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Meine langjährigen Leser kennen es bereits, das beliebte Termos-Taten-Neujahrsorakel, das ich als hochgeachtetes Medium gerne meinen Mitmenschen angedeihen lasse. Nachdem ich in den vergangenen Jahren bereits Blei gegossen, Karten gelegt und Bibeln gestochen habe, entschied ich mich in diesem Jahr für ein Orakel mit Runensteinen.

Runensteine

Dabei habe ich für jedes Opfer drei Runen gezogen (kursiv angegeben) und einen Interpretationsvorschlag für die Bedeutung dieser Runenkombination gemacht. Aber es steht natürlich jedem frei, eine eigene Interpretation anzulegen. Die Auswahl der gut dreißig beorakelten Blogleser erfolgte nach altbewährten Kriterien, einer Mischung aus Kommentartätigkeitsbelohnung, Tradition, Beziehungen, Vergesslichkeit und reiner Willkür.

Ich hoffe auf viel Spaß mit meinem Runenorakel und wünsche allen Leser ein wunderbares Jahr 2010. [Den gesamten Eintrag lesen…]

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Unheimlich. Neuerdings höre ich auf meinen Funkkopfhörern nicht die vertrauten Bässe Joey DeMaios, sondern das Fernsehprogramm irgendeines Nachbarn. Und der guckt ziemlichen Stuss.

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„Frostbeule“ nannte ich meinen Bruder, als er – kaum dass er in meinen Wagen gestiegen war – die Sitzheizung bis zum Anschlag aufdrehte.

„Wieso? Ich hab’s am Arsch halt gerne heiß.“

Na denn…

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Mutter quälte sich heute den ganzen Vormittag mit einer Weihnachtsgans. Die Küche – ein Schlachtfeld. Das Ergebnis war gut, aber für den Aufwand offenbar nicht zufriedenstellend genug. „Das war die erste und letzte Gans, die ich gemacht habe“, verkündete Mutter bedeutungsschwanger. Zu mir und meinem Bruder: „Ihr werdet schon auch noch kochen lernen.“

Mein Bruder darauf: „Wie alt bist du doch gleich? Ja, Mutter, wenn ich 60 bin, dann mach ich auch mal ’ne Gans!“

Vadder, der sich bis hierhin fein rausgehalten hatte, wurde bei dieser Ankündigung angedenk der blutigen Küche auf einmal hellhörig und warf reflexartig ein: „Aber nicht hier!“

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Aus aktuellem Anlass (Heiligabend) hier ein musikalischer Weihnachtsgruß aus Leer (Ostfriesland). Die Interpretation des Werkes übernahm mein Bruder Uke, als Bühne des opulenten Werkes diente mein antiker Sessel und mein Weihnachtsbaum. Möge Euch das Stöck auf besinnliche Weihnachtstage einstimmen.

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Hm… zumindest sowas Ähnliches wie „weiße Weihnacht“. Mit gebrauchtem und schon etwas gubbeligem Schnee von vergangener Woche. Aber hey, in harten Zeiten muss man nehmen was man kriegt, und sei es Schnee von gestern.

Mooi Wiehnacht all mitnanner.

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WG-Häppchen:

„…die ist doch selber so ’ne Tonne mit vier Armen. äh, mit vier Beinen… ach, ihr wisst schon…“

„…der arbeitet bei der Gesellschaft zur Rettung deutscher Schiffbrüchiger.“

„…nee, Monopoly mag ich nicht spielen, das ist so kapitalistisch. Aber Risiko spiel ich gerne.“

Außerdem gibts hier vegetarische Fleischwurst (!)

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Klassische Kommunikation in einer weiblich dominierten studentischen Wohngemeinschaft am Beispiel einer Anfrage zum gemeinsamen Einkaufsgang am kommenden Werktage.

Wollen wir morgen zu Lidl

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Nicht nur, dass das Spiel „Ostfriesland-Monopoly“ neben Ostfriesland auch das Oldenburger Friesland und zu allem Unglück auch das Ammerland (!) umfasst. Nein, das Äquivalent zur traditionellen Schlossallee ist auch noch ausgerechnet Wilhelmshaven.

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Ich hab so ein Glück mit meiner Mitbewohnerin. Mitbewohnerinnen woanders machen sich sicher regelmäßig ’ne Dauerwelle, aber meine macht regelmäßig ’ne Donauwelle.

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Heute morgen im Bus Niedlichkeits-Overkill: Junge Frau mit kleinem Baby und kleinem Hund, die beide schön warm eingepackt waren und still mit neugierigen großen Augen in die Runde guckten…