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Mein Chef sprach mir heute aus der Seele. Er hatte sich dagegen gewehrt, sich für die Aktion „Du bist Niedersachsen“ eines niedersächsischen Radiosenders engagieren zu müssen. Als Ostfriese sei er nun mal kein Niedersachse, höchstens politisch. So ist das.

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Zwei Dinge habe ich heute (auf Vadders Geburtstag und Groenes Firmen-Ausstandsparty) gelernt:
1. „Wenn de Steert steiht, is de Verstand in d‘ Mors.“
2. Herr Rademaker steht in der Sympathieliste einiger Leute noch hinter Hitler (also nach eigenem Bekunden auf Platz 11).

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Ich habe heute sozusagen einen Blankoscheck von einer Frau bekommen. Sie sagte: „Du kannst dich bei mir einladen, wann du willst.“ Da muss man sich eigentlich genau überlegen, wann man das einlöst. Sonntags Morgens? An Heiligabend? Am Valentinstag?

Ich bitte um Vorschläge.

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Ich bin ja sonst niemand, der sich die Mühe macht, seine Spammails zu lesen. Aber als ich heute meinen Spamordner leerte, fand sich zwischen all den Viagras, Penisvergrößerungen und „Fuck Buddys“ eine Mail, die mir irgendwie ins Auge stach. „Offizielle Benachrichtigung“, stand da. Nicht zuletzt wegen der zweifelhaften Absenderadresse war zwar klar, wessen Geistes Kind mir da in Haus geflattert war, aber irgendwie war ich neugierig. Was würde man mir da als „offiziell“ verkaufen wollen. Ich öffnete also die Mail und fand ein ellenlanges Schreiben vor.

„HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

UM IHREN PREIS NUMMER 4227 ZU ERHALTEN SOWIE DEN SCHECK ÜBER 5.000 EURO, MELDEN SIE SICH BITTE BIS ZUM 31.01.2006.“

Na, das fing ja gut an.

„Ich freue mich, Sie über die Preise informieren zu können, die Sie gewonnen haben. Gleichzeitig teile ich Ihnen mit, dass Sie schon durch einen einfachen Klick an der dritten und letzten Runde

FÜR DEN 5.000 EURO HAUPTGEWINN TEILNEHMEN

Als unser möglicher 5.000 Euro Hauptgewinner, erhalten Sie Ihren Gewinn in Form eines Schecks, den Sie bei der Bank Ihrer Wahl einreichen können.

BEACHTEN SIE BITTE: FALLS SIE NICHT ZUR ABHOLUNG IHRES SCHECKS (ÜBER 5.000 EURO) PERSÖNLICH IN UNSER BÜRO KOMMEN KÖNNEN, WÜRDEN UNSER PHOTOGRAPH UND ICH MICH FREUEN, SIE AN EINEM BELIEBIGEN ORT IHRER WAHL (ZUR SCHECKÜBERGABE) ZU TREFFEN.“

So weit nichts neues. Man versucht mir zu suggerieren, dass ich den Preis schon längst gewonnen habe. Aber jetzt kommt’s:

„Weitere Einzelheiten bezüglich des Schecks erfahren Sie nachdem ich Ihnen etwas über Ihren Preis erzählt habe – der unter Umständen mehr als 100.000,00 Euro wert sein kann. Seien Sie vorbereitet. Dies ist vielleicht der seltsamste Preis, den Sie je in Ihrem Leben gewonnen haben.

Der Preis steht in engem Zusammenhang mit einem Geheimnis, das von einer Gruppe Leute streng gehütet wird, die an Gewinnspielen teilnehmen. Dank dieses Geheimnisses gewinnen diese Männer und Frauen ein Gewinnspiel nach dem anderen – und nehmen tausende Euro und hunderte wertvoller Preise mit nach Hause. Noch ein Moment und Sie werden mehr über das Geheimnis dieser Leute erfahren und auch Sie werden dann mehr Geld und Preise gewinnen, als Sie sich jemals in Ihren kühnsten Träumen vorgestellt haben.“

Ah. Ein Geheimnis. Soso.

Doch nun folgte in dem Schreiben eine lange Aufzählung von Leuten, die den Preis gewonnen hatten, mit Namen und Fotos und ausführlichen herzergreifenden Kommentaren, etwa:

„Als ich vor einiger Zeit Wolfgang davon unterrichtete, dass er einer unserer monatlichen Gewinner dieses Preises sei, lachte er und meinte:’Das ist die verrückteste Sache von der ich je gehört habe.'“

Oder aber auch:

„Aber was dann geschah, verwirrt mich: Als Heinz meinen Brief zu Ende gelesen hatte, lehnte er den Preis ab … und bat mich, den Preis an den Zweiten weiterzugeben. Ich kann seine Reaktion nicht verstehen. Vielleicht glaubte er mir nicht, dass der Preis ihm dabei helfen würde, Wettbewerbe zu gewinnen.“

Wie konnte er nur? Zum Glück gab es dann ja Christina, die den Preis an seiner Stelle erhielt:

„Im Laufe der letzten sechs Jahre hat Christina 362 Preise gewonnen. Stimmt genau! 362 Preise … in einem Gesamtwert von 68.000,00 Euro!“

Was die Christina überzeugt hat, den Preis anzunehmen? Nun, die Verfasserin zitiert aus einem Brief, den sie an Christina geschrieben hatte:

„Kennen Sie die Antwort hierauf: Wenn Sie bei einem Wettbewerb mitmachen und den Hauptgewinn gewinnen, ist das auf Ihr Glück zurückzuführen? Oder ist da eine unsichtbare Kraft am Werke, die die Dinge im Hintergrund zu Ihren Gunsten regelt? Beides trifft zu! In einem Moment werden Sie sehen: Wann immer Ihnen etwas Gutes widerfährt, hat dies mit Glück zu tun. Und das Außergewöhnliche am Glück ist … dass es eine unsichtbare Kraft ist. Und wie bei anderen Kraftquellen lässt sich die Kraft steigern. Unsichtbare Kräfte umgeben uns überall. Wenn Sie beispielsweise in ein Handy sprechen, die Fernbedienung bedienen, um den Fernsehkanal zu wechseln, oder das Radio anstellen, um Musik zu hören.“

Mein Handy ist von einer unsichtbaren Kraft erfüllt? Ich werde es gleich zum Exorzisten bringen. Und ich werde ihm sagen: „Herr Exorzist, mein Telefon ist verflucht. Ich höre daraus Stimmen…“
Aber weiter im Text:

„Genau wie zwei Magneten Ihnen mehr Kräfte verleihen und zwei Glühbirnen mehr Licht spenden, können zwei Menschen mit ihren Glückssträhnen gemeinsam noch mehr Glück auf sich ziehen. Um es einfach auszudrücken. Wenn Sie das Glück mehrerer „glücklicher Einzelpersonen“ miteinander verbinden, erhalten die noch MEHR Glück.“

Was soll ich jetzt sagen? Das gleiche wie Wolfgang? „Das ist das verrückteste, was ich je gehört habe.“? Aber wir wollen die Verfasserin ja nicht unterbrechen, denn jetzt, denn endlich rückte sie mit der Sprache heraus, was ich denn nu gewonnen habe.

„Sie haben eine kostenlose, einmonatige Mitgliedschaft in einem sehr speziellen Club als Preis gewonnen. Ein Club, dessen Zweck es ist DIE GLÜCKSSTRÄHNEN EINIGER TAUSEND LEUTE MITEINANDER ZU VERBINDEN, UM AUF DIESE WEISE NOCH AUSGEPRÄGTERE GLÜCKSSTRÄHNEN FÜR JEDES EINZELNE MITGLIED ZU ERREICHEN – DAMIT DIESE NOCH MEHR GEWINNSPIELE GEWINNEN KÖNNEN. Ihr Glück trägt dazu bei, dass jedes Club-Mitglied noch mehr Glück hat. Und unser Glück verhilft auch Ihnen zu noch mehr Glück. So einfach ist das! Und es funktioniert wirklich!“

Klar.

„Der Name des Clubs ist ‚Vera’s Glücks-Ratgeber.'“

Was seriöseres ist denen wohl nicht eingefallen. Hat was von „Harry Potter und das Geheimnis von Veras Glücks-Ratgeber“. Und falls man nicht sofort gewinnt, soll man nicht traurig sein:

„Ich rate neuen Mitglieder, etwas Geduld zu haben. Wirkliches Glück steigert sich langsam. In den ersten Wochen verdoppelt es sich. Bald danach verdreifacht es sich. Dann vervierfacht es sich.“

Jaja. Belegt wird dies nun im Text mit einer Reihe von Gewinnern, mit Namen und Fotos. Aber Vera setzt noch einen oben drauf:

„Und Sie werden mehr als nur Bargeld und Preise gewinnen. Sie werden Verbesserungen in allen Lebensbereichen feststellen. Seien Sie nicht überrascht, wenn das Glück urplötzlich aus dem Nichts auftaucht, wie zum Beispiel:

  • Bei der Arbeit: Ihr Chef und Ihre Kollegen behandeln Sie auf einmal besser als früher. (Ein Mitglied erzählte mir, dass Ihr Chef sie in sein Büro bat und – völlig untypisch – Ihr plötzlich ein Geschenk als Anerkennung für Ihre Dienste überreichte);
  • Wenn Sie selbstständig sind: Werden Sie vielleicht feststellen, dass Ihr Geschäft rapide wächst und dass Sie ohne klar erkennbaren Grund mehr Geld verdienen;
  • Wenn Sie arbeitslos sind: Ein Traumjob bzw. eine fantastische Möglichkeit, auf die Sie schon so lange gewartet haben, ergibt sich;
  • Oder wenn Sie im Ruhestand sind bzw. sich um den Haushalt kümmern: Sie werden plötzlich von einem Geldsegen überrascht, denn Sie haben unerwartet geerbt, eine schon längst vergessene Schuldenrückzahlung erhalten oder eine Steuerrückzahlung.“
  • Dann kommt noch der übliche Krimskrams von wegen „Bonus-Geschenke“ und „Greifen Sie schnell zu, bevor wir den Scheck nüber 5000 Euro jemand anderem überreichen müssen“ und so weiter. Ich wusste nicht mehr, ob ich lachen oder weinen soll. Fallen Menschen tatsächlich auf sowas herein? Ob man solche Leute anzeigen kann?

    Rekordfrost: Eiszeit in Europa – Panorama – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten

    Manmanman, wie blöd kann man denn eigentlich sein?

    Rekordfrost: Eiszeit in Europa
    „Ein bizarrer Kältetest brachte am Morgen einen siebenjährigen Jungen im oberfränkischen Selb in Gefahr. Das Kind klebte mit seiner Zunge an einer Laterne fest. Polizeiangaben zufolge hatte das Kind auf dem Weg zur Schule bei minus 18 Grad mit seiner Zunge die Kälte an der Laterne getestet. Der Junge wurde nach kurzer Zeit vom Roten Kreuz mit warmem Wasser befreit. Der Bub blieb bis auf einige leichte Risse an der Unterlippe unverletzt und konnte anschließend in die Schule gehen.“

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    Habe sehr gelacht, als ich jüngst eine Reportage über den harten russischen Winter sah, der uns ja nun auch heimsuchen soll.

    Jedenfalls ging es da um den Zoo. Die Eisbären freuten sich, die meisten anderen Tiere bekamen einen Lagerkoller, weil sie nicht aus den Ställen gelassen wurden. Nur bei den Elefanten gab es ein besonderes Problem, die sind wohl besonders schwer warm zu bekommen.

    Und was macht der gemeine pragmatische russische Zoowärter: „Drei Flaschen Wodka auf einen Eimer Wasser heißt das Geheimrezept.“ Und die Elefanten haben sich draufgestürzt, als gäbe es kein morgen. Naja, wenns hilft… Aber einem betrunkenen Elefanten möchte ich nicht unbedingt begegnen, und wenn er noch so glücklich ist.

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    Heute konnte ich im Wartezimmer der Arztes live die Gegenüberstellung von zwei Sorten Kind erleben.

    Als ich mich in das Wartezimmer setzte, war eine Mutter mit ihrem Kind schon da. Das Kind, schäzungsweise sechs Jahre alt, war laut, distanzlos, rannte im Raum hin und her, schnöttete aufdringlich rum, krähte ab und an und ging der gütig schweigenden Allgemeinheit auf die Nerven.

    Nur ein einziges Mal zeigte der Junge eine menschliche Charaktereigenschaft: Als eine Sprechstundenhilfe einen Mann mit den Worten „Kommen Sie bitte zur Spritze“ herausrief, wurde der Junge auf einmal still. Mit großen Augen fragte er seine Mutter: „Mama, bekommt der eine Spritze?“

    „Ja“, sagte sie. Der Junge setzte nach: „Warum?“ Er wartete die Antwort jedoch nicht ab und fragte ängstlich weiter: „Ich auch?“ Seine Mutter musste ihn beruhigen und versichern, dass er keine bekäme. Danach randalierte er wieder. Glücklicherweise wurde er bald herausgerufen.

    Wenig später öffnete sich die Tür und zwei weitere Kinder wurden von ihrer Mutter ins Zimmer geschickt. Ein Junge, etwa sechs und ein Mädchen etwa vier Jahre, offenbar Geschwister. Er hatte seinen Arm um sie gelegt und beide ginge leise zum einzigen freien Stuhl, setzten sich gemeinsam darauf und warteten still auf ihre Mutter. Dabei musterten sie alles um sie herum neugierig.

    Erst als ihre Mutter kam, wurden sie etwas lebhafter. Mit gedämpften Stimmen widmeten sie sich den ausliegenden Spielsachen. Er zeigte seiner kleinen Schwester, wie bestimmte Puzzle und Spielzeuge funktionierten und sie freute sich wie eine Schneekönigin. Alles recht leise und unaufdringlich und angenehm.

    Dann kam die nicht zu vermeidende Konfrontation: Die erste Mutter kam mit ihrem Sohn zurück, um dessen Jacke zu holen. Sie und die zweite Mutter kannten sich offenbar und plauderten ein wenig. Der Randalierer-Junge hingegen war einen Moment verwirrt, verzog dann das Gesicht zu einer feindseligen Fratze und starrte den anderen Jungen an. Dann drehte er sich ruckartig zu seiner Mutter herum und fragte sie ruppig: „Mama, wie alt ist der?!“

    Der nette Junge sah betroffen drein und bevor die Mutter des anderen antworten konnte sagte er ein wenig entrüstet: „Ich bin sechs.“

    Der Randalierer-Junge sah ihn daraufhin mit einem hasserfüllten Blick an, der in etwa bedeutete: „In diesem Wartezimmer ist nur Platz für einen Jungen!“ Dann sprang er zur Tür, blickte noch einmal grimming in die Runde und zog seine Mutter hinaus. Ich hatte schon fast mit einer Schlägerei gerechnet.

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    Ich erkläre dieses Blog hiermit zur Klowand. Ich sondere gerne ab. Ich bin Ostfriesland.

    Edit: Zur Verdeutlichung: Das bezieht sich auf folgenden Absatz:

    „Glücklicherweise […kommt die Kritik an der Kampagne ‚Du bist Deutschland’…] nur von den Gruppen, von denen man nichts besseres erwarten konnte:

    1. …

    2. Von den Weblogs, den Klowänden des Internets. (Was berechtigt eigentlich jeden Computerbesitzer, ungefragt seine Meinung abzusondern? Und die meisten Blogger sondern einfach nur ab. Dieser neue Tiefststand der Meinungsbildung wird deutlich, wenn man unter www.technorati.com eingibt: Du bist Deutschland.)“

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    Ein Tag im Jahr wo die Ärzte streiken und ein Tag im Jahr, wo Termo mal so kränkelt, dass er zum Arzt müsste. Und jetzt raten wir mal, was dieses Jahr auf den gleichen Tag gefallen ist…

    Dafür hatte der Termo viel Zeit, sich über die wichtigen Dinge des Lebens Gedanken zu machen – und war auch in der richtigen Geistesverfassung dafür. Warum tragen zum beispiel überdurchschnittlich viele afroamerikanische Frauen in Nebenrollen in US-Filmproduktionen den Namen „Marsha“?

    Oder warum bewegt sich Labskaus, wenn man ihn erwärmt? Und warum wird Doktor Onno von der Deutschen Bahn terrorisiert, wo er doch gar nicht mehr in Deutschland wohnt? Warum schlagen Österreicher vor, die friesische Sprache im Harlingerland wiederzubeleben? Warum hab ich vergangene Woche Smackdown verpasst? Warum geht das WLAN bei DocDee’s Tante nich so? Und wo sind meine Socken?

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    Das sind Radiomeldungen nach meinem Geschmack: „Ein in Ostfriesland beheimatetes Schiff hat im Hamburger Hafen eine schwere Kollision verursacht. Dabei wurde der Schiffskoch verletzt…“

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    In den lokalen Zeitungen stand es ja eh schon, aber ich möchte der Allgemeinheit trotzdem noch einmal die entsprechende Medung von Spiegel Online zukommen lassen.

    Fußball-Kurzpässe: Ostfriesen dürfen rauchen:
    „Wer bei einem Fußballspiel in Ostfriesland ausgewechselt worden ist, darf folgenlos an der Seitenlinie eine Zigarette rauchen. Das hat das Kreissportgericht Wittmund entschieden. Verhandelt wurde der Fall eines Spieler des Kreisligisten SV Fulkum, der nach seinem Ausscheiden in der Partie gegen den SV Werdum zur Zigarette griff. Der Schiedsrichter sah darin eine grobe Unsportlichkeit – und bestrafte den Akteur mit einer Roten Karte. Zu Unrecht, wie das Gericht feststellte.“

    Schau an. Ich bin ja bekanntlich kein Freund des Rauchens, aber einem ausgewechselten Spieler dafür Rot zu zeigen… Dann müssten wir eigentlich auch DFB-Beobachter in den Vereinsokalen abstellen, um sicherzugehen, dass die Fußballer nicht wohlmöglich auch noch unsportlicherweise Alkohol trinken.

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    Vielleicht eher was für die Computer-Freaks, aber trotzdem erstaunlich. Ein deutscher Hersteller feiert seit Jahren Erfolge mit dem Markennamen „Fritz“, zuletzt erst mit der FritzBox-Reihe. Ein anderer namhafter Hersteller will dem jetzt Paroli bieten. Und auch gleich von dem bekannten Markennamen des Konkurrenten profitieren. Und wie nennt sich das neue Produkt? Horstbox.

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    Allerorts werden in den Supermärkten jetzt schwarz-rot-goldene Flaggen zum kauf angeboten. Normalerweise würde man sie „Deutschland-Flaggen“ oder so ähnlich betiteln. Aber nein. Da einem dies einerseits als nationalistisch ausgelegt werden könnte und andererseits der Bezug zu einem näherrückenden Großereignis eindeutig gegeben sein soll, nennt sich dieses Produkt: WM-Flagge.

    „Ey, ich bin für Brasilien und für wen bist denn du?“
    „Ich bin für WM.“

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    Die taz hat wohl gemerkt, dass ich ’ne Weile nicht über sie geschrieben habe. Deswegen haben sie mir auch gleich mal wieder ein kleines Präsent zukommen lassen. Diesmal einen Rucksack.

    Inhaltlich konnten wir heute in tazzwei was über Pornos lesen. Aufmacher war aber der Frühling, der ja bald wieder kommt. Und die Zugvögel mit sich bringt… Vogelgrippe und so. Ich habe ja noch nicht mal die normale Grippe hinter mich gebracht, da sollen sich die Vögel erstmal hinten anstellen.