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„Achtung! Achtung! Hier spricht die Bockwurst! In einer Vollversammlung der Lebensmittelgewerkschaft wurde mit einer Zweidrittelmehrheit beschlossen, dass wir streiken, bis unsere Forderung nach 3,5 Prozent mehr Platz auf dem Teller und zwei zusätzlichen Verdauungstagen im Jahr erfüllt werden.“

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Jungs und Mädels, wundert euch nicht über ein paar eventuelle unorthodoxe Veränderungen auf der Seite in der nächsten Zeit. Ich gebrauche die Seite nur als Laborratte. Denkt euch nix dabei.

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Dieser Dreckshandwerker! Ich erwähnte ihn ja schon mehrfach. Dieser Kerl und seine Karnevalstruppe haben hier vor zwei Jahren alles an Strom und Wasserleitungen und Heizung und so verlegt und überall, wo die bei waren, war irgendwas kaputt. Und nu sind se irgendwie pleite und haben ihren Geschäftssitz nach Schottland verlegt oder sowas.

Jedenfalls dachte ich gerade, dass wir alles ausgestanden hätten. Aber nein, nun fleigt ständig die Sicherung im Flur raus. Das heißt unter anderem, dass unsere Türklingeln nicht mehr funktionieren. Manmanman… wenn ich den erwische!

Also, falls ihr mich zufällig besuchen kommen wollt, dann bringt lieber ein Telefon mit und klingelt mich damit an, wenn ihr vor der Tür steht.

Harijassesnee!

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Warum verkauft George Foreman eigentlich Grills? Welche Kompetenz hat der dafür? Der hat doch seinerzeit an den Abenden vor den großen Box-Kämpfen nicht jedes Mal erst einmal den Grill angeschmissen und sich ein paar Steaks eingeschmissen. Oder doch?

Andere Sache: Kennt noch jemand den Kraxlhuber? Aus den „Jugendtagen“ des deutschen Privatfernsehens?

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„Scheechaos in Deutschland.“ Ich hör immer nur „Schneechaos in Deutschland.“ Wenn das bisschen Schneematsch hier vor der Tür ein Schneechaos ist, dann weiß ich auch nicht. Jämmerlich.

Oder in Ostfriesland ist einfach alles besser. Ja, das wird es sein.

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Meine beiden Spießgesellen sind genauso van d’Padd off wie ich. Die fingen gerade an zu Reimen und es kam dann irgendwie so etwas dabei raus wie „Beim Black Jack rauchen die Frauen das Crack weg“ oder so.

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Ich bin heut so van d’Patt off, ich habe allen meinen wichtigen Kram zuhause liegen lassen. Inklusive meiner Geldbörse, konnte mir nicht einmal was zum Essen kaufen. Dem Hungertod bin ich nur entronnen, weil irgendein höchst zufriedener Kunde der hauseigenen Druckerei zum Dank einen Haufen Kuchen vorbei gebracht hat.

Kuchen als Mittagessen. Gesund ist das sicher nicht.

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In Gedanken bin ich heute früh nicht nicht zur Arbeit gefahren, sondern zu Hilko zum Rollenspielen. Das führte dazu, dass ich zunächst nicht Richtung Rhauderfehn abbog, sondern geradeaus Richtung Folmhusen fuhr. Das kann ja noch ein Tag werden…

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ACHTUNG! ACHTUNG! BEIM „MARKTKAUF“ IN RHAUDERFEHN GIBTS KEINEN BÜNTING C.K.PRIVAT!

Und zum normalen Büntingtee kommt man nur, wenn man sich durch eine Wolke grässlichsten Gestanks gearbeitet hat, die von einer Unmenge an fiesen aromatisierten „Teesorten“ ausgeht. Da nuss ich mir demnächst einen Schleichweg drumherum suchen.

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Ich sitz hier bei meinem neuen Job und habe gerade ein neues Namensschild an meine Bürotür bekommen. Ich sitze in Raum 23. Bin also sozusagen Chef-Illuminat der Firma…

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[de] Ist ja schon eine interessante Angelegenheit, dieses Ost-Friesische Sprachengewirr. Das gute alte „klassische“ ostfriesische Plattdeutsch mit seinen friesischen, niederländischen und altniederdeutschen Brocken in seinen zahlreichen Dialekten und Varianten; dann daneben die [/de] [platt] Snacker [/platt] [de] im Harlinger- und Jeverland mit ihrem eher westniedersächsischen Platt; und natürlich das Saterfriesische, der Rest der alten ostlauwersch-friesischen Sprache, wenn auch mit sonderbaren westfälischen Stückchen versetzt.

Gerade dieses Saterfriesische, das ja nur in [/de] [sfr] do fjauer Täärpe fon dät Seelterlound [/sfr] [de] gesprochen wird, hat es mir zurzeit angetan. Da gibts soo schöne Wörter, [/de] [platt] daar kannst in’t hoogdütske Taal snüstern as du wullt [/platt] [de] und findest doch nichts Vergleichbares.

Mein augenblickliches Lieblingswort ist ein saterfriesisches Wort für „Katze“ und zwar [/de][sfr] „die Puus“ [/sfr][de]. Herzallerliebst, nich wahr? Dabei ist auch noch zu beachten, dass der saterfriesische Artikel [/de][srf] „die“ [/srf] [de] der maskuline Artikel ist. Wir haben also nicht „die Katze“, sondern eher „der Katz“, oder wörtlicher übersetzt: „Der Pussy“. Zugegebenermaßen gewöhnungsbedürftig. (Die übrigen beiden [/de] [lat] Genera [/lat] [de] der bestimmten Artikel sind im Saterfriesischen [/de] [srf] „dät“ un „ju“.) [/srf]

[de] Aber das nur am Rande. Also dann: [/de][srf] Bit touken Moal. [/srf] [de] Oder auch: [/de] [platt] Munter hollen. [/platt]

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Ich mag keine Beerdigungen. Da kriege ich immer Bauchschmerzen und so. Zu viele in letzter Zeit. Nee echt. Irgendeine Beerdigung bringt mich noch mal ins Grab.

Auf der Beerdigung, wo wir eben waren, mussten wir aber natürlich auch mal wieder unangenehm auffallen. Und das lag ausnahmsweise nicht an mir. Sondern an Hannes. Der der war offenbar der einzige unter diesen hunderten von Leuten, der zuhause keine schwarzen Klamotten auftreiben konnte (mit Ausnahme eines Schals). Er wirkte ein wenig wie… wie ein Clown in der Antarktis oder sowas.

Und bei der anschließenden Teetafel hat er dann auch noch Charly getrunken. Und zum Besten gegeben, dass er mal an der chinesischen Akademie für Menschenrechte seinen Doktor machen will. Und als wir nach Hause gefahren sind, bat er Moritz auch noch, seinen Hintern heiß zu machen. Also nee nee nee.