Mittwoch, 10. März 2010, 13:38 Uhr
Um den materiellen Nöten dieser Welt gerecht zu werden, habe ich meine Seele (trotz meiner Akademie-Phobie) ja nun auch an die Uni verkauft. Hilft ja nix. Aber bisher ist es eigentlich ganz lustig, weil ich bislang nur die Tonaufnahmen von äußerst amüsanten plattdeutschen Familiengesprächen in Schriftform bringe.
Dennoch konnte das heute noch getoppt werden: ich durfte eigenhändig die Frauenbeauftragte der philosophischen Fakultät abhängen.
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Freitag, 14. August 2009, 22:47 Uhr
“Un hör eerste Mann, de word ja ok dood swegen.”
“Jau. De is ja ok al dood.”
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Mittwoch, 29. Juli 2009, 18:02 Uhr
Bi disse Uni ka’st ok blot noch mall worden. Harr nett docht “Nu hebben’s amenn allens binanner”, daar gift dat alweer ‘n Daalslag: Se hebben nu utklabüstert, dat dat in dat darde Studienjahr in d’ Rebeet “Oll Dütsk Literatuur” blot noch Kursen gift, de van en Perfesser maakt worden. Probleem is nu: Kien Perfesser maakt Kursen over Middelplattdütsk, de maken all blot Middelhoogdütsk – un dat hebb ik nooit lehrt.
Man vlicht kann ik denn ja an d’ Stee van d’ Iwein ja mien Bröör sien Hoovdling Hinni unnersöken. Dat is ja meest dat sülvige.
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Samstag, 2. Mai 2009, 16:28 Uhr
Fernverkehr – Parken – Munter hollen!

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Sonntag, 19. April 2009, 22:19 Uhr
Und neulich hatte ich dann so nen schönen Text für meine Uni geschrieben, damit die bei der Niederdeutschen Abteilung zumindest ein bisschen mehr Platt auf ihrer Homepage haben. Aber der Text war ihnen wohl zu ostfriesisch und zu wenig nordniederdeutsch. Naja, dann verwurste ich den Kram halt an weniger prominenter Stelle.
Oder einfach hier weiterlesen. Read the rest of this entry »
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Dienstag, 14. April 2009, 19:09 Uhr
Ik mutt noch even gau en bietje wat van’t Paaskwekenenn vertellen. Was al nix Besünners. Paaskefüür was heel wat anners as verleden Jahr, denn do harren wi ja Nood, dat Füür togang to bregen. Man nu was dat all so moi dröög, dat dat Füür bold daan was ehrdat Hilko torügg kweem van’t Beer halen.
De hele Saterdagavend harr en bietje wat van Süüdoostasien-Klima. So mit Smog un so. Van d’ Fernte sach dat al heel moi ut, as wenn d’r de Dook over de Felders lag. Man würkelk was dat de Smökeree van de Füren. As is snachts na Huus fahren bün, daar harren all de anners Kaaren, wat mi tegen kwammen, geel Lüchten. De wurren eerst witt, as de denn dichter bi kwammen. Dat hett seker en paar Minuspunkten up de Fienstoff-List geven.
Stillfreedag was ik up’n Buursdag in Ollenbörg. Daar wurr uns over verklaart, dat dat en Mannlüü-Avend wesen sull. Was denn ok so. Man wi harren al hoopt, dat de Huusheer dat blot so sää, daarmit elkeen sien Ollske tohuus lett un dat he denn al wat Wichter organiseert harr. Man was nich so. Man dat en Kollegg neet offhollen, elk paar Minüten sien Klöten uttopacken. Dat was neet moi, nee nee.
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Donnerstag, 12. Februar 2009, 21:51 Uhr
Stolt.
Jau, ik bün je neet altied so klook as ik utsehn doo. Güstern, ehr an d’ Mörgen, harr ik’n Termin bi d’ Kusendokter. Dat was al de Twede, verleden Week harren’s mi en Füllen maakt un bünd d’r neet heel klaar mit worden. Daarum sull ik güstern noch maal komen, daar wullen se de Füllen “utarbeiden”. Un dat sull heel gau gahn, hebben’s tegen mi seggt.
Kiek. Un denn satt ik d’r weer bi de beid lüttje Studentskes up d’ “Gynäkologenstohl” (de Studenten maken dat billiger as en utwussen Dokter un de Kass betaalt vandag ja nix mehr), un daar meenden se: “Heer Bosse, wo Se daar je al bünd, denn könen wi je ok noch een van de lüttjeder Steden maken, waar en Füllen hen sall. Dat geiht ok leep gau un deit bold neet sehr. Dat is blot so heel’n bietje wat boverst up de Kuus.”
“Jo”, doch ik. Waar ik daar al bün, sallen’s dat man ok maken. “Un wenn’t neet sehr deit”, so doch ik wieder, “denn bruuk ik ok kien Betäuben.” Denn as ik verleden Week en Betäuben kregen harr, daar was ik de hele Dag van d’ Padd off un dat wull ik neet weer, umdat ik för’n Klasuur lehren mussd.
Up Stee, ik kreeg also kien Betäuben.
Dat was neet de best Gedacht, de ik de lesde Tied harr, mutt ik seggen. Vlicht leeg dat daar an, dat ik fröh an d’ Mörgen noch neet so denken kann, vlicht hebb ik mi sülvst ok blot för harder hollen as ik bün. Denn dann mussd ik marken: dat deit doch sehr. Un wo dat sehr dee. Harrijasses nee.
Ik harr natörelk alltied seggen kunnt: “Ollskes, nu is’t vörbi mit ‘d Uthollen, geeft mi man doch so’n Spritz. Un twars en Groten, allens wat ji van dat Tüüg daar hebben. Ik will achteran de Engelkes singen hören” Man dat hebb ‘k neet daan, daar kummt dann doch mien Stolt för. De sülvke Stolt, wat mi neet in’n Buss instiegen lett, wenn de to full is. Un de sülvke Stolt, wat mi in d’ Mensa de “Gemüsesticks” eten lett, wenn de Rieg bi dat Cordon Bleu to lang is.
Un so harr ik güsten kien Betäuben un ok kien Cordon Bleu. Free na mien oll Geschichtsmester: “Een kunn dat seker as Stolt beteken. Ik dee dat dat as Dummheid beteken, man een kunn dat as Stolt beteken…”
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Donnerstag, 22. Januar 2009, 21:26 Uhr
In der Uni haben wir heute den von einer Laientruppe gedrehten plattdeutschen Film “Up d’ Hund komen” durchgenommen. Ich konnte durch Insiderwissen glänzen, der ein zentraler Handlungsort des Films ist meine alte Wirkungsstätte, die Rheiderland-Zeitung. Mein alter irrer Kollege Kai-Uwe wird sicher mit Genugtuung feststellen, dass er zum Unterrichtsgegenstand einer Uni gehört.
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Montag, 12. Januar 2009, 22:08 Uhr
Als ich meinen Bruder vor Weihnachten vom Bahnhof abholte, erzählte er mir, dass der Lokführer zur Verwunderung aller die Ankunft des Zuges in Leer auf Platt angesagt hatte. Fand ich gut, hielt ich aber für den persönlichen Scherz eines gut gelaunten Einzeltäters.
Pustekuchen, das ist jetzt Politik bei der Bahn: In Ostfriesland werden die Stationen im Regionalzug nun grundsätzlich auf Platt ausgerufen. (x)
Moi Wark. Vlicht gift dat för mi denn bold’n Bahntje bi de Bahn…
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Dienstag, 30. Dezember 2008, 13:50 Uhr
Wat moi. Ik hebb al lang kien een mehr up de Wieken schöfeln sehn, man vandag bünd’s d’r weer bi.
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Mittwoch, 17. Dezember 2008, 17:51 Uhr
Ich war heut in Kiel beim Zahnarzt. Und eben jener entpuppte sich als Ostfriese. So etwas stellt die vertrauensvolle Zusammenarbeit von Arzt und Patient gleich auf eine ganze andere Basis.
“Moin Herr Bosse. Ich bin Dr. *habvergessen*. Ich habe gesehen, Sie kommen aus Leer…”
“Ja. Wo kommen Sie denn her?”
“Aus Aurich.”
“Denn kö’ wi ja ok futt Platt proten.”
“Jau, man nu willn wi even kieken, wo’t mit Kuuspien is…”
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Dienstag, 9. Dezember 2008, 21:15 Uhr
(Untenstehenden Text gibt es in einer kompakteren Version auch auf Mooringer Friesisch – “Frasch”)
Dat ik of un an so mien Nood mit de anner Studenten hebb, wat daar so um mi to scharmantjen, dat bünd ji ja al gewahr worden. Man upstünns hebb ik d’r weer heel’n besünner Koppel, de mi mall maken deit.
Verleden Semester was dat ja noch so’n Rieg van lüttje Wichten, de mi bold döör maakt harren. De satten bi d’ hele Vörlesen blot an’t Kaulen, Kwiddern un Kweteln over süks’n Tüterkraam as “Schoh kopen” un “Fingernagels anlacken”. Ik kunn in de hele grote Vörlesenssaal sitten gahn waar ik wull – de Düvelswieven kwammen alltied eerst köört ehr dat mit de Vörlesen löss gung – un satten alltied vör, achter of tegen mi, as wenn’s achter mi an wassen. Ik harr hör all mit Anloop in d’ Moors schüppen kunnt.
Man nu is dat’n bietje anners. Disse Wichter sitten neet mehr mit mi in en Vörlesen un de anner Lüü, de daar bünd, hebben’t to d’ gröttste Deel begrepen, dat Lüstern neet schaadt. Un wenn’t hör doch neet interesseren deit, denn hollen’s tominnst hör Beck.
Man daar sitt nu anner Volk tüsken, wat mi schüddkoppen lett: Gasthörers, so nöömt “Studenten in’t Oller”.
(Daar mutt ik gliek tüskenschuven: Ik hebb daar nix tegen. Ik hebb nix d’rtegen, dat Rentners of ok blot Minsken, waar de Kinner nu ut’ Huus bünd, sük weer an de Uni rumdrieven un wat lehren willen. Ik bün ja ok neet mehr de Jungste. In mien anner Fack, in Freesk, is dat sogaar heel moi mit de ollerde Lüü. Un wenn ik hier so over “de” oll Studenten käkel, denn meen ik neet all. Blot de, weffe mi daar leidig upfallen.)
Un besünners disse Vörlesen (“Literatuur van’t twintigste Jahrhunnert”) haalt dat sülvst-benöömde intellektuelle Bildungsbörgerdoom an as’n Mestbült de Flegen.
Een Saak is bi de oll Froominsken nettakkraad so as bi de jung Wichter: Waar ik ok to sitten koom, se sitten ennelk um mi to. Man wat denn kummt, dat is dat heel verscheden: De Oll kaueln neet de hele Tied, man wenn s’ wat seggen, denn leep trankiel un heel utsöcht. Wiel denn geiht dat daarum, dat se sük tegensiedig wiesen, wo intellektuell se bünd, wovööl Kultuur se hebben un dat se allens, wat de Perfesser vörn vertellt, heel interessant finnen un wiss ok verstahn. “Hest du al wat van Kafka leest? Nee? Dat sallst du man partu doon, de Boken bünd so moi. Un wat kunn he good schrieven, dat is man en Spraak, wat he schreev. Ik hebb dat meest al tweemaal leest. Un he hett ja ok alltied de Sellskupp kritiseert. Mien Mann hebb ik ok al daarto brocht, dat to lesen, man de versteiht dat neet…”
Best was’t vandag. Een van de Ollskes was d’r wall neet verleden Week. Un so muss hör Nahberske ja ok allens evkes vertellen, wat de Perfesser annerlesd all seggt harr. Dat is ja ok gaar neet so leep (ok wenn se dat beter allens in’t Internet nalesen kunn), man se vertellde dat all so, AS WENN SE DAT SÜLVST RUUTFUNNEN HARR! “Oh, un de Döblin, de hett ja heel faken de Montagetechnik bruukt. Dat kann een ja gaar neet so sehn, wenn he de Boken lesen deit. Man in sien originaal Handschriften, daar süchst du dat. De hett ja ok hele Artikels ut Bladen rintütert, daar in sie Handschriften. Man in dat prentjet Book, daar süchst dat neet mehr…”
Man in de Mien van d’ anner Wiev – so’n licht suur Grienen – kunnst sehn, wat se daarbi doch: “Jaja, oll Wickwiev, as wenn du Döblin sien Handschriften leest harrst…”
Ja, ji menen: “Wat reegt Termo sük d’r weer so up, daar ka’st doch ehr over smüstern.” Jaja, dat menen ji. Man wenn ji daar seten un elke Week utstahn mussen, dat bi elke passend of neet passend Kans sükse Bemarkens komen as “Oh ja, de Dreegroskenoper, de hebben wie maal in uns Leeskring naspöölt” of “Jau, as he dat schreven hett, daar hett Hofmannsthal seker Mozart bi höört, dat geiht van de Metrum akkraad up de Melodie” of ok “Ja, de Boken hebb ik ok al tohuus, dat was för uns alltied van Belang, dat uns Kinner immer all Klassiskers in uns Huusbokeree finnen kunnen” – denn worden ji ok mall, dat segg’k jo.
So en lüttje Goodmaken is dat denn blot, wenn so ruugweg na’n half Stünn de eerst van disse Klüngel neet mehr tohören mag. Umdat hör dat vlicht dann doch neet so interesseert. Man Hoovdsaak is ja ok, dat de anner Froominsken hör sehn hebben, dat se daar was. Se kiekt denn lever ut de Ruten, wat buten geböhrt is ja ok heel wat wetensweert. Un so in hör Gedachten spöölt se dann ok en bietje mi hör klörig sieden Halsdook rum. (ELKEEN van de hett en klörig sieden Halsdook!) Un hör Nahberske is alltied blied, wenn se dat mitkriggt, wiel denn kann se heel minnachtig na hör Kulantske röver kieken, de denn ok verschrucken weer hör Plichten nakomen deit un stuuv na vörn staart…
(Un an disse Stee will ik denn ok noch mal mien Pardon an all de ollerde Gasthörers seggen, de daar sitten, umdat hör dat wiss interesseert un se wiss noch wat lehren willen. Nix för ungood!)
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Samstag, 11. Oktober 2008, 2:36 Uhr
Zum ersten Mal seit Jahren habe ich den SVS nicht in relativ kompletter Aufstellung auf dem Gallimarkt getroffen, sondern erst in einem Zustand der Zersetzung. Mal sehen, was sich davon im Sportecho noch verwerten lässt.
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Montag, 22. September 2008, 17:06 Uhr
Verwandschaft hat ja gelegentlich etwas seltsame angewohnheiten. Zum Beispiel wird gerne über anwesende Leute gesprochen, als wärens sie nicht da. Oder es gibt einen fliegenden Wechsel. Gestern zum Beispiel. Ich komme in den Raum und werde begrüßt: “Moin Temmo, Wo geiht di dat?” Aber bereits der zweite Satz ist nicht mehr an mich, sondern an Mutter gerichtet: “Wat maakt Temmo nu egentlik?”
Das finde ich immer ein wenig verstörend.
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Freitag, 29. August 2008, 22:05 Uhr
Ach, wat was dat moi. Auf meiner Tour von Kiel ins heimische gelobte Land hatte ich ein Wicht mit im Auto, wat Platt konnte. Und zwar anständiges Platt, wo ich nicht jeden zweiten Satz von mir erläutern musste.
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Samstag, 2. August 2008, 20:35 Uhr
Schön ist auch, wie am Spielfeldrand unter fadenscheinigen Gründen Schnaps an die Akteure ausgeschenkt wird:
“Hest Kuuspien*? Hier hest d’r wat tegen…”
* Zahnschmerzen
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Freitag, 1. August 2008, 22:19 Uhr
“Wat? Du fleitst hier gliek dat Spööl? Dat kann ja bloot en Katastroph worden.”
Sportwoche aufm Dorf.
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Freitag, 2. Mai 2008, 23:23 Uhr
“Ingwäonismus” ist auch so schönes Fremdwort, mit dem man schön intellektuell klingen kann.
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Mittwoch, 26. März 2008, 12:10 Uhr
Ach ja, da ging er dahin. Soeben ging die letzte plattdeutsche Ausgabe des “Pottkieker” zuende, des allmorgentlichen Vormittagsmagazins von Radio Ostfriesland. Einmal die Woche gab es dat Ding auf Platt, und ich war damals von Beginn an mit dabei – modern formuliert man das heutzutage wohl so: “Er hat die Sendung in ihrer Anfangszeit entscheidend mitgeprägt.” Das war immer ne Gaudi…
Den Pottkieker gibts wohl weiter, ab sofort dann aber durchgängig auf Deutsch. Die plattdeutsche Schiene wird wohl ab dem 1. April durch ein tägliches plattdeutsches Mittagsmagazin ersetzt. Find ich auch nicht schlecht.
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Dienstag, 29. Januar 2008, 23:25 Uhr
Aha-Erlebnisse heute in der Allgemeinen Linguistik. Ich zitiere einfach mal meinen Dozenten: “Und an diesem Beispiel sehen wir, dass das Plattdeutsche durchaus gewisse Ähnlichkeiten mit dem Aztekischen aufweist.”
In eben jenem Fach haben wir uns übrigens ein Lehrbuch anschaffen müssen, über das uns in jeder Stunde gesagt wird, an welche Stelle es schlecht ist, unpassende Beispiele bringt, welche Absätze wir streichen und welche Abschnitte wir überspringen sollen und wo wir doch mal selber lieber eine Korrektur eintragen sollten. Klassischer Fehleinkauf. Aber: als Beispiel für eine bestimmte Konstruktion brachte es den Satz “Lange Haare – kurzer Sinn” anstelle des traditionellen Schiller nachempfundenen “Lange Rede – kurzer Sinn.” Da sag mal einer, die seien nicht fortschrittlich
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“Wer gut für sein Gemüse sorgt, der wird es in seinem Schwein wieder finden.” Aus Ostfriesland
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