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Darf ich mal mein Wochenprogramm vorstellen?

Heute (also gestern) war ich auf dem Geburtstag meiner Kusine, morgen (also heute) darf ich auf den Geburtstag von meiner Tante, Donnerstag ist Polterabend, Freitag feiert mein Onkel Geburtstag, Sonnabend ist die Hochzeit meines Vetters und Sonntags kommt Omas Geburtstag noch hinzu.

Daneben muss ich auch noch den SonntagsReport schreiben und diverse Frauen und Brder bespaen.

Falls ich was vergessen habe, sagt mir bitte bescheid. (Dann hng ich mich auf.)

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Ich sehe aus dem Fenster und da lacht mir ein voller Mond entgegen. Ich befrchte, dass wird mal wieder ne lange Nacht.

War Skatspielen mit Hannes und Hilko. Nach Sechs Runden stellte sich die Situation folgendermaen dar: Termo gewinnt mit 139 Punkte, an zweiter Stelle liegt Hilko mit 48 Minuspunkten und auf dem dritten Platz rangiert Hannes mit sage und schreibe 846 Miesen! Das hat damals nicht mal Birte geschafft.

Am Nachmittag zuvor war ich beim ehemaligen Co-Trainer meines Vaters, um da einen Blick auf einen defekten Rechner zu werfen. Nebenbei erzhlt sein jngster Sohn seinem Bruder folgenden Witz: „Was ist das, wenn Horst (mein Vater) Herbert (sein Vater) einen Ball zu schiet? – Ein Seniorenpass!“

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War bis gerade eben auf dem Abifestival. Wollte eigentlich bis zum bitteren Ende bleiben. Aber dazu htte ich wahrscheinlich die Nacht zuvor mehr schlafen und den Nachmittag weniger Arbeiten sollen. Jedenfalls fing ich nach der vorletzten Band an zu schwcheln.

Aber habe viele viele Leute getroffen, die ich lange nicht gesehen habe. Hauke Frey zum Beispiel, aber der war strunzendun. Oder Jantje, die mir weimachen wollte, das vier Stunden Kotzen nach dem Saufen nichts mit dem Begriff „exzessiv“ zu tun htten. Dann war da noch Henrike, die meinte, ich solle doch trinken und den Wagen da stehen lassen, sie wrde mich dann nmlich auf dem Gepcktrger ihres Fahrrades mit nehmen und ich knnte bei ihr pennen. Oder auch die jngste Tochter meines Dorfpastors, die vor ihren Freunden damit angab, mich zu kennen und das ganze in einem eindeutigen Angebot gipfeln lie. Schlielich auch noch Freerk mit seiner Gang, die sich gegenseitig an die Genitalien griffen und dann loszogen, um sich jemandem zum Verprgeln zu suchen.

Und viele andere Leute. Lstig wurden gegen Ende die massenhaft zunehmenden Alkoholzombies, die rcksichtslos alles anrempelten und niedertrampelten. Das erinnerte mich mal wieder an „Resident Evil“. Und ich denke, manchen von Jungs htte man auch getrost einen Arm abreien knnen, und sie htten es nicht gemerkt, so blau waren die.

Moritz kann jedenfalls nicht zapfen. Lena quatscht stndig andere Mnner an und Hannes verkauft seinen Pullover einem wildfremden Mann. Ein sehr bizarrer Tag, irgendwie.

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Gestern war ich bei den Rollstuhlbasketballspielern in Leer. Himmel, da mchte man seine Finger auch nicht zwischen bekommen.

Dann hatte Frieso gestern Geburtstag. Soweit ganz nett, nur als meinereiner schlafen wollte, randalierten Kea und Mann sowei zwei Sddeutsche ohne Alkoholresistenz in meinem Schlafzimmer. Die gehren verboten.

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Schon wieder Kino ohne Lotta. Langsam wirds unheimlich. Dafr mit Jan. Und der hatte gaaanz unauffllig in seinem Rucksack ein ganzes Men mit ins Kino geschmuggelt. Er meinte, er wre noch pleiter als Hannes und knnte sich ja deswegen im Kino nix kaufen. Das war brigens heute zum ersten Mal, seitdem ich quasi wchentlich ins Kino gehe, dass kein neuer Film angelaufen ist.

Drauen traf man noch Henrike. Die ging zum Essen ins Grand Cafe, weil es zuhause nix gab. Komische Sitten. Auf mein Angebot, sie zu bekochen, uerte sie als Wunsch „Spaghetti“. Unverschmtheit, was man mir zutraut. „Ente al Orange“ und „Spanferkel“ biete ich an, aber sie will Spaghetti. Wenn die Frauen man in allen Dingen so anspruchslos wren…

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Uke rief gerade an, er wre in Berlin gerade voll am demonstrieren. Das wre voll cool. Wie bei Star Wars, nur dass die da alle in Grn wren.

Ich nehme an, der Mann will das Geld fr die Dusche sparen und sich vor den Wasserwerfer schmeien.

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War mal wieder beim Sport (ich Teufelskerl). Was man in diesem Laden an Gespenstern aus der Vergangenheit trifft, ist erstaunlich. Heute waren Insa W und Julia v. O. an der Reihe.

Und dann lief da noch ein hbscher Bauchnabel herum, blo in so einem Sporttempel kann man ja nicht auf Jagd gehen. Man wei nmlich nie, welcher von den Stiernacken zu den Frauen gehrt. Bis ich mir das erlauben kann, muss ich noch ein paar Monate trainieren.

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Nu habe ich doch noch angefangen zu trinken. Der Magen verlangte danach. Und Kruiden zu trinken ist ja auch eigentlich kein Saufen, sondern Huldigung der Vorfahren. Wie heißt es außerdem so schön? „Das Essen, nicht das Trinken, bracht‘ uns ums Paradies.“

Das inspiriert mich zur Lyrik:

Dem Schlaf vorenthalten
wache ich in der Nacht.
Die Füße erkalten,
ach wär doch schon Tach.

Das Gebäck schwer im Magen
den Geist voll von Stuss
will ich nicht verzagen
obwohl es ich muss.

Geht Kruiden zu Neige
wird mein Herz mir schwer
Auch kein Wodka mit Feige.
Ach, hätt‘ ich doch mehr.

Kein Schaf mehr zum zählen
So kriecht diese Nacht
was muss ich mich quälen
un hebb alweer Smacht.

So bleibt keine Wahl
der geschundenen Seele
Ich fang mir nen Aal
und befeuchte die Kehle.

Den Schlaf find ich nimmer
doch kümmerts mich wenig
So bin ich noch immer
der nächtliche König

Ich könnte ewig so weitermachen.

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Nachtrag: Gibt natürlich noch ne dritte Möglichkeit, wenn man nicht schlafen kann: Essen. Habe nämlich noch ne Schachtel Kekse gefunden und nun ist mir schlecht. Schlechter, als mir nach literweise Wodka hätte sein können.

Vielleicht liegts aber auch am Fernsehen. Da lief nämlich eine Wiederholung des deutschen Vorentscheides zum Schlager Grand Prix des Jahres 1998. Mit Guildo Horn und so. Teufel, was hat Deutschland schlechte Musiker hervorgebracht. Bah!

Ich muss jetzt noch irgendwie die Nacht rumkriegen. Spazieren gehen könnte man eigentlich mal. Vielleicht hat die Kneipe auch noch offen. Mal sehen…

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Wat macht man, wenn man Nachts nicht schlafen kann? Man betrinkt sich oder man guckt Fernsehen. Heute habe ich mal Fernsehen geguckt.

Und was muss ich sehen? Oliver Kalkofe betrinkt sich vor laufender Kamera mit Götz Alsmann und Christine Westermann („Wodka macht Kopp klar“), nachdem man gemeinsam Schlagsahne mit Eierlikörgeschmack gefressen hat. Klasse. Das wäre mal ne Sendung für mich.

Außerdem lief heute „L.A. Confidential“ im Fernsehen und ich habs verpasst. Das war mit Schießen und so.

Mal gucken. Vielleicht haben wir ja auch noch irgendwo Wodka im Haus. Das schöne ist, wenn man bei sich zuhause ist: Man muss nicht mehr Auto fahren, um nach Hause zu kommen.

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Klassischer Fall von berheblichkeit der Medien. „Hit Radio Antenne“, das ja bekanntlicherweise fnf Minuten eher Nachrichten bringt als andere Sender, bequemte sich heute zu vermelden, dass Eintracht Braunschweig nur 1:1 gespielt hat und deswegen den Auftsieg in die zweite Liga verpatzte.

Nun, da Antenne fnf Minuten eher informiert, war das Spiel aber scheinbar noch nicht aus, als der Sender seine Nachrichten brachte. Denn keine zwei Minuten spter kam die Meldung vom 2:1 Sieg der Braunschweiger und dem dazugehrigen Aufstieg… Peinlich.

Ich hingegen muss mich in der Redaktion mit Mannschaften wie dem SV Stikelkamp herumschlagen, der schon wieder 5:0 verloren hat. Und so aal.

Kaum ist Vadder nicht da, wird auch prompt sein Vogel aufsssig und schreit die ganze Zeit rum und will unterhalten werden. Erinnert mich irgendwie an meinen Bruder.

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Moritz hatte Geburtstag. Bei der Gelegenheit forderte uns Hilko immer wieder lautstark auf, den Regenwald zu retten, indem wir mit ihm Bier trinken sollten. Harald wartete indes darauf, dass ein Regenwald-Scout von Krombacher aus dem Gebsch strmen und ihn entdecken wrde, damit er 10 Reisen nach Zanga Zange gewinnen wrde. Aber das warf Harald eine Bierflasche runter, dass muss den Regenwald-Scout verschreckt haben.

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Heute Sport gemacht. Mag man gar nicht glauben. In so einem Sportbunker trifft man vor allem auf zwei Sorten Mensch: Nmlich auf Frauen, die sich fr zu dick halten und auf den gemeinhin als „Stiernacken“ bekannten Typ Mann. Normale Leute wie mich findet man eher selten.

Nach dem Fuball gucken bin ich dann auch noch von Amtswegen zur Star Wars Premiere geschickt worden. Ich hatte zwar den besten Platz im Saal (Mittig zur Leinwand und mit optimaler Ausrichtung auf die Surround-Lautsprecher – ich habe mich da vom Geschftsfhrer beraten lassen), aber hinter mir saen so ein paar Vollasis. Die hielten sich wie blich fr besonders Witzig. Mein Nebenmann war kurz davor, denen eine zu verpassen.

Naja. Nun bin ich wieder hier und kann nicht schlafen. Also muss man trinken. Das mach ich dann jetzt auch.

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VP mit Lotta gehabt heut. Diesmal keine Katholikenwitze gerissen. Aber prventiv schlecht ber den deutschen Fuball geredet. Es ist schon interessant, was es doch fr primitive Fuballmusik gibt.