Oh, na sieh mal einer an. „Still sitzen, nichts tun – der Frühling kommt.“

Neele: Drei Kelche
Teile und kommuniziere. Eine andere Kartendeutung wäre vielleicht auch „Fülle“, aber dann heißt es ja gleich wieder: „Du sagst, ich bin fett?“

Onno: Sechs Stäbe
Große Unternehmungen, die Onno 2008 anpackt, stehen unter guter Erfolgsaussicht. Dann ist es wohl Zeit, nach dem „Land der Häuptlinge“ nun endlich „7FS“ zu realisieren.

Plytje: Die Hohepriesterin
Plytje gründet eine Sekte.

Sam: Zwei Scheiben.
Wechsel. Wandel. Wechseljahre? Klimawandel?

Teelka: Der Magier
Irgendwas zwischen „das Licht der eigenen Genialität in die Welt hinaustragen“ und „der Wille des Ganzen geschehe“. Dat mag ja wat worden.

Traubo: Der Mond
Der Ruf des Unbekannten. Uiuiui.

Uke: Der Turm
Am Ende werden hier noch mal die Trümpfe ausgepackt. Geistige Erneuerung und Karriere. Und wahrscheinlich ein Büro in einem hohen Turm weit oben. Allerdings muss er sich der Höhe bewusst sein. Und nicht das Telefonaufladekabel unten vergessen.

Dr. woTan: Prinz der Schwerter
Das ist so etwas wie der Hiphoper unter den Hofkarten. Wotan wird GangstaRapper.

Wübbo: Zwei Kelche
Das ist ja wohl ne Hochzeit oder so. Das wird ja was. Voll das anstrengende Jahr.

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Dann schauen wir mal, was davon wird. Frohes Neues, wünsche ich.

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Hallo zusammen.
Da ich ja bekanntlicherweise noch zum alten Schlag gehöre, scheue ich keine Kosten und Mühen, um meinen Lesern Bericht zu erstatten. Und ich kann sogar heute schon aus dem neuen Jahr berichten. Denn ich bin ja auch ein Medium. Also habe ich mir am heutigen Silvesterabend die Arbeit gemacht und für einige Meiner treuesten Leser ein Bleigießen veranstaltet.

Termos Bleigießutensilien
Termos Bleigießutensilien.

Folgendes ist dabei herausgekommen:

Achim: Hier kam eindeutig eine Art Echse im Bleigebilde zu Tage. Damit wird sich Achim auf eine Art symbolischer Häutung im kommenden Jahr einstellen müssen, um für ein wichtiges Vorhaben die nötige Kraft freisetzen zu können. Allerdings deutet diese Echse auch auf einige Neider in seinem Umfeld hin.

Blacky: Blackys Blei zeigte ein Krummschwert. Schwer zu deuten. Denke, er wird einige alte Gewohnheiten über Bord schmeißen müssen. Auch könnte das Ganze auf härteren Wettbewerb im Berufsleben hindeuten.

Bugl: Für Bugl brachte das Bleiorakel eine Blume hervor. Besser gehts fast nicht. Wer eine Blume bekommt, den liebt das Leben.

Chefchen: Chefchen trifft es gut im kommenden Jahr. Ihre Bleifigur war als Hai zu deuten. Das weist auf einen Gönner hin. Weiterhin kann durch das Element „Wasser“ des Hais auf eine größere Reise auf dem oder übers Wasser schließen. Alternativ kann es aber auch bedeuten, dass sich Chefchen durch ihr Leben zu bewegen weiß, wie ein Fisch durchs Wasser.

Dino: Ausgerechnet der Pastor Dino bekommt eine heidnische Fabelfigur, einen Zwerg oder Kobold. Aber das verheißt gar nichts Schlechtes. Er kommt zwar erst auf etwas verschlungenen Wegen zum Ziel, aber dafür wirds nicht langweilig.

DocDee: Bei DocDee kamen interessanterweise zwei gleichwertige Figuren heraus. Das eine ist eindeutig ein Schiffsanker, bei anderen musste ich ein bisschen rätseln. Ich kam aber zu dem Schluss, dass es ein Pinguin ist, der rennt. Und das passt auch ganz gut zusammen, denn einerseits deutet das auf die Erfüllung vieler Wünsche im neuen Jahr hin, andererseits gibt es viel zu feiern.

Floris: Tja, der Bücklinger, der Bücklinger, der alte Schwerenöter. Bei ihm kam natürlich eine Knarre heraus. Das heißt, dass er bei Seitensprüngen nicht wirklich in Gefahr läuft, entdeckt zu werden. Aber es bedeutet auch, dass er ein paar Dinge, die er nicht ändern kann, einfach auf sich zukommen lassen soll.

Fritze: Bei Fritze, dem alten Ruhrpottfriesen habe ich lange überlegt, ob das, was ich aus seinem Bleigebilde herausgelesen habe, denn auch stimmt. Aber es war eindeutig: Eine Tasse. Und das heißt nichts anderes als: Finger weg vom Alkohol!

Gerrit: Der Gerry, der bekam ein Ei aus Blei. Ein bisschen Schwierig in der Deutung. Normalerweise heißt das „Schwangerschaft“. Aber der Gerrit schwanger? Da müssen wir wohl eine gewagte Neuauslegung angehen. Vielleicht: Du hast keine Stahleier, aber immerhin eins aus Blei? Oder: Achte auf deinen Cholesterinspiegel.

Hannes: Hm. Warum hab ich da überhaupt gegossen? Bei Hannes kam ein Bett raus. Normalerweise heißt das in etwa, dass man es alles etwas ruhiger angehen lassen. Aber bei Hannes kann das nicht sein. Wahrscheinlich ist bei Hannes das Bett gegossen worden, weil Hannes schon wesensgleich mit seinem Bett ist.

Helge: Für den Helge gabs einen Affen. Das heißt, er soll im kommenden Jahr nicht alles so ernst nehmen. Aber er muss sich auch vor Leuten in Acht nehmen, die ihm Honig (oder Bananen) ums Maul schmieren.

Hilko: Oho, bei Hilko gabs den Pflug. Eisenstangen zu Pflugscharen, möchte man da fast sagen. Ein Pflug deutet aber auf ein nahendes Einfahren in den Hafen der Ehe…

Jan E: Dieses Gebilde war nicht ganz eindeutig. Ich habe ne ganze Weile dran herumgedeutet und es schließlich als ein mit einer Hand verwachsenes Szepter identifiziert. Will also heißen: Er hat das Sagen. Bei einem Versöhnungsangebot entscheidet sich, ob er ein kluger Herrscher sein wird oder seine Untertanen unterdrückt.

Jan G-Punkt: Dem Groene blüht ein Blei-Baum. Allerbeste Voraussetzungen für das kommende Jahr. (Wie langweilig.)

Joost: Dem Joost goss ich einen kleinen menschlichen Körper. Soll heißen, dass er mehr auf seinen Körper Acht geben muss. Sonst gießt man ihn noch in Blei.

Kai-Uwe:Tja, beim Hanken hätte ich eigentlich auch gar nicht erst gießen müssen. Ein Geweih. Der Kai-Uwe hatte schon immer irgendwie Hörner. Aber das ist ein gutes Zeichen. Er wird im kommenden Jahr endlich der Platzhirsch sein.

Mawa: Nun ja. Das muss ich wohl oder übel als Ast interpretieren. Da sollte der Mawa besser nicht dran sägen, zumal er selber drauf sitzt.

Mo: Mo. Tja. Das muss wohl ein Fuß oder ein Bein sein, was ich hier fabriziert habe. Das heißt, dass der Mo sich im kommenden Jahr auf den Weg macht und eine große Aufgabe angeht, die seit geraumer Zeit wie ein Damokleschwert über ihm hängt (Damaskus-Schwert, wie Hannes sagen würde.)

Neele: Für Neele habe ich extra die Bleikatze zum Einschmelzen aufbewahrt. Und was kommt raus? Ein Segel. Das heißt, dass Neele auch wenn der Wind mal rauh weht, diesen nach Kräften Nutzen soll.

Onno: Onnonno. Die Glocke, die ich für ihn gegossen habe, heißt nicht, dass er was auf die Glocke bekommt. Eher steht ein kirchliches Ereignes an, wahrscheinlich eine Taufe.

Teelka: Die Teelka ist ja bekanntlich eine ganz Schlimme. Das sagt auch ihr Bleigebilde: Eine Nixe. Das deutet auf eine Gefährliche Liebschaft hin, aber auch auf die Gefahr, plötzlich auf dem Trockenen zu sitzen.

Uke:Ein Amboss. Als ob Uke jemals einen Hammer geschwungen hätte. So oder so sollte er im kommenden Jahr das Eisen (und das Blei) schmieden, so lange es noch heiß ist. Nichts hinauszögern.

Dr. Wotan: Das hätte nicht besser passen können: Ein Pilz. Der besagt, dass die größe Zeit für Wotan gegen Ende des Jahres kommt. Wenn er dann geschäftlich gut investiert, dann kann er richtig absahnen. Bedeutet wahrscheinlich, dass er keine Kosten bei einem neuen Weihnachtsmannostüm scheuen soll. Die Kunden und Kinder werden es ihm danken.

Soviel dazu. In diesem Sinne: Ein schönes neues Jahr wünsche ich meinen Lesern und auch allen anderen.