Zwischenerkenntnisse der Corona-Selbstisolation:

  • Da „Aus dem Fenster gucken“ zu einer meiner Lieblingsbeschäftigung geworden ist, durfte ich feststellen, dass in meiner kleinen Nebenstraße ordentlich Betrieb herrscht. Ob dies der aktuellen Situation geschuldet ist oder ob zum Beispiel auch schon zuvor so viele Autos die Einbahnstraße in die falsche Richtung befuhren, kann ich aufgrund mangelnder Vergleichsuntersuchungen nicht sagen.
  • Die Nachbarschaft ist sexuell enthemmt.
  • Meine Aufmerksamkeitsspanne reicht nicht aus, um beim Händewaschen bis 30 zu zählen. Eine grobe Schätzung muss reichen.
  • Die Nachbarschaft ist sportlich enthemmt.
  • Ich habe noch kein neues Instrument gelernt.
  • Die Nachbarschaft ist telefonisch enthemmt.
  • Für sich einkaufen lassen ist bequem, aber wenn man – wie üblich – was vergessen hat auf die Einkaufsliste zu schreiben, traut man sich nicht, die helfende Person nochmal loszujagen, so wie man sich selbst nochmal losgejagt hätte.
  • Die Nachbarschaft ist alkoholisch enthemmt.
  • Meine nächtlichen Spaziergänge haben enthüllt, dass der Rebellionsgeist der gegenwärtigen Jugend sich darin entfaltet, dass sie sich nachts zu dritt an eine Straßenecke stellen und übers Smartphone Musik hören.

Und so weiter.

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