(Untitled)

Gestern Abend Engelbergs Geburtstagsfete. Dabei haben wir gelernt, wie man einen Flaschenöffner auf möglichst unorthodoxe Weise benutzt um eine Flasche zu öffnen.

Schlüpfrige Witze gabs natürlich auch zuhauf. Besonders Harald tat sich da hervor. Der war noch arg Fußball geschädigt.

(Untitled)

Oha, war das ne miese Fete. Kein Kaffee, kein Kuchen. Habe mich trotzdem amüsiert. Habe mit Engelberg (fast dem einzigen bekannten Gesicht) eine Fahrerecke aufgemacht und über verschiedenes gelästert. Über die Depri-Mucke zum Bleistift. Und darüber sinniert haben wir, was man seinen besten Freunden den für ein Lied zum Geburtstag wünschen könnte. Jans Favorit war Beethovens Trauermarsch (oder so), ich hingegen bevorzugte „Nur die besten sterben jung“.

Lotta war wieder erwarten schon aus der Nordsee zurück sah sehr sehr aufgequollen aus, trotz relativer Alkoholabstinenz. Hatte angeblich was mit mangelndem Schlaf aufgrund einer christlichen Pur- und Guildo Horn-singenden Jugendgruppe zu tun, die nebenan zeltete. Vielleicht aber auch was mit der Nordsee, denn die ist ja auch nicht so gesund. Robbensterben und so.

Vadder wirft mir vor, dass ich mich kleinkindhaft verhalte, er selbst droht mir aber an, mir nicht mehr zu sagen, wer für mich angerufen hat, wenn ich ihm nicht offen lege, wo und mit wem ich meine Abende verbringe.

(Untitled)

Durfte heute beim WOL-Cup Photos machen. Hatte mich eigentlich auf ein paar schöne Blutgrätschen von Harald gefreut, aber der saß nur faul am Spielfeldrand, als ich auftauchte. Die waren nämlich zuvor schon 0:6 untergegangen.

Naja, als seine schmierigen Mannschaftskameraden mitbekamen, dass ich von der Zeitung war, hieß es: „Mach doch mal ne Annonce für Harry, damit der auch mal ne Freundin kriegt!“ (Fast hätte ich gesagt: „Da mach ich lieber erst mal eine für mich…“)

(Untitled)

Dat war schon wieder was heute. Naja, nach der Arbeit Müh und Hast (versucht mal, ne ganze Seite mit XXL-Pommes zu füllen) fand ich mich auf Helmas kleiner Party an.

Ingar war ein wenig verwirrt und hat uns sogar eine Weile lang abgekauft, das Moritz aufgehört hätte zu rauchen, während ich angefangen habe. Helmas kleine Schwester (also die Kleinste, ich kann mir die Namen von den ganzen Geschwistern nicht merken, obwohl die alle so coole Namen haben), hat uns demonstriert, was das Äquivalent zum besoffen sein im zartesten Kindesalter ist. Sie ließ sich mehrfach im Kreis durch die Luft schleudern und konnte hinterher nicht mehr geradeaus laufen, fand das aber ganz toll.

Basti meinte „Die ist voll“. Nach kurzer Pause stellte Harald fest: „Sieh, wie weit es schon mit uns gekommen ist. Kaum dass jemand nicht mehr geradeaus laufen kann, ist er für uns schon voll.“

(Untitled)

Nachdem ich heute mal wieder feststellen mußte, dass Zuverlässigkeit tatsächlich tot ist, nachdem ich durchs Tal der Tränen gegangen bin (Zahnarzt), nachdem ich von Termin zu Termin gehetzt bin und andauernd mein Mobiltelefon klingelte (so wichtig bin ich nun auch wieder nicht), nahm der Tag doch noch ein überaschend angenehmes Ende.

Nach meiner Odysee durchs südliche Ostfriesland bin ich nämlich tatsächlich doch noch bei Groene und dem Rollenspiel gelandet. Und mal wieder ne Menge gelernt: Strauchdiebe prügelt man zusammen, weckt sie dann wieder auf, entschuldigt sich bei ihnen und drückt ihnen auch noch Geld in die Hand. Das sollten wir uns alle merken.

Helma teilte mir im übrigen heute mit, dass sie mit „nächsten Freitag“ eigentlich „diesen Freitag“ gemeint hat. Und dann wundert sich der Durchschnittsmann, warum er die Frauen nicht versteht.

(Untitled)

Sportwoche TuS Detern, XXL-Wochen in der Schlemmerstube und Backtag in Beningafehn. Ich sehe mich von Belanglosigkeiten umzingelt. Mit diesen Belanglosigkeiten verdiene ich allerdings meine Kröten. Also können sie so belanglos nicht sein.

(Untitled)

Ich frage mich hin und wieder ernsthaft, wo ich hier bin.

Ich sitze gemütlich am Küchentisch und lese Zeitung, über mir auf der Uhr sitzt Vadders Vogel Schröder. Vadder will gerade das Haus verlassen, erspäht aber zuvor seinen Flattermann. „Na? Schrödi? Liest du auch Zeitung?“ An mich gewendet: „Schrödi liest mit.“

Dann geht Vadder, kommt aber noch einmal zurück, um mir mitzuteilen: „Schrödi liest gerne die Kommentare.“

(Untitled)

Ich möchte eben anmerken: Uli steht ab sofort unter Naturschutz (wegen Eulen und so, is aber auch egal). Wer was von ihr will, hat sich ab jetzt erstmal eine Genehmigung bei der unteren Naturschutzbehörder des Landkreises Leer zu holen. Fragt am besten Hilko, der kennt sich da aus. Also nicht im fremden Revier wildern oder Eulen keulen.

Frieso gehört zwar nicht unter Naturschutz gestellt, sollte aber als Weltkulturerbe anerkannt werden. Weil der so gut Witze erzählen kann. Pferde beim Bäcker oder der Japaner Mitsu, der mit Nachnamen Bischi heißt.

König des Tages war aber Crocodile-Ghandi. Nebenbei wurde eine Nacktschneckeninvasion mit Salzwällen abgewehrt. Weinbergschnecken sind Zwitter (weil Schnecken sich so selten treffen wegen Sex und so) und Schnapsschrankschnecken gibts angeblich gar nicht.

(Untitled)

Es hat Vor- und Nachteile, wenn beim Rollenspiel auf einmal eine Frau mit am Tisch sitzt. Der Vorteil ist der, dass sich die meisten Kerle zumindest ein klein wenig mehr zusammennehmen als sonst und somit das eigentliche Spiel mehr in den Vordergrund tritt und dementsprechend effektiver bearbeitet wird (heute wieder ordentlich geschnetzelt, düvelblixen!).

Der Nachteil ensteht aus eben demselben Umstand. Aufgrund des Zusammmennehmens der Kerle leidet der Philosophiewert unserer Spielsitzungen deutlich. Jemand anders drückte es drastischer aus: „Der Arschfickfaktor hat abgenommen.“

Sogar Moritz ist relativ human, wenn seine Freundin dabei ist, vom gelegentlichen lautstarken Ablassen des Leibwindes einmal abgesehen.

(Untitled)

Merke: Bauwagenfeten bei Nina sind immer früh vorbei. Hilko war kontrolliert aggressiv besoffen und forderte von mir, nachdem ich mit meiner Digitalkamera (!) ein Photo von ihm gemacht hatte, dass ich den Film rausrücken sollte.

Beim endgültigen Zerstören kaputter Gartenstühle verstauchte sich Krüppel-Hannes seine rechte Zeigefingerspitze und jammerte lautstark rum. Moritz war früh besoffen, wurde früh unangenehm, ging aber dementsprechend früh ins Bett.

Lena wollte eigentlich mit mir nach Hause, fuhr dann aber doch nacher mit dem offenbar schwul gewordenen Joachim zu sich nach Hause. Hannes war auch schwul geworden, was Uli unheimlich antörnte. Die sind trotzdem jeder einzeln nach Haus, nicht ohne zuvor widerliche Geschichten über Würmer und Nekrophile zum besten gegeben zu haben.

Außerdem: Du bist was du ißt. Das Spektrum reicht von Geflügelwurst über Hanswurst bis Schaschlikspieß bei der Bundeswehr.

(Untitled)

Nachdem auch Vadder, kaum dass er gestern aus dem Exil heimgekehrt war, von einem halben Dutzend Wespen in Angriff genommen wurde, ist nun ein Spezial-Wespen-Räumkommando der örtlichen Imkerinnung im Haus. Mal gucken, was passiert.

(Untitled)

So. Nachdem ich heute zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen vor meiner eigenen Haustür von einer Wespe angefallen und gestochen wurde (gestern ins Ohr, heute hinterhältig in den Hinterkopf), habe ich mich dann doch noch auf Birtes Geburtstagsfeier einfinden können. Sonderbarerweise hatte ich das Gefühl, der einzige Heterosexuelle am Ort zu sein.

Uli diagnostizierte bei mir auch sofort Eisenmangel. Im übrigen war sie so pietätvoll, mich erst darauf aufmerksam zu machen, dass ich so dünn aussehe, nachdem ich mich geoutet hatte. Mir sagt zr Zeit jeder, ich sähe so dünn aus. Sogar der Heizungsinstallateur. Aber wie soll ich auch anders, nach einer Woche Hardcore-Kotzen und Scheißen.

Joachim gibt zum besten, das auf dem letzten Festival jeder an sein Auto gepinkelt hätte, obwohl Jochens Wagen direkt daneben stand. Sascha hingegen mußte beichten, dass er gestern vier mal in eine Stunde geblitzt worden ist. So fotogen ist der aber nun auch wieder nicht.

Im Allgemeinen konnte ich die Party durch kleine Geschichten von meinem Vater und seinem Psychopaten-Vogel auflockern.

(Untitled)

Man mags nicht glauben. Ich schalte zufällig den Fernseher an und sehe just in dem Moment, wie Concordia Ihrhove (natürlich falsch betont) aus dem Lostopf für den DFB-Pokal gezogen wird. Und gegen wen dürfen sie spielen? Gegen den deutschen Meister natürlich. Dat lohnt sich richtig. Vielleicht fällt da in ein paar Wochen ein bißchen was für den alten Sportreporter Termo dabei ab.

(Untitled)

Hermann: „Hilko, was hast du da eigentlich an?“

Hilko: „Das sind meine Mama-Blamage-Klamotten. Da fehlt nur noch hinten auf dem T-Shirt die Aufschrift ‚Ich bin der Sohn von Sigrid Schröder‘. Dann setz ich mich damit in die Kirche oder fahre mit einem alten, rostigen, quietschenden Fahrrad durch Ihrhove.“

(Untitled)

Was war das nur wieder für ein Tag? Habe eine grauenhafte Radiosendung abgeliefert, die nicht mehr war als die Verhinderung eines Sendelochs. Aber wie soll ich auch, ohne die Unterstützung meiner Partnerin und nach einer Woche Bettruhe? Erwähnenswert war da wohl nur die skurille Musikmischung und dass mal wieder ein paar Katholikenwitze an der Reihe waren.

Hannes sieht zur Zeit noch abgerissener aus als ich. Außerdem hat der sich auch mindestens ebenso lange nicht rasiert wie ich (aber ich glaube, ich nehme mir heute Abend mal wieder ne Stunde Zeit dafür). Als wir ins Kino gestapft sind, müssen die Mädels an der Kasse gedacht haben, dass wir sie überfallen wollen. Aber dann hat mein unwiderstehlicher Charme ihnen doch noch zwei Karten entlockt. War aber ’n mieser Film.

Im übrigen habe ich seit meiner noch nicht ganz auskurierten Magen-Darm-Sache immer mal wieder so einen stechenden Schmwerz in der linken Brustseite. Ob das so gesund ist? Hannes sagt, ich wäre ein Hypochonder.

(Untitled)

Als ob man nicht schon genug damit zu tun hätte, dem Sensenmann ständig von der Schippe springen zu müssen, sucht einen nun das nächste Unbill heim: Ameisen!

(Oder bilde ich mir die genauso ein wie die weißen Mäuse?)