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Einer meiner Geheimtipps bei schlechter Laune, ich habs vielleicht schon mal erzählt, sind die Theater- und Opernbesprechnungen im Deutschlandradio. Es gibt nur wenig, was da drüber geht. Aber dazu gehört der Fernsehkommentar beim olympischen Dressurreiten. Ganz toll. Zum Beispiel: „Also wer hier als Richter nicht die Zehn in der Passage gibt, ich glaube, der träumt noch auf dem falschen Planeten, von dem wie es auszuschauen hat. Das ist göttlich, die Zehn ist göttlich und wenn es göttlich ist, gebt die Zehn für diese Passage…“

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Erfahrungswerte

​In alten Zeiten, wenn ich wachte,
Was war es nur, was ich dann machte,
Um den Schlaf herbei zu locken?
(Bestimmt ging’s nicht mit Haferflocken.)

Das Fernsehen war oft meine Wahl.
Schon damals war das meist fatal.
Und heut seh ich da nur Olymper.
Und das sind alles nur noch Stümper.

Manchmal las ich auch ein Buch.
Doch das Problem bei dem Versuch:
Die Augen blieben dabei offen.
Besser wär’s, ich hätt‘ gesoffen.

(Hab ich manchmal auch getan,
Doch meistens musst ich morgens fah’n.)
Mir half auch nie das Schafe zählen,
Das war, wie mit ’ner Harfe quälen.
(Das kann ich wirklich nicht empfehlen…)

Nur eins kommt mir noch in den Sinn,
das seit der Zeiten Anbeginn
Des Wachens Teufelskreis durchbricht:
Man schreibe einfach ein Gedzzzzzzzzzzzzzz…..

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Die haben ja einfach mal so gar nix an, die Beachvolleyballerinnen. Da waren ja Stretegen am Werk, die das Regelwerk ausgetüftelt haben. Warum machen se dann nicht gleich auch noch aus Beachvolleyball Wattvolleyball. Dann dürfen sich die Mädels auch noch im Schlamm wälzen.

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Meine Schlaflosen Nächte sind vorerst gerettet. Und die Paralympics sind eh viel interessanter als die olympischen Spielen. Gerade Slalom der Sehbehinderten. Das ist 1000x schwieriger als bei den Normalsichtigen. Da muss immer so ein Begleitfahrer voraus fahren. Oder die Querschnittsgelähmten auf so nem „Mono-Ski“. Total geil!

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Mal wieder schlaflos. Der Vorteil ist aber im Moment, dass ja Olympia ist. Irgendein Quatsch läuft immer. Bob zum Beispiel. Als Laie fragt man sich natürlich, was daran so großer Sport ist. Die setzen sich in ihre Kiste und müssen dann nur noch die Bahn runter rutschen. Deswegen zieht das wahrscheinlich auch so komische Leute. Jamaica, Monaco, Österreich und sogar die Niederländer sind dabei. Jedes Land, dass es irgendwie zuwege bringt, ein paar Kufen zu schleifen und an einen Karton zu tackern, kann da teilnehmen. Und tut es auch.

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Friesentreffen auf Helgoland. Bei der Friesenolympiade hat Ost-Friesland hinter Helgoland und Fryslan I den durchaus achtbaren dritten Platz gemacht. Dabei habe ich das nordfriesische Spiel „Gibseln“ kennen gelernt. Das ist ganz groartig. Das sollte ich hier auch mal einfhren.

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Mutter: „Ich guck gerade Olympia.“
Termo: „Was gibts denn gerade?“
Mutter: „Skifahren. Lang Skifahren. Schnell Skifahren. Den Berg runter. Ich wei auch nicht so genau.“

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Warum werden bei den Olympischen Spielen nicht die wirklich wichtigen Sachen live im Fernsehen bertragen? So ist zum Beispiel heute eine deutsche Biathletin beim Training in ein Schlammloch gefallen. Das muss doch ein ganz groer Jokus gewesen sein.

Dann haben wir den ersten Dopingfall. Ein brasilianischer Bobfahrer war der Schuft. Aber Moment mal? Nichts gegen Brasilianer, aber Brasilien und Bobfahren ist irgendwie genauso abwegig wie sterreich und Fuball.

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Da haben wir also mal wieder Olympia. Die Winter-Ausgabe. Schon irgendwie komisch. Seitdem ich mich aktiv an winterliche olympische Spiele erinnern kann, hat der Hackl-Georg beim Rodeln immer was gewonnen. Aber diesmal nicht. Ich will ihm das ja gar nicht vorwerfen, aber ich bin halt so ein Gewohnheitstier.

Ansonsten gucke ich recht wenig Olympia-Fernsehen. Die Berichterstattung geht mir nmlich gewaltig auf die Nerven. Da mag der Hackl auch wieder als Beispiel gelten: Als er nach zwei Lufen schon hoffnungslos jenseits der Medaillenrnge lag, peitschte das Fernsehen das Publikum mit Sprchen wie „Heute gehts fr Georg Hackl um Gold“ noch vor die TV-Gerte.

Aufgefallen ist mir nebenbei: Die Eiskunstluferinnen sehen alle so aus, als wrden sie beim ersten Sturz in 1000 Stcke zerbrechen. Deswegen wollen die dann auch nicht strzen. Eine von den Luferinnen soll aber auch pummelig gewesen sein, die ist mir entgangen. Da bricht bei ersten Sturz dann wohl das Eis in 1000 Stcke.

Viele deutsche Sportler werden ja auch als so genannte Sportsoldaten bei der Bundeswehr untergebracht. Das ist besonders passend bei den Biathleten. Die haben sogar ihren eigenen Waffenmeister, der fr jeden Sportler die richtige Munition austestet. Schnell oder langsam, aerodynamisch oder temperaturunabhngig, laut oder leise. Das ist mal ein Job. Hildebrandt war doch auch Waffenmeister, oder nich?