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Aus den älteren friesischen Texten lernt man immer wieder so schöne Weisheiten. Zum Beispiel „Ist der Branntwein im Manne, ist der Verstand in der Kanne“ oder „Ein junges Mädchen muss nicht mehr Zeit für sich selber haben als ein Küken zum Körnerpicken“. Das solche Sprichwörter verschwunden sind, ist unverständlich.

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Gesellschaftliche Konventionen auf einer wissenschaftlichen Tagung:

Wenn ein uralter Professor einen noch älteren Silberrücken freundschaftlich begrüßt, klingt das zum Beispiel so: „Moin Herbert, alter Hagiograph!“

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Eine treue Leserin machte mich auf die Babygalerie eines mitteldeutschen Krankenhauses aufmerksam. Da möchte ich den anderen treuen Lesern diese Zuckerstücke von nicht vorenthalten (Auswahl nach Gutdünken):

Leon Terence, Ferris Piet, Matti Hubert Josef, Pia Abby, Melvin Cornel, Neo Oliver, Luke, Sander Brooklyn-Darwin, Lennox Lelio, Lukas Finnian, Brian Ian, Finnley Jayden, Neo, Thaison Leon, Valentin-Emilian, Lennox, Ostara Lieselotte Wiebke, Cataleya Emilie, Maya Nikita, die Zwillinge Luca-Pascal und Noah-Joel, Lionel-Perez, Trevis Danilo, Cataleya Laureen, Tyler Joel, Niclas Laurin, Dario Collin, Daymon, Finley Pascal, Lina-Jean, Maily Mathea, Paula Leelou, Sarra Jacqueline, Johneg Pascal, Collin Joel, Cora Lian, Maikel Jason und der unvermeidliche Finn-Luca.

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Mutter ist ja ein Ausbund an Präzision im Sprachgebrauch. Typisches Gespräch:

Mutter: „Warst du schon mal in der Kneipe in Hamburg?“
Termo: „In welcher?“
Mutter: „Ja in der in St. Pauli.“

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Ich war neulich auf einer Party, da galt als Dresscode ein Mützenzwang. Also trug ich meine gute alte Prinz-Heinrich-Mütze, da hat man ja so selten Gelegenheit zu. Im Laufe der Feierlichkeit kam schließlich ein junger Mann auf mich zu und sagte begeistert: „Ey, du siehst aus wie der Maschinist aus ‚Das Boot‘!“ Die Klassiker sind also noch bekannt.

Mit meiner anschließenden Frage „Hast du Haare in der Nase?“ konnte er dann allerdings nichts mehr anfangen.