Komisch ist es geworden, mit unseren Rollenspielsitzungen. Es macht zwar nach wie vor Spaß, aber wenn ich mir den gestrigen Spielabend so durch den Kopf gehen lasse, dann fällt mir kaum etwas Witziges ein, dass ich hier nun niederschreiben könnte. Oder nicht schon irgendwann einmal niedergeschrieben habe. Das Leben ist eben ein ewiger Kreis. Und das Leben ist kein Ponyhof, hab ich mir sagen lassen.

Aber die Kollegen waren eh alle etwas schlapp. So bin ich hinterher auch noch alleine losgezogen. Und habe erstaunlich viele bekannte Leute getroffen. Nur hatten die sich wohl alle irgendwie abgesprochen, denn auf einmal waren sie alle gleichzeitig weg.

Gerüchte erzählten im übrigen von einer „alternativen Jahrgangsfeier“ meines Abitur-Jahrgangs, mit ausgewählten und geladenen Teilnehmern. Da wären wir fast noch pöbelnd vorbeigefahren. Das wäre ein Spaß gewesen. Ich wette nämlich, dass ich und die Kollegen alle große Meister in der Disziplin „Geschlossene Gessellschaft sprengen“ sind. Und das aus Leidenschaft.

Aber wir haben es dann doch gelassen. Weiß der Teufel, warum. Wahrscheinlich sind wir alle größere Menschenfreunde, als wir es uns selber eingestehen.

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