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Termo und ein paar Bekannte sitzen beim Rollenspielen in der Küche. Vadder kommt rein, wirft einen Blick auf die Gruppe, sieht danach seinen Vögel Schröder an. Dann sagt er: „Schröder spielt auch mit also bezieht ihn mal ein bißchen mit ein!“

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Gestern vorm Kino fingen mich Mutter und Anja laustark ab. Ich warf ein, ich müßte nun ins Kino und zeigte in Jürgens (Kinochef) Richtung. Jürgen erspähte Anja und Mutter, deutete die Situation falsch, schlug drei Kreuze und versuchte sich gleich aus dem Staub zu machen, da er fürchtete, dass ich die beiden Damen auf ihn abwälzen wollte.

Die beiden haben sich also schon einen ordentliche Ruf in Leer gemacht.

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Meine schlaflosen Nächte haben folgendes ergeben: Termo will bei der Landtagswahl im kommenden Frühjahr als Direktkandidat im Wahlkreis 91 antreten. Dazu muss zunächst das erste bürokratische Hindernis überwunden werden: Ich brauche erstmal ne Menge Unterschriften aus meinem Wahlkreis, um auf dem Stimmzettel zu landen.

Daher also folgender Aufruf: Falls jemand aus meinem Wahlkreis (Bestehend aus Jümme, Uplengen, Hesel, Moormerland und Leer) so freundlich sein möchte, mich mit seiner Unterschruft zu unterstützen, so melde er sich doch bitte bei mir. Besten Dank schon mal.

Mein Kompetenzteam stelle ich dann demnächst vor.

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Der Mond geht in die Vollen, ich kann nicht schlafen und daher reifen in mir ganz aussätzige Pläne…

Lotta hat sich heute beim Italiener so vollgefressen, dass sie meinte, ich müßte für die Rückfahrt eine Betonplatte in den Kofferraufen legen, damit ein äquivalentes Gegengewicht zu ihr da wäre. Und der Reifendruck sollte zur Sicherheit auch erhöht werden.

Ich hatte keine Betonplatte da, aber ein großer Sack Kartoffeln tats auch.

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Habe heute zum bestimmt hundersten Mal folgende Kombination erleben dürfen: In Oldersum wird etwas eingeweiht und anwesend sind Anton Lücht + ein wichtiger Politiker aus Hannover + X. Diesmal ging’s um ein Schöpfwerk.

Dann, abends bei Hilko, gab ein Kollege von Jan folgende Geschichte zum Besten: Ein Kollege von ihm, Polizei-Azubi ist des nachts unterwegs um allgemeine Verkehrskontrollen durchzuführen. In einem Wagen sitzt schließlich ein sog. Farbiger am Steuer. Unser Neu-Polizist sieht sich also auf der sicheren Seite, wenn er mal ein wenig den starken Mann raushängen läßt.

„Na?“ fragt er, „Haben Okidoki denn auch einen Führerschein?“

Der Fahrer antwortet: „Ja, Okidoki haben einen Führerschein. Und Okidoki sein auch Oberstaatsanwalt in Lüneburg…“

Kategorie „Dumm Gelaufen“

In eine verwandte Kategorie fiel dann aber auch der Rest unseres Abends. Hilko und Moritz machten sich wie angekündigt nach dem Vorglühen mit eine Flache Apfelkorn auf den Fußweg zum Limit. Diese war bei ihrer Ankunft dann natürlich auch leer und die beiden dementsprechend strunzendun.

Hilko neigt ja dazu, eine gewisse Freude an der Aggressivität zu entwickeln, wenn er einen im Tee hat und so machten die beiden sich einen Spaß daraus, ein paar Leute scherzhaft anzupöbeln, was etwa nach folgendem gutem altem und bewährtem Schema ablief:

Hilko: „Eh! Du willst was von der Schwester meine Freundes?“
Opfer (irritiert): „Was? Nein, natürlich nicht…“
Moritz: „Was? Findest Du meine Schwester etwa häßlich?“
Opfer (unsicher, ob er diese ominöse Schwester überhaupt kennt): „Neinnein…“
Moritz: „Aha! Du findest meine Schwester also hübsch, ja? Du willst also meine Schwester ficken?“
etc.

Wie gesagt, alles soweit harmlos. Nun, der andere Hilko hatte derweil eine kleine, dennoch eigentlich nicht nennenswerte verbale Auseinandersetzung mit ein paar minderjährigen Möchtegern-Coolen, wie das halt so ist, Freitag nachts vor einer Disco.

Besagter Hilko witterte aber nun seine Chance auf eine kleine Rache und setzte den Apfelkorn-Hilko und seinen alkoholisierten Spießgesellen Moritz auf eben diese Gruppe an. Dabei fing alles nach dem oben aufgeführten Schema F ebenfall relativ harmlos an.

Einer dieser Milchbubis meinte schließlich jedoch in seinem juvenilen Leichtsinn, die plumpe Pöbelfrage „Du willst also mit meiner Schwester ficken?“ ebenso plump zu bejahen. Im Normalfall vielleicht sogar eine legitime Antwort auf ein solch stumpfes Angepöbeltwerden, in dieser speziellen Situation jedoch eine äußerst dumme Erwiderung, im Angesicht von zwei betrunkenen, kräftigen und nicht ganz friedfertigen Burschen.

Moritz tierte nun jedenfalls vollkommen aus und wollte den jungen Herren ernsthaft verprügeln (ob’s ihm wohl geglückt wäre?) Hilko hatte alle Hände voll damit zu tun, Moritz aufzuhalten und auch die Türsteher mußten dazwischen gehen. Der mutige Jüngling wurde plötzlich seines Fehlers gewahr und zögerte nicht, sich mehrere Male zu entschuldigen und zu sagen, dass diese Antwort genauso scherzhaft gemeint war, wie die Anpöbelei offensichtlich (da zu absurd) nicht ernsthaft gewesen sei. Moritz war allerdings im Rausch jede Antwort und Entschuldigung egal, er wollte Blut sehen.

(Zwischenbemerkung: Hier soll niemand verteidigt werden, der Moritz‘ Schwester eventuell blöd kommt, ganz im Gegenteil. Es sei an dieser Stelle bemerkt, dass es im Falle eines Falles sicher nicht erst eines besoffenen Moritz‘ bedürfte, falls wirklich jemand mal diesen Fehler begehen sollte. Ich denke, bevor Moritz den zu fassen kriegen würde, hätten sicher bereits eine Dutzend Anderer den Übeltäter vermöbelt. Und letztendlich ging es in diesem Fall nicht um Moritz‘ Schwester, ganz und gar nicht…)

Schließlich, da sich trotz aller Vermittlungs- und Erklärungsversuche, Entschuldigungen und Beteuerungen Moritz nicht davon abbringen ließ, wie eine Furie zu wüten und dem „Übeltäter“ an die Gurgel zu wollen, wurde er von den Türstehern (weil er ein guter alte Kunde ist) IN die Disco verbannt, während der andere HINAUS komplimentiert wurde und nach wenigen Minuten wütend mit seiner Truppe abzog. Moritz, der wiederum einige Minuten später immer noch wild wieder heraus kam (glücklicherweise immer Hilko im Schlepptau habend), fand also niemanden mehr vor, an dem er seine Tobsucht hätte auslassen können.

Traurigerweise ertappt man sich in solchen Situationen manchmal einen Sekundenbruchteil bei dem Gedanken, dass Moritz im Suff irgendwann mal niemanden in der Nähe hat, der ihn bei einem Austicker im Zaum hält und dass sein Gegenüber dann nicht so ein Halbstarker ist… Aber soweit wollen wir es dann lieber doch nicht kommen lassen.

Der andere Hilko war jedenfalls im Nachhinein sehr zufrieden mit sich und seinem geglückten Plan.

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Unser Nachbar Ernst rief gerade an und fragte, ob Vadder und ich ihm eben helfen könnten, etwas zu tragen. Es wäre auch nichts dolles, meinte er. Nur ein „kleines Klavier“.

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Ach ja: Carolin erinnert mich an Uke. Ihr Gedächtnis weist neuerdings erhebliche Lücken auf. Beispiele:

„Cooler neuer Tisch“ (Haben wir seit Jahren)
„Wie gehts den Vögeln?“ (Wir haben nur einen)
„Hast du neues Geschirr?“ (Aus den selben Tassen tranken einen Besuch zuvor auch Tee)
Außerdem fing sie fast in meinem Haus an zu rauchen…

Verdächtig…

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Ich könnte schon wieder soviel über Hannes schreiben, aber da ich diesmal nicht selber live dabei war, reduzieren ich das mal auf ein paar Sätze. Uli beschrieb Hannes etwa folgendermaßen: Mega Ringe um die Augen, ein ungepflegter Dreitagebart und abstehende Haare. Das wirkte wohl nicht sehr anziehend. (Ich fürchte allerdings, dass ich hin und wieder auch so aussehe.)

Und dementsprechend wollte auch keine der Damen ihm menschliche Wärme geben. Also nahm er sie sich.

Ergo: Hannes sollte demnächst früher schlafen gehen.

Ich habe mich derweil wieder beim Skat abziehen lassen.

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War wieder ein klasse Vormittag. ich koche mir die Seele aus dem Leib, nur um Mittags zu erfahren, dass Vadder wegen schwimmen nicht nach Haus kommt und Mutter directement zum Ohrenarzt geht, weil sie keine Stimme hat oder sowas. Naja, mir war eh das scharfe Paprika-Gewürz ausgegangen.

Schließlich klingelt es, ich eile vom kochtopf zur Tür und bemerke erst zu spät, dass ich die alberne blaue Schürze noch an habe. War zum Glück nur die EWE-Frau.

Ganz nebenbei langeweilt sich mein Bruder in Berlin beri der Arbeit, kommt dabei auf sonderbare Idden und will auch noch von hier aus unterhalten werden.

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Erst muss ich mich von Jan und Hilko beim Skat beschuldigen lassen, dass ich bescheißen würde, dann machen sich die beiden über mich lustig und sagen, wenn ich meine Brille nicht auf hätte, könnte ich ja die Karten nicht erkennen und würde dementsprechend spielen wie ne Oma und dann verliere ich auch noch haushoch.

Schließlich kam auch noch die nach Schnaps stinkende Anja an und erzähle mir, wie Mutter die Referendarin mit Kruiden abgefüllt hatte. Kann ich mir lebhaft vorstellen.

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Mutter kam gerade hereingerauscht und intonierte mit beschwörendem Tonfall „Führe mich nicht in Versuchung!“ und stellte mir eine halbvolle Packung Kekse vor die Nase, die ich wohl in ihrer Nähe stehen gelassen hatte…

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Hannes.

Hannes hat ja angekündigt, demnächst irgendwann einen Marathon zu laufen. Angeblich soll er mal gesagt haben: „Sagt mir einen Monat vorher Bescheid, damit ich aufhören kann zu rauchen und ein bißchen trainieren kann.“

Jedenfalls bekam Harald das gestern mit und fragte belustigt: „Was? Du willst ’nen Marathon machen? Mit’m Auto oder was?“

Harm schüttelte nur den Kopf: „Nicht mal das wird er schaffen…“

Hannes ließ sich jedoch nicht beirren und sammelte fleißig Energie für sein Vorhaben, will heißen: Er lutschte an einer Batterie rum, die er gefunden hatte. Doch schließlich meinte er: „Meine Zunge fühlt sich komisch an. Ich glaube, da sind zu viele Elektronen drin. Gib mir eben ’ne Bierdose zum erden.“

Außerdem erzählt er immer wieder gerne von seinen Tanzmäusen aus dem JuZ. Es wollte ihm allerdings keiner so recht glauben, dass er und sein Zivi-Kollege neulich ZUFÄLLIG gleichzeitig von verschiedenen Seiten just in dem Moment den Tanzmäuse-Raum betrate, als diese gerade im Begriff waren, sich umzuziehen.

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… und dann öffnete Hannes‘ Charakter die Tür und dahinter war er!

Spielleiter Jan (mit unheilsschwangerer Stimme): „Ihr seht ein furchterregendes Wesen! Ein riesiges Auge mit kleineren Augen umzu, dass in der Luft schwebt. Ein Betrachter!“ (zeigt ein Bild)

Nina (fröhlich quiekend): „Oh, der sieht ja genauso aus wie der Kleine aus Monster AG, nur ohne Beine.“

Jan (jämmerlich hinterm Spielleiterschirm zusammenbrechend): „Die Frauen! Sie machen alles kaputt…“

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Habe heute den Zehntausendsten Sperrwerksbesucher fotografiert. War ne Bäuerin.

Joachim sagt, ich soll in meinen Bewerbungsschreiben erwähnen, dass ich tolle Freunde habe, mit denen der Personalchef dann später mal saufen darf. Jan hingegen meint, ich solle hervorheben, dass ich „’n hammer Pornograph“ bin. Da ich ja sonst keine Qualitäten habe…

Naja, wer weiß? Einen Versuch ist es wert…

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Mein Bruder behauptete heute, ICH würde immer zu lange schlafen, täte erst Zeitung lesen, seitdem er mir eine Geschenkt hat, wäre unzipliniert, könnte keine Wäsche aufhängen und und und…

Da fiel mir ein Satz ein, den Jan Groeneveld einmal zu mir sagte: „Ich würde nicht alle meine vier Geschwister gegen deinen Bruder eintauschen…“

Andererseits kann mein Bruder fangen und werfen, wenn es sein muss.

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So. Sind wir also wieder da. Es war ja klar, das vom „dreckigen Dutzend“ früher oder später jemand drauf gehen mußte, aber warum muss immer ich das sein? Naja, Bruder Holger ruhe in Frieden. Entweder führt er jetzt in Eilerts Himmlischen Gefilden einen Hammer-Puff, oder Eilert hat ihn persönlich an der Himmelstüre mit einem Fußtritt in die Hölle befödert.

Naja, ansonsten haben wir uns aber prächtig amüsiert. Hilko (der sich gerne „so richtig einen löten“ wollte) hat zwei Elfen getötet, Hannes und seine Praktikanten sind herumgescoutet und Joachim war wichtig. Und ich eben tot.