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Hier noch einmal, auf besonderen Wunsch von Chefchen:

Je ne en suis ainsi aucun, dans son Blog ses avis politiques propager oui ici continuellement dois. Et je ne dois pas ici aussi constamment mon avis à des films, livres, exposés, conférenciers ou vins faire un pas largement. Intéressé n’importe comment personne. Il se trouve également lointain moi devoir commenter chaque événement de la vie publique. Et aussi je ne fais une campagne électorale, que s’il s’agit de mon choix. Je ne dois livrer pas non plus continuellement les articles avec des miroirs en ligne moutarde renvoyer et ma. Je n’enregistre pas de débats au Bundestag au procès-verbal, ne en cherche aucun dormeurs et rezitiere de poésie lyrique francaise. Je n’écris pas, ne dérange pas de lettres d’un lecteur faveur de mesure pleine de réunions du Conseil ou bois la bière populacier à la place de football. Je pas annonce mes voisins à cause d’un dérangement de repos et n’exige pas de siège dans le conseil de sécurité des NU. Je ne prelle pas de contribution avec „les Oostfreeske Taal“ et doux herrisons sur le route. Je ne me plains pas, si les élèves derrière ma maison font du bruit et aussi autrement un contemporain très agréable est.

Mais j’élève maintenant ma voix! Ich klage an! Un emballage de crème ouvert fraîchement est aigre. Sowas.

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Also ich bin ja keiner, der hier in seinem Blog dauernd seine politischen Ansichten propagieren muss. Und ich muss hier auch nicht ständig meine Meinung zu irgendwelchen Filmen, Büchern, Vorträgen, Dozenten oder Weinen breittreten. Interessiert sowieso niemanden. Auch liegt es mir fern, jegliches Ereignis des öffentlichen Lebens kommentieren zu müssen. Und auch Wahlkampf mache ich nur, wenn es um meine Wahl geht. Ich muss auch nicht andauernd Artikel bei Spiegel Online verlinken und meinen Senf dazu abgeben. Ich protokolliere keine Bundestagsdebatten, suche keine Schläfer und rezitiere keine alt-französische Lyrik. Ich schreibe keine missgunsttriefenden Leserbriefe, störe keine Ratssitzungen oder trinke pöbelnd Bier am Fußballplatz. Ich zeige meine Nachbarn nicht wegen Ruhestörung an und verlange keinen Sitz im UN-Sicherheitsrat. Ich prelle keine Beiträge beim „Oostfreeske Taal“ und weiche Igeln auf der Straße aus. Ich beschwere mich nicht, wenn die Schüler hinter meinem Haus lärmen und bin auch ansonsten ein sehr angenehmer Zeitgenosse.

Aber nun erhebe ich meine Stimme! J’accuse!

Eine frisch geöffnete Packung Sahne ist sauer. Sowas.

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Wobei das ja eigentlich mal wieder ein Witz des Schicksals ist, dass diese Fortbildung im wahrsten Sinne des Wortes vor meiner Haustür stattfindet. Da sind Leute im Kurs, die kommen aus Oldenburg oder dem allertiefsten Emsland oder sonstwoher, um diesen Kurs zu machen und ich wohne fast im Seminargebäude.

Bildlich gesprochen: Das ist so nah bei mir, dass ich – wenn ich mich zweiteilen könnte und es darauf anlegen würde – mir während der Fortbildung selbst beim Scheißen zugucken könnte.

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Das nenne ich mal Service: Nachdem ich in den ersten Tagen der Fortbildung immer in der ersten Pause ehm fix nach Hause gegangen bin, um meine Zeitung zu holen, ärgerte ich mich gestern und heute, dass die Post zu der Zeit noch nicht da war.

Und dann lief mir eben in der Fortbildungsstätte der Postbote über den Weg. Und nun bringt er mit demnächst meine Rheiderland-Zeitung zur Fortbildung. Netter Mann.

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Der Dozent bei meiner Fortbildung hatte mich nach bereits zweieinhalb Tagen schon durchschaut. Bin ich denn so leicht einschätzbar?

Folgendes war passiert: Wir entwarfen so Grafiken und in der Vorlage stand unter dem ganzen Gedöns da „Töpferei Maike Meyer“ oder sowas. Einige übernahmen diesen Namen, andere schrieben stattdessen ihren eigenen Namen, war ja letztendlich auch wurscht. Ich persönlich wollte aber meinen Namen nicht an einer Töpferei stehen sehen und den vorgegebenen Namen fand ich auch affig. Da ich aber gerade an Moritz gedacht hatte, musste ich nicht lange überlegen und setzte den Schriftzug „Töpferei Karl Kanal“ unter mein Werk.

Wenig später kam der Dozent mit einem Stapel ausgedruckter Grafiken wieder und verteilte diese, soweit er sie zuordnen konnte: „Das ist Ihres, sehr schön. Und hier, ihres is auch sehr gut. Und ‚Karl Kanal‘, das kommt sicher von Ihnen, Herr Bosse…“

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Ich habe heute eine Fortbildung zum „Pixelschubser“ (wie der Uschi-Glas-Liebhaber Harm sagen würde) begonnen. Meine Mit-Fortzubildenden werden dabei wie ich aufgrund eines Mangels an fester Anstellung von der Agentur für Arbeit oder einer äquivalenten Unterhaltungseinrichtung gesponsort.

Der Dozent bewies dabei einen interessanten, wenn auch vielleicht unabsichtlichen Humor, als er bei der heutigen Einheit „Grundlagen der EDV“ bemerkte: „Computer können ja nicht alles. Zum Glück. Sonst wären wir ja alle arbeitslos. Oh, das sind Sie ja sowieso schon…“

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Hilko kam gestern mit zufriedenem Gesichtsausdruck und setzte sich neben Hannes. Er sah ihn an und sagte: „Hannes, du musst heute leiden. Ich hatte Cola, hab gegrillt und war Fußballspielen.“ Hannes erwehrte sich der dann im Laufe des Abends einsetzenden Rülps-Attacken mit einem irgendwie beeindruckendem Furz, der einem die Farbe aus dem Gesicht trieb.

Meine Lieblings-Wortschöpfung des Tages kommt allerdings von Groene: Er meinte heute, ein paar „Hass-Triaden“ vernommen zu haben…

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Was kommt dabei raus, wenn man sich eben schnell einen Charakter für das Superhelden-Online-Computerspiel „City of Heroes“ aus dem Ärmel schütteln muss? Folgendes:


Herzbube

„Herzbube ist hart aber gerecht, tierlieb aber irgendwie unheimlich. Sein Hut ist aus den Haaren des biblischen Samson geflochten. Herzbube selbst sie schnitt dem alttestamentarischen Kraftprotz während einer Zeitreise ab. Herzbubes charakteristisches Monokel ist in Wirklichkeit eine Linse aus einem Raumschiff. Dessen Absturz und die dabei freigesetzte Strahlung machten ihn in seiner Jugend unglaublich stark. Allerdings befindet er sich seitdem in einer Art ewiger Pubertät. Herzbube ist wegen seines Fashion-Senses gefürchtet und beliebt. Außerdem hat er eine Katze namens Schmusi.“

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Delling und Netzer. Bei jedem Fußball-Länderspiel ist dieses „Kommentatoren-Ehepaar“ der ARD eine Freude oder eine Qual, je nach Verfassung.

Netzer (referiert altklug): „Eine Mannschaft braucht Charakter. Auf eine so schlechte Leistung wie in der ersten Hälfte muss eine Reaktion der Mannschaft erfolgen. Das meine ich mit Charakter.“ (Nachdrücklich mit irrem Blick:) „CHARAKTER!“
Delling (entrüstet): „Das brauchen sie MIR doch nicht zu sagen.“

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Des Rätsels Lösung: Uke hat die erstbeste Gelegenheit genutzt, um eine schädliche Datei zu laden. Aber nu läuft es wieder.

Mein ständiges pendeln zu Uke, um ihn und den durch ihn beeinträchtigten Computer bei Laune zu halten, erninnert tatsächlich (wie der Groene feststellte) ein wenig an „betreutes Wohnen“.

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Uke bat mich darauf hinzuweisen, dass er rational gesehen nichts dafür kann, dass der Computer gestern kaputt gegangen ist. Er sei einfach zum Rechner zurückgekehrt, als ich gegangen war, und da war er kaputt.

Das ist wohl soweit richtig. Aber wenn wir es in der langen Reihe von Rechnern sehen, die Uke mit oder ohne eigenes Zutun zerstört oder beeinträchtigt hat, dann bekommt das eine neue Dimension.

Etwa mein Rechner damals, der unter Ukes Händen in Flammen aufging. Oder mein Notebook, dass den Dienst in dem Moment verweigerte, als Uke ankündigte, es abholen zu wollen. Oder das Netzwerk im Hause seiner Freundin, das aus unerklärlichen Gründen versagte, als Uke die Wohnung betrat. Diese Reihe ließe sich endlos fortsetzen und legt den Schluss nahe, dass der PC diesmal schlicht und einfach den Freitod wählte, als ihm die Aussicht blühte, mit Uke allein zu sein.

Damit ist die Geschichte leider noch nicht zuende. Denn heute wurde ein neuer PC installiert, der seinen Dienst auch ganz nach Vorschrift versah. Bis Uke mit ihm allein war…

Ich fahr nachher noch mal hin und rede dem guten Stück ein wenig zu, vielleicht tut es dann ja wieder.

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Erwähnte ich übrigens die SMS, die mir meine Mutter von ihrer Kreuzfahrt schickte?

„Heute Abend ist Gala-Abend. Dein Vater hat sich von der Seekrankheit erholt. Habe hier meinen Vetter getroffen.“

Ob Vater sich wohl noch einen Smoking besorgt hat? Oder is er doch im Trainingsanzug zum Gala-Abend gegangen… Naja, und Mutter trifft sowieso überall immer jemanden, den sie kennt.

Und Uke ist wieder zuhause und hat prompt mal wieder den Rechner irgendwie zerstört.

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Heute traf ich beim Einkaufen meinen Pastor. Er schlug mit einem Baguette nach mir, um vor mir einen Platz in der Schlange an der Kasse zu ergattern.