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Vadder wurde heute in den Ruhestand verabschiedet. Sein Urteil über den Riesenrummel, der deswegen veranstaltet wurde: „Mit leichten Änderungen hätte man die die Reden auch als Grabreden verwenden können…“

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Man fühlt sich doch irgendwie gebauchpinselt, wenn man sich nicht um einen Job bemühen muss, sondern wenn man ihn direkt angeboten bekommt.

Termo <- selten zufrieden

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Also, es gibt ja so zahlreiche schöne Umschreibungen dafür, die insbesondere Männer benutzen, wenn sie ihr Großes Geschäft erledigen müssen. Klassiker sind das heute nicht mehr politisch korrekte „einen Neger abseilen“, oder „einen Snickers aus dem Rücken drücken“ oder gar „einen Bob in die Bahn werfen“.

Gibts sowas auch fürs Kleine Geschäft? Ich komm drauf, weil eine Freundin in letzter immer betont, wie sehr sie das Pissen genießt, seit sie keine Blasenentzündung mehr hat. Also kann man sowas sagen wie „Ich gehe eben genießen, dass ich keine Blasenentzündung habe“?

(Eine andere Dame sagte immer „Ich gehe eben Hände waschen“. Das finde ich nicht so spektakulär.)

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Weil mein alter Spießgeselle Hauke ja immer noch eine Radiosendung zum Thema „Träume“ plant, muss ich hier mal wieder ein paar Träume aufschreiben, damit er auch genug Material für den Notfall hat. Zunächst einmal habe ich vergangene Nacht geträumt, dass mein Wecker klingelte und ich ihn ausmachte. Umso überraschter war ich, als er dann tatsächlich klingelte.

Aber eigentlich will ich von einem anderen, ganz großartigen Traum erzählen. Den hatte ich vergangenes Wochenende und war ganz begeistert. So richtig eine Handlung krieg ich nicht mehr zusammen, aber die Situation kann ich aber detailliert schildern. Und zwar habe ich in dem Traum ein großes Freilichttheaterstück inszeniert.

Erst einmal hatte ich eine ganz tolle Bühne, die bei mir zu Hause auf’m Fehn vor der Wieke stand und das Publikum saß auf der Straße oder auf Tribünen, die in den Vorgärten der Nachbarn aufgestellt waren.

Die Bühne war ein ganz tolles mehrstöckiges Konstrukt. Ganz unten war ein Gang, von dem mehrere Türen in Umkleidekabinen abgingen. Das stellte die Katakomben eines großen Stadions dar. Da drüber war ein großzügiger schummriger Gang gebaut, der wie eine Höhle aussah und die Altstadt einer unteridischen Stadt darstellte, mit vielen Fenster, Türen, Durchgängen, Geheimwegen und zwielichtigen Ecken.

Da drüber wiederum war einfach eine große Wiese mit ein paar Bäumen, Felsen und einem Deich nach hinten, hinter dem die See sein sollte, die man natürlich nicht auf eine Bühne holen kann. Auf der Wiese wiederum stand ein großes Holzkonstrukt, was ein bisschen wie ein Belagerungsturm aussah. Da ganz oben drauf wurden dann immer so Soloszenen gespielt, so innere Monologe. Ganz toll.

In dem Stück ging es irgendwie darum, dass verschiedene Leute unterschiedliche verzauberte Goldmünzen fanden oder zugespielt bekamen. Diese bewirkten, dass die Leute zu unterschiedlichen Graden geizig/raffgierig oder großzüging/gönnerhaft wurden. Das war jeweils an die Münzen gekoppelt. Daraus ergaben sich dann verschiedene Verwicklungen und auch die sozialkritische Komponente kam nicht zu kurz.

Das Beste an der Sache war aber, dass das Ganze zwar in einem phantastischen Szenario spielte (Zaubermünzen, unteridische Stadt und so), die Protagonisten aber echte, meist mir bekannte Personen waren. Hier wird es aber kompliziert, denn sie waren im Stück was anderes als im echten Leben. Ich erinnere mich nicht an alles, aber zum Beispiel war mein Nachbar Jan der Platzwart in besagtem Stadion, mein Kumpel Joachim Bäcker in der Stadt und meine Mitbewohnerin Lena so ne Art Bürgermeisterin und Schiedrichterin in den Schlachten oder so.

Nun wird es aber noch besser: Zwar stellten die Personen im Stück etwa Jan, Hilko, Joachim, Lena und so weiter dar, aber sie spielten sich nicht selbst, sondern saßen in der ersten Reihe im Publikum und buhten sich ständig selber aus. Gespielt wurden sie von irgendwelchen Leuten, die ich nicht kannte. Und die waren teilweise brüllend komisch hanebüchen besetzt. Hilko zum Beispiel, der im Stück so eine Art Erzähler war, wurde von einem … wie sagt man heute… von einem Schauspieler mit eindeutig afrikanischen Vorfahren gespielt. Joachim war viel zu alt, Lena wurde einer dicken Blonden gespielt und Jan von einer Kurzhaarigen Frau! Wat’n Spaß.

Einzige Ausnahme bei dem ganzen war mein Vater, der sich offenbar selber spielte. Aber ich bin mir nicht sicher, ob er überhaupt eine Rolle in dem Sinne hatte oder für sowas wie Special Effects zuständig war. Seine Aufgabe war es nämlich offenbar, in den unpassendsten Momenten am Bühnenrand aufzutauchen und Fußbälle in die Szene zu schießen, die von den Schauspielern tunlichst ignoriert werden mussten. Meine Fresse, wat’n Spaß. Wat hab ich gelacht.

Habe mich lange nicht mehr so gut im Theater amüsiert.

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Wenn ich mal ein Wochenende nicht da bin, dann sind meine WG-Mädels hier gleich nicht mehr ausgelastet. Dann kommen solche Dinge dabei heraus:

WG

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Im Rechenzentrum meiner Uni hat’s gebrannt. Das ist natürlich der Alptraum eines jeden Studenten im Zeitalter des Bachelor-Studiums, wo die Studienleistungen fast ausschließlich elektronisch erfasst und gespeichert werden. Aber ich vertraue einfach mal darauf, dass entsprechende Verantwortliche an einer deutschen Universität so klug sind, solche Daten doppelt und dreifach abzusichern….

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Ein bisschen wie bei den Zeugen Jehovas: Der angekündigte Weltuntergang ist ausgeblieben. Wegen der seit Tagen für heute prophezeiten „Schneekatastrophe“ wollte ein Dozent sogar ein Wochenendseminar verschieben. Aber nix. Ich musste heute morgen nicht mal den Gehweg kehren.

Vielleicht sollte ich demnächst fürs wetter Runen werfen. Das scheint mir zuverlässiger. (Lässiger auf jeden Fall.)

Passend zum Wetter ein bisschen Lektüre: Die Chronik der verpassten Weltuntergänge.

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Man ist psychisch schon so unter Druck, dass man schon von seinen Mitbewohnerinnen träumt und Angst vor ihnen hat. Ich träumte jüngst, dass ich ein Buch zur Rezension zugeschickt bekam und feststellen musste, dass eine Mitbewohnerin es geschrieben hat. Aber ich mochte es überhaupt nicht, traute mich aber auch nicht, es zu verreißen.

Heute hab ich erstmal sicher gestellt, dass sie KEIN Buch geschrieben hat. Alles wird gut.

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Uke ist der Meinung, dass seine Mitarbeiter ihn nicht mehr erkennen, wenn er sich frische Unterwäsche anzieht.

Bestimmt irgend so eine Pheromon-Geschichte.