Für den Höhepunkt der Weihnachtsfeiertage sorgte meine Kusine. Sie wich gestern Abend großzügig meinem am Wegesrand geparkten Auto aus und blieb mit ihrem Kleinwagen im Schlamm am Ufer der Wieke stecken.

Zunächst bemühten mein Vater und ich uns, sie aus der Pampe zu schieben – vergebens. Anschließend meinten die Damen (ihre und meine Mutter), es besser zu können. Ihre ebenso vergeblichen Versuche wurden schließlich von einem sich über sie ergießenden Schlammregen gekrönt, verursacht durch den allzu nervösen Fuß meiner Kusine auf dem Gaspedal. Das war ein Spektakel.

Schließlich musste unser Nachbar mal wieder mit seinem Abschleppseil aushelfen. Apropos Nachbarn: Die sizilianische Exfreundin meines Bruders wünschte uns in ihrer nicht ganz korrekten Erinnerung an die deutschen Vokabeln „Frohe Nachbarn“.

Vadder trieb uns derweil in den Wahnsinn, weil er vor wenigen Tagen eine Sendung über Weihnachtsbaumbrände im Fernsehen gesehen hatte und nun überall Brände witterte. Dabei hatten wir nichtmal einen Obstbrand.

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