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Das ist mein geliebtes Ostfriesland: Eine verheiratete Ostfriesin hatte nach einem Fest im Emsland auf noch nicht ganz geklrte Weise sexuellen Kontakt zu einem Emslnder. Zuhause be(r)ichtete sie dies.

Prompt bewaffneten sich ihr Mann und ihr Sohn jeweils mit einer Dachlatte, machten sich zum Wohnhaus des emslndischen beltters auf und jagten ihn letztendlich auf das Dach seines Hauses.

Das nenne ich mal eine unbrokratische gesellschaftliche Sanktion fr zwischenmenschliches Fehlverhalten.

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Das ist wieder ein Tag! Jeket nee!

Mein Bruder wird panisch, weil sein frisch operierter Fu sich wieder in den pr-operativen Zustand begibt, meinen Eltern kommt in Marokko ihr Gepck abhanden und aus meiner weiblichen Begleitung bei der Kurzkreuzfahrt wird auch nichts.

Die Frau meines Chefredakteurs ist ihm nmlich wohl in der Mittagspause an die sprichwrtliche Kehle gesprungen, an sie erfuhr, dass er die Schiffahrt dem Volontr berlassen wollte. Ergo: Meine weibliche Begleitung hat sich auf wundersame Weise in meinen Chefredakteur und seine Frau verwandelt. Und nicht mal seine Tochter kommt mit, weil er ihr erzhlt hat, ich wrde „etwas schlurfen.“

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Folgendes Problem: Mein Chef hat mich soeben zwangsverpflichtet, auf der berfhrungsfahrt des jngsten Meyer-Luxus-Kreuzfahrtschiffes mitzufahren. So weit, so gut. Nur, da kann ich ja nicht ohne weibliche Begleitung hin, wie das bei gesellschaftlichen Anlssen ja nun mal so ist.

Meine erste Rundfrage bei spontan eingefallenen Kandidatinnen scheiterte an den verschiedensten Grnden, von Ortsabwesenheit bis hin zu Abi-Lern-Stress. Daher hier noch ein Versuch: Wer eventuell Lust htte, von Freitagabend bis Sonnabendnachmittag/-abend den Termo auf seiner journalistischen Kurzkreuzfahrt auf der „Jewel Of The Seas“ zu begleiten, melde sich doch rasch.

(Dat kann ja noch was werden. Ich glaube, meine lieben Kollegen in der Redaktion wollen mich blo loswerden.)

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Dreist: SuperRTL kndigt seit Tagen einen Film mit Peter Ustinov an. Am Tag, als der Film ausgestrahlt wird, stirbt Ustinov. Spontan behauptet der Sender, man wrde den Film wegen des Todes von Ustinov zeigen. Piettlos. Auer, die haben’s vorher gewusst.

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Tja, eigentlich wollte ich anlsslich des 50.000. Besuchers bei Termostat mal wieder ein paar Bauchnbel auf die Seite stellen. Aber da es im Internet keine Bildbearbeitungssoftware zu finden gibt, die nicht entweder fr Vollprofis oder Vollidioten gedacht ist (bzw. ordnungsgem funktioniert), muss ich das Anliegen ein paar Tage verschieben.

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Aus Kruiden, Kur und Jever-Bier
besteht diese Geschichte hier.
Mit Kruiden, Kur und Friesen-Bräu
Bleibt einem stets die Lyrik treu.

Es lebten einst im Friesenland
viele Männer, arg verkannt.
Und eines Freitagabends nun
ließ ein Gedanke sie nicht ruh’n.

„Es wird erzählt, dass ich nichts kann“,
fing einer dort zu sprechen an.
„Das ist gelogen, wie ihr wisst.
Denn jeder weiß, wie’s wirklich ist.“

Die ander’n riefen „Wahr gesprochen!
Den Braten ha’m wir gleich gerochen.
Denn auch, wenn man’s es gern verhehlt:
Das wird auch über uns erzählt.“

Bei dieser kollektiven Klage
trat dann noch einiges zutage:
„Man sagt, ich hab zwei linke Hände.“
„Es heißt, ich pinkle gegen Wände.“

„Vor mir sagt man, ich wär‘ ´ne Memme.“
„Von mir, dass ich mich dauernd kämme.“
„Ich bin angeblich ziemlich hässlich.“
„Für mich sei Rülpsen unerlässlich.“

„Die Leute sagen, dass ich stinke.“
„Es wird behauptet, dass ich trinke.“
„Man sagt, ich sei ein Lügner gar.“
„Und meine Mudder 1000 Jahr!“

„Ich fürchte“, sagte einer dann,
„dass kein Schwanz uns leiden kann.“
Von der Erkenntnis schwer getroffen,
wurd‘ erst mal ordentlich gesoffen.

Weil dies die Laune nicht erhellt
– doch trotzdem allen gut gefällt –
fasste die Meute einen Plan:
„Wir geh’n die Sache praktisch an.“

So kam’s, das spät in dieser Nacht
Der Trupp sich auf die Socken macht.
Und kaum, nachdem sie losgelaufen
War’n sie auch gleich wieder am saufen.

Nach einer Flasche Apfelkorn
– man fühlte sich wie neugebor’n –
der Haufen vor der Disko stand.
Und da geschah dann allerhand.

Den Ersten, der zur Tür raus kam,
man wortlos auseinander nahm.
Beim Zweiten heuchelt‘ man Int’resse
Und gab ihm trotzdem auffe Fresse.

Der Dritte bekam erst zu hören,
man wolle ihn ja gar nicht stören,
doch wär‘ man g’rad so schön dabei.
Und schlug auch diesen Mann zu Brei.

So ging es noch `ne ganze Weile.
So mancher bekam kräftig Keile.
Und als der Durst dann überwog
Man schließlich an die Theke zog.

Dort gab es dann die nächste Runde.
Zu dieser vorgerückten Stunde
beschlossen unsere Freunde froh:
„Das machen wir jetzt immer so.

Wer uns nicht mag, ist drauf erpicht
dass man ihm alle Knochen bricht.
Und da uns niemand leiden kann
Verhau’n wir einfach jedermann.“

…sowas passiert, wenn man nachts nicht schlafen kann. Ich nenne das Werk „Die Urfaust“.

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Erinnert ich Euch an den „Bauer auf dem Kchentisch“? Sowas hnliches habe ich letzte Nacht getrumt. Nur war der Bauer nicht klein, sondern normal gro und wohnte bei mir im Schrank.

Und da trieb er dann immer seine beiden Khe rein und raus. Besonders schlimm wars, als er nachts betrunken nach Hause kam, weil seine Kuh irgendeinen Preis gewonnen hatte.

Ich bin ein bisschen berarbeitet, glaub ich…

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Immer, wenn es ganz besonders unpassend ist, kommt mal wieder die Deutsche Telekom und verzapft irgendeinen Schei. Und diesmal haben sie den Vogel abgeschossen: Haben mir einen horrenden Geldbetrag abgebucht und noch nicht mal eine entsprechende Rechnung geschickt. Die kauf ich mir morgen. Darin hab ich ja schon bung.

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Mein Bruder bat mich, diesen Spendenaufruf von ihm meiner wohlttigen und geschtzten Leserschaft zukommen zu lassen:

„Rettet den Graupapagei

Im Emspark in Leer sitzt seit Weihnachten ein Graupapagei traurig und alleine im Tiergeschft.
500 Euro soll das Tier kosten, doch kein Ostfriese will dieses Viech. Gibt keine Milch, baut keinen Deich und trinkt keinen Kruiden. Mein Vater andererseits hat zwar Bedarf fr so ein Tier, doch die Initiativ-Hemmschwelle ist zu hoch. Dem muss man mit einer ungefragten Rettunsgaktion abhelfen. Ich konnte die Cheffin bisher auf 430 Euro runterhandeln. Uznd nun sammle ich hiermit. Wer Geld spendet kriegt eine Spendenquittung von mir und sein Name wird auf einer Plakette ber der Stange des Vogels verewigt.“

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You’re
the United Nations!

Most people think you’re ineffective, but you are trying to
completely save the world from itself, so there’s always going to be a long
way to go.  You’re always the one trying to get friends to talk to each
other, enemies to talk to each other, anyone who can to just talk instead of
beating each other about the head and torso.  Sometimes it works and sometimes
it doesn’t, and you get very schizophrenic as a result.  But your heart
is in the right place, and sometimes also in New York.

face=“Times New Roman“>Take the Country
Quiz
at the Blue Pyramid

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Ich fhle mich, als htte ein groer Koch meinen Schdel aufgeschraubt und dann erstmal mit einem groen Holzlffel in meinem Kopf herumgerhrt. Anschlieend noch ein paar Kartoffeln rein, ordentlich durchgestampft und dann lange auf kleiner Flamme kcheln lassen…

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Der Vortrag, den ich gerade besucht habe, hat mich massiv an meine Uni-Zeit erinnert: Obwohl der Beginn fast überall (Zeitung, Hauptprogramm etc.) für 19 Uhr ausgewiesen war, stand wohl in der hintersten Ecke des offiziellen Programms 19.30 Uhr. Deswegen waren wir zu früh und mussten warten.

Der hypermoderne Dia-Projektor fraß Dias, der Projektorständer wackelte, der Laserpointer fiel aus, der Veranstalter war verwirrt, der Dozent genervt. Aber ansonsten hat es mir gefallen.

Ach ja: Genau wie in der Uni waren natürlich auch die obligatorischen klugscheißenden älteren Herren im Publikum. Aber man gewöhnt sich dran.

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Als ich Harm gestern Abned gerade noch auf der Strae abfangen konnte, bevor er ging, wollte ich danach eigentlich auch verschwinden. Aber dann dachte ich, ich knnte zumindest dem Rest der Familie ehm kurz Moin sagen, wo ich schon mal da war. Dann bin ich aber doch noch auf ’ne Tasse Tee geblieben (Bei zwei Dingen werde ich halt schwach: Bei weinenden Mdchen und bei einer guten Tasse Tee).

Jedenfalls kam mir bei der Gelegenheit die Idee, ber die Groenes eine Serie fr die RZ zu schreiben. Perfekt dafr geschaffen. Klassische Anekdote: Mama Groeneveld schraubt im Wohnzimmer an einer neuen Lampe herum, der Rest der Familie ist in der Kche. Pltzlich geht der Strom aus und es ist zappenduster.

Whrend Marten also als erstes aufpassen muss, dass der Hund die Dunkelheit nicht nutzt, um irgendwo etwas zu essen zu klauen, ruft Harm frhlich: „Mutter liegt im Wohnzimer auf dem Fuboden und zappelt.“ Dem war nat?rlich nicht so…

Spter war ich mal wieder auf ’ner Feuerwehrversammlung. Da war der Tisch der Altersabteilung ziemlich lustig. Irgendeiner hat da immer gerlpst. Und da die wohl auch nicht mehr so gut hren konnten, war es immer ziemlich laut, wenn die sich whrend der Versammlung gegenseitig etwas „zuflsterten“. So wird Hilko in 80 Jahren sicher auch sein.

Apropos Hilko: Der hat eine sehr gesunde Beziehung zu anstndigen Beleidigungen. Gestern Abend in der Disko stimmte einer von Martens sogenannten „dreckigen Freunden“ ein Schmhlied auf Martens Brder an, weil diese sich nicht dazu durchringen konnten, auch zu erscheinen.

Hilko, sonst fr jede Beleidigung zu haben, schttelte nur den Kopf: „Was bringt ein Schmhlied, wenn die Verschmhten es gar nicht hren knnen?“

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Ich merke immer sptestens dann, dass es hier in der Redaktion nicht ganz normal zu geht, wenn mir durch den Raum Telefongesprchsfetzen wie „Ich kann zwar nicht singen und Tanzen, aber ich kann Ihnen wohl mit Anlauf in den Hintern treten“ zugeflogen kommen.