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Ich hab eigentlich gerade gar nix zum Bloggen parat, aber so einen Tag wie heute sollte man nicht auslassen.

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Wenn Vadder von seinem Studium erzhlt, dann eigentlich fast nur vom Fuball. Gerne gibt er zum besten, wie er mit der Uni-Auswahl seinerzeit Werder Bremen fast lang gemacht htte. Ich fragte mich immer, ob Vadder nach Abschluss seines Studiums nicht in ein tiefes Loch gefallen ist, als er nicht mehr in Uni-Auswahl kicken konnte. Aber nun erfuhr ich von einer groen sportlichen Institution im Ostfriesland der 70er Jahre, die seinen bodenlosen Sturz wohl aufangen konnte: die legendre OPA – die Ostfriesische Pdagogenauswahl.

Wenn se man heute die Pdagogen genauso sorgfltig auswhlen wrden wie damals.

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Ich sollte es ja eigentlich nicht bertreiben mit der Kollegenschelte – vor allem, da ich ja erst krzlich entgegen meiner Gewohnheit bereits einen aufgebrachten Leserbrief schrieb – aber die heutige „Berichterstattung“ in der OZ ber die Beerdigung eines Mordopfers ist so ziemlich das Primitivste, was ich in letzter Zeit in einer Zeitung gelesen habe.

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Das nordfriesische Biikebrennen – so kann man es vielleicht laienhaft beschreiben – ist im Prinzip eine Mischung aus dem ostfriesischen Osterfeuer und dem ostfriesischen Maibaumfeiern. Die Parallele zum Osterfeuer (Paaskefr) ist ja recht klar. Alter heidnischer Brauch zum Winter verabschieden, Geister vertreiben und nackt ums Feuer tanzen und so weiter. In Nordfriesland zndelt man aber eben am 21. Februar und nicht vor Ostern.

Die Gemeinsamkeit mit dem Maibaum ist jene, dass Leute von anderen Biikefeuern in der Nacht vor dem eigentlichen Brennen herumziehen und versuchen, anderer Leute ihre Biiken bereits anzuznden. Also ziehen wir zwar nicht rum und znden Maibume an, aber wir klauen sie, wenn sie nicht gut bewacht sind. Und so hnlich ist in Nordfriesland mit der Biike. Eigentlich ist das aber eher ein Brauch von den Inseln. Bei der Biike auf dem Festland, wo ich ieses Jahr gewesen bin, hatte man daher mit solch einer Straktion nicht so wirklich gerechnet. Deswegen fiel das Feuer ein wenig klein aus…

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Huah. Der Sonntag fngt gar nicht gut an. Dem Nachbarn hat irgendein Viehch zahlreiche Kabel in seinem Auto zerbissen. Ich mag meinen Wagen gar nicht anschmeien…

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Apropos strunzenduun: An einer Kreuzung trafen wir auf eine andere Boelgruppe. Als einer von denen mit einer Ankndigung wie etwa „Der kommt gut!“ den Boel ins Gestrpp an den Straenrand pfefferte, analysierte Kristian sehr treffend: „Nicht boeln knnen, aber einen riesen Bollerwagen haben.“

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Ach, ich werde diesen Kurs in den Allgemeinen Sprachwissenschaft irgendwie vermissen. Ich htte da nicht eine Klausur bestanden, wenn ich sie htte mitschreiben mssen. Und es gab immer Fremdwrter-Overkill. Aber da hat man so viele frs leben gelernt. Zum beispiel heit das trkische Wort „aldı“ in etwa soviel wie „er kaufte“. Da soll mir noch mal wer wat von wegen „Albrecht Discount“ erzhlen…

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Endlich sagt das auch mal eine von den Professoren: „Einige meiner Kollegen neigen ja dazu, ihre Vortrge absichtlich so zu halten, dass nur die zwei, drei anderen Spezialisten des Fachgebiet berhaupt verstehen knnen, was da gesagt wird.“

Das finde ich wie blich sehr arbitrr. Und hyperonym. Und auch ditransitiv. Bestimmt ein Versto gegen das Nasal-Spiranten-Gesetz.

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Es ist Rosenmontag. Und das schne daran ist: Weit und breit kein Karneval. Nix. Es ist herrlich.

Nur meiner Mitbewohnerin ihr Zimmer wurde im Handstreich karnevalsmig dekoriert, aber ein bergreifen auf die restliche Wohnung konnte abgewendet werden.

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Wenn man Texte in die Wikipedia schreibt, muss man sich eigentlich nicht wundern, welche Wege diese Texte anschlieend nehmen. Es gibt zwar spezielle Lizenzen dafr, aber dass sich nicht alle daran halten, damit muss man rechnen. Ich rgere mich zwar jedesmal, aber ich wunder mich nicht mehr, wenn ich Textpassagen oder ganze Artikel, die groteils aus meiner Feder stammen, in Zeitungen wie der OZ oder dem AK oder sonstwo entdecke. Das geht anderen sicher genauso.

Just wunderte ich mich aber doch. Denn ich fand Textstellen von mir in einem hochoffiziellen Text: im Abschlussbericht des Enquete-Ausschusses „Kultur in Deutschland“ des Deutschen Bundestages. Ich bin wahrscheinlich hchstselbst Kultur. Wenn das so ist, dann sei ihnen auch der Text gegnnt.