Heute wieder aufm Arbeitsamt, pardon, in der Agentur für Arbeit gewesen. Mir fiel gestern nämlich auf, dass die Jungs und Mädels offenbar auch Probleme damit haben, eine Kontonummer korrekt zu übertragen.

Nachdem man mich allerdings wieder durch die Institutionen gejagt hatte (ein blassrosa Outfit scheint im Übrigen die Standard-Arbeitskleidung für Arbeitsamt-Mitarbeiterinnen unter 25 Jahren zu sein), gab man rasch und unbürokratisch zu, dass der Fehler bei ihnen im Hause lag. Hätte schlimmer kommen können. So von wegen „Wenn sie so undeutlich schreiben, haben sie selber Schuld“ oder „Das hätten sie ja auch früher sagen können, jetzt muss ich erst ein paar Anträge ausfüllen“…

Wenn ich den angestrebten Sinn dieser Behörde ihren tatsächlichen Auswirkungen gegenüber stelle, so scheint es mir, als wäre ein passenderer Name für diese Institution: „Bundesagentur für Ärger“ oder auch „Ärgeramt“. Da können die ganz Glücklichen dann Ärgerlosengeld beantragen, aber auch nur, wenn sie 12 Monate lang auch genug Boshaftigkeit eingezahlt haben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.