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Wen’s wundert,
dass hundert
Mikroben
sich loben,
weil Käse
im Gebläse
die Katze
am Platze
verscheuchte,
der bräuchte
zwei Karten
im Garten
der Freude
– und zwar noch heude.

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Vorgestern bekam ich ein kstliches Gedicht (oder Lied) in die Finger. Das war auf Drenths (also quasi Plattdeutsch) geschrieben und nahm auf provokative Weise allerlei Vorurteile und Klischees ber verschiedene Volksgruppen und Ethnien auf die Schippe. Leider kann ich den Text jetzt nirgendwo mehr finden. Falls den zufllig jemand hat (der Name des Werks war glaub ich „Lonsdale Rap“), dann mge er es mir doch bitte zukommen lassen.

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Kollege A (regt sich frchterlich auf): „Frher hie das noch Federball, heute nennen sie es Badminton. Frauensport machen, aber dann nicht dazu stehen!“
Kollege B: „Wieso? Ich mach doch auch Frauenboxen.“

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Hier mal ein kleiner Auszug aus einem Gespräch, dass ich heut mit Hannes hatte.

Hannes: Ich hörte Stimmen aus mir selbst, genauso wohlig wie zuvor,
nun musste ich hinaus um endlich nachzuschauen in dem Moor,
ob der Chor und das Getöse vl ein Hexenzauber machte
oder ob von Anfang an der Wahnsinn mich um Klarheit brachte.
Also zog ich Stiefel Jacke an,
mein Messer an die Seite dran,
zog den Hut tiefer ins Gesicht,
und rannte hinunter zu meiner Pflicht.

Termo: tatsächlich. volksmusik.

Hannes: aber draussen angelangt und unruhig auf der Suche,
war gar nichts zu entdecken, nur das tote Land,
ich kletterte hinauf auf eine Buche
dort sitz´ich nun, schaue und fluche:
„Verdammtes Land, verdammte Stimmen,
ich werd keine Bäume mehr erklimmen.“

Termo: buchen sollst du suchen

Hannes: und essen musst´ den Kuchen

Termo: hunnert

Termo: Ich steh im Wald,
mein Tee ist kalt.
Und muss muss bald
nach Hause
da gibts Brause.
Und wir machen ne Sause.

Hannes: Ich geh in den Keller,
weil da hol ich schneller…
das Wasser gleich dann nach oben,
damit mich die Menschen loben.
Lecker trinken kann man dann auch was
und ich kann mich damit auch machen nass

Termo: Schüttel den Kopf
entkorke den Pfropf
spuck in den Topf
zieh an dem Zopf.

Hannes: Schmerzen im Arsch,
iss einen Barsch,
Schmerzen im Rücken
das kommt vom Bücken.
geh in die Knie,
dann schadet es nie.

Termo: Rutscht aus die Glucke
auf meiner Spucke.
Freut sich die Tucke,
kriegt voll sie die Hucke.

Hannes: sie sitzt nun im Dreck
sieht nicht mehr aus keck.
ich beschmeiss noch adrett
sie auch noch mit Crack

Termo: adrett und crack reimt sich wie gustav auf gasthof

Termo: mach hier kein Heckmeck
und rauch nich das Crack weg.

Hannes: man darf das nicht so eng sehen

Hannes: ich weiss was ich tue
auch wenn ich nur muhe

Termo: Wir sehen es eng
und zieh’n’s in die Läng
denn wir sind genau-
so grün wie das grau

Hannes: sag sowas nich

Termo: Ich bleib in der Spur
bin schnell wie Ben Hur
Ich guck auf die Uhr
und geh gleich in Kur

Hannes: Rausgeflogen wie ne Zecke
und bin schnell wie ne schnecke,
die Zeit immer mehr im Blick
irgendwann machts klick

Termo: Und trinke ein Fassbier
Vergesse den Hass hier
mache ’nen Spass mir
und knüpfe ein Basttier

Hannes: den Hass vergessen
ist unangemessen
erstmal gesunden
dann weiter erkunden

Termo: Ich komme aus Togo
und will nach Bahrein.
Ich tanze gern Pogo
und komm nicht da rein.

Hannes: ich heisse nun Peter
und hab heisse Treter,
ich hieß damals Tarzan
und hatte fast nix an.

Termo: Hundi, gib Pfote,
sonst gibts hier gleich Tote.
Denn wenn du nicht spurst
mach ich aus dir Wurst.

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Ist mal jemandem in jngster Zeit diese sonderbar hohe Festivaldichte in Ostfriesland aufgefallen? Als ob auf einem lange vernachlssigten Markt in seit ein paar Jahren dringend etwas aufgeholt werden. Wenn wir mal von dem misslungenem Festivalversuch in Bunde mit „Ostfriesland rockt“ (bezeichnenderweise traten da nu so kleine Popsternchen auf – keine Spur von Rock) absieht, dann haben wir immer noch das Mittdreiiger-Festival „Seaside Festival“ in Aurich, mit Bryan Adams und so, die mittlerweile allseits bekannten Festivals „Rock am Deich“ in Leer und „Omas Teich“ in Groefehn und nun auch noch ein recht interessantes Gothic-Festival in (passenderweise) Halbemond namens „Nebelmoor“. Hab ich was vergessen?

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Es macht mich waaaaahnsinnig, dass die Wikipedia heute schon den ganzen Tag nicht tut. Ich habe da gestern was eingetragen, was nicht hundertprozentig korrekt ist (nach dem heutigen Stand meines Wissens). Und nu will ich da ehm einen halben Satz korrigieren und es geht nicht. Manmanman.

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Ich beschftige mich ja in letzter Zeit mal wieder so ein wenig mit der ostfriesischen Geschichte. Hier in Ostfriesland gabs ja ’ne Weile so eine asige Grafenfamilie. Aber das war ’ne Sippe. Nach dem zweiten Grafen gings nur noch abwrts. Degeneration in Vollendung. Kaum einer dabei, der halbwegs zu irgendwas fhig gewesen wre. Und fast alle sind sie jung gestorben. Entweder einfach durch Krnklichkeit, Dekadenz und Degeneration oder einfach durch Dummheit. Da haben wir dann so Sachen wie Jagdunflle, ungestme Stiche ins Auge oder auch das Zugrundegehen an einem Glas Buttermilch.

Aber Inzest oder so, wie man es sonst von so Adeligen kennt, war an dem Elend nicht schuld. Der einzige Inzest, der mir da aufgefallen ist, war ein so’n Nachgeborener. Der ist katholisch geworden, hat seine Nichte geheiratet und ne eigene Grafschaft in Westfalen aufgemacht. Die Nebenlinie, die er damit begrndete, hat es treffenderweise auch nicht lange gemacht. Aber immerhin hat er es auf diese Weise deichseln knnen, dass bis heute ein Teil des Ostfriesischen Wappens im Wappen des Frstentums Liechtenstein zu finden ist…

(Jaja, so verbringe ich meine Mittagspausen…)

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Wir waren wieder beim Osterfeuer in dieser surrealen Kleingartensiedlung. Da waren ganz viele Kinder. Und die hieen alle Justin, Jessi, Charly, Juli und sowas alles. Und von einer Frau haben wir etwas ber ihren Traummann gelernt: „Ey, der hat Geld, der hat Zigaretten – der hat einfach alles!“

Der Strtebekerfilm war so scheie, das tut weh richtig. Das macht alles keinen Spa so. Nein gar nicht. Alles Mist. Und woanders haben sie kein Dach berm Kopf. Aber fr sowas Millionen Maak ausgeben. Knne mich alle mal kreuzweise.

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Eala!

Wir erinnern wir uns an die Aktion, ein schnes Friesenlied in die FFN-Osterhitparade zu hiefen?

Hiermit verknde ich, dass das Lied „Freje Wind de Wulken weiht“ von Laway (die FFN-ler schreiben flschlicherweise Lawaj) ist in der diesjhrigen FFN-Osterhitparade „Das gelbe vom Ei 2006“ auf Platz 180. Von 750. Respekt.

Das machen wir jetzt jedes Jahr.

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Auf besonderen Wunsch von Dr. „Plasma“ Onno gibts hier eine alternative Version der Ereignisse am Sonnabend in einem Oldenburger Caf. Ich weise darauf hin, dass der folgende Bericht nicht, wie sonst in Termos Taten blich, der Wirklichkeit entlehnt, sondern frei erfunden (wenn auch theoretisch mglich) ist.

Ich muss zugeben: Als ich am vergangenen Sonnabend in Oldenburg in einem Caf ausdrcklich Ostfriesentee bestellte, war ich ein wenig auf Krawall gebrstet. Aber was mir dann tatschlich vorgesetzt wurde, das war eine Frechheit, nein, eine Beleidigung des gesamten friesischen Volkes. Und wer mein Volk beleidigt, der beleidigt auch meine Mutter.

Also blieb mir nichts anderes brig, als mit dem Laden kurzen Prozess zu machen. Zu allererst fischte ich den gubbeligen Teebeutel aus dem schmierigen Glas und strangulierte damit den Kellner ein wenig. Aber dann lie ich den armen Kerl laufen. Mir stand nicht der Sinn nach kleinen Fischen. Ich wollte die Hintermnner.

Daher zerrte ich den Kchenmeister hinter dem Tresen hervor. Er winselte zwar erbrmlich, aber trotzdem flte ich ihm etwas von dem Tee ein, den er mir kurz zuvor hatte kredenzen lassen. Er wre wohl elendig daran zugrunde gegangen, wenn ich ihn nicht mit einem Bein kopfber an die Lampe gehngt htte, so dass das Zeug wieder aus ihm heraus laufen konnte.

Derweil jagte ich den Inhaber des unwrdigen Etablissements ein paar mal spaeshalber um einen Tisch, bevor ich ihn mit einem alten Fisch verprgelte, der in der Kche herumgelegen hatte. Anschlieend scheuchte ich alles Lebendige aus dem Laden heraus und verteilte noch einiges von dem so genannten Tee in den Rumlichkeiten. Als ich ein brennendes Streicholz in die Flssigkeit warf, fing diese sofort Feuer und wenig spter war das ganze Gebude ein Raub der Flammen geworden.

Ich briet mir an dem Feuerchen noch ein kleines Steak und ging dann in die nchste Kneipe. Ich war zugegebenermaen ein wenig auf Krawall gebrstet…

Wie gesagt: Nur fr Onno. In Wirklichkeit war der Tee ungewhnlich gut.

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Gerade eben wurde doch tatschlich ein Kollege aus der EDV von einem anderen Mitarbeiter aufgefordert, seinen „Drucker zu len“.

Antwort: „Geht gerade nicht, ich muss in meinem Notebook erst noch Zndkerzen wechseln.“

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Ich muss zugeben: Als ich am vergangenen Sonnabend in Oldenburg in einem Caf ausdrcklich Ostfriesentee bestellte, war ich ein wenig auf Krawall gebrstet. Ich war nmlich auf das bliche Glas mit Teebeutel und Zucker eingestellt, wie man es ja leider auch allzuhufig mitten in Ostfriesland bekommt. Und den wollte ich eigentlich schon wieder wild zeternd zurckgehen lassen („Ich habe Ostfriesentee bestellt und kein Glas Wasser mitm Stck Papier drin“), bevor ich ihn berhaupt bekommen hatte.

Aber Pustekuchen. Teekanne, Stvchen, anstndige Teetasse, Kluntje und sogar sehr gut schmeckender Tee. Nur die Sahne, die war Milch. Aber immerhin keine Kaffeesahne. Ich muss also zugeben: Respekt. Und das im tiefsten Ausland.

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Anstrengendes Wochenende. Am Freitag war ich Mnster. Da ging auf einmal die Tr auf und ein paar Dutzend Bulgaren kamen herein und grten freundlich und gingen wieder. Sehr irreal.

Sonnabend war ich in Oldenburg in einer Saladin-Ausstellung. („Saladin, der alte infantile Kurde“, wie mein alte Deutschlehrer zu sagen pflegte.) Meine Eltern hatten derweil einen Wasserschaden, von dem sie nix wussten.

Und Abends erklrte Hannes, dass er nur vor zwei Dingen Angst hat: Vor Kathetern und vor Haien. In der Reihenfolge.