Früher war es auf dem Arbeitsamt irgendwie amüsant. Heutzutage ist das dagegen so: Man muss einen langen Wisch ausfüllen, damit sich der Sachbearbeiter auf ein Beratungsgespräch zur Arbeitssuche vorbereiten kann und wenn man da ist, muss man feststellen: Der gute Mann hat keine Ahnung und geht schon bei dem Wort „Künstlersozialkasse“ geistig in die Knie. Später dann muss man sich hochoffiziell und wichtig einen Termin geben lassen, um einen anderen Wisch abzugeben. Der Vorgang – für den man wie gesagt mindestens ne Woche vorher einen Termin ausgemacht haben muss – dauert dann ganze drei Minuten. Und in der Zeit bekommt man auch noch unterschwellig unterstellt, dass man eine Kündigung wegen vertragswidrigen Verhaltens verschleiern wolle. Man fragt sich, ob so ein Aufwand und Nervenkrieg die paar Tage „sünner Wark“ denn wert sind…
Naja, nicht aufregen… Als ich heute morgen das Haus verließ, hing ein Pfund Tee an meiner Haustür. Das beruhigt die Nerven doch ungemein.

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