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Ich weiß, es gilt als unschön, bereits am Tag des Rückstritts von Kähler-Hott Namen für die Nachfolge ins Spiel zu bringen, aber ich bin da halt nicht so. Ich meine, wir brauchen Oliver Kahn.

„Deutschland braucht mehr Eier! Ja, Sie haben richtig verstanden: Eier!“

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Meine Mitbewohnerinnen beteiligten sich gestern in unserer Wohnung anlässlich des ESC spontan an einem europaweiten Tanz-Flashmob (oder sowas). Ich bin noch ganz verstört. Unterbrochen wurde die Aktion vorm Fernsehschirm nur durch sporadische Beschwerden der Mädels, woanders hätten die Leute offenbar schon vorher die Choreographie zum lernen bekommen, deswegen habe das bei denen alles etwas geschmeidiger ausgesehen.

Aber vielleicht lag das auch nur an den Pizzen, dem Bier und der Schokolade, die wir zuvor gemeinsam und trotz Bekundungen wie „Eigentlich will ich ja noch 5 Kilo abnehmen“ zu uns genommen hatten. Weiß mans?

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Eine besondere Hassliebe verbindet mich an der Uni mit der Abteilung für „Neuere Deutsche Literatur und Medien“ (NDL). Naja, Hassliebe ist nicht ganz richtig. Aber mir fehlt ein passendes Wort. Irgendwas zwischen Verzweiflung und Resignation. Glücklicherweise konnte ich dieses Gebiet nach drei Semestern abwählen, weil ich nicht so verrückt war, auf Lehramt zu studieren.

Über Umwege hat mich die NDL aber dieses Semester noch einmal in seine Fänge bekommen. Denn unser turnusgemäßes Landeskundeseminar in Friesisch wurde experimentell mit einem NDL-Seminar über das Widerspiegeln nordfriesischer Landeskunde in der Literatur gekoppelt.

Lange Rede, kurzer Sinn: Heute wollten wir im Anschluss an die Seminarsitzung eine Verfilmung des Schimmelreiters gucken. Daraus ist nichts geworden. Und warum?

Weil in der Mediensammlung der NDL der Film abhanden gekommen ist. Keines der DREI Kopien fand sich in der Sammlung, für keine lag ein Leihschein vor. Dass eine mal verloren geht, okay. Aber drei? Nur Dozenten können ohne Leihschein leihen, also hat wohl irgendeiner der Professoren dort einen Schimmelreiter-Fetisch oder so. Der reinste Karnevalsverein…

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Mitbewohnerin A schätzt die Vorteile von vorhandener und nicht vorhandener Kleidung: „Ich mag dieses Rock, da fühle ich mich, als hätte ich nichts an.“

Mitbewohnerin B ist gelegentlich ähnlich weise wie ich: „Auf jeden Topf passt ein Deckel, auf jede Brust passt ein Nippel.“

Und Mitbewohnerin C hat jetzt einen einen großen Hammer…

Edit:

Mitbewohnerin C: „Ich habe gerade Minzschnaps getrunken, dann brauche ich mir doch eigentlich nicht mehr die Zähne putzen.“

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Um jeglichen Zweifel an meiner geistigen Gesundheit auszuräumen, wird es mal wieder Zeit, hier ein paar meiner Träume festzuhalten. Neulich träumte ich, dass meine Mitbewohnerin jetzt in der Firma meines Bruders arbeitet und nun immer im Vorspann der Sendung auftacht. Besser war aber noch vergangene Nacht. Da träumte ich, dass sich Dieter Hallervorden als meine ehemalige Chefin verkleidet und die ganze Firma unsicher macht.

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Bei der nächsten Exkursion bin ich im übrigen dafür, eine Brötchensatzung zu erlassen, um juristische Diskussionen um das morgendliche Backwerk zu umgehen. So war ich der Meinung, dass der Anspruch auf Brötchen aus der regulären morgendlichen Zuteilung entfällt, wenn die Brötchen nicht beim Frühstück verspeist werden. Solche Brötchen sollten dann zum freien Zugriff zur Verfügung stehen.

Ich musste zum Beispiel eines morgens hungern, weil die Wendy ihre nicht verspeisten Brötchen einfach gebunkert hatte. So geht das ja nun nicht.

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Der eine oder andere mag sich entsinnen, dass ich vor geraumer Zeit schon mal von den Hörspielen berichtete, die ich im frühen Kindesalter mit meinem Bruder zusammen aufnahm. Aus datenschutzrechtlichen und Privatssphären-Gründen kann ich euch hier diese im Original nicht zukommen lassen. Allerdings mag ich euch doch eine der denkwürdigsten Szenen aus dieser Das Team genannten Reihe nicht länger vorenthalten- Hiermit präsentiere ich euch „Das Finale der Fußball-WM“ in Textform.

Das Ganze muss im Sommer 1986 entstanden sein, also kurz vor oder nach meiner Einschulung, aber auf jeden Fall nach dem 29. Juni. Es sind eindeutig erkennbare Einflüsse von der realen Fußballweltmeisterschaft des Jahres 19986 in Mexiko und auch von dem Hörspiel „Benjamin Blümchen als Fußballstar“ auszumachen.

Sehr schön ist in diesem Auszug im Übrigen auch zu beobachten, wie mein großer Bruder jede Gelegenheit nutzte, seinen armen kleinen Bruder zu mobben. Dies zeigt sich besonders darin, wie mein Bruder oder von ihm gesprochene Charaktere wiederholt unabgesprochen versuchen, mich bzw. von mir gesprochene Charaktere auszuwechseln oder ins Tor zu stellen oder anderweitig schlecht zu machen. Bösartig! Naja, andererseits stellte er auch seinen vollkommen unterentwickelten Fußballverstand zur Schau, als er mitten im Spiel eine Mannschaftsbesprechung anberaumen wollte. Aber ich will nicht vorgreifen.

Folgende Ausgangssituation: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wurde vergiftet und kann daher kurzfristig nicht im WM-Finale gegen die Superdupermannschaft antreten. Das Team, just versehentlich von der Freiheitsstatue in New York nach Lexiko City katapultiert, wird vom Kommentator Willi Walli / Willi Bossig für den Ersatz gehalten und für das in drei Minuten beginnende Spiel rekrutiert. Da von Tieren und Außerirdischen nix in den Regeln steht, dürfen auch alle mitspielen und und so lässt sich das Team es nicht nehmen, als Mannschaft „DT One“ anzutreten.

[Den gesamten Eintrag lesen…]

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Aus zahlreichen Andeutungen lässt sich entnehmen, dass ein Großteil der Reisegruppe offenbar der Meinung ist, ich würde zu viel essen und trinken. Die einheimischen Föhrer Friesen, die heute zu Besuch waren, fanden meinen Lebensmittelkosum allerdings ganz normal.

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Sind auf Föhr auf Exkursion. Bin mit den Nerven am Ende. Immer wenn wir an kleinen Schafen oder Entenküken oder kleinen Pferden vorbeikommen, setzt im Auto ein Juchzen und Quieken ein, das ist nicht mehr feierlich. Und noch schlimmer wurde es, als wir dann den friesischen Kindergarten besuchten. Man man man.

Und beim Frühstück hab ich nur vier Brötchen bekommen, während Wendy heimlich Brötchen gebunkert hat.

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Hatte heute anlässlich Haukes Geburtstags mal wieder Weißwein Cum Spiritus Sanctus. Könnte man durchaus als neues Trendgetränk etablieren.