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Urgs.

Ein Kollege versaute mir heute jede Vorfreude aufs Wochenende, indem er mir Details von einer kleinen Party (besser „Orgie“) bei ihm zu Hause auftischte.

Das harmloseste war noch: „Manchmal ist XXX einfach aufgesprungen und hat dem YYY seinen blanken Arsch gezeigt, damit er ihm ein paar draufklatschen konnte.“

Und zufrieden stellte er fest: „Die Frauen mussten gestern Abend wieder was mitmachen.“ Er selbst offenbar nicht. Ihm scheint das „Draufklatschen“ durchaus Freude bereitet zu haben.

Man mag gar nicht mehr rausgehen am Wochenende, weil man Angst hat, dass irgendjemand einem seinen nackten Hintern entgegenstreckt und erwartet, dass man ihm „ein paar draufklatscht“.

*angewidert schüttel*

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Ich entdecke ja immer wieder neue Talente an mir. Heute früh stellte ich zum Beispiel fest, dass an mir ein spitzen Chirurg verloren gegangen ist. Und das kam so:

Gestern Abend kam ich, kurz vorm zu Bett gehen, in meiner von Müdigkeit angestachelten Selbstüberschätzung auf die Idee, mich noch ehm zu rasieren. Ich sah nämlich mal wieder aus wie ein Verbrecher.

Es kam jedenfalls, wie es kommen musste: Ich schnitt ich mich ganz gewaltig und blutete wie ein Schwein.

Und heute morgen? Nichts mehr zu sehen. Ein sauberer Schnitt, Dr. Bosse.

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HAHAHAHAHAHA! *gröhl*

Ich habe mein RTL-IQ-Test-Einzelergebnis bekommen. Und wenn ich nach diesem Wert gehe, dann bin ich wahrscheinlich nicht einmal in der Lage, eine Banane eigenhändig zu schälen.

*prust*

Mal im Ernst: Dieses Ergebnis kann ich mir eigentlich nur dadurch erklären, dass ich das Gerät mit den Knöpfen falsch herum gehalten habe oder sowas…

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War zwar nur etwa anderthalb Stunden beim Rollenspielen dabei, dafür ist heute mal wieder was dabei rumgekommen.

„Hannes, ich glaube, du hast ein Alkoholproblem“, sagte der Groene heut. „Das fiel mir heute Morgen auf, als ich dich mit der leeren Brandweinflasche sah und daran dachte, dass Harm ja keinen Charly trinkt.“

Und Kristian wuchs heute angeblich „ein Ei am Arsch“. Zeigen wollte er es glücklicherweise nicht, aber Hannes bot an, es ihm wegzuoperieren, weil man Kristian (im gewohnt tabulosen Humor) „Arschkrebs“ diagnostizierte.

Aber Kristian lehnte ab. Aus Angst, er müsste Sterben, wenn Hannes was falsch macht. Und wenn wir dann an die Brandweinflasche denken, ist das nicht so unwahrscheinlich.

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Immer, wenn ich Sonntags arbeiten muss, gucke ich mit Vorliebe in mein Horoskop. Und was steht da? „Sie haben Stress bei der Arbeit.“

Das sind mal kluge Sternendeuter. Allein schon, dass die überhaupt wissen, dass ich heute arbeiten muss.

Dafür habe ich vergangene Nach geträumt, dass ich in den Urlaub fliegen wollte. Ich wartete an der Bushaltestelle auf mein Flugzeug, es kam aber nicht. Warum nur?

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Das war gestern wieder peinlich: Termo wohnt aus beruflichen Gründen der Eröffnung des Michaelismarkts und des Schützenfests bei. Der Bürgermeister hält seine Rede, in der natürlich auch allerlei Leute begrüßt. Die ganz höflichen begrüßen bei so etwas auch immer die Presse.

Und dann kams: „Ganz herzlich begrüße ich auch Herrn Timo (!) Bosse von der Rheiderland-Zeitung, der Ostfriesland vor zwei Wochen bei Günther Jauch vertreten hat…“

Und alle drehen sich um und schauen mich an.

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An alle Bahnfahrer: Ich habe neulich sehr sonderbar geträumt, und zwar von einer Bahnfahrt nach Heidelberg.

Und zwar saßen Hilko, Onno und ich in einem ICE, oder zumindest in etwas ähnlichem. Das Ding sah zwar von außen so aus, aber von innen war es riesengroß. Jeder hatte einen Liegestuhl und einen großen Tisch zum Skatspielen hatten wir auch.

Das Beste war aber das Buffett, dass es in einer großen Festhalle im nächsten Waggon gab. Da haben insbesondere Hilko und ich uns den Magen mit kleinen Hackbällchen vollgeschlagen, die in Hülle und Fülle dort zu haben waren.

Onno musste allerdings in Bonn aussteigen. Ich begleitete ihn zur Tür und der „Bahnhafen“ war gigantisch. Alles in Glas und verspiegelt und in Silber und Gold und haufenweise Menschen.

Als ich Onno dann verabschiedet hatte und zurück durch die Schiebetür ging, war da aber nicht der Bahnsteig, sondern eine weite, aber niedrige Halle, dunkel und feucht und nicht schön. Und da standen zwei Dutzend ICEs nebeneinander und ich wusste nicht, welcher meiner war. Also fragte ich einen Schaffner eines englischen Doppeldeckerbusses und der sagte mir das: Gleis 2.

Ich also hin und Hilko stand da schon und wartete ungeduldig. Er hatte wegen mir unter Androhung von Gewalt den Lokführer davon abgehalten, loszufahren. Dafür bekam ich dann aber auch noch Anpfiff von Hilko.

Aber auf einmal war der Zug nicht mehr so toll. Wir mussten da vorne einsteigen wie in einen Buss und die Sitze waren auch alle ganz eng wie in einem fiesen alten Bus. Und wir sollten auf einmal unsere Koffer auf den Schoß nehmen. Onno war auf einmal auch wieder da, der amüsierte sich aus irgendeinem Grund aber ganz königlich.

Wir wurden aber wenig später erlöst, weil der Zug auf dem Weg nach Heidelberg nachts eine Pause machte. Zur Übernachtung wurden wir in einem heruntergekommenen tschechischen Hotel einquartiert, vor dem der ICE vorfuhr und uns aussteigen ließ.

Dann bin ich allerdings aufgewacht. Die Ankunft in Heidelberg hätte ich gerne noch erlebt.

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Am Freitag ist „Tag des Deutschen Butterbrots“. Das ist fast so schön wie der Deutsche Suppentag.

Den „Tag des Tees“ suchte ich dafür bisher leider vergeblich und ein „Tag des Schnitzels“ ist mir auch noch nicht untergekommen (dafür ist bald wieder Schnitzelwoche in meinem Lieblingsimbiss).

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Hach, wat schön. Es regnet, es stürmt und das Wasser steht schon am Fuß des Deichs. Eigentlich müsste man heute nacht nach Pogum fahren, sich auf den Deich stellen und den Elementen trotzen.

Und ich bin heute um Haaresbreite am ersten Knöllchen meiner fast siebenjährigen Führerscheinkarriere vorbeigeschrammt. Ich hatte zwar einen Parkschein am Automaten gelöst, als ich aber nach zwei Stunden zurückkam, lag er nicht hinter der Windschutzscheibe.

Das wunderte mich allerdings nur so lange, bis ich den Parkschein in meiner Hosentasche fand. Da muss ich ihn in Gedanken hingesteckt haben. Ich hatte allerdings das Glück, dass Politessen entweder bei dem Dreckswetter nicht unterwegs sind oder sich vom Presseschild beeindrucken ließen.

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Schon wieder getrunken. Mit dem Groene ganz nebenbei ’ne Flasche Rotwein leer gemacht. Eigentlich trinke ich ja nicht in der Woche. Aber heute war mir danach.

Und wenn ich morgen auf der Arbeit Kopfschmerzen habe, dann kann ich das dem Chef in die Schuhe schieben. Der hätte als obligatorischen Geburtstagswein dann einen nehmen sollen, der nicht so schädelt.

Trotzdem danke, Chef. War lecker.

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Noch immer keine Einzelergebnisse vom IQ-Test. Langsam wird es Zeit für einen bösen Anruf bei RTL und eine große Enthüller-Story. Ich sehe schon die Schlagzeile vor mir:

„RTL verkauft Ostfriesen für dumm – Klischeepflege war dem Sender wichtiger als Tatsachen“

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Nach seinen teuflichen Weisheiten von gestern war Hilko heute beim Rollenspielen wieder in Hochform. Am lustigsten war allerdings, als er auf einmal mitten im Satz einen Krampf im Oberschenkel bekam. Wir anderen brauchten einen Moment, um zu begreifen, dass sein Schmerzensgeschreih echt war und nicht irgendein Kampfschrei seines Charakters oder so.

Das ging dann eine ganze Weile so. „AUU! AHHH AUA! Ignoriert das einfach. AHHHH! AUUAAA! AU…“

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Aber wo wir gerade beim Thema sind: War gestern bei einem kleinen Umtrunk und da haben ein paar angetrunkene junge Damen sich an dem Zugenbrecher „Im dichten Fichtendickicht nicken dicke Fichten tüchtig“ versucht.

Was soll ich sagen? Es kam immer etwas mit „Ficken“ dabei heraus…

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Hilko stellte gerade in seiner Weisheit fest: „Also, wenn ich der Teufel wäre, dann würde ich ja dafür sorgen, dass Scheiße nicht verwest. Stell dir mal vor, was du schon alles fürn Bierschiss gehabt hast und das geht einfach nicht weg!“

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So was entwürdigendes habe ich lange nicht gesehen: Gestern aufm Konzert war ein Mädel, die musste sich nach’m Tanzen jedesmal die „Brüste“ richten, die verrutscht waren. Da war eindeutig was nachgestopft.