Das war mal wieder ein finsteres Kapitel aus meinem Leben als Journalist. Schickt man mich gestern auf so eine Veranstaltung eines örtlichen „Frauennetzwerkes“ anlässlich des Weltfrauentags. Die zuständige Frauenbeauftragte hält also eine Rede und ich stehe ganz unbeteiligt am hinteren Rand und mache mir meine Notizen. So weit, so gut. Doch schließlich fällt der Satz: „… und dann möchte ich noch gaaanz herzlich Herrn Bosse von der Presse dafür danken, dass er heute zu uns gekommen ist.“

Und alle Damen drehen sich um und schauen mich erwartungsvoll an. Das war irgendwie peinlich.

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