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Ich habe gerade das Video vom GallimarktsVorglühen gesehen… Himmel…

Spätestens, als Hannes aufsprang, erschrocken Groenes Sitznachbarn ansah und dann brüllte: „Das sind deine beiden Eltern! Wenn das Tabu gebrochen ist, dann trink ich auch wohl noch ein Söpke mit!“ Ja, spätestens da war er verloren.

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Das wird immer besser:

Robin: „Du hast dein Leben riskiert um dieses Pack in der Kneipe zu retten?“
Batman: „Es mögen vielleicht Trinker sein, aber es sind auch Menschen.“

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Erstaunlich, was man alles zu sehen bekommt, wenn man Sonntagvormittags den Fernseher anschmeißt. Auf einem Sender scheint Batman-Tag zu sein. Nachdem ich mich überraschenderweise zunächst von einer Doppelfolge der Serie „Batman of the Future“ fesseln ließ (die Geschichte erinnerte mich an einen JLA-Comic, den ich mal las), so erfreue mich nun sozusagen am „Batman of the Past“.

Da läuft nämlich dieser Spitzen-Batmanfilm mit Adam West. „Robin, gib mir schnell das Anti-Hai-Bat-Spray!“ Was hab ich gelacht. Noch besser sind die Piraten, die sich die Bösewichter als Schergen angeheuert haben. „Habt ihr das Verstanden, ihr dämlichen Piraten?“ – „Yohoho!“

Aber auch ganz großartig: „Wenn ich doch nur die Polarität umdrehen könnte, dann könnte ich die Torpedos durch Super-Energie zerstören!“ Und dann anschließend der „edle Delphin“, der sich zwischen Batman und den Torpedo warf und sein Leben opferte. Dazu der Pinguin: „Warum muss da gerade im falschen Moment ein Delphin vorbeikommen? Dagegen wird natürlich kein Fischereigesetz erlasse!“

Ganz großartig. Das wird noch ein spannender Vormittag…

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Aus der Reihe „Dinge, die mich aufregen“: Auf einer Übersichtskarte bei „Hallo Niedersachsen“, welche die Lage des Kernkraftwerks Unterweser verdeutlichen soll, ist der Jadebusen als Dollart ausgezeichnet.

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Oha. Gestern Abend gabs auf einem Termin ein Buffet, das für mehr Leute ausgelegt war, als da waren. So sagte man mir schließlich: „Iss, bevor es wegggeschmissen wird.“ Und ich aß…

Hinzu kam, dass das alles so unerwartet hochoffiziell war, dass ich mir vollkommen underdressed vorkam. Verstärkt wurde dieser Eindruck dadurch, dass ich unmittelbar von einer Feuerwehrübung aus Verlaat kam und auf einem Bauernhof durch den Schlamm stapfte…

Naja. Ich war jedenfall angemessen gesättigt hinterher.

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Eben war der Lehrer meiner Praktikantin zu seinem obligatorischen Besuch da. Dass der selber journalistische Vorkenntnisse hat, war mir bekannt, aber dass er vor Jahrzehnten ausgerechnet hier im Haus tätig war, das war war mir neu.

Und so schwelgte der gute Mann in Erinnerungen, erzählte hier ein Döntje, traf dort ein bekanntes Gesicht und lobte die gute alte Schriftsetzerkunst. Schließlich kamen wir durch die Teeküche, als er begeistert ausrief: „Hier, auf dieser Heizung habe ich damals schon gesessen und dann hat der Alte immer zu mir gesagt: ‚Stehen Sie auf, sonst bekommen Sie Rillen im Arsch!'“

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Die Praktikantin weigert sich standhaft, unseren guten Fotoapparat in die Hand zu nehmen, weil sie Angst hat, ihn kaputt zu machen.

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Ich habe jetzt ’ne Praktikantin hier und die kann ich heute nicht auslasten. Ich kann das nicht haben, wenn Praktikanten nix tun. Aber ich bin ja selber heute nicht ausgelastet…

Eben schmiss sie mir einen Ball an den Kopf. Sie hat sich also schon sehr gut eingelebt.

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Ich musste übrigens auch sehr lachen, weil man Hannes für jemanden hielt, der ständig Frauen abschleppt, um sie zu „knallen“.

Find ich klasse. Ich ein Dealer und Hannes ein Jungfrauen-Killer. Was kommt als nächstes? Hilko, der Vegetarier?

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Auch schön gestern:

Kaum, dass ich da bin, kommen drei sehr klischeehafte Gestalten auf mich zu: Lange Haare, schlurfender Gang, zu große Klamotten und so aal. Fragen die mich doch tatsächlich: „Eh, hast du was zum Kiffen?“

Ich mime den Entsetzten: „Aber das ist doch illegal!“

Die drei fühlten sich offenbar ertappt. Sie zogen ab und murmelten dabei so etwas wie: „Illegal, illegal… was’s schon illegal.“

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Es ging heute ein ganz widerliches Gerücht in Weener herum. Man hätte eine Dönerbude dicht gemacht, weil sich auf einem Döner (oder – je nach Gerüchteversion – auf einer Pizza) gewisse… äh… Körperflüssigkeiten befunden haben sollen.

Der „Informant“ war sich natürlich ganz sicher (so vom Kaliber „Bestimmt! Das Opfer war die Tante von einer Freundin der Kollegin aus der anderen Abteilung!“)

Aber weder Polizei noch Gesundheitsamt wussten etwas von Schließungen irgendwelcher gastronomischen Betriebe. Die Gerüchteküche auf dem Dorf ist 1000x besser als Fernsehen.

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Seit der fatalen Fete (schöne Alliteration) am Freitag steht bei uns vor dem Haus ein einsames Fahrrad und fristet in Wind und Wetter ein trauriges Dasein. Keiner weiß, wem es gehört.

Entweder ist es von Hannes, der sich die Erinnerung daran einfach weggesoffen hat oder irgendein nicht minder alkoholisierter Gallimarktsbesucher hat seine Fietse da zwischengeparkt und fand sie anschließend nicht wieder.

Fünfzig Euro bekomme ich dafür wohl noch.