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Moin zusammen.

Das Jahr ist fast durch, wir haben es vollbracht. Entsprechend ist es Zeit für Termos großes Silvester-Orakel. Aber ach ach, das Jahr war schwierig und Termo ist müde. Er musste sich also was einfallen lassen, um sich nicht feinstofflich, astralprojektorisch und metaphysisch zu überanstrengen. Da erinnerte er sich – also ich mich – an eine Orakelquelle, die ich vor einigen Jahren bereits einmal anwendete: Zeitungsschlagzeilen.

Das A&O (bzw das Ter&Mo) beim Jahresendorakel ist das das Korpus, in dem die auszulesenden kosmischen Kräfte zunächst gesammelt und gebündelt werden müssen, bevor sie ausgelesen werden können. Hier greife ich heuer wieder auf die Technik zurück, die als „die unbewusste Pythia“ in den Lehrwerken zu finden ist und in der einen oder anderen Ausprägung sehr häufig verwendet wird. Das Korpus wurde also nicht gezielt von mir zusammengestellt, sondern entwickelte sich im Laufe des Jahres automatisch.

Und das kam so: Mein Vater begann im Frühjahr damit, mich mit Zeitungsartikeln zu versorgen, von denen er glaubte, dass sie für mich interessant seien. Diese entstammen den diversen Tages- und Wochenzeitungen, die er bezieht, sowie einigen damit verbundenen Beilagen. So entstand aufgrund meiner unterbewussten kosmischen Pull-Kräfte eine Sammlung von Texten und zugehörigen Überschriften. Es ist übers Jahr eine ganz köstliiche Mischung zusammengekekommen. Die Artikel behandeln vor allem Heimatkundliches sowie Themen aus dem Bildungs- und Kulturbereich, gelegentlich dazu Gesundheit, Tagesgeschehen und Service.

Für das eigentlich Orakel habe ich dann für jeden von Euch zwei Artikelüberschriften nach kosmischer Fügung zusammengesetzt, die dann einen Orakelspruch ergeben. Den lasse ich hier jetzt einfachmal so nackt stehen, ihr wisst schon am besten, was das Ganze für Euch bedeutet. Falls Deutungshilfe gewünscht ist, wisst ihr ja, wie ihr mich erreicht.

Auch jenseits vom Orakel ist das übrigens sehr interessant. Ich meine eine Faustregel entdeckt zu haben, die in etwa lautet: Je kürzer die Überschrift, umso feuilletonístischer der Artikel.

Aber genug gequatscht. Ich wünsche Euch einen guten Übergang und ein tolles 2021. Hollt jo munter!

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