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Liebe Närrinnen und Narrhalesen, das Jahr neigt sich dem Ende entgegen (um dieser abgegriffene Phrase noch mal die letzte Ehre zu erweisen). Also ist es auch wieder Zeit für das gute alte Termos-Taten-Orakel. (Wer noch einmal überprüfen will, dass auch alles eingetreten ist im ablaufenden Jahr, der kann hier die Orakelsprüche des vergangenen Jahres noch mal nachvollziehen.)

Als Methode wurde in diesem Jahr das Bibelstechen aus dem Jahr 2008 wieder aufgegriffen, allerdings etwas verfeinert. Ich vertraute bei der Ermittlung des Orakelspruchs diesmal nicht nur auf ein Buch. Stattdessen wurden drei Werke von unterschiedlich orakelhaftem Potential herangezogen: die Egoisten-Bibel, die biblischen Apokryphen in einer magisch aufgeladenen Weltbild-Ausgabe und schließlich eine handliche Kompilation verschiedener cthuloider Mythostexte, Necronomicon und so.

Cthluhu liest
Der erste Schritt der Orakelei meinerseits bestand darin, dass ich in kontemplativer Meditation für jede beorakelte Person das passende Buch heraus fand. Im Anschluss daran wurde mittels meiner medialen Fähigkeiten aus dem entsprechenden Buch jeweils eine Textstelle ermittelt, die als orakelhafter Sinnspruch für das kommende Jahr 2011 anzusehen ist. Eine tiefergehende Interpretation habe ich mir dabei in der Regel gespart, ihr werdet selber viel bessere Schlüsse ziehen können. Falls ich doch was kommentiert habe, dann hab ich’s einfach dahinter gesetzt.

Die etwa drei Dutzend Personen, die in Genuss Orakels kommen, stammen wie üblich zum Großteil aus den Reihen meiner langjährigen Stammleser. Dazu kommen ein paar Qualifikanten und einige Wildcards.

Ich wünsche also allen viel Spaß bei Termos Neujahrsorakel und zudem alles Gute für das neue Jahr. [Den gesamten Eintrag lesen…]

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Ich habe heute von einem alternden Kollegen gesagt bekommen, dass es mit elektrischen Modelleisenbahnen das gleiche ist wie mit weiblichen Brüsten. Eigentlich seien sie für die Kinder gedacht, aber trotzdem spielt am liebsten Papa damit.

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Gestern war unsere alljährliche berühmt-berüchtigte Frisistenweihnachtsfeier. Und dann ist was unglaubliches passiert: Die Erstsemester sind um kurz nach zehn gegangen. Einfach so.

Mal sehen, ob die sich noch mal trauen wieder zu kommen.

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In den Sprachaufnahmen des Forschungsprojekts, bei dem ich mitarbeite, kommen immer wieder wundersame Ausdrücke und Redewendungen vor. Die werde ich hier jetzt mal ab und an niederschreiben, damit sie nicht verschütt gehen. Heute Folgendes:

– Hymopathenmensch
– den Arsch voll Tränen haben
– das Grippenspiel