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Moin zusammen.

Kein Jahreswechsel ohne ein großangelegtes Orakel von Termo. So ist es seit tausenden von Jahren und so ist es auch heuer. Bevor ich aber zur Sache komme, wünsche ich allen Lesenden ein ausgesprochen gutes neues Jahr, wenig Quarantäne und hochwertige Impfe. Haut rein.

Aber nun zum mysteriösen Teil des Abends. Der ständige Drang nach Abwechslung und Unterhaltung in unserer Gesellschaft treibt mich ja in vielen Jahren dazu, euch eine neue Methode der Weissagung anzubieten. Dieses Mal bin ich auf eine ganz besonders dumme Idee gekommen: Glückskekse.

Die Theorie ist simpel. Ich channele die rohe und ungesteuerte Weissagungsenergie der Glückskekse, indem ich sie mit meiner Verbindung zum magischen Kosmos in Kontakt bringe. Das klingt kompliziert und das ist es auf der mystischen Ebene auch. In der physischen Welt äußert sich das aber einfach dadurch, dass ich für jede beorakelte Person einen Glückskeks verspeise und damit einen individuellen Orakelspruch für jede Person ans Tageslicht geleite. „Klingt doch gut“, werdet ihr jetzt sagen. „Viel einfacher als stundenlanges Bleigießen oder dergleichen. Warum nennt er es eine ‚dumme Idee‘?“

Die Antwort ist zweifältig. Zunächst: Mir ist nun furchtbar schlecht. Es waren viele Kekse, die meisten davon von zweifelhafter Lebensmittelqualität. Furchbar. Aber es funktioniert halt nur, wenn der Keks tatsächlich gegessen wird. Schwerer noch wiegt aber die Natur der weissagerischen Rohmasse, die für das Orakel verwendet wurde. Für ein gutes Ergebnis mussten Glückskekse aus verschiedensten Quellen herangezogen werden. Und sehen sie auch von außen alle gleich aus, von innen unterscheiden sie sich. Die Qualität der Sprüche ist äußerst schwankend. Da tun sich Abgründe auf, ich sachs euch! Dementsprechend nehmen die Orakelsprüche theoretisch jede erdenkliche Form an, häufig (Binsen-)Weisheiten und dick aufgetragene Ratschläge, aber auch gerne plumpe Feststellungen oder schlichter Unsinn sind dabei. Nichtsdestotrotz ist jeder dieser Sprüche durch mich mit dem Kosmos in Berührung gekommen und deswegen auf irgendeiner Ebene die reine Orakelwahrheit für 2022. Werdet ihr – wie üblich – schon merken, was er für euch bedeutet.

Deswegen habe ich nur sehr geringe Eingriffe vorgenommen. Einige ganz dumme Sprüche vom Kaliber „Nimm noch einen Keks“ habe ich weggeworfen. Da kann der beste Kosmos nichts dran ausrichten. Darüber hinaus habe ich bei den zahlreichen mehrsprachigen Zettelchen die beste Variante ausgewählt (und diese ins Standarddeutsche übertragen). Das war es auch schon. Deswegen legen wir los. Eben noch in billigen Keksen und jetzt auf unserer Schaubühne: Eure Orakelsprüche für das Jahr 2022: [Den gesamten Eintrag lesen…]

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Moin zusammen.

Das Jahr ist fast durch, wir haben es vollbracht. Entsprechend ist es Zeit für Termos großes Silvester-Orakel. Aber ach ach, das Jahr war schwierig und Termo ist müde. Er musste sich also was einfallen lassen, um sich nicht feinstofflich, astralprojektorisch und metaphysisch zu überanstrengen. Da erinnerte er sich – also ich mich – an eine Orakelquelle, die ich vor einigen Jahren bereits einmal anwendete: Zeitungsschlagzeilen.

Das A&O (bzw das Ter&Mo) beim Jahresendorakel ist das das Korpus, in dem die auszulesenden kosmischen Kräfte zunächst gesammelt und gebündelt werden müssen, bevor sie ausgelesen werden können. Hier greife ich heuer wieder auf die Technik zurück, die als „die unbewusste Pythia“ in den Lehrwerken zu finden ist und in der einen oder anderen Ausprägung sehr häufig verwendet wird. Das Korpus wurde also nicht gezielt von mir zusammengestellt, sondern entwickelte sich im Laufe des Jahres automatisch.

Und das kam so: Mein Vater begann im Frühjahr damit, mich mit Zeitungsartikeln zu versorgen, von denen er glaubte, dass sie für mich interessant seien. Diese entstammen den diversen Tages- und Wochenzeitungen, die er bezieht, sowie einigen damit verbundenen Beilagen. So entstand aufgrund meiner unterbewussten kosmischen Pull-Kräfte eine Sammlung von Texten und zugehörigen Überschriften. Es ist übers Jahr eine ganz köstliiche Mischung zusammengekekommen. Die Artikel behandeln vor allem Heimatkundliches sowie Themen aus dem Bildungs- und Kulturbereich, gelegentlich dazu Gesundheit, Tagesgeschehen und Service.

Für das eigentlich Orakel habe ich dann für jeden von Euch zwei Artikelüberschriften nach kosmischer Fügung zusammengesetzt, die dann einen Orakelspruch ergeben. Den lasse ich hier jetzt einfachmal so nackt stehen, ihr wisst schon am besten, was das Ganze für Euch bedeutet. Falls Deutungshilfe gewünscht ist, wisst ihr ja, wie ihr mich erreicht.

Auch jenseits vom Orakel ist das übrigens sehr interessant. Ich meine eine Faustregel entdeckt zu haben, die in etwa lautet: Je kürzer die Überschrift, umso feuilletonístischer der Artikel.

Aber genug gequatscht. Ich wünsche Euch einen guten Übergang und ein tolles 2021. Hollt jo munter!

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Willkommen zum alljährlichen Termos-Taten-Silvesterorakel. Aber ich muss zugeben: Das Orakel ist träge. Es war ein langes und anstrengendes Jahr und ich bin in den letzten Stunden desselben nicht in der Verfassung, mit schwerem Blei zu hantieren. Ohne Orakelsprüche kann ich euch, meine lieben Leserinnen und Leser und Lieblingsmenschen, ja aber auch nicht in das Jahr 2020 entlassen. Also überlegte ich. Erneut kam mir in den Sinn, meine – mittlerweile fertiggestellte und ganz bestimmt von meiner hellsichtigen Kraft erfüllten – Doktorarbeit als Quelle für die Vorhersagung heranzuziehen.

Aber das wäre zu monothematisch, das kann ich euch nicht zumuten. Aber dabei kam mirjedoch ein anderer Gedanke. Ich habe zwangsläufig beim Erstellen dieses Machwerks sehr viel mit Büchern arbeiten müssen. Und so wurde mir klar, dass meine in den letzten Jahrzehnten entstandene Privatbibliothek natürlich auf Grundlage meiner mystischen Verbindung mit dem Kosmos kreiert wurde. Diese Bücher symbolisieren Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit und Paralleldimensionen und alternative Realitäten. Alles.

Also kriegt jeder von euch einen Buchtitel als Weissagungsspruch für das kommende Jahr. Die inhaltliche Bandbreite dieser Bücher ist groß. In der Sammlung sind zahlreiche Lach-, Sach-, Hach- und Fachbücher, schöne Literatur, nicht so schöne Literatur, Romane und Gedichte, Regelbücher und Spielmaterial in Buchform, Wissen der Feinde und Geheimnisse der Freude, Comics, Bilderbücher, Anleitungen, Kochbücher, Klassiker, Pulp, Quatsch und auch gewöhnlicher Ramsch. Eigentlich alles. Aber auch der Moment ist wichtig für dieses Orakel. Auch Bücher, die sich zwar nicht juristisch in meinem Besitz befinden, aber dennoch ihren Weg zu mir fanden und gerade in meiner Nähe weilen, flossen in die orakelige Büchersuppe ein, aus der ich löffelte. Der Kosmos ließ mich für euch schließlich in Trance und Kontemplation genau das Richtige für jeden aus dieser Gemengelage herauspicken.

Ihr wisst alle sicher am besten, was der Buchtitel (oder gelegentlich bestimmt auch das ganze Buch) für euch bedeutet. Vielleicht sofort, vielleicht im Laufe des Jahres. Des Spaßes wegen habe ich mir aber erlaubt, dem euch gewidmeten Buchtitel eine mehr oder weniger ausführliche Interpretationshilfe beizufügen. Aber mit Haftungsausschluss und ohne Gewähr.

Silvester-Orakel 2019

Nun denn: Ein gutes 2020 euch allen und allen anderen auch.

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(Im folgenden Beitrag befinden sich Produktplatzierungen, die für das Orakelwerk notwendig sind und leider nicht vergütet werden. Finanziell gesehen kein gutes Omen für das neue Jahr.)

Liebes Orakelpublikum, hier ist es wieder, das allseits beliebte und berüchtigte Termos-Taten-Silvesterorakel!

Aber ach ach. Ich bin faul. Und mir ist nach Humor. Und garstig bin ich gelegentlich auch. Das kann eine aussätzige Mischung sein. Ich habe natürlich wieder lange darüber meditiert, wie ich heuer für euch die Zukunft voraussage. Wieder klassisch Bleigießen? Traditionell Tarot-Karten legen? Die eine oder andere Rune werfen? Aus meiner unfertigen Doktorarbeit vorlesen?

Ich habe mich am Ende wieder für eine Variante entschieden, in der ich euch nicht die Deutung eines Omens, wie  bei einer Karte oder einem Bleiklumpen, anbiete, sondern für eine der Methoden, in der ich meine Kräfte in eine mystische Quelle leite und dort eine individuelle Textstelle für euch Finde. Und diese Textstelle präsentiere ich euch erst einmal nackt und ihr müsst selber mal schauen, was sie für euch bedeuten könnte. Auf Rückfrage gebe ich da natürlich auch Hilfestellung. Bisschen faul halt.

Der Faulheit nicht genug und diesmal gepaart mit dem Sinn nach Humor und einer gewissen Garstigkeit: Die Entscheidung für den Orakeltext fiel schlicht auf einen Schmöker, in dem ich sowieso gerade herumlese. Und dessen prophetisches Potenzial ich jahrelang vollkommen übersehen habe. Fahrlässig, aber es ist nie zu spät.

Ich entschied mich für ostfriesische Märchen und Erzählungen, in diesem speziellen Fall repräsentiert  durch das Buch „Märchen und Schwänke aus Ostfriesland“ von Jurjen van der Kooi und Theo Schuster (Leer 1993). Gutes Ding.

Der Stoff bringt es allerdings mit sich, dass die thematische Breite des Materials bei aller Variabilität doch etwas eingeschränkt ist. Wundert euch also im Zweifel nicht über gewisse  oberflächliche Ähnlichkeiten in den einzelnen Sprüchen, es geht halt viel um Gott, den Teufel, die See, Alkohol, Westfalen und Leute namens Jan.

Meine Methode ist wie üblich simpel beschrieben, aber schwer durchzuführen. Ich habe mich mit geheimen und unsagbar schwierigen und Disziplin erfordernden okkulten Techniken in Trance versetzt und so durch die mystische Linse in Form des Märchenbuchs die Weisheit der alten Friesen angezapft. Dabei ist für jeden Einzelnen ein maßgefertigter vielschichtiger Orakelspruch dem Buch entsprungen. Niederdeutsche Passagen habe ich, der allgemeinen Verständlichkeit wegen, übersetzt – mal eher wörtlich, mal eher sinngemäß. Und falls jemand das konkrete Textumfeld nachlesen will, habe ich sogar die Seite im Buch jeweils angegeben. Termo ist sehr serviceorientiert.

Also dann. Prost Neujahr euch allen. Viel Spaß beim Lesen und viel Erfolg im neuen Jahr.

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Das ist es wieder, pünktlich wie die Maurer: Termos Silversterorakel für alle, die es verdient haben und haben wollen. (Und Bescheid gesagt haben und einen Platz bekamen und die ich nicht vergessen habe).

Ich habe lange überlegt, was ich denn dieses Mal für Euch anstelle. Sollte es eine altbekannte und -bewährte Quelle der kosmischen Weisheit sein? Bleigießen war ja im vergangenen Jahr sehr erfolgreich. Aber dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich selbst, das mächtigste Orakel der westlichen Welt, hatte ja kürzlich erst ein Werk produziert, das – aus dem richtigen Blickwinkel betrachtet – eine Unmenge an orakeligem Material enthält.


Dazu muss man wissen: In diesem Jahr habe ich es zum ersten Mal geschafft, den NaNoWriMo erfolgreich abzuschließen, das ist diese Aktion, wo man versucht, in einem Moment (November) einen Roman im Umfang von 50.000 Wörter zu verfassen.

Da ich aber weiß Gott genug anderes zu tun hatte, entstand der Text fast ausschließlich in einem Zustand, der sich ganz gut als Feierabenddelirium beschreiben lässt. Dabei befinden sich Körper und Geist in einem Stadium zwischen Schlafen und Wachen, zwischen Leben und Tod, zwischen Pommes und Schranke. Während des Verfassens dieses Texts badete ich also quasi fortwährend in der kosmischen Energie, die ein Medium mit Zukunft und Vergangenheit verbindet.

Der Roman, den ich damals verfasste – seine literarische Qualität soll hier nicht zur Debatte stehen – lag einen Monat lang unbeachtet in einer Schreibtischschublade. Diese unbearbeite Rohfassung ist also 1A-Material für das Orakel.

Euch wird es diesmal dadurch allerdings auch nicht gerade leichtgemacht. Das diesjährige Orakel fällt in jene Kategorie, in der ich keinen zusätzlichen Deutungsvorschlag mache, wie es beim Bleigießen oder Tarot der Fall ist. Ihr kriegt den nackten Spruch, eine Textstelle aus der besagten Rohfassung des Romans, in ausgiebiger Meditation für jede einzelne und jeden einzelnen von Euch gefunden.

Eine besondere Schwierigkeit besteht für Euch darin, den speziellen Ton herauszufiltern, der sich in diesem als Roman intendierten Werk an der Oberfläche befindet, das feine Seidentuch der Fiktion, das sich sanft über die kosmische Wahrheit gelegt hat.

Viel Spaß. (Orakel gleichzeitig kostenlose Vorab-Leseprobe.)

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Hallihallohalulala. Hier kommt nun endlich das diesjährige Silvester-Orakel für die treuen Leser. Bestimmt wieder jemanden vergessen, aber das gehört dazu.

Nachdem ich mich in den letzten Jahren doch sehr verausgabt habe, dachte ich mir heuer, dass es vielleicht einfach mal wieder der alte Klassiker sein darf: Bleigießen. Das bedarf also keiner großen Erläuterung. Ich habe also für jeden von euch gegossen und begutachtet und auch noch einen Deutungversuch obendrauf gelegt. Kostenlos.

Kerze und Gießblei
Aber vielleicht weiß der eine oder andere ja sogar besser, was die gegossene Figur für ihn bedeutet. So oder so, alles wird gut. Ich wünsche euch ein geiles Jahr 2017. [Den gesamten Eintrag lesen…]

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So. Das war etwas anstrengend, aber hier kommt nun auch das Termos-Taten-Silvesterorakel 2015. Wie immer für meine treuen Leser direkt aus der Welt des Übersinnlichen.

Aber diesmal habe ich da echt ein Fass aufgemacht, jungejungejunge. Ich bin halt manchmal etwas zu ambitioniert. Ich habe mir diesmal gedacht, ich greife das mediale Potenzial von Songtexten ab. Spitzenidee. Musik ist ja immer gut. Und die besten Liedtexte entstehen in der Regel ja auch dann, wenn der Schreiber in einem emotionalen Zustand ist, der ihn für Einflüsse der kosmischen Energien empfänglich macht. So weit – so gut. Hat ja auch funktioniert. Aber es ist echt schwierig, da brauchbare Orakelsprüche heraus zu generieren. Verschwurbelte Sprache, Weltschmerz, Grammatikprobleme etc. etc… Egal, ich habe es irgendwie hinbekommen. Aber wundert euch nicht über den ungewohnt bedeutungsschwangeren Tonfall.

Orakelgitarre
Um dem Anlass des beginnenden neuen Jahres gerecht zu werden, hat es sich ergeben, dass auch derBeginn des jeweiligen Liedtextes zur entscheidenen Stelle wurde, um die Sprüche zu kreieren. Ich habe also medial meine etwa tausend meistgehörten Songs des vergangenen Jahres (ziemlich abseitiger Kram dazwischen) und die beorakelten Menschen in einen transzendenten Topf geworfen und zusammengebracht, was zusammen gehört. Fremdprachige Texte habe ich mehr oder weniger gut übersetzt (wie es mir das Universum halt eingeflüstert hat), deutsche Texte gegebenenfalls leicht angepasst, ohne ihren Sinn zu verändern. Es ist ziemlich schwere Kost dabei herausgekommen, man wat mutt, dat mutt. Wenn ihr Deutungshilfe braucht, wendet euch vertrauensvoll an mich, aber meistens wisst ihr selber am Besten, was dahinter steckt. Früher oder später zumindest. Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen. Auf gehts, ein gutes 2016 euch allen: [Den gesamten Eintrag lesen…]

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Hatte am Wochenende ein wunderliches bis unheimliches Erlebnis in der Berliner S-Bahn: Ein Vater setzte sich mit seiner kleinen Tochter – vielleicht so fünf oder sechs Jahre alt – zu mir in die Sitzgruppe. Die beiden sprachen englisch miteinander. Sie hibbelte rum und quasselte und scherzte mit ihrem Vater, guckte mich aber zwischendurch auch immer mal wieder neugierig an.

Schließlich musste ich aussteigen und als ich mich an den beiden vorbeizwängte, packte die Kleine auf einmal meine Hand und sagte zu mir: „Everything is going to be okay!“

Vaddern war offenbar ähnlich verdattert wie ich und da ich quasi schon halb draußen war, konnte ich dem Ganzen nicht mehr auf den Grund gehen. Ob die Lütte wohl in die Zukunft sehen kann? Oder sah ich einfach so fertig aus?

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Ich weiß, liebe treue Lerserschaft, ihr wartet gespannt auf Termos Silvesterorakel, um zumindest schon mal einen kleinen Einblick in das kommende Geschehen des Jahres 2015 zu bekommen. Nun denn, ich will euch nicht länger auf die Folter spannen. Hier ist es.

Zeitungsorakel
Wie üblich ein paar Worte vorweg zur Orakelmethode: Bekanntermaßen nutze ich immer wieder neue Kanäle, um meine eigenen medialen Kräfte zu unterstützen und in Worte zu gießen. In diesem Jahr fiel mir die Wahl sehr leicht.

Wer wie ich gelegentlich in der Stadt Kiel weilt und manchmal einen Blick in die örtlichen Zeitungen wirft, der wird sich schon wiederholt gefragt haben: „Wat schreiben die da eigentlich für einen Stuss?“ Aber das ist eine reine Missinterpretation. Was in diesen Zeitungen steht, mag dem normalen Menschen nicht selten als vollkommener Unsinn erscheinen, es hat aber pythische Ausmaße. Die Redakteure sitzen offenbar auf irgendwelchen Felsspalten, aus denen wunderliche Dämpfe strömen. Dies sensibilisiert ihre Sinne für das kosmische Wissen, das dann allerdings vollkommen unkontrolliert aus den benebelten Schreiberlingen hervorsprudelt. Es fehlte bislang an jemandem, der selber mit neun bis zehn Sinnen ausgestattet ist, um die ansonsten wirr und sinnlos anmutenden Worte zu ordnen und mit den richtigen Lebewesen in Verbindung zu bringen. Voila, da bin ich.

Eure Orakelsprüche sind heuer also aus den Schlagzeilen der Kieler Postillen zusammengefügt. Manche der Vorhersagen sind sehr durchsichtig, bei anderen wissen vielleicht nur die Betroffenen früher oder später, was gemeint ist. Ich habe mir es dank präziser Orakelei diesmal jedenfalls wieder sparen können, zusätzliche Erläuterungen zu geben. Das soll euch aber nicht hindern, im Zweifel einmal bei mir nachzufragen.

Und es sind wirklich ein paar sehr schöne Orakelsprüche dazwischen, ich bin ganz begeistert von mir. Nicht verschweigen möchte ich an dieser Stelle aber auch die hervorragende Zuarbeit meiner reizenden Assistentin Lenante.

Neu ist zudem, dass ich in diesem Jahr sogar meinen eigenen Orakelspruch veröffentliche und dem ganzen Werk voranstelle. Ich bin zwar nicht übermäßig zufrieden mit diesen Aussichten, aber wer mich kennt, der wird auch die Präzision des Spruchs erkennen.

Termo: Was heißt hier Frieden? Zerstörer auf Kurs. Das Flenst.

Aber genug von mir, hier ist euer Ausblick auf das Jahr 2015. Kommt gut rüber und habt ein erfolgreiches Jahr.

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Meine Damen und Herren und alle anderen, da ist es, das große Termos Taten Silvester-Orakel 2013. (Das klingt ein bisschen wie „das TV Total Turmspringen 2013 oder so). Und weil die Mash-up-Methode im vergangenen Jahr so beliebt und erfolgreich war, wird auch in diesem Jahr munter weiter gemischt. Vielleicht ist es auch eine Art Best of der Orakelmethoden, denn in diesem Jahr habe ich für euch, meine lieben Leser, sowohl Blei gegossen als auch Runen geworfen als auch Karten gelegt. Jawoll. *Fanfare*

Rune, Karte, Blei
Praktisch bedeutet dies, das ich für jeden von euch Auserwählten im Hinblick auf das Jahr 2014 sowohl eine Rune geworfen, ein Stück Blei gegossen als auch eine Tarotkarte gezogen habe. In dieser Reihenfolge sind die Ergebnisse bei jedem Namen aufgeführt. Dazu habe ich es mir dieses Jahr auch nicht nehmen lassen, jeweils einen ausführlichen Deutungsversuch der erzielten Kombination zu unternehmen.

Ich hoffe, dass ihr zufrieden seid. Ein gutes Jahr 2014 wünscht euch allen Termo, das zuverlässigste Orakel diesseits der Kamtschatka. Und los gehts:
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Da der Stromverbrauch von meiner Mitbewohnerin und mir nur halb so hoch ist wie der „Referenzwert einer vergleichbaren Kundengruppe“, kriegen wir ’ne anständige Rückzahlung. Meinen Anteil habe ich allerdings – da ich ja bekanntlich ein Medium bin und in die Zukunft sehen kann – bereits im vorauseilenden Gehorsam auf der Kieler Woche versoffen.

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Lang erwartet, viel beachtet und immer zuverlässig. Hier ist das Termos-Taten-Silvesterorakel 2012. Wieder einmal dürfen meine Stammleser und ausgewählte Gäste sich an den Ergebnissen meiner weissagerischen Tätigkeit erfreuen.

Als Methode habe ich in diesem Jahr das mediale Mashup ausgewählt. Es gibt eine Unzahl von Texten, die aus der Feder minderbegabter medial veranlagter Menschen stammen. So haben diese Texte zwar tatsächlich einen gewissen orakelhaften Wert, sie sind jedoch aus von ihren Verfassern vollkommen zufällig und zusammenhanglos aus dem Strom der Zeit gepflückten Informationen gespeist und sinnlos zusammengesetzt. Zudem schaft es kaum jemand dieser Amateure, auch nur irgendetwas zu orakeln, das eine vollständige Weissagung ergeben könnte. Es sind immer nur kleine Splitter, die von diesen Bauernfängern schön bunt verpackt und teuer verkauft werden. (Eine Praxis, die meine ganze Zunft in Verruf gebracht hat.)

Ein begabtes Medium und mächtiges Orakel kann sich jedoch dieser Informationsfetzen bedienen, um aus ihnen verwertbare Orakelsprüche zusammenzusetzen. Insbesondere, wenn man Spaß am puzzlen hat, ist das gelegentlich eine willkommene Abwechslung. Und genau ein solches Puzzlespiel habe ich in diesem Jahr für euch bemüht, um hochwertige Orakelsprüche zu erstellen. Als Grundlage habe ich die Weissagungsruinen zweier Quellen bemüht, die zwar von Laien zu den berühmtesten und belastbarsten Weissagungen aller Zeiten gezählt werden, bei genauerer Betrachtung aber allein genommen vollkommener Ramsch sind: Die Prophezeiungen des Nostradamus und die täglichen Horoskope aus der Rheiderland-Zeitung.

Orakel mit der Rheiderland-Zeitung
Die folgenden Orakelsprüche bestehen also aus verschiedenen Elementen dieser beiden Quellen, die entsprechend angeordnet und ineinander verschränkt und montiert worden sind. Das Verhältnis entspricht mal mehr mal weniger einem Teil Nostradamus zu zwei Teilen Rheiderland-Zeitung. Das Verfahren verleiht den Weissagungen zwar eine außergewöhnliche Tiefe, macht die konkrete Interpretation aber auch nicht gerade einfacher. Ich überlasse es daher euch selbst, welche genaue Bedeutung die Sprüche für euch haben, stehe bei Rückfragen aber natürlich zur Verfügung.

Ich wünsche allen meinen Lesern ein großartiges Jahr 2013. [Den gesamten Eintrag lesen…]

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Hurra Hurra, da isses wieder, das berüchtigte Termos-Taten-Silvester-Orakel. Aktueller als Nostradamus und billiger als Astro-TV.

Da ich mich ja immer bemühe, etwas Abwechslung in die ganze Sache zu bringen, habe ich mich in diesem Jahr für eine Orakeltechnik entschieden, die ich dem legendären Orakel von Delphi entlehnt habe. Dort saß seinerzeit die Pythia über einer Erdspalte, der zwielichtige Dämpfe entströmten. In diesem benebelten Zustand gab sie Dinge von sich, die orakelhaften Wert haben sollten.

Nun, ich habe zwar keine Pythia und auch keine Erdspalte mit zweifelhaften Dämpfen. Aber ich habe in meinem Bruder Uke einen adäquaten Ersatz. Der ist dauerhaft in einem solch entrückten Zustand und gibt bedeutungsschwangere Satzfetzen von sich. Ihn habe ich also in mein mediales Gewebe eingebunden und so für jede beorakelte Person die zugehörige Weissagung aus dem unübersichtlichen Geflecht der Sinnsprüche erfasst und zugeordnet.

Uke, die Pythia

Dazu habe ich mir erlaubt, einen Vorschlag für eine Ausdeutung zu machen, denn nicht jedem ist es vergönnt, aus Ukes Aussagen etwas Sinnvolles herauszulesen. (Alle Angaben sind ohne Gewähr, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.)

Liebe Leser, liebe Fans, liebe Gemeinde. Ich wünsche euch ein feines Jahr 2012. Bleibt dem alten Termo treu.

So, aber hier nun die Orakelsprüche: [Den gesamten Eintrag lesen…]

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Liebe Närrinnen und Narrhalesen, das Jahr neigt sich dem Ende entgegen (um dieser abgegriffene Phrase noch mal die letzte Ehre zu erweisen). Also ist es auch wieder Zeit für das gute alte Termos-Taten-Orakel. (Wer noch einmal überprüfen will, dass auch alles eingetreten ist im ablaufenden Jahr, der kann hier die Orakelsprüche des vergangenen Jahres noch mal nachvollziehen.)

Als Methode wurde in diesem Jahr das Bibelstechen aus dem Jahr 2008 wieder aufgegriffen, allerdings etwas verfeinert. Ich vertraute bei der Ermittlung des Orakelspruchs diesmal nicht nur auf ein Buch. Stattdessen wurden drei Werke von unterschiedlich orakelhaftem Potential herangezogen: die Egoisten-Bibel, die biblischen Apokryphen in einer magisch aufgeladenen Weltbild-Ausgabe und schließlich eine handliche Kompilation verschiedener cthuloider Mythostexte, Necronomicon und so.

Cthluhu liest
Der erste Schritt der Orakelei meinerseits bestand darin, dass ich in kontemplativer Meditation für jede beorakelte Person das passende Buch heraus fand. Im Anschluss daran wurde mittels meiner medialen Fähigkeiten aus dem entsprechenden Buch jeweils eine Textstelle ermittelt, die als orakelhafter Sinnspruch für das kommende Jahr 2011 anzusehen ist. Eine tiefergehende Interpretation habe ich mir dabei in der Regel gespart, ihr werdet selber viel bessere Schlüsse ziehen können. Falls ich doch was kommentiert habe, dann hab ich’s einfach dahinter gesetzt.

Die etwa drei Dutzend Personen, die in Genuss Orakels kommen, stammen wie üblich zum Großteil aus den Reihen meiner langjährigen Stammleser. Dazu kommen ein paar Qualifikanten und einige Wildcards.

Ich wünsche also allen viel Spaß bei Termos Neujahrsorakel und zudem alles Gute für das neue Jahr. [Den gesamten Eintrag lesen…]

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Auf ihrer jüngst absolvierten Reise nach Indien trafen meine Eltern auf einen weisen Mann, der ihr Karma lesen konnte. So konnte er feststellen, wie weit man es schon auf dem Weg des Ausbruchs aus der ewigen Knochenmühle der Reinkarnation gebracht hatte.

Sehr zu Mutters Unwillen stellte der Mann fest, dass gerade Vadder schon viel gutes Karma in seinen vergangenen Leben gesammelt hat, sie dagegen nicht so. Vadder selbst ließ diese Orakelei allerdings kalt. Er stellte lediglich fest: „Ich habe kein Karma, ich habe es nur im Nacken.“

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Meine langjährigen Leser kennen es bereits, das beliebte Termos-Taten-Neujahrsorakel, das ich als hochgeachtetes Medium gerne meinen Mitmenschen angedeihen lasse. Nachdem ich in den vergangenen Jahren bereits Blei gegossen, Karten gelegt und Bibeln gestochen habe, entschied ich mich in diesem Jahr für ein Orakel mit Runensteinen.

Runensteine

Dabei habe ich für jedes Opfer drei Runen gezogen (kursiv angegeben) und einen Interpretationsvorschlag für die Bedeutung dieser Runenkombination gemacht. Aber es steht natürlich jedem frei, eine eigene Interpretation anzulegen. Die Auswahl der gut dreißig beorakelten Blogleser erfolgte nach altbewährten Kriterien, einer Mischung aus Kommentartätigkeitsbelohnung, Tradition, Beziehungen, Vergesslichkeit und reiner Willkür.

Ich hoffe auf viel Spaß mit meinem Runenorakel und wünsche allen Leser ein wunderbares Jahr 2010. [Den gesamten Eintrag lesen…]

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Jetzt wird’s langsam unheimlich: Die Omas von zwei meiner neuen und willkürlich zusammengecasteten Mitbewohnerinnen kennen sich. Und die eine Mitbewohnerin hat schon mit der Kusine meiner anderen Mitbewohnerin gespielt.

Ich bin ein Medium. Einmal mehr bestätigt.

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Normalerweise harrt mein Navigationsgerät ganz still und brav in meiner Schreibteischschublade seines nächsten Einsatzes. Aber heute sprang es wie von Geisterhand an und orakelte lautstark in den Raum: „Sie haben Ihr Ziel erreicht.“

Mal ganz davon abgesehen, dass ich furrchtbar erschrocken war, ist das auch noch eine dreiste Lüge. Wenns denn man so wär. Aber leider wartet noch ein Stapel Klausuren auf mich.

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Es ist wieder Zeit für das alljährliche Silvesterorakel für treue Leser. Da Bleigießen und Kartenlegen an dieser Stelle bereits zu Ehren gekommen sind, habe ich Zwecks Variation mal in meinem Fundus von Orakeltechniken gekramt. Und dabei bin ich auf eine Orakelvariante gestoßen, die ich in meiner Journalistenausbildung an der Hamburger Akademie für Publizistik und Okkultismus gelernt habe.

Und dort war das hauptsächlich dazu gedacht, einem auf die Sprünge zu helfen, wenn man mal keine Inspiration für ein Reportagethema hat. Dann soll man nämlich das Taschenbuch des öffentlichen Lebens nehmen (den so genannten OECKL), blind eine Seite aufschlagen und dort ebenso blind auf eine Stelle deuten. Dieses Buch enthält alle möglichen Vereine, Verbände, Behörden und Interessensgruppen der Republik. Und mit dieser Methode findet man mit einiger Sicherheit irgendeinen hanebüchenen Verein, über den man dann schreibt. Die Methode nennt sich OECKL-Stechen.

Für unsere Zwecke ist diese Methode sehr geeignet, man muss nur das zu stechende Buch den Gegebenheiten anpassen, da der OECKL uns natürlich als persönliches Orakel fürs kommende Jahr nicht wirklich weiter hilft. Ich habe mir die Suche nach einem Buch mit angemessenem prophetischen Potenzial nicht schwer gemacht und einfach die Bibel genommen. Und zwar in einer „Die gute Nachricht“-Variante. Nicht, weil ich die Übersetzung so geil finde, sondern weil meine Ausgabe optisch ein wenig wat her macht.

Bibel-Orakel

Ich habe also für euch Bibelstechen gemacht und gebe im folgenden die orakelten Bibelstellen wieder. Im Gegensatz zum Kartenlegen und Bleigießen brauche ich nicht groß heruminterpretieren, um hier was zu Papier bringen zu können, dat wisst Ihr selber eh besser. Nur falls mir spontan was einfällt, kommentiere ich vielleicht ein wenig… Also, auf gehts: [Den gesamten Eintrag lesen…]

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So, es ist mal wieder soweit. Termo bloggt die Zukunft seiner Leser. Der Abwechslung wegen (und weil meine Bleigießpfanne kött ist) lege ich euch in diesem Jahr die Tarotkarten. Und um auch alle Kandidaten zu schaffen, ziehe ich für jeden nur eine einzige Karte und deute sie für euch.

Tarot

Dann wollen wir mal. Das bringt euch das neue Jahr: [Den gesamten Eintrag lesen…]