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Irgendwie wieder heil aus Hamburg weggekommen. Komischer Tag. Mußte mitansehen, wie eine junge Dame die Leistung von Hennig M. im letzten Jahr noch toppte.

Henning M. – wir erinnern uns: Letzter Sommer, es ist der Morgen der Zensurenvergabe für die Abiturienten, der Tag nach der Anti Angst Fete. Eine Person wankt ganz besonders besoffen un pöbeld über den Schulhof – eben besagter Hennig M. Ich fand das bis dato ganz normal, bis man mir mitteilte, dass er noch gar nicht im Abi war, sondern noch ein ganzes Jahr davon entfernt. Jedenfalls sah er mich dann irgendwann an und titulierte mich mich „Captain Spock“, weil er meinte, mich einmal als Spock verkleidet auf einer Party gesehen zu haben (war ich definitiv nicht).

Zurück im hier und jetzt: Es ist Frühling, es gibt „nur“ für ein paar der diesjährigen Abi-Leute P4-Noten und die einzige Person, die stinkedhackendun war, gehört ebenfalls nicht dem Abi-Jahrgang an und ist sogar noch nicht mal in der Oberstufe!

Wenigstens nannte sich mich nicht Captain Spock. Dafür habe ich sie dann irgendwann auch anch Haus gefahren und auf der halben Fahrt jammerte sie (zugegeben auf recht niedliche Art und Weise) darüber, dass ihre Hände eingeschlafen seien. Das legte sich aber, nachdem sie sich einen Royal TS zwischen die Rippen geschben hatte.

Naja. Frauen halt.

Hilko watschelt wie eine Ente, der hat sich beim Fußball schon wieder was getan. Das ist nochmal ein echter Männersport. Hannes mündliche Note it im Berech des vertretbaren, wie sagte doch Herr Höche: „Wir Physiker sind ja keine Unmenschen.“ Nina hingegen war nicht so zufrieden mit ihrer Note. Das kommt halt davon, wenn man bei Herr Hardt geprüft wird und bis oben zugeknöpft ist.

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Döner gefrühstückt. So gegen Vier. Danach Moritz Arbeitsstelle angesehen. Die Kinder haben mich beim Tischtennis beschissen. Hätte ich aber auch getan,w enn ich sie gewesen wäre…

Der Kracher war heute aber einmal mehr Basti. Zuerst stellte sich heraus, dass Mr. Ich-Will-Saufen, der gestern Abend alle zum Bierholen jagen wollte, noch eine Flasche Whiskey im Rucksack hatte. Der olle egoitische Sack.

Abends war Helma dann wieder da. In der Kneipe bestellte Basti heimlich für sie ein großes Bier, obwohl sie ein Kleines wollte, um sie gefügig zu machen. Helma fragte schließlich Birte, was sie denn da trank. „Ein Alster?“.

Basti: „Dass hättest Du jetzt auch gerne, wa? Gibts aber nicht, das passt nicht ins Kozept!“

Notstands-Basti wollte dann auch einmal urplötzlich ganz dringend nach Hause.

Döner zu Abend gegessen

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Nach ernüchterndem Tagesbeginn (von wegen „Entscheidungsfindung“ bei der Kreissportschule) habe ich mich dann doch irgendwie nach Hamburg zu Moritz durchschlagen können.

Letzterer besaß dann doch tatsächlich die Dreistigkeit, mir Tee in seiner Kaffeemaschine zu machen. Pfui Teufel. Der nächste Kracher war dann mal wieder sein Computer (zu Schäferschen Rechnern habe ich ja eh ein ganz besonders herzliches Verhältnis). Jedenfalls fiel mir beim durchchecken auf, dass sein teurer Athlon XP 1700+ wohl schon seit geraumer Zeit nur auf 1100 Megahertz läuft. Klasse! (Zitat Moritz: „Harald, die Gurke!“

Sind dann zu Birte und co. Uli tat so, als hätte sie von „Siedler“ keine Ahnung und zockte uns schließlich dann alle ab, die olle Oberkapitalistin. Deswegen mußte ich dann auch eine eindeutiges Angebot ihrerseits ablehnen.

Später stieß Basti noch zu uns. Der Mann ist besser uns schlimmer als ein Fernseher. Erzählt aal was von saufen und nuckelt dann den ganzen Abend an einem halben Bier herum. Klasse sind dann seine Geschichten vom Angeln: „Eh, beim Angeln eine Kauli fangen ist genauso, als wenn man beim Blinde-Kuh-Spielen denkt, eine schöne Frau anzugrabbeln und dann Harald erwischt.“

Oder ein anderer Kracher, nachdem er sich ins ein Baguette gesetzt hatte und mit Streichölzern Staffellauf spielte: „Wiie heißt die eine olle Fotze nochmal? Nicht Gina Wild sondern… Grit Breuer!“

Auf dem Kiez haben Moritz und ich dann schließlich noch Inka Koch und ein Mädchen getroffen, mit dem Moritz, als er 15 war fast zusammengekommen wäre.

Welt ist Dorf.

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War heute mal wieder das Objekt böser Scherze. Das Fußballspiel, bei dem ich heute war, schien das Publikum auf der Tribühne sehr zu langweilen. Jedenfalls fanden die Damen es scheinbar lustiger, mich jedesmal mit ihrem blöden lautstarken Horn zu erschrecken, wenn ich gerade ein Foto machen wollte. Packvolk.

Außerdem quälen mich die kleinen Groenevelds mit bösartigen Scherzen.

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Wohlstandsgesellschaft I: Jemand kauft sich im Kino einen Mörderpott Popcorn und läßt ihn fast voll nach dem Film da stehen.

Wohlstandsgesellschaft II: Meine beiden Kino-Gören schnappen sich eben diesen Pott Popcorn um damit eine Popcorn-Spur vom Kino bis zur nächsten Kneipe zu legen.

Sic transit gloria mundi.

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Ich werde von allen Seiten angefeindet, weil ich die 6-Stunden-Teetrink-Orgie vom Montag nicht in „Termos Taten“ erwähnt habe. Zitat: „Das war doch mindestens genauso interessant wie ein Hammerschlag in Moritz‘ Eier!“

Dann hol ich das also jetzt mal nach. War also Montag Abend spontan zum Teetrinken bei Nina. Und da waren dann auch noch so ein paar andere. Alsdawären Nina herself. Mit ihrer Teekultur wird es langsam was. Zwar sind Kanne und Tassen immer noch nicht sonderlich Stilgerecht, aber wir nähern uns dem Optimum.

Dann war da noch Hilke, die munter Ninas Kleider anprobiert hat und sich nicht gerne photographieren lassen mochte (wie eigentlich alle Frauen). Aber ihren Bauchnabel habe ich ja zum Glück schon lange (siehe unter „Emma“).

Weiterhin gab es da auch noch so eine blonde Bauchnabelverweigerin, deren Namen ich schon wieder vergessen habe. Die kam jedenfalls später und ging früher.

Und natürlich war auch noch Gerrit da. Der erzählte viele lustige Schwänke aus seiner Jugend.

Ich war also wie üblich der einzige Normale weit und breit.

Hab mich alles in allem prächtig amüsiert. Und wenn ich was vergessen habe, soll man sich noch mal beschweren.

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Gerüchteweise ist mir zu Ohren gekommen, das Moritz behauptet hat, er hätte von Joachims Weichteilattacke (siehe vergangenen Freitag) fast gar nichts gemerkt und hätte nur so getan, als hätte es ihm weh getan. Sah aber echt aus.

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Manchmal frage ich mich, was ich böses getan habe, dass ich das alles verdient habe. An ein paar Katholikenwitzen kann das ja nicht liegen. Jedenfalls war ich heute bei meinem Einführungsseminar. Ich will da gar nicht so viele Worte drüber verlieren, weil irgendwie war das erwartungsgemäß. Aber die Masse an Frauen mittleren Alters, die sich jung fühlen und zumindest eines (wenn nicht zwei oder alle drei) der Fächer „Soziologie“, „Soziale Verhaltenswissenschaft“ und „Erziehungwissenschaft“ studieren, war doch erschlagend.

Dann eben noch kurz auf Hannes seiner Geburtstagsfete gewesen. Stellvertretend für den Allgemeinzustand seien nur folgende drei Begebenheiten dazu erzählt:

Erstens: Joachim schlägt Moritz mit einem riesigen Schaustoffhammer kräftig auf den extra dazu (fast) entblösten Hintern. Als Letzterer sich beschwert, dass er ja gar nichts spürt, haut Joachim ihm eben einfach kurzerhand mit voller Wucht in die Familienjuwelen (DAS hat er dann definitiv gespürt).

Zweitens: Exzessives Meiern, dass langsam aber sicher zu Auflösungserscheinungen bei einigen Beteiligten führt. Man versucht einen Weg zu finden, das Meiern zu beenden, ohne dass jemand das Gesicht verliert. Da niemand die Joachim-Regel anwenden will (Wer mit seiner Unterhose auf dem Kopf um den Tisch tanzt, darf aussteigen), schlägt also Moritz vor: „Wir hören auf zu Meiern, dafür trinkt Joachim gegen Hannes und wer gewinnt, verliert.“

Drittens: Als ich gerade gehen will, fragt mich der vollkommen besoffene Hannes, ob ich nicht Betäubungswaffen dabei hätte, um die besoffene Meute ruhig zu stellen. Als ich verneine, bietet er mir an, dass er mich dafür bezahlt, wenn ich die Jungs unschädlich mache oder aus dem Haus schaffe… Ich habe mich dann unauffällig entfernt…

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Heute hab ich mir wieder Feinde gemacht, Düvel Blixen! Im Radio Katholikenwitze erzählt…. Wenn ich Glück habe, komme ich nur in die Hölle.

Außerdem war heute einer der seltenen Tage, wo sogar Lotta zu müde war, nach dem Kino ein paar Siebener zu suchen und damit umsonst ein paar Getränke im Schöne Andachten abzustauben. So weit muss es es erstmal kommen, die nimmt sonst alles Kostenlose mit…

Die halbe Stunde, die ich in der Redaktion war, war von der allgemeinen Aufruhr darüber geprägt, dass Ihne das Damenklo blockierte. Außerdem stimmte die halbe Redaktion darin überein, dass Hauke Peters der lauteste Mensch ist, den sie kennen.

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Fußball geguckt. Interessant, auf was für fiese Ideen man kommt, wenn Deutschland am verlieren ist. Und dass dann auch alle zustimmen. Und der Schiedsrichter ist sowieso Schuld. Darüber könnte jeder SoWi seine Diplomarbeit schreiben. Oder ober die tägliche Zusammenrottung in der Drachenhöhle.

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Auch die andere Frau im Ihrhover Grill konnte mit dem Terminus „Schnipo“ nix anfangen. Vielleicht sollte ich eine Fortbildung für Schnellimbiß-Bedienungen anbieten, wo die mal das rechte Vokabular lernen.

Hilko hat uns beim Skat abgezogen. Dabei hat er nur ein einziges mal gespielt. Hilko spielt nur, wenn er Ouvert Schneider Schwarz ansagen kann. Hat er auch getan. Hat ihm 188 Punkte gebracht. Der Sack!

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Es ist wieder Samstag, Zeit für den Sonntagsreport und seine Charakterköpfe. Heute amüsiert sich alles über Antje („Antje ohne Kluntje“, siehe bei den Bauchnäbeln) und ihre astronomisch hohe SMS-Rechnung, die auch gleich einen Platz in der Aktuellem Ausgabe gefunden hat. Mürrisch brummelt sie also vor sich hin: „Man! Ich mache ’ne Scheiß-Ausgabe und stehe auch noch in der Spalte 6.“

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Klassischen Lotta&Kino-Abend zelebriert.

Irgendwie ein Hohn, wenn William Shatner in einem Film sich selber spielen darf und dabei den Satz „Das ist der schlechteste Schauspieler, den ich je gesehen habe“ in den Mund gelegt bekommt.