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Ich habe just die alljährliche Fetenraumparty von Dr. Uphoff verlassen. Man hat mich letztendlich mit der ausdauernden Wiederholung von Neuer Deutscher Welle und schlechtem Pop mürbe gemacht.

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Andererseits wird auch Mutter mir immer ähnlicher. Als mit am vergangenen Montag half, die kleine Feier mit den Kollegen vorzubereiten, brummelte sie vor sich hin: „Das ist alles Scheiße. Alles Scheiße hier. Alles Mist.“

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Ihr erinnert euch daran, als ich mich neulich darüber aufregte, dass die Ostfriesen-Zeitung einen kleinen Absatz aus dem Neukamperfehn-Artikel in Wikipedia geklaut hatte? Der Abendkurier, ein hiesige Anzeigenzeitung, hat da nun noch einen draufgesetzt. Die haben in ihrer heutigen Ausgabe einfach mal nahezu den ganzen Neukamperfehn-Artikel geklaut und ohne Quellenangabe oder Einhaltung der Lizenzbestimmungen abgedruckt.

Ich merke, dass ich ein wenig wie Mutter werde. Denn ich freue mich darauf, da am Montag anzurufen um Stunk zu machen.

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So. Ein bisschen was Technisches hier jetzt. Habe einiges an meiner Verzeichnisstruktur rumgerissen. Vermisse zwar meine uralt Navileiste unten, aber ich musste auch endlich mal diese Frames loswerden. Vielen mag ansonsten nicht viel Veränderung auffallen. Dennoch eine kleine Bitte.

Wer meinen Feed abonniert hat, der aktualisiere bitte die Feed-Adresse. Und falls jemand mein Blog verlinkt haben sollte, dann stellt doch bitte sicher, dass der Link tatsächlich auf „www.termostat.de“ verweist und nicht auf ein kryptisches Verzeichnis inklusive „tatenneu“ und „blogframe“ und sowat al. Kann auch sein, dass Beiträge direkt verlinkt worden sind. Falls das wichtig ist, dann auch anpassen. Bedankt.

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Kleine Ausstands- und Geburtstagsfeier mit den Kollegen von der Arbeit gehabt. Merke: Die meisten mögen nicht wirklich Kruiden, aber mit gutem Willen kriegt man schon ’ne Buddel leeg.

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Chefs Tochter hat (wahrscheinlich aus irgendeiner ominösen Kindergarten-Connection) erfahren, dass der Kasper doch nicht in Leer wohnt. Das beruhigt mich ungemein.

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Selbst in einer bislang relativ kurzen journalistischen Karriere kann man rasch auf eine erstaunliche Anzahl unterschiedlicher Publikationen zurückblicken, in denen die eigenen Texte oder Fotos o.ä. veröffentlicht wurde.

In meinem Fall umfasst das neben meinem Lieblingsblättchen, der Rheiderland-Zeitung, und mittlerweile nahezu allen anderen Ostfriesischen Tageszeitungen und zahlreichen Anzeigenblättern auch so illustre Blätter wie die Zeitungen der Landwirtschafts-, der Handwerks- und natürlich der Industrie- und Handelskammer, aber natürlich auch die plattdeutsche Zeitschrift Diesel, die Publikation des Nordfriisk Instituut Nordfriesland wie auch die Zeitschrift zur friesischen Kultur Eala, Gemeindeblätter, Sportvereinszeitungen, das Parteiblatt einer niederländischen Partei und einige andere mehr oder weniger wichtige Blattsammlungen. Besonders stolz bin ich darauf, dass jedes Jahr nach dem Gallimarkt wieder ein Foto von mir im Stikelkamper Sportecho erscheint, das ich von der marodierenden 1. Herren auf dem Markt geschossen habe.

Heute kommt voraussichtlich noch etwas zu dieser kleinen Sammlung hinzu. Nichts Großartiges, eigentlich nur ein paar unterdurchschnittliche Fotos, die am Rande zu sehen sind. Trotzdem gucken: Heute Abend, 19.30 Uhr, Game One auf MTV.

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Hm. Die Ostfriesen-Zeitung schreibt in ihrer heutigen Ausgabe:

Die Gemeinde Neukamperfehn ist Teil der Samtgemeinde Hesel. Sie besteht seit der Gemeindereform im Jahr 1973, als die Orte Stiekelkamperfehn und Neuefehn zu einer Gemeinde innerhalb der Samtgemeinde Hesel zusammengefasst wurden.
Die Geschichte der beiden Dörfer reicht jedoch deutlich weiter zurück. Die beiden Orte wurden als Fehnsiedlungen im Moor im Jahr 1660 gegründet und gehören zu den ältesten Fehndörfern Ostfrieslands. Den Fehn-Charakter erkennt man noch an einigen Wieken, die den Ort durchziehen.

In der Wikipedia steht:

Neukamperfehn ist eine Gemeinde im Landkreis Leer im zentralen Ostfriesland. Sie ist Teil der Samtgemeinde Hesel. […] Neukamperfehn entstand im Zuge der niedersächsischen Gemeindereform im Jahr 1973, als die Orte Stiekelkamperfehn und Neuefehn zu einer Gemeinde innerhalb der Samtgemeinde Hesel zusammengefasst wurden. Die Geschichte der beiden Dörfer reicht jedoch deutlich weiter zurück. Diese wurden beide als Fehnsiedlungen im Moor im Jahr 1660 gegründet und gehören damit zu den ältesten Fehndörfern Ostfrieslands. Den Fehn-Charakter erkennt man noch an zahlreichen Kanälen (Wieken), die den Ort durchziehen.

Ist das wegen der leichten Veränderungen so zulässig oder ein Verstoß gegen das Urheberrecht, da entgegen der Lizenzbestimmungen der Wikipedia weder die Quelle für das Zitat angegeben noch die Lizenz weitergegeben wurde?

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Wir machen jetzt mal den Test aufs Exempel, ob der Klatsch und Tratsch, den man so auf der Straße aufschnappt, was wert ist.

Also: Gerüchte besagen, dass ein hiesiger Wirtschaftsminister spätestens im Herbst “aus gesundheitlichen Gründen“ unauffällig seinen Posten verlässt, damit es nicht so aussieht, als würde er Fehler eingestehen.

Wettet jemand?

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So, jetzt mal wieder zurück zu banaleren Themen. „Ich habe nichts anzuziehen“. Ein Sprichwort besagt, dass eben jener Satz bei Frauen den Überdruss der aktuellen Garderobe zum Ausdruck bringt, bei Männern aber tatsächlich so gemeint ist.

Bei mir ist es nicht ganz so schlimm. Tatsächlich ist mein Schrank sogar vollgestopft mit allerlei nützlichen und weniger nützlichen, kleidsamen und weniger kleidsamen sowie neueren und weniger neuen Kleidungsstücken (ich entdeckte mich neulich sogar auf einem Foto aus meiner Schulzeit in einem Pullover, der heut noch in meinem Schrank hängt).

Nun ist die Situation aber jene, dass mein Vollwaschautomat einen schweren Maschinenschaden im Heizzentreum hat. Daher wandert meine Kleidung zwecks Reinigung in letzter Zeit quer durch die Weltgeschichte. Dass dies einen statistisch belegten Schwund zur Folge hat, darf da nicht verwundern. Aber dass davon ausgerechnet bevorzugt meine Beinkleider betroffen sind, das hat schon etwas Merkwürdiges. Somit ist „Ich hab nichs anzuziehen“ zwar nicht korrekt, aber ein plötzlicher und akuter Hosenmangel ist nicht abzustreiten. „Herr Hosenlos“ war früher eine beliebte Gestalt, die zum Verspotten einlud, aber heute find ich das gar nicht mehr so witzig.

Ich glaube, ich nähe jetzt mal ein Sakko um, damit ich morgen nicht ohne Hosen zur Arbeit gehen muss.

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Freitag war ich zum ersten mal seit etwa zehn Jahren wieder mal im Leeraner Heimatmuseum. Das ist zwar eine recht lange Zeit, aber ich hätte gedacht, dass mir zumindest irgendwas vom letzten Mal in Erinnerung geblieben wäre. Aber nix. Mir kam so gar nichts bekannt vor. Nur Carter, die aktuell ihr Freies Soziales Jahr Kultur dort absolviert.

Aber Carter kannte ich ja nicht von vor zehn Jahren aus dem Museum, also galt das nicht. Dachte ich. DocDee klärte mich nämlich gestern auf, dass sie und Carter vor ziemlich genau zehn Jahren mit ihrer Grundschulklasse das Museum besucht hätten. Also hab ich Carter vielleicht doch noch in musealer Erinnerung und zumindest nicht alles von damals vergessen.

Carter begleitete ich später ein wenig auf ihrer epischen Queste nach einem Geburtstagsgeschenk. Dabei war ich außergewöhnlich unhilfreich. Aber ich lernte eine Menge „Frauenläden“ kennen. Und überall in diesen Läden gab es Handtaschen zu kaufen, egal wie das übliche Sortiment aussah. Erstaunlich fand ich das.

Auf dem Rückweg nahm ich aus einem Pizza-Etablissement schließlich noch mein Abendessen mit. Hier gab es zwar keine Handtaschen, aber diese Läden bergen ja immer nette Anekdoten in sich. Heuer kam mir folgendes Gespräch erwähnenswert vor:

A: „Ey, wo ist denn eigentlich Ali?“
B: „Der ist in Hannover.“
A: „Man, der hat ein Leben. Immer unterwegs. Echt jetzt. Mal ist der hier, mal ist der da…“
B: „Ja. Die wollen ihn abschieben.“

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Heute war die Murmelmeisterschaft. Da meine Mannschaft – die Abordnung des Friesenrats – durchgängig mehrere Jahrzehnte aus dem Training war, scheiterten wir bereits in der Zwischenrunde. Aber wat für ein Jokus.

Gleich unser erster Gegner war eine echt undankbare Aufgabe: eine Gruppe 5 bis 7jähriger Mädels. Und die waren ein harter Gegner, denn DIE waren im Gegensatz zu uns im Training. Aber hier konnten wir uns noch durchsetzen – nicht zuletzt, da der Gegner vor Termo regelrecht erzitterte, wie das folgende Bild zeigt.

Knickermeisterschaft

Und solange es trocken blieb, war ich gar nicht so schlecht. Aber in unserer letztendlichen Niederlage versagte auch ich vollkommen. Nasses Terrain war nicht so mein Ding.

Gewonnen hat das Turnier im übrigen der eigens angereiste deutsche Meister im Murmelspielen nach dem Deutschen Kuhlenspielregelsystem. Aber den Namen hab ich schon wieder vergessen. Das Finale war aber ne richtig geile Partie. Hätte nie gedacht, dass ich sowas einmal über ein Murmelspiel sagen würde.

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Mein zukünftiger Professor teilte mir heute persönlich mit, dass der von mir angestrebte Studiengang nun auch tatsächlich offiziell akkreditiert wurde und damit demnächst auch wirklich angeboten wird.

Warum ein Professor es sich erlauben kann, seinen zukünftigen Studenten persönlich mit diesem Service zu dienen? Tja, nach meinem letzten Stand war ich bislang der einzige, der sich für den neuen Studiengang eingeschrieben hat…