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Mit Mutter gestaltet sich die Kommunikation gelegentlich etwas schwierig. Das liegt daran, dass sie davon ausgeht, ihr Gegenüber könne problemlos ihren mit Satzbruchteilen angedeuteten Gedankengängen folgen oder würde genau die gleichen Assoziationsketten im Hirn durchlaufen.

Das gipfelte neulich darin, dass sie „Monaco“ meinte, aber „Carolinensiel“ sagte. Im Nachhinein versuchte sie, dies mit „Prinzessin Carolin“ und sowat zu erklären. Aber stellt euch mal vor, wie man ein Gespräch führen soll, in dem irgendwann der ernsthaft vorgetragene Satz fällt: „Ja, Las Vegas war toll, aber ich fand Carolinensiel besser.“

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Es gibt manchmal so Momente, da weiß man bereits einige Sekunden später nicht mehr, ob das gerade Geschehene wirklich passiert oder nur das Produkt des eigenen verwirrten Geistes ist.

Eben kam zum Beispiel mein Bruder in mein Zimmer galoppiert, nur bekleidet mit einer Unterhose und einer wild aussehenden Maske, und rief: „Ich bin der Rächer der Enterbten!“ Dann war er auch schon wieder verschwunden.

Ich traue mich gerade nicht, mal nach nebenan zu gehen, um nach dem Rechten zu sehen. Aus Angst, ich könnte mir das gerade eben nicht eingebildet haben…

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Eine Kommiloto… eine Kimonoli… eine Kolimunu…

Noch mal von vorne.

Eine Mitstudenten kämpfte sich gerade durch die Stuhlreihen im überfüllten Raum zu ihrem Platz und musste schließlich erschüttert feststellen: „Ich habe zu breite Hüften!“

Nach einem kurzen Abtasten der Problemzonen relativierte sie aber auch gleich wieder: „Ach was, das ist kein Fett. Das ist erotische Bewegungsmasse!“

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Eine meine Ex-Mitbewohnerinnen ist unterbewusst noch sehr stark durch ihre katholische Schulausbildung geprägt. Dies äußert sich vor allem dadurch, dass sie es tunlichst vermeidet, die von ihr so genannten „F-Wörter“ auszusprechen.

Eine andere Ex-Mitbewohnerin stellte daher gestern fest: „Gut, dass sie nicht Physik studiert. Denn da gibt es ja das Ficksche Gesetz. Die Dozenten würden sich das bestimmt nicht lange gefallen lassen, wenn sie ständig vom ‚Sie-wissen-schon-welches-Gesetz‘ spricht.“

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Irgendwann musste das passieren.

Ein Ostfriese hat einen Radiosender aufgrund dessen fortdauernden Senden von Ostfriesenwitzen wegen Volksverhetzung und Diskriminierung einer nationalen Minderheit angezeigt.

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Ich bin offenbar nach wie vor für viele Frauen der Mann ihrer Träume. Nachdem ja neulich eine Dame träumte, dass ich sie mit ihrem Kopfkissen erstickte, traten im Traum einer weiteren Frau ganz andere Talente zu Tage. So teilte ich ihr da zunächst auf Grund medialer Kräfte mit, dass sie einen Herzfehler hat und anschließend spielte ich „Pink Panther“ auf dem Cello.