Ich wurde gestern Zeuge zweier sportlicher Großereignisse. Zunächst wohnte ich mal wieder ein paar Spielen der Unifußballliga bei. Da war erstmal das ungleiche Duell zwischen Sport und Geschichte – ein Lehrstück drückender Überlegenheit gepaart mit katastrophaler Chancenauswertung. Ik kunn mi beölen för lagen. So häufig habe ich noch nie in einem Spiel das Aluminium klingen hören. Von den zwei verschossenen Elfmetern mal ganz abgesehen. Unterhaltsamer war da die folgende Partie zwischen Klumpfuß Psychologie gegen X-Bein Biologie.

Danach gab es Highlandgames light anlässlich des 60. Geburtstags unseres schottischen Friesischdozenten. Ganz groß. Das Turnier musste abgebrochen werden, als unser Professor es irgendwie schaffte, den zu schleudernden Gummistiefel rückwärts auf das Dach des Unterstandes zu befördern, der den Grill schützte. Hätte von mir sein können, der Wurf.

Heute war dann wieder tanzen angesagt. Meine Partnerin hat zum Glück viel Geduld mit mir. Aber der Kurs ist ein gutes Mittel um die eigene Schamgrenze zu verschieben. Irgendwann ist einem einfach nichts mehr peinlich.

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