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Wieder jede Menge neuer Erkenntnisse gewonnen. Moritz Iro ist wieder ab und er soll beim Birkenstock-Schuhe kaufen gesichtet worden sein. Außerdem soll er vor geraumer Zeit im Suff einen Tanga erstanden haben, der dann für sein Gemächt letztendlich doch überdimensioniert gewesen ist.

Hannes Hormonpumpe arbeitet ebenfalls ordentlich. Irgendwelche ominösen Frauen, von denen er berichtete konnte ich jedoch nicht entdecken.

Und sonst? Treulose Tomaten, große Kamele und kleine Kamele.

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Der Moritz und die Nina haben es geschafft, aus Siebenbürgen und Muränien wieder heil nach Haus zu kommen. Das ist gar nicht so einfach. Nina hätte angeblich fast ein halbes Dutzend „niedlicher kleiner Hunde“ mit nach Hause gebracht, während Moritz eine Feldmaus um ihr Heim gebracht hat.

Nebenbei müssen sie auch irgendwo Indianer getroffen haben. Moritz hat nämlich jetzt einen Iro (wie man im Volksmund sagt).

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Mutter hat ja auch so seltsame Angewohnheiten. Zum Beispiel ihre Experimente beim Nahrungsmitteleinkauf. Seit ewiger Zeit stehen zum Beispiel Zimt-Cornflakes im Küchenschrank. Die mag keiner und isst keiner. Dann waren da noch die Spinat-Pizzen, die monatelang ihr Dasein im Tiefkühlschrank fristeten, bis sich dann mal jemand ihrer erbarmt hat.

Die neueste Errungenschaft ist eine Tafel Yogurette in der Geschmacksrichtung „Weißer Pfirsich“. Bah! Dan kann ich aber zumindest sicher sein, dass die früher oder später wieder verschwinden. Denn da ist Schokolade im Spiel und dann kann Mutter sich früher oder später nicht mehr beherrschen…

Im übrigen wird Termos Taten heute ein Jahr alt. Herzlichen Glückwunsch. Danke.

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Heute war Tag der offenen Tür bei Bünting. Schon traurig, wen man da alles sieht, wenn man da so durch die Räume wandelt. Alles alte Weggefährten, die zu Schlipsträgern geworden sind. Aber Tee gabs nacher noch umsonst.

Der Abend war noch aufschlußreicher. Beim „Spiel des Wissens“ traten bei einigen Leuten erschreckende Wissenslücken zutage. Lena wähnte zum Beispiel einen Spielfilmklassiker hinter dem Titel „Die Rückkehr der Yeti-Ritter“, ihre Freundin war der Meinung, dass die Schuhe vom kleinen Muck dem gestiefelten Kater gehören, Frieso hält Chlorophyl für eine ominöse Flüssigkeit, Hilko wußte nicht, dass Indianer „Hu“ sagen und ich kannte die Ölfirma der Ewings nicht.

Im Endeffekt hat Frieso gewonnen, ich verlor und Lena versagte.

Harald werkelte derweil an seiner Theorie vom Rektalsuizid.

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Gestern war Rollenspiel fast wie früher. Joachim kam wie üblich zu spät, diesmal weil er bei Hilko vor der Tür stand, obwohl wie bei Jan spielten. Hannes und Frieso kamen zu spät (obwohl sie früher kommen wollten), weil sie sich an einer Jazz-Sängerin aufge… halten hatten.

Als dann erstmal alle beisammen waren, rülpsten sich die meisten erstmal gegenseitig an um zu gucken, wer von ihnen am meisten Mann war. Außerdem erzählte Hannes von seinen Tanzmäusen. „Die eine sieht ganz gut aus.“ Und dann, fast im bewunderndernden Tonfall: „Aber, Satan! Ist die dumm!“

In der Redaktion wartete der Peters ungeduldig auf ein Fax. Das konnte aber gar nicht bei ihm ankommen, weil Gisela es schon abgefangen hatte, weil es so unseriös aussah. Irgendwie bekommt alles, womit Peters es zu tun bekommt, einen unseriösen Beigeschmack.

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Wieder so ein Tag, über den ich seitenweise schreiben könnte. Ich kürze es aber mal ein wenig zusammen. Der Vormittag stand im Zeichen der ständigen Angst, da ich meine Kamera (mein Baby) verliehen hatte. Sie kam aber heile zu mir zurück.

Mittags war ich mit einer Dame essen, mußte dann aber peinlicherweise feststellen, dass ich mein Portemonaie vergessen hatte. Also mußte Madame mich einladen und mir schließlich auch noch Geld leihen, weil mein Auto auf dem letzten Tropfen fuhr. Zu allem Unglück lief während des Essens draußen auch noch die halbe CDU vorbei. Hätte mich fast verschluckt.

Abends traf ich nach dem Kino noch zwei Kollegen in der Kneipe. Da geschah etwa folgender Dialog.

Kollege 1: „Na? Mit wem warst du denn heute im Kino?“
Termo: „Kennt ihr sowieso nicht. Aber vielleicht kennt ihr ihre große Schwester“
Kollege 2: „Nee, kenn ich nicht. Oder warte mal…“
[überlegt]
Kollege 2: „Der Name sagt mir irgendwas…“
Termo: „So viele gibt es davon nicht.“
Kollege 2: [überlegt zwei Minuten]
Kollege 2: „Oh! Ich weiß wieder! Mit der war ich mal zusammen.“

Schließlich fügte er noch hinzu, dass er mit ihr damals seinen ersten Dolby-Sourround-Film gesehen hätte, was seinen Nebenmann entsetzt fragen ließ, wie er diese Beziehung denn vergessen konnte.

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Übrigens Harald war so gut, und hat für uns coole Ostfriesen, die wir in der ganzen Welt verstreut sind, ein ordentliches Forum eingerichtet, damit wir uns vernünftig austauschen können.

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Schaut, was ich beim Durchwühlen meiner Archive von früheren Homepages gefunden habe (gut fünf Jahre alt):

Horst (im Termos Taten ansonsten auch gerne „Vadder“ genannt) – existenzialistischer Humor

Jeder kennt ihn, jeder liebt ihn: Den 50jährigen Grundschulleiter vom Fehn, der seine Freizeit am liebsten dem Sportverein opfert. Die Taten von „Neurotik-Horst“, wie er auch liebevoll genannt wird, sind weithin bekannt. Genauso berüchtigt sind auch seine Sprüche. Einige Phrasen wie „Nicht bröseln“ , „Zieh Dir Deine Schuhe aus“ oder „Ihr müßt doch noch ehm aufräumen.“ sind schon längst zu Geflügelten Worten geworden. Einige Exemplare dieser besonderen Art zu kommunizieren, möchten wir Ihnen auf dieser Seite präsentieren. Viel Spaß und ein fröhliches „Biberwiese“!

In der Schule.
Lehrerin: „Das Drachenbasteln ging heute ganz gut mit den Kindern.“
Schulleiter Horst im Vorbeigehen: „Bist ja selbst jahrelang ein Drachen gewesen.“

Ebenfalls in der Schule. Horst schreit einen seiner Erstklässler an: „DAS IST EIN „E“; OB DU MIR DAS NUN GLAUBST ODER NICHT. UND DU BLEIBST SO LANGE HIER, BIS DU DAS GLAUBST!!!“

Horst guckt Fernsehen. „Mach doch mal die Musik leiser. Ich kann nichts sehen.“

Horst zu seinem Sohn: „Temmo, warum bist Du ein Temmo? Weil Du ein Hund bist.“

Horst zu seinem Sohn: „Temmo, Du hast mir noch nichts gebracht, und zwar meinen Rucksack!“

Die Familie Bosse kämpft nachts in einem kanadischen Hotel mit beengten Verhältnisen.
Temmo anklagend: „Uke hat 90% der Decke und ich habe nur zwei.“
Dazu Horst: „Und Sabine hat die restlichen sechs.“

Ein Spaziergang.
Sabine: „Guck mal. Sind das Tierspuren?“ Horst: „Nee, das war ein Hund.“

Horst, nachdem er dieser Seite ansichtig wurde im beleidigten Tonfall: “ Nee! Da brauchst nicht drüber lachen. Das ist nicht komisch. Ich geh jetzt in die Kneipe.“

Horst: „Übrigens, einer der Zwillinge hat heute Geburtstag.“

Horst: „Ich weiß nicht, WAS ich gegessen habe, aber ich hab Sodbrennen im Hintern.“

Horst erzählt: „Mein Co-Trainer fährt Mitsubishi.“
Horsts Bruder Wolfgang (arbeitet bei Audi) darauf: „Mitsubishi? Jeden morgen, wenn Du den siehst, haust Du dem jetzt eine runter.“

Für seine Fans in Greifswald ein besonderes Schmankerl:
Uke: „In Greifswald fanden sie das aber lustig.“
Horst abfällig: „In Greifswald ist ja auch nichts los!“

Temmo erzählt beim Mittagessen: „Man hat mich letztens gefragt, ob Joachim viel kifft.“
Darauf Horst: „Warum? Weil der so `ne große Nase hat?“

Uke sieht Fern.
Horst: „Was guckst Du denn Da?“
Uke: „Love Parade.“
Horst: „Und wer hat gewonnen?“

Coming soon: The Anton & Gottfried Files (Anmerkung: Das waren Vadders Vögel, bevor er Schröder zu sich nahm)
Ein Anton und Gottfried-File:
Horst sammelt verzweifelt Federn auf: „Temmo, tu doch mal was gegen die Federn!“
Temmo (scherzhaft): „Ich habe den beiden Vögeln schon gesagt, daß sie nicht immer ihre Federn rumfliegen lassen sollen.“
Horst (ernsthaft): „Nein, Du sollst Sie aufheben!“
Temmo (scherzhaft): „Aber man muß das Übel doch bei der Wurzel packen.“
Horst (nachdenklich aber enrsthaft): „Ja. Wir reissen den beiden die Federn vorher aus!“

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Ich bin richtig entsetzt! Ernsthaft! Da zappe ich zum Abschluß des Tages durch die Programme und was kommt mir da unter? Das Video zur Manowar-Single „Warriors Of The World United“. Ich bin fertig mit der Welt!

Mal ganz davon abgesehen, dass das ein furchbar billiges Video ist… Mein Gott… der Gitarrist ist schwul!!! Oder sowas! Himmel, und das merkt man erst, nachdem der schon fast 10 Jahre dabei ist… Das kommt davon, wenn man mal eine Platte ausläßt… Mein Gott, man stelle sich vor: Manowar ist schwul! Nein! Niemals! (Aber häßlich sind die nach wie vor wie die Nacht. Alle zusammen, so wie sie da stehen.)

Aber diese Erkenntnis war nur mal wieder die Krönung eines sonderbaren Tages. Beispiel: Unwetterwarnung. Prompt zieht gegen Abend der Himmel zu. Und zwar so richtig. So richtig schwarz wurde der Himmel. Schwärzer als das Schwarz meiner Augenränder. Und was dann? Man freut sich auf ne Abkühlung und dann Blitzt es nur ein paar mal halbherzig.

Also werden die Sandsäcke wieder eingeräumt und man setzt sich vor den Fernseher. Prompt fängt es aus heiterem Himmel so sehr an zu schütten, dass man vor lauter Geprassel nicht mal mehr Fernsehen kann. War aber eh alles Mist.

Ich höre gerade, dass Joost ein Date mit Hauke hat. Er will mich als Anstandswauwau dabei haben, aber da hab ich kein Bock zu.

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Unser Nachbar hat ein sonderbares Talent: Tiere finden. Auf allerlei Gezücht schent er eine ganz besonders anziehende Wirkung zu haben. Da war schon alles bei, Schildkröten, Enten, Hundkatzemaus. Heute war es ein Baby-Igel, der sich sich vor seiner Haustür einfand. Und prompt hat er was, das er großziehen kann. Das ist schon fast so wie Vadder mit seinem Vogel…

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Heute in der Redaktion war meine Tätigkeit eher eine schriftstellerische denn eine journalistische (Peters sagte anerkennend zu mir: „Du bist ein Geschichtenerzähler“). Die Herren, die uns mit Spielberichten beliefern sollten, waren heute nicht unbedingt die gesprächigsten. Aber da der Platz ja irgendwie gefüllt werden muß, tritt man das, was man hat, eben etwas breit. (Naja, vielleicht war ich etwas hart mit den Jungs, aber ich hatte heute in dem Streß eben keine Zeit, mit freundlichere Formulierungen einfallen zu lassen).

Danach hab ich beim Peters geguckt, wie eine Schmuseschlange eine Maus verspeist hat. Das habe ich auch gleich photographiert, da kann ich Nina gleich einen Abzug von schicken.

Ansonsten verlief der Abend eher ruhig, weil die Kollegen nicht in die Puschen gekommen sind. Wenn ich zu diesem Umstand mal den Jan zitieren darf: „Harm ist stinkig und will nicht fahren, Hannes ist nicht stinkig, will aber auch nichtt fahren und mir ist alles egal. Aber fahren tu ich auch nicht.“ Schön, wenn man Prinzipien hat, die man einhalten kann.

Und nebenbei bemerkt: Das Publikum an Fußballplätzen ist im Rheiderland eindeutig das unangenehmste.

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Oha. Habe heute wieder eine wichtige Lektion in Sachen Politik gelernt. Wie lockt man eine Ministerin nach Ostfriesland? Man verspricht ihr „Bier und Würstchen“, dass man damit Hilko oder Vadder oder so ködern könnte, wußte ich bereits, aber das man im Landtag so hohe Politiker durchs Land jagt… unglaulich.

Außerdem haben Hannes, Harm, Jan und ich heute viel über Glücksspiel gelernt. Wichtig ist erstmal: Wenn man in ein Spielcasino geht, muß man erstmal einen Berater und Gespielen dabei haben, der möglichst seicht ist und einen dazu passenden Namen hat. Beispielsweise Cliff.

Dann spielt man ein wenig Black Jack, um das Budget etwas aufzubessern. Von uns hat zwar keiner die Regeln so hundertprozentig begriffen, aber die Kniffe hatten wir schnell raus. Wenn man zum Beispiel die Option „Double“ anwählen kann, sollte man das immer tun, denn dann bekommt man immer 21 und gewinnt das Doppelte oder so.

Naja, nach dem Black Jack geht man dann halt zur Slotmachine und zum Roulette und verjubelt die Gewinne. Leute wie Hannes entwickeln dabei ein System und verlieren mit den Worten „Diesmal muß es klappen, das spüre ich!“ einen Hunderter nach dem anderen, Meinereiner wundert sich nur, warum nie die 23 kommt.

Zurück zum Blackjack. Die anderen sind schon so blank, dass ich ihnen (gegen gewissen Gefälligkeiten, versteht sich) tierisch viel Kohle leihen muss. Aber irgendwann kann auch Cliff nicht mehr helfen und wir gehen ohne einen Pfennig Kohle wieder raus. (Auch wenn Jan entrüstet bemerkte: „Solange man noch Hose und Pullover hat, ist man nicht pleite!“) Aber Spaß hats gemacht. Und Hannes weiß nu, wie er demnächst sein Zivi-Honorar lohnend verwendet.

Und was ist heute sonst noch passiert? Peters ließ mir von Gisela ausrichten, dass ich irgendwelche dubiosen Schreibtische aufräumen soll, in einem Computerladen wollte man mich über den Tisch ziehen und Jan wollte wissen, ob Vadder für seinen Vogel wirklich wahlrecht bei der Gemeinde beantragt hat (Zitat: „Das trau ich dem zu.“)

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Meine Mutter vermutet bei mir nun eine Diabetes, nachdem sie gerade bei mir einen etwas erhöhten Zuckerwert im Blut gemessen hat. Aber mein Gott, was will man erwarten, wenn man gerade eine halbe Tüte Gummibärchen verdrückt hat (die war als Gegengewicht zum Lakritzkonfekt von Gestern Abend gedacht).

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Nicht zu vergessen: Ich habe heute die Nachricht bekommen, dass ich am Freitag wieder meinem Lieblings-Landtagsabgeordneten bei seiner Arbeit beiwohnen darf: Fahrradwege unters Volk bringen!

Nachdem er es im letzten Herbst geschafft hatte, eine Staassekretärin aus dem niedersächsischen Wirtschaftsministerium herbeizulocken, die bei Wind und Wetter den ersten Spatenstich für den Fahrradweg Oldersum – Terborg machen durfte (ich habs fotografiert), steht am Freitag die Freigabe dieses Fahrradweges an. Dafür kommt dann sogar eine Ministerin. Das wird ein Schauspiel…

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Ist schon ein wenig sonderbar: Ich gehe ja nun wirklich nicht häufig oder gar zu ganz bestimmten Zeiten ins Fitnessstudio, aber dennoch gibt es da ein paar Spezis, die auch immer dann da sind, wenn ich da bin. Immer. Ich glaub schon fast, dass die da wohnen. Die sind wirklich IMMER da.

Da wäre erstmal dieser Opa. Nichts gegen Opas, aber der gehört zu einer ganz besonderen Spezies: „Ich-weiß-alles-und-kann-alles-besser-Opa“. Der geht quasi an jedes Gerät, macht alles ein paar Mal und kommentiert, wo er nur kann. Außerdem wirkt die Kombination aus Bierbauch und muskulösen Armen irgendwie sonderbar.

Dann ist da dieser (ich schließe jetzt einfach mal gegen meine Gewohnheit vom Äußeren aufs Übrige) Yuppie, der immer ganz Auffällig seine Gewichte hebt, damit auch alle sehen, was er so kann. Noch auffälliger schielt er eifersüchtig zu den Leuten rüber, die offensichtlich noch mehr können als er. Zum Glück quatscht der niemanden an, den andere Leute sind für ihn entweder Würmer (so wie ich) oder stärker als er und deswegen hat der Angst vor denen.

Zu guter letzt ist da noch diese Frau, die viel zu dünn ist und selbst beim Sportmachen so geschminkt ist, dass ich sie altermäßig irgendwo zwishen 14 und 35 einschätzen würde.